Der TouchTomorrow-Truck tourt durch Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und Brandenburg, um MINT-Bildung für die Jahrgangsstufen 8 und 11 erlebbar und greifbar zu machen. Begleitet werden die Besuche durch ein umfangreiches digitales Begleitprogramm sowohl für Lehrkräfte als auch Schüler/-innen. Wir stellen das Angebot kurz vor
Was genau ist TouchTomorrow?
TouchTomorrow ist ein Projekt der gemeinnützigen Dr. Hans Riegel-Stiftung und möchte Schüler/-innen durch das Erleben und Ausprobieren von Zukunftstechnologien für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) gewinnen. Der TouchTomorrow-Truck ist ein zum Mitmachlabor ausgebauter LKW, der die hierfür konzipierten Stationen direkt auf die Schulhöfe interessierter Schulen bringt.
An welche Klassenstufen richtet sich das Angebot?
TouchTomorrow richtet sich mit seinem Angebot einerseits an Klassen der Jahrgangsstufe 8 sowie an Kursgruppen der Jahrgangsstufe 11. Schüler/-innen der Mittelstufe sollen durch das MINT-Erlebnis zur Wahl von MINT-Vertiefungs- bzw. MINT-Leistungskursen animiert werden, während Oberstufenschüler/-innen erfahren sollen, welche Ausbildungswege und Studiengänge eine erfolgreiche MINT-Berufslaufbahn versprechen.
Wie läuft ein Besuch des TouchTomorrow-Trucks ab?
Der TouchTomorrow-Truck hält insgesamt acht Erlebnisstationen bereit, die jeweils aus einem Exponat bestehen, anhand dessen Schüler/-innen MINT praktisch erleben können. Eine Aufgabenstellung, die jeweils zielgruppenspezifisch für die Klassenstufen ausgewählt wird, gibt den Jugendlichen konkrete Handlungsanweisungen. Ergänzt wird jede Station durch ein sogenanntes Interface, das naturwissenschaftlich-technische Hintergrundinfos zum Stationsthema enthält und relevante Ausbildungs- sowie Studiengänge aufzeigt. MINT-Coaches, allesamt selbst Naturwissenschaftler/-innen, stehen den Schulklassen hierbei unterstützend und beratend zur Seite. Für die Mittelstufe umfasst der Besuch zwei Unterrichtsstunden (90 Minuten), Oberstufen verbringen mit zwei Doppelstunden insgesamt 180 Minuten an den verschiedenen Stationen.
Das Besondere: Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler/-innen erhalten ein persönliches Speichermedium, auf dem Inhalte der Themenstationen im Truck gespeichert werden können. Zuhause können sich Schüler/-innen in der TouchTomorrow-App mit einem persönlichen Code einloggen und auf alle gesammelten Informationen zugreifen. Diese Informationen können von Videos der Stationen und Informationen zu den einzelnen Zukunftsthemen bis hin zu verwandten Berufsprofilen und Studiengängen reichen.
Welche Rolle spielen Lehrkräfte?
TouchTomorrow versteht sich als außerschulischer Lernort auf dem Schulhof. Die Lehrkräfte begleiten ihre Lerngruppe, geben die Moderation des Besuches aber, ähnlich wie in einem Museum, an die erfahrenen MINT-Coaches ab. Die Beobachtung der Klasse durch die begleitende Lehrkraft ermöglicht eine gruppenbezogene Nachbereitung des Erlebten im Unterricht. Zusätzlich steht Impulsmaterial zu allen Themen zur Verfügung. Die begleitenden Bildungsmedien wurden entsprechend der landesspezifischen Curricula für die 8. Klassen sowie für die 11. Jahrgangsstufe entwickelt und dienen als interdisziplinäre Impulse für den MINT-Unterricht mit Bezügen zu den acht Themen des Trucks. Sie sind unabhängig vom Truck-Besuch einsetzbar, wenn es einen Bezug zu curricularen Unterrichtsthemen gibt.