Veranstaltungsreihe: Klang Farbe 05

Klaus Killisch „sound of the universe“, 2016, Collage, 50 x 79 cm
Klaus Killisch „sound of the universe“, 2016, Collage, 50 x 79 cm
Bild: Klaus Killisch

Mit Klang Farbe 05 setzt die Galerie Pankow eine Vortragsreihe fort, die sich dem Musi­ka­li­schen als ursprünglichste Geste der Kommunikation widmet und aus verschiedenen Per­spek­tiven annähert.
Ein Projekt der Galerie Pankow. Mit freundlicher Unter­stützung durch den Freundes­kreis der Galerie Pankow.

  • Donnerstag
    16.03.2017
    19.00 Uhr

    Arnold Dreyblatt: The Sound Of One String

    Lecture Performance / Music Origins / Acoustic Investigations / Demonstrations
    “My work in image and sound synthesis in the early seventies initiated an interest in the interactions of waveform signal events an their hearing in the audio range, as sound, on acoustic instru­ments and finally, as music. Having neither a traditional music training or childhood indoctrination in this or that cultural scale or system I have found it convenient to apply my background in experimenting with electronic sound and image to composition with acoustic instruments: utilizing a tuning system derived from the harmonic series in lieu of traditional musical content.”
    (From: CD Booklet of The Sound of One String, 1998)

    Arnold Dreyblatt (1953 in New York City geboren) studierte Medien­kunst an der State Universität von New York in Buffalo/USA sowie Komposition und Vergleichende Musikwissenschaften an der Wesleyan Universität/USA. Seit 1984 lebt er vorwiegend in Berlin, ist als Medienkünstler und Komponist tätig. 2007 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin gewählt. Momentan hat er eine Professur für Medienkunst an der Muthesius Kunst­hoch­schule in Kiel inne.

    www.dreyblatt.net

  • Donnerstag
    23.02.2017
    19.00 Uhr

    Kirsten Reese: Messages

    „found sound“, Medienmaterial, auditives Archivmaterial, orts­spezifische field recordings, Musik aus Musik – anhand eigener Arbeiten spricht Kirsten Reese über doku­menta­ri­sches Arbeiten mit Klang, Verwandlung und Transformation im auditiven Medium, in Performances, Installationen und Kompositionen. Dazu führt sie „Messages“ (2008/2016) für Diaprojektion, Kassetten, Objekte und Zuspiele auf.

    Kirsten Reese (1968 in Kiel geboren) kreiert als Komponistin und Klangkünstlerin Werke für elektronische Medien und Instrumente sowie intermediale Installationen. Eine hervorgehobene Rolle in ihren Arbeiten spielen raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative und narrative Aspekte.

    www.kirstenreese.de

  • Donnerstag
    26.01.2017
    19.00 Uhr

    Christfried Schmidt / Ellen Hünigen-Schmidt
    Munch-Musik – Klang, Bilder, Worte

    Die 1981 entstandenen “Orchesterstücke nach Grafiken von Edvard Munch” des Komponisten Christfried Schmidt basieren auf einer einzigen Zwölftonreihe und öffnen zugleich die “verwaltete Welt einer abgezirkelten Zwölftontechnik wieder für die mitreißend flutende Sinnlichkeit jener freien Atonalität, wie es sie vor dem Ersten Weltkrieg gegeben hatte.”
    (Jan Brachmann, FAZ, 26.01.2009)

    Ellen Hünigen-Schmidt bringt in ihrem Vortrag kongenial die Hintergründe und Zusammenhänge dieses halbstündigen, ein­drucks­vollen Orchesterwerks nahe.

    Christfried Schmidt (1932 in Markersdorf/Oberlausitz geboren) studierte an der Kirchen­musikschule Görlitz sowie an der Hoch­schule für Musik Leipzig Kirchenmusik, war als Kirchen­musiker in Forst/Lausitz sowie als Schauspiel­kapell­meister, freischaffender Klavierlehrer und Chorleiter in Quedlinburg tätig. Seit 1980 lebt er, auch freischaffend, als Komponist in Berlin.

    www.christfried-schmidt.de

    Ellen Hünigen-Schmidt (1965 in Berlin geboren) absolvierte ein Kompositions- und Klavierstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und war Meisterschülerin in Komposition bei Friedrich Goldmann an der Akademie der Künste zu Berlin. Sie lebt als Komponistin, Sängerin, Musikerin und Musik­wissen­schaftlerin in Berlin und lehrt u. a. an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.

    www.vox-nostra.de