Inhaltsspalte

Kulturinsel Thälmann-Park

Danziger Straße 101, Wiese mit Sitz-Hoch-Beeten
Bild: Amt für Weiterbildung und Kultur / Foto: Beate Höckner

Im Sommer 2021 öffnet der Fachbereich Kunst und Kultur einen neuen Ort für das Erleben von Kunst, Kultur und Urban Gardening: die Kulturinsel Thälmann-Park.
Ausgangspunkt ist das Projekt „StadtPflanzen. Kulturinsel Thälmann-Park“, das mit den Ko­operations­partner­innen Wenke Hardt (Regisseurin, hardt attacks) und Leonie Woidt-Walliser (Architektin und Expertin für Perma­kultur, cityplot) mit Unter­stützung von FEIN umgesetzt wird. Nach und nach wächst so nach den Prinzipien der Perma­kultur ein Gemein­schafts­garten mit mobilen Hoch­beeten, die gleich­zeitig zum Ver­weilen einladen. Kleinere Kunst- und Kultur­formate werden hier ab diesem Sommer erlebbar. Die Work­shops zu Urban-Gardening im Rahmen des Projektes StadtPflanzen, werden begleitet von einer Ver­anstal­tungs­reihe zum Thema Kunst, Nach­haltig­keit und Klima­wandel.

Mit der Belebung der Kulturinsel öffnet sich unter freiem Himmel im Kulturareal Ernst-Thälmann-Park auch weit über Corona hinaus ein neuer Ort für Kunst, Kultur, gekoppelt mit dem nach­bar­schaft­lichen-gemein­samen Gärtnern und Gestalten.

Adresse: Danziger Straße 101, 10405 Berlin

Mehr Informationen und Termine auch unter: https://cityplot.org/stadtpflanzen

Gemeinschaftsgarten

StadtPflanzen, Einladung zu Workshops

Workshop: 03.10.2021, 14.00-18.00 Uhr

PDF-Dokument (505.9 kB)

Gerd Normann
Gerd Normann
Bild: Joachim Dette

Sonnabend, 02.10.2021, 15.00 Uhr (auf der Wiese vor der WABE) | Eintritt frei. Spenden sind möglich und Sitzplätze vorhanden.

Mit: Hieronymus, Mai Horlemann, The Cat’s Back
Moderation: Gerd Normann

Als im November 2020 die Theater wieder geschlossen wurden, ließ der Kabarettist und Veranstalter Gerd Normann Künstler:innen in Schaufenstern auftreten. Daraus hat sich die Idee entwickelt, auch nach der Pandemie die Schaufen­ster­konzerte auf Bühnen oder als Open-Air-Konzerte fortzuführen. Gefördert von Neustart-Kultur konnte er ein mobiles Mini-Revue-Varieté-Theater in Form eines Schaufensters bauen lassen, mit dem er jetzt auf Tournee durch Deutsch­land tingelt und Künstler:innen unter­schiedlicher Genres präsentiert. Das Medien­echo auf diese einzig­artige Aktion war immens. Arte, Tagesspiegel, Taiwan News und San Francisco Chronicle berichteten über die Showfenster­konzerte und eine chinesische Doku­mentar­filmerin begleitete den Bau des mobilen Showfensters.

Gerd Normann moderiert den Abend und hat sicher neue Zwergfellgedichte und Wort­ver­drehungen mitgebracht.

Hieronymus kommt als klassisch wirkender Zauberer auf die Bühne und versenkt in Sekun­den­schnelle die Stimmung in den Keller … und produziert dann Lacher auf Lacher. Man muss ihn gesehen haben, um zu verstehen, wie er mit eisernem Charme und lustlos rauem Ton komisch wirkt. Mit jeder Unfreund­lichkeit mehr gewinnt Hieronymus das amüsierte Publikum für sich. Man muss die Zauberei nicht mögen, um ihn lustig zu finden. Er muss nicht zaubern um Erfolg zu haben, aber er zaubert nun mal gerne. Und das kann er auch.

Mai Horlemann ist dem Zeitgeist immer einen Schritt voraus, sie verhandelt gesell­schaft­liche Themen originell, geistreich und mit Witz. Sei es zu Streich­quartett­klängen, als Beat­boxerin oder ganz ohne Musik. Sie ist sich nicht zu schade, auch Anlass bezogene Lieder und Reden zu verfassen. So gehören Geburtstags­ständchen für Ü-30-Partys ebenso zu ihrem Repertoire, wie Lieder zu Einschulungs­veranstaltungen oder Virologen-Kongressen. Die Nummern sind klug, schmissig und immer wahr. Mai Horlemann beherrscht aber auch die leisen Töne. Wenn sie die anstimmt, blitzt im Publikum nicht selten eine Träne auf. Das liegt an ihrer schönen warmen Stimme, aber auch an der großen Empathie­fähigkeit, die sie besitzt. Nicht nur für sich selbst.

The Cat’s Back. Die energie­geladene Allround­künstlerin brennt ein Feuer­werk mit­reißender Songs ab. Ihre Stimme und ihr Akkordeon verschmelzen dabei zu einem berauschen­den Hör- und Seh-Erlebnis. Virtuos und mit großer Leichtigkeit wandert The Cat’s Back zwischen Blues, Zigeuner­liedern, Rock ´n´ Roll und Balladen hin und her. Überraschungen, liebevolle Details und jede Menge Zusatz-Instrumente sind dabei Teil des Programms.

Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Sparkasse.

Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften (FEIN)

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen stellt den Bezirken seit 2001 Sachmittel für die Unterstützung gesellschaftlicher Initiativen engagierter Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die ihr Engagement mit der Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur verbinden.