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x auf y abgerollt / x in y eingewickelt

Anke Becker · Veronike Hinsberg · Juliane Laitzsch, Arbeiten auf Papier und raumbezogene Einbauten

Ausstellung vom 09.06. bis 11.07.2010

Die Dreier-Konstellation der an dieser Ausstellung beteiligten Künst­lerinnen basiert nicht auf inhaltlichen Ab­sprachen, sondern auf gegen­seitigem Interesse an den Themen­feldern und Vor­gehens­weisen der jeweils Anderen. Bei allen drei Künstlerinnen spielt das Thema Raum auf die eine oder andere Weise eine ent­scheidende Rolle. Nun ist Raum ein sehr schwieriges Thema, denn bislang weiß niemand genau, was Raum eigentlich ist. Wenn man es recht bedenkt, ist Raum, obwohl doch scheinbar eine ganz alltägliche Erfahrung, eine höchst kom­plexe An­gelegen­heit, von der die Alltags­weisheit nur sagen kann, daß es sich um eine der Vor­aus­setzungen dafür handelt, um sich als Mensch mit seiner Umwelt in Beziehung zu setzen, egal ob diese nun sozial, kulturell oder topo­logisch gedacht wird. Vielleicht auch ästhetisch? Die Kunst widmet sich der Frage „Was ist Raum?“ in immer neuen Ansätzen, auch wenn dabei keine end­gülti­gen Antworten gegeben, sondern vielleicht nur neue Fragen auf­geworfen werden, so daß die künst­lerische Produktion glück­licher­weise beständig weiter­gehen kann.
Beim künst­leri­schen Umgang mit dem Thema Raum geht es natürlich nicht nur um das Was sondern auch um das Wie: Wie will ich das Räum­liche zeigen? Und hier nun unter­scheiden sich die drei Künst­lerinnen. Ihre Zugänge sind jeweils individuell und spezifisch.

Faltblatt

x auf y abgerollt / x in y eingewickelt

Anke Becker, Veronike Hinsberg, Juliane Laitzsch
Arbeiten auf Papier und raumbezogene Einbauten
Text: Roland Berg

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