Psychiatriekoordination

Symbolbild eines Kopfes mit einem Räderwek im Inneren umgeben von schwebenden Puzzleteilen
Bild: RVNW / Fotolia.com

Aufgaben

  • Planung, Steuerung, Koordination und Fortschreibung der bezirklichen Versorgung in den Bereichen Allgemeinpsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Gerontopsychiatrie
  • Ansprechpartnerin für Bürger und Bürgerinnen zu Versorgungsangeboten im Bezirk
  • Entwicklung von Planungskonzepten und deren praxisorientierte Umsetzung in Zusammenarbeit mit Projekten, Einrichtungen und Institutionen
  • Begleitung der fortlaufenden Weiterentwicklung von fachbezogenen Qualitätsstandards
  • Qualitätssicherung und Controlling in der ambulant-komplementären Versorgung
  • Geschäftsführung des Psychiatriebeirates
  • fachlich-inhaltliche Bewertung von Zuwendungsanträgen für Projekte der gemeindepsychiatrischen Versorgung
  • Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen im Bezirksamt und der Senatsverwaltung, Trägern der freien Wohlfahrtspflege, Hochschuleinrichtungen sowie Fachverbänden

11. Trialogischer Kongress am 27. und 28. Oktober 2017

Für Menschen, die Stimmen hören und unter diesen leiden, kann eine Therapie mit Medikamenten, sogenannten Neuroleptika, helfen. Doch nicht bei jedem Betroffenen zeigen die Medikamente die gewünschte Wirkung. Dies kann neben möglichen Nebenwirkungen ein Grund sein, die Medikamente reduzieren oder ganz absetzen zu wollen.

Unter dem Titel „Wer be-stimmt was?“ wurden auf dem Kongress Strategien aufgezeigt, wie das Reduzieren von Neuroleptika gelingen kann; es wurde über Risiken und Nebenwirkungen von Neuroleptika informiert und neue Alternativen im Umgang mit dem Stimmenhören eröffnet. Ein vielseitiges Angebot aus Vorträgen, Workshops, Musik und Literatur bot hierbei Anregungen und die Gelegenheit Neues auszuprobieren und zu entdecken. Das Programm richtete sich an Menschen, die Stimmen hören, ihre Angehörigen und Professionelle.

Der Kongress wurde in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Jugend und Gesundheit, unter der Schirmherrschaft von Falko Liecke, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit, und der Psychiatriekoordination verwirklicht.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Bezirksamt Neukölln von Berlin, den Paritätischen Wohlfahrtsverband, die Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. und der Berliner Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.