Newsletter 14/2019

Staatssekretärswechsel in der Bildungsverwaltung

Seit Mittwoch ist Beate Stoffers neue Staatssekretärin. Bildungsenatorin Sandra Scheeres: „Ich danke Mark Rackles für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mark Rackles hat sich immer mit vollem Engagement seiner anspruchsvollen und oft aufreibenden Arbeit gewidmet.“ Mark Rackles: „Ich war sehr gerne als Staatssekretär für Bildung in Berlin tätig und bereue keinen einzigen Tag. Ich danke Sandra Scheeres für die Gelegenheit, die sie mir mit dem Amt gegeben hat.“

Beate Stoffers gehört der Bildungsverwaltung seit 2010 an, zunächst als Pressesprecherin von Senator Jürgen Zöllner und dann seit 2011 von Sandra Scheeres. Sie war vor ihrer Sprechertätigkeit in der Bildungsverwaltung unter anderem Leiterin der Unternehmenskommunikation der Wall AG. Ihre Laufbahn im höheren Dienst des Landes Berlin begann sie in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Projektmanagerin und Pressereferentin. Zu ihren weiteren beruflichen Stationen zählen auch Auslandstätigkeiten, wie z.B. in der Berliner Landesvertretung in Brüssel und in der Schulinspektionsbehörde in London.

Osterferien: An mehr als 240 Berliner Schulen wird gebaut

Bildvergrößerung: OSZ Lotis
Bild: senbjf

Heute stellte Bildungssenatorin Sandra Scheeres im OSZ Lotis zusammen mit Tempelhof-Schönebergs Bezirksstadtrat Oliver Schworck und Schulleiterin Angela Hesse die Sanierungsmaßnahmen an Berliner Schulen in den Osterferien vor. Die Bezirke haben für die Osterferien Arbeiten an 232 Schulen mit einem Volumen von rund 195 Mio. Euro gemeldet. Dazu kommen Maßnahmen an 10 der 40 Berliner Oberstufenzentren mit einem Gesamtvolumen von gut 13 Mio. Euro.

Sandra Scheeres: „Bauarbeiten und Unterricht vertragen sich schlecht. Deshalb legen wir so viele Sanierungsarbeiten wie möglich in die Schulferien. Dann kann in allen Räumen und Gebäuden gearbeitet werden, ohne dass Lärm, Staub und Baumaterial den Schulbetrieb oder die Sicherheit der Schulkinder beeinträchtigen.“

Die Karte mit den Baumaßnahmen finden Sie auf unserer Startseite unter “Schulabu in den Ferien”

https://www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles/artikel.799309.php

Berliner Schulbauoffensive - Sandra Scheeres legte Grundstein für neue Grundschule

Bildvergrößerung: BSO GS Sewanstr.
Bild: senbjf

Der Neubau in der Lichtenberger Sewanstraße wird in moderner Holzbauweise entstehen und mehr als 430 Grundschulkindern Platz bieten. Ein fortschrittliches Raumkonzept und der Einbau digitaler Unterrichtshilfen sorgen ganztägig für Freude am Lernen. Die neue Turnhalle erweitert auch das Platzangebot für die anliegenden Sportvereine. Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mit der Schulbauoffensive schaffen wir alleine in Lichtenberg 4.500 neue Schulplätze. Wir gestalten damit die Lernumgebung für Generationen von Berliner Schulkindern. Hier entsteht aus gutem Geld ein gutes Schulgebäude, in dem Lernen und Lehren Spaß machen werden.“

Qualitätssiegel „Exzellente digitale Schule“

Sechs Berliner Schulen haben das Qualitätssiegel „Exzellente digitale Schule“ erhalten:

• Archenhold-Gymnasium
• Ellef-Ringnes-Grundschule
• Herman-Nohl-Schule (Grundschule)
• John-Lennon-Gymnasium
• Moser Schule Schweizer Gymnasium
• Schule an der Jungfernheide (ISS)

„Ich gratuliere den Siegerschulen herzlich. Ziel ist es, die Kompetenzen zu entwickeln, die für Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert herausragend sind, wie Kommunikation, Zusammenarbeit, Kreativität und kritisches Denken. Im Zuge der Umsetzung des DigitalPakts nehmen die heute ausgezeichneten Schulen als Multiplikatoren eine wichtige Rolle zur Weiterentwicklung der digital gestützten Bildung ein“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2019/pressemitteilung.801501.php

Jugendberufsagentur 2018: Aufsuchende Beratung zeigt Wirkung

Der Senat hat den Jahresbericht an das Abgeordnetenhaus über den Aufbau und die Umsetzung der Jugendberufsagentur (JBA) in den Bezirken für 2018 beschlossen. Er zeigt, dass durch das Zusammenwirken der JBA-Partner (Agenturen für Arbeit, Jobcenter, bezirkliche Jugendhilfe, Berater und Beraterinnen der beruflichen Schulen) und durch die Berufs- und Studienorientierung an den Schulen mehr junge Menschen erreicht und zielgenauer zum Übergang von der Schule in den Beruf beraten werden können. Auch das 2017 beschlossene Konzept für eine aufsuchende Beratung in Form von Straßensozialarbeit zeigt Wirkung. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die auf schriftliche und telefonische Beratungsangebote nicht reagieren.

Senatorin Sandra Scheeres: „Besonders erfreulich in der Bilanz 2018 ist, dass über die aufsuchende Beratung der JBA mehr als 7.000 junge Menschen kontaktiert wurden. Rund ein Drittel konnte an einen JBA-Standort vermittelt und dort weiter betreut werden. Über die aufsuchende Beratung erreichen wir schuldistanzierte Jugendliche und junge Erwachsene, die schon länger keine Schule mehr besuchen oder berufliche Qualifizierungsangebote wahrnehmen. Häufig fehlt diesen jungen Menschen nicht nur eine berufliche Perspektive. Oft kommen Probleme in der Familie oder mit der Wohnsituation hinzu. Auch Schulden, Sucht oder andere psychische Beeinträchtigungen spielen immer wieder eine Rolle. Die aufsuchende Beratung und der ganzheitliche Ansatz in der Beratung der JBA sind wirksame Konzepte, um diese jungen Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.“

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.801121.php

Wassergewöhnung mit dem „Schwimmbärchen“

Bildvergrößerung: Schwimmbärchen
Bild: senbjf

Um Kinder schon möglichst früh ans Schwimmen heranzuführen, gibt es nun das „Berliner Schwimmbärchen“. Es handelt sich dabei um Wassergewöhnungskurse für Kita-Kinder, die von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert und in Zusammenarbeit mit dem Verein Neuköllner Schwimmbär e.V. angeboten werden. Derzeit nehmen insgesamt 565 Kinder aus 44 Kitas teil. Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, stellte das Projekt heute bei einem Besuch im Stadtbad Märkisches Viertel vor. Die Pilotphase läuft seit Januar bis Ende April, ab September wird das Projekt dann fortgesetzt. Das „Berliner Schwimmbärchen“ ist ein weiterer Baustein des Programms „Profivereine machen Kita“, das von der Senatsverwaltung Ende 2018 gestartet wurde.

Familiensenatorin Sandra Scheeres: „Wenn Kinder erst einmal die Scheu vorm Wasser überwunden haben, geht es mit dem Schwimmenlernen meist sehr schnell. Deshalb stehen beim Schwimmbärchen Spaß und Freude an der Bewegung im Wasser an erster Stelle. Ich möchte, dass möglichst alle Berliner Kinder schwimmen können, denn das kann überlebenswichtig sein.“

Lust auf Mathe?

Zum 24. Berliner Tag der Mathematik sind alle Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse eingeladen, an einem mathematischen Wettbewerb teilzunehmen. Termin: Samstag, 11. Mai, 9 Uhr bis 12 Uhr, Haus Beuth und Haus Gauß auf dem Campus der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Luxemburger Straße 10 in 13353 Berlin-Wedding.

Veranstalter sind vier Berliner Hochschulen: Freie Universität, Humboldt Universität, Technische Universität und Beuth Hochschule sowie das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik und das Zuse-Institut Berlin.

Menschen für die Kita

Fachkräfteregelung, Quereinstieg, Anleitung: Der Kita-Fächer informiert über Regelungen zu Fachkräften und zum Quereinstieg in die Kita. Er gibt Anregungen zur Gestaltung der Anleitung in der berufsbegleitenden Ausbildung. Wir haben ihn zusammen mit der LIGA und dem DaKS entwickelt und richten ihn an Träger, Leitungen und Teams der Kitas.

https://www.berlin.de/sen/jugend/fachkraefte/

Dieter Baacke Preis 2019 mit Sonderpreis „Sei frech und wild und wunderbar!“

Auch in diesem Jahr schreibt die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen Sonderpreis beim Dieter Baacke Preis aus. Der Sonderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert. Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die GMK und das BMFSFJ bundesweit beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit Mediennutzung und die Ausgestaltung der Medienkompetenz fördern.

Förderung von Pilotprojekten gegen Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus

Die Stiftung EVZ unterstützt mit dieser Ausschreibung Dialoge und den Aufbau von Bündnissen für eine solidarische Gesellschaft. Gefördert werden Organisationen, die nicht wegsehen und sich mit anderen zusammenschließen. Die Projektideen können bis 13. Mai eingereicht werden.

Fachbrief Grundschule Nr. 12 „Schuldistanz gezielt begegnen“

Der Fachbrief widmet sich der Thematik mit dem Blick auf die Grundschule. Er soll Kolleginnen und Kollegen in ihren Bemühungen unterstützen wird, Schuldistanz im Ansatz zu erkennen, ihr Entstehen zu verhindern und nicht zuletzt schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler wieder für ein anschlussfähiges Weiterlernen zu gewinnen.

https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/praevention-in-der-schule/schulverweigerung/

Bundeswettbewerb „Treffen junge Musikszene“

Die Wettbewerbsphase für den Bundeswettbewerb „Treffen junge Musikszene“ 2019 hat begonnen, der Bewerbungsschluss ist am 31. Juli. Bewerben können sich junge Menschen zwischen 11 und 21 Jahren, die Musik machen, egal ob als Solistinnen oder Solisten, im Duo oder als Band. Gefragt sind selbstgeschriebene Songs in allen Sprachen und Musikgenres. Die ausgewählten Musikerinnen und Musiker nehmen am „36. Treffen junge Musikszene“ vom 6. bis 11. November in den Räumlichkeiten der Berliner Festspiele teil.

Führungen für Lehrkräfte

Die neue Ausstellung des Anne Frank Zentrums in Berlin ist ein Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus. Sie erinnert an Anne Frank. Die Ausstellung ist biografisch: Besucherinnen und Besucher lernen Annes Lebensgeschichte kennen. Und sie untersuchen, was diese mit ihrer eigenen Gegenwart verbindet. Sie ist interaktiv: Es gibt viele Möglichkeiten die Ausstellung zu verändern und sie mit eigenen Beiträgen zu erweitern. Und sie ist inklusiv: Alle Menschen sollen diese Ausstellung besuchen und verstehen können. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt auf 20 Personen. Anmeldung bitte per Email mit Angabe des Namens und der Institution. Die Führung und der Ausstellungsbesuch sind kostenlos.

Velo Fahrradfestival

Auf dem VELO-Fahrradfestival am 27. und 28. April auf dem Flughafen Tempelhof werden interessante Angebote für Schulen vorgestellt. Es besteht Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Akteuren der Berliner Charta für Verkehrssicherheitsarbeit. Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung freien Eintritt.

Der Tierpark als außerschulischer Lernort

Der Tierpark Berlin ist ein beliebter außerschulischer Lernort, der in Anlehnung an die Berliner Rahmenlehrpläne ein vielfältiges Angebot für einen praxisnahen Unterricht bietet. Auch im Rahmen von Wandertagen und mehrtägigen Projekten steht die Tierparkschule als Ansprechpartner Verfügung.

bunt statt blau

Alkoholkonsum ist in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt zurückgegangen. Weniger deutlich ist dieser positive Trend bei exzessiven Trinkformen („Komasaufen“) unter Kindern und Jugendlichen. Diesen riskanten Konsummustern vorzubeugen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die gemeinsam mit vielen Beteiligten angegangen werden sollte. Auch Schulen sind eingeladen, sich an den Präventionsmaßnahmen der DAK zu beteiligen.

Neues aus den Schulen

Europa-Projekttag – Bundeskanzlerin Merkel besuchte das Thomas-Mann-Gymnasium im Märkischen Viertel in Reinickendorf. Sie schaute sich die Zwischenergebnisse des internationalen Erasmus-Plus-Projektes „We Always“ an und führte im Anschluss mit den Schülerinnen und Schülern ein Podiumsgespräch zum Thema Europa. Weitere Themen waren der Klimawandel, der durch die Demonstrationen „Fridays for Future“ bei den Schülerinnen und Schülern derzeit sehr präsent ist, den CO2 Ausstoß und Artikel 13 des neuen EU-Urheberrechts.

Für den 54. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich etliche MINT-Talente aus Berlin qualifiziert. Der Landessieg im Fachgebiet Biologie ging mit Untersuchungen zur Verschmutzung des maritimen Ökosystems durch Plastikmüll an das Humboldt-Gymnasium. Ebenfalls im Fachgebiet Biologie erfolgreich war das Robert-Havemann-Gymnasium mit Analysen zur Konzentrationsfähigkeit von Schülern in verschiedenen Unterrichtssituationen mittels EEG-Sensoren-Messungen. Im Fachgebiet Chemie siegten Lernende des Romain-Rolland-Gymnasiums. Die Jungforscher entwickelten eine kombinierte Solar- und Elektrolysezelle, die durch eine spezielle Vorrichtung den Einbau in Gebäudewände und Dächer ermöglicht. Junge MINT-Talente vom Herder-Gymnasium programmierten eine spezielle Software, mit der sich Moleküle auf Teilchenebene dreidimensional simulieren lassen und überzeugten die Jury damit im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Der Physik-Landessieger vom Bildungs- und Forschungszentrum Berlin e. V. entwickelte eine innovative und kostengünstige technische Lösung zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken. Mit dem Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit wurden Schüler des Heinrich-Hertz-Gymnasiums ausgezeichnet. Sie konstruierten ein sensorgestütztes Verkehrsleitsystem. Herzlichen Glückwunsch an alle Jungforscherinnen und Jungforscher. Das 54. Bundesfinale vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz statt. Viel Erfolg!

Am 21. März haben je ca. 30 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse die 2. Runde von „Chemie-die stimmt!“ erfolgreich absolviert. Der Sieg in der 9. Klasse ging an das Heinrich-Hertz-Gymnasium. Den ersten Platz der 10. Klasse konnte das Käthe-Kollwitz-Gymnasium erzielen. Glückwunsch.

Im Rahmen des Europaprojekttages am 25. März besuchte Julia Klöckner, Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung, die Peter-Lenné-Schule / OSZ Natur und Umwelt. Mit über 80 Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden diskutierte die Ministerin Themen der Nachhaltigkeit, zur Situation der EU sowie zur gemeinsamen europäischen Agrarpolitik.

Im Schuljahr 2018/2019 erhielt die Clara-Grunwald-Grundschule als erste Berliner Grundschule vom EPIZ (Zentrum für Globales Lernen in Berlin) die Auszeichnung als Faire Schule. Mehr dazu bei EPIZ .

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