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Louise Rösler (1907–1993)

Bilder und Blätter

Ausstellung vom 17.07. bis 15.09.2019

Bildvergrößerung: Louise Rösler: Drei rote Akzente, 1993
Louise Rösler: Drei rote Akzente · 1993
Bild: Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke

»Den humanitären Katastrophen ihrer Zeit – von denen sie persönlich auf das Schmerzhafteste betroffen war – hielt Louise Rösler ein Denken in positiven Kategorien des Sinn­lichen unter allen Umständen entgegen. Sie wich der Welt nicht aus, sondern reflektierte deren visuellen und atmos­phä­rischen Ansturm gleichsam in der Totale und ohne mora­lischen Deutungsimpuls.« (Katrin Arrieta im Arbeitsheft zur Ausstellung)

LOUISE RÖSLER wurde 1907 als Tochter des Malers Waldemar Rösler und seiner Frau, der Malerin Oda Hardt-Rösler in Berlin geboren. Ihre ersten künst­lerischen Unter­richt erhielt sie 1923 an der privaten Kunst­schule von Hans Hofmann in München. Von 1925 bis 1927 folgte ein Studium der Malerei an den Vereinigten Staats­schulen in Berlin bei Karl Hofer; ihre Studien­kollegen waren Werner Laves, Ernst Wilhelm Nay, Kurt Roesch und Walther Kröhnke. Von 1928 bis 1930 hielt sich Louise Rösler in Paris auf, zusammen mit Walter Kröhnke bereiste sie Süd­frankreich, Spanien und Italien. 1933 heirateten Louise Rösler und Walter Kröhnke und nahmen ihren Wohn­sitz in Berlin. Walter Kröhnke wurde bei Kriegs­aus­bruch zur Wehr­macht einge­zogen und seit 1944 vermisst. 1940 wurde die Tochter Anka geboren, die 2004 das Museum Ateliers­haus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn eröffnet hat. Bei der schweren Bombar­dierung Berlins 1943 verlor Louise Rösler Atelier und Wohnung und wurde nach Königstein/Taunus evakuiert. 1952/53 Mitglied im Deutschen Künstler­bund und der Neuen Rheinischen Sezession. Erst 1959 kehrte sie nach Berlin zurück und erhielt 1990 ein Ehren­stipendium des Berliner Senators für kulturelle Ange­legen­heiten.

Ausführlichere Informa­tionen finden sich auf der Webseite des Museums Atelierhaus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn: www.museum-atelierhaus-roesler-kroehnke.de

Werke von Louise Rösler finden sich darüber hinaus in folgenden öffentlichen Museen und Sammlungen (Auswahl)
AHRENSHOOP: Kunstmuseum | BERLIN: Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kupferstich­kabinett; Berlinische Galerie, Landes­museum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur; Stiftung Stadt­museum; Neuer Berliner Kunstverein; Senats­ver­waltung von Berlin; Kunst­sammlung des Deutschen Bundestages | CAMBRIDGE MA/USA: Busch-Reisinger Museum | DÜSSELDORF: Museum Kunstpalast; Ministerium für Kultur und Wissen­schaft des Landes Nordrhein-Westfalen | FRANKFURT AM MAIN: Städel Museum; HAGEN: Karl-Ernst-Osthaus-Museum | HANNOVER: Sprengel Museum | KÖLN: Museum Ludwig | MÜNCHEN: Bayerische Staats­gemälde­sammlungen, Neue Pinakothek.

Veranstaltungen

Bildvergrößerung: Louise Rösler: Landschaft (Entwurf für einen Wandteppich) · 1955
Louise Rösler: Landschaft (Entwurf für einen Wandteppich) · 1955
Bild: Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke

Eröffnung: Dienstag, 16.07.2019, 20.00 Uhr

Mit: Thomas Kempas (Kunsthistoriker, Berlin/ ehemaliger Leiter des Hauses am Waldsee) und Kathleen Krenzlin (Leitung Galerie Parterre Berlin/ Kunstsammlung Pankow)

Zur Ausstellung erscheint das Arbeitsheft XXIV.

Freitag, 06.09.2019, 20.00 Uhr | Eintritt: 3,- / 1,- € / Freier Eintritt für Besucher mit Berlinpass
Da die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist, raten wir für dieses Konzert zu einer Reservierung.

»March of the Women«
Konzert mit dem Ensemble KNM Berlin

Werke von Ursula Mamlok (1923–2016)
Ethel Smyth (1858–1944)
Ruth Schonthal (1924–2006)
und Mayako Kubo (*1947)

Seit über 20 Jahren realisieren die Galerie Parterre Berlin und das KNM Berlin eigens ent­wickelte Konzerte im Kontext der Ausstellungen.
Dieses Konzert mit dem Streich­quartett des KNM widmet sich Komponistinnen, Berlin und der Musik des 20. Jahrhunderts.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien.

Publikation

Zur Ausstellung erscheint das Arbeitsheft XXIV der Galerie mit Beiträgen von Katrin Arrieta, Gabriele Himmelmann, Kathleen Krenzlin, Anke Matelowski und Ilka Voermann; 48 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 15 EUR.

Einladung zur Ausstellungseröffnung: Louise Rösler

PDF-Dokument (217.7 kB) Dokument: Galerie Parterre Berlin / Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke

Einladung zum Konzert mit dem Ensemble KNM Berlin

PDF-Dokument (194.2 kB)

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