Inhaltsspalte

Claudia Busching - Papierarbeiten aus 34 Jahren

Ausstellung vom 15.05. bis 07.07.2019

“Seit vielen Jahren untersucht Claudia Busching in ihren Arbeiten auf eigenwillige Weise die Frage nach dem Bild­raum. Gerade durch die auf den ersten Blick rigorose Be­schrän­kung auf die (Nicht)Farben Schwarz und Weiß und ihre vielfach gebrochenen Zwischen­töne, die wie ein Gene­ral­bass ihre Arbeiten prägen, wird jedes Blatt zu einem Erfahrungs­feld, das in den unter­schied­lichen Verschie­bungen, Modula­tionen, Wand­lungen ihres künst­lerischen Vokabulars doch immer neue Möglich­keiten innerhalb der gewählten Rahmen­bedin­gungen erspielt. Nie verhärten sich ihre strikten formalen Entschei­dungen zu visueller Ein­deutig­keit, auch die fundierenden Elemente bleiben sozusagen offen und frei. Die strukturalen Formen geraten in Bewegung, changieren, tanzen, nehmen das Paradox von Zeit und Augenblick auf.” (Dorothée Bauerle-Willert im Arbeitsheft zur Ausstellung)

Claudia Busching, 1954 in München geboren, lebt in Berlin. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Das Malerei­studium an der HdK Berlin bei Hann Trier schloss sie 1981als Meister­schülerin ab. Sie erhielt Arbeits­stipendien des Berliner Kultur­senators und des Kunst­fonds Bonn und lebte nach einem Stipendium in der Casa Baldi in Olevano Romano zeitweise auch in Italien. Neben ihrer Ausstellungs­tätigkeit im In- und Ausland kuratiert sie Ausstellungen.

Dienstag, 14.05.2019, 20.00 Uhr

Eröffnung
Mit: Dr. Dorothée Bauerle-Willert (Kunsthistorikerin, Berlin) und Kathleen Krenzlin (Leitung Galerie Parterre Berlin/Kunstsammlung Pankow)

Dienstag, 02.07.2019, 20.00 Uhr

Veranstaltung während der Ausstellung
Dr. Petra Oelschlägel (Leiterin des Kunstmuseums Villa Zanders), Bergisch Gladbach und Claudia Busching im Gespräch.

Zur Ausstellung erscheint das Arbeitsheft XXIII der Galerie mit einem Beitrag von Dorothée Bauerle-Willert; 40 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 10 EUR.

Einladung zur Ausstellungseröffnung: Claudia Busching

PDF-Dokument (2.1 MB) Dokument: Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur