28/2025 | Sommertour der Senatorin steht im Zeichen von Bewegung und Sport

Collage Sommertour 2025

29. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Woche startete Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, ihre traditionelle Sommertour, die in diesem Jahr unter dem Motto Bewegung und Sport steht.

Vor diesem Hintergrund berichten wir über den Ansatz der sportorientierten Jugendsozialarbeit und geben einen Überblick zu etablierten und neuen Angeboten in diesem Zusammenhang.

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Sommertour der Senatorin startet

In dieser Woche hat die traditionelle Sommertour der Senatorin begonnen, die in diesem Jahr ganz im Zeichen von Sport und Bewegung steht. Im Mittelpunkt der ersten Woche standen Besuche von zwei Projekten in Kreuzberg und Neukölln.

Auch in diesem Jahr nutzt Senatorin Katharina Günther-Wünsch die letzten Ferienwochen, um verschiedene Projekte im Berliner Stadtgebiet zu besuchen. In diesem Jahr steht die Sommertour im Zeichen von Bewegung und Sport und mit ihr Projekte, die Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten in Kontakt bringen.

Am Dienstag ging es hierfür zuerst nach Kreuzberg zum Projekt „Sport 365 Görli“ im Görlitzer Park, das von der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) verantwortet und u.a. aus Mitteln des Jugendgewaltgipfels gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, Personen, die bisher keine Sportangebote in Anspruch nehmen, niedrigschwellig mit solchen in Kontakt zu bringen. Hierfür wurde durch die Umnutzung eines Teils der Grünfläche eine zusätzliche Sportinfrastruktur geschaffen, auf der qualifizierte Fachkräfte ganzjährig Sportprogramme anbieten. Seit Juni 2024 haben bereits mehr als 160.000 Menschen die Angebote genutzt, die Senatorin traf bei ihrem Besuch auf Jugendliche, die sich mit Rollstuhlbasketball, Tischtennis und Fußball fit halten: „Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Sport Brücken baut und Menschen unabhängig von Herkunft oder sozialer Lage zusammenbringt. Kostenlose Sportangebote an diesem und dem zweiten Standort im Kombibad Gropiusstadt schaffen nicht nur Bewegung, sondern echte Integration und Gemeinschaft.“

Genau an diesem zweiten Standort im Neuköllner Kombibad Gropiusstadt, das seine Außenflächen im Rahmen des Präventionsangebots „Sport gegen Gewalt“ für Sportangebote zur Verfügung stellt, ging es am Mittwoch weiter. Qualifizierte Übungsleiter/-innen bieten Jugendlichen hier gezielt sportliche Aktivitäten an, bei denen Respekt, Miteinander und Spaß im Mittelpunkt stehen. Das Projekt ist Teil einer Reihe von sozialpädagogischen Gewaltpräventionsprojekten in Berliner Bädern, die auf Prävention und respektvolle Beziehungen statt bloßer Kontrolle setzen. Derzeit laufen entsprechende Angebote im Freibad Pankow, im Kombibad Gropiusstadt, im Prinzenbad sowie im Columbiabad. „Sport kann mehr als Bewegung sein – er verbindet, schafft Teilhabe und hilft bei der Konfliktlösung.“, betont auch Senatorin Günther-Wünsch.

Die Sommertour geht in der nächsten Woche weiter, unter anderem mit der Pressekonferenz zur Bilanz der Schwimm-Intensivkurse am kommenden Mittwoch.

Bewegung als Schlüssel – Sportorientierte Jugendsozialarbeit als innovatives Feld der Jugendhilfe

Sport verbindet – unabhängig von Muttersprache oder sozialer Herkunft hat er bei vielen Jugendlichen einen hohen Stellenwert. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee der sportorientierten Jugendsozialarbeit, die über Bewegung und Sport Zugänge schafft und soziale Fähigkeiten stärkt. Wir stellen den Arbeitsbereich anhand gängiger Fragen inhaltlich vor.

Warum überhaupt sportorientierte Jugendsozialarbeit?
Sport eröffnet gute Möglichkeiten, soziale und persönliche Kompetenzen wie Team- und Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsgefühl sowie Rücksichtnahme und Respekt zu vermitteln. Die sportorientierte Jugendsozialarbeit nutzt dieses Potenzial und fördert durch gemeinsamen Sport die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, vermittelt Strategien zur Konfliktbewältigung und kann durch Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl steigern. Die sportorientierte Jugendsozialarbeit ist eine besondere Angebotsform der Jugendhilfe, die sich gerade in den letzten Jahren merklich entwickelt hat und aufgrund ihrer Innovationskraft bundesweit Beachtung findet.

Wie ist die sportorientierte Jugendsozialarbeit in Berlin organisiert?
In Berlin wird die sportorientierte Jugendsozialarbeit überwiegend von der Sportjugend Berlin bzw. der gemeinnützigen Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) organisiert und realisiert. Auch die Träger der Straßensozialarbeit „Gangway“ und „Outreach“ nutzen u. a. Elemente des sportorientierten Ansatzes in ihrer Arbeit. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert einen Großteil der Projekte in der sportorientierten Jugendsozialarbeit und wird dabei von den bezirklichen Jugendämtern unterstützt.

Die Einrichtungen und Projekte der sportorientierten Jugendsozialarbeit in Berlin agieren in einem Netzwerk verschiedener Akteure, Organisationen und Institutionen, die jeweils mit spezifischen Zielsetzungen und Methoden zur Verbesserung der Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen beitragen. Einen wichtigen Part im Netzwerk übernehmen die durch bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement getragenen Sportvereine in Berlin. Sie zählen rund 247.000 Kinder, Jugendliche und junge Menschen zu ihren Mitgliedern. Vor allem Sportvereine mit einer eigenen Jugendabteilung oder einem Jugendwart beteiligen sich auf freiwilliger Basis an der sozialen Integration und Unterstützung von jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen. Diese Sportvereine bringen ihre sportfachlichen und sozial-integrativen Potenziale auf lokaler Ebene und insbesondere in der Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen in das Netzwerk ein.

Was ist mit Jugendlichen, die nicht in Vereinen aktiv sind?
Obwohl sich Sportangebote in Vereinen und Sportverbänden gut eignen, um sozial benachteiligte Jugendliche in die Gemeinschaft zu integrieren, sind diese Angebote für einige nicht niedrigschwellig genug. Hier greift die sportorientierte Jugendsozialarbeit mit ihren kostenlosen, flexiblen Angeboten auf öffentlichen Plätzen, in Parks oder in Sportjugendclubs. Indem sie junge Menschen dort abholt, wo sie sich aufhalten, und neben klassischen auch neue Trendsportarten aufgreift, gelingt es ihr, auch Jugendliche anzusprechen, die sonst schwerer zu erreichen sind. Gerade in sozialen Brennpunkten leben viele Jugendliche, die in keinem Verein trainieren und auch sonst an keinen sportlichen Förderangeboten o.ä. teilnehmen. Für diese jungen Menschen können die SportJugendClubs als besondere Jugendfreizeitstätten eine gute Option darstellen. Sie bieten Raum für Sport und Bewegung und berücksichtigen in ihrer pädagogischen Arbeit die spezifischen Interessen und Problemlagen der Kinder und Jugendlichen. Sie fördern nicht nur gewaltfreie Kommunikationswege sowie eine gesunde Ernährung und Lebensführung, sondern unterstützen auch bei Fragen zur schulischen und beruflichen Perspektive.

Neben festen Programmangeboten, Projekten und Veranstaltungen gibt es auch immer einen offenen Bereich. Die SportJugendClubs kooperieren untereinander sowie mit Schulen und Sportvereinen in ihrem jeweiligen Sozialraum. Mittlerweile gibt es im Berliner Stadtgebiet 14 solcher Einrichtungen, die alle von der GSJ, der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit, betrieben werden. Von Parkour, Kletterwänden und Niedrigseilgärten über Wassersport bis hin zu klassischen Fitness- und Tanzangeboten – hier haben Jugendliche die Möglichkeit, sich an verschiedensten sportlichen Angeboten zu probieren. Zu den Clubs zählen auch die sogenannten Mädchensportzentren, die speziell Mädchen und junge Frauen ansprechen. Sie bieten neben Bewegungs- und Tanzangeboten auch Angebote rund um Themen wie Frauenrolle, Partnerschaft und Ernährung an.

Was für Angebote gibt es darüber hinaus?
Neben den festen Standorten der SportJugendClubs sind auch Mobile Teams der GSJ im Einsatz. Sie leisten aufsuchende sportorientierte Jugendsozialarbeit in schwierigen Sozialräumen oder in Gemeinschaftsunterkünften und öffnen Räume, die Kindern und Jugendlichen nicht ohne Weiteres zur Verfügung stehen. So ist das Mobile Team Streetball beispielsweise im Stadtgebiet unterwegs, um Jugendliche mit der vereinfachten Form des Basketballs in Kontakt zu bringen. In Zusammenarbeit mit Schulen werden entsprechende Wettkämpfe und Turniere veranstaltet oder auch die beliebten Streetball Nights im Stadtgebiet geplant, die begleitet durch musikalische und kulturelle Aktivitäten eine gute Alternative zum Rumhängen auf der Straße bieten.

Ein weiteres Projekt mit besonderem Fokus ist das KICK-Projekt gegen Jugenddelinquenz, das sich in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei an junge Menschen wendet, die bereits durch straffälliges Verhalten wie z.B. Körperverletzung o.a. auffällig geworden sind. Straffällige junge Menschen werden auf freiwilliger Basis von den zuständigen Polizeibeamten an das Projekt vermittelt und in sportorientierte und sozialpädagogisch betreute Freizeitangebote integriert. Darüber hinaus werden ggf. weiterführende Beratungs- und Betreuungsangebote organisiert und gemeinsam mit den Betroffenen Perspektiven für die weitere Lebensplanung entwickelt. Mittlerweile ein Kernstück der Arbeit, das durch das KICK-Team stetig ausgebaut wird, sind die sozialen Trainings und Projekttage zur Gewaltprävention mit Schulklassen: Schulen können sich bei Gewaltvorfällen an das Projektteam wenden und ein entsprechendes Training vereinbaren. Im Vorfeld eines solchen Trainings wird mit der polizeilichen Prävention, die Kontakt zur Schule aufnimmt, mit der Klasse zusammenarbeitet und zu möglichen rechtlichen Konsequenzen aufklärt, eine Kooperation vereinbart.

Ein noch junges Feld der sportorientierten Jugendsozialarbeit ist in den letzten Jahren neu entstanden und wird innerhalb des Angebots von Sport 365 umgesetzt. Sport 365 bietet ganzjährig kostenfrei nutzbare Sportanlagen z.B. mit Streetballplätzen, Soccercourts und Beachvolleyballfeldern und betreut die Angebote sport- und sozialpädagogisch. Neben dem Sport stehen auch kultur-, kunst- und umweltpädagogische Angebote zur Verfügung. Sport 365 ist mit weiteren regionalen Akteuren im Quartier vernetzt und wurde bisher an zwei Standorten in Berlin realisiert – den beiden von Senatorin Günther-Wünsch besuchten Örtlichkeiten im Görlitzer Park sowie dem Kombibad Gropiusstadt. Planung und Umsetzung erfolgt gemeinschaftlich zwischen der Sportjugend Berlin und der GSJ, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie den jeweiligen Bezirksämtern und den Bäderbetrieben.

Unter dem Titel „Sichere Freibäder“ wurde in einigen städtischen Freibädern zuletzt ein weiteres gewaltpräventives Programm der sportorientierten Jugendsozialarbeit entwickelt und während der Sommerferien durchgeführt. Kostenlose Pop-Up-Angebote wie Mannschaftsspiele, Trampolinspringen oder Jonglieren bieten im Rahmen des Projekts eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, während im Programm „Cool am Pool“ junge Menschen selbst zu Konfliktmediatoren ausgebildet werden.

Kurznachrichten

Familienbasierter Therapieansatz bei magersüchtigen Jugendlichen
Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin nimmt ein neues, international anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Magersucht, die Familien-Basierte Therapie (FBT) ins Visier. Im Rahmen einer Studie soll untersucht werden, ob diese Form der ambulanten Therapie ebenso effektiv sein kann wie eine stationäre. Im Gegensatz zum stationären Ansatz übernehmen statt des Fachpersonals in der FBT Eltern essensbezogene Entscheidungen, während sie selbst durch Therapeuten unterstützt werden. Das Verbundprojekt wird für vier Jahre vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert.

Berliner Elternmail zum Schulanfang
Der kostenfreie E-Mail-Service des Berliner Familienportals informiert Eltern regelmäßig und in fünf Sprachen über die vielfältigen Herausforderungen des Elternseins und das Familienleben in der Hauptstadt. Zugeschnitten auf die unterschiedlichen Lebensphasen von Kindern erhalten Familien hier hilfreiche Tipps. Für Eltern, deren Kinder im September eingeschult werden, kann ein Blick in die entsprechende ElternMail zum Schulanfang lohnen, analog gibt es auch Ausgaben für den Start in die 2. Klasse sowie in die 3. Klasse.

Bewerbungshalbzeit für Wettbewerb Berliner Klima Schulen
Schulklassen, die sich im Rahmen von Projekten oder Aktivitäten für den Klimaschutz einsetzen, haben weiterhin die Möglichkeit, sich für den Wettbewerb der Berliner Klima Schulen zu bewerben. Bei Berlins größtem Schulwettbewerb rund ums Klima werden auch in diesem Jahr zwölf Auszeichnungen, jeweils dotiert mit 500 Euro, an Schul- und Projektklassen verliehen. Voraussetzung ist, dass der Wettbewerbsbeitrag im vergangenen Schuljahr durchgeführt wurde, derzeit noch läuft oder als umsetzbare Konzeptidee vorliegt. Eine Bewerbung ist noch bis zum 27. Oktober möglich.

Mitmachaktion der Klax Kinderkunstgalerie
Die Klax Kinderkunstgalerie ruft auch in diesem Jahr zu einer großen Mitmachaktion auf: Bei der 17. Ausstellung unter dem, Titel „Zeigt her eure Bilder“ können Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren ihre persönlichen Kunstwerke einreichen – von Malerei und Collage über Fotografie bis hin zu Skulpturen. Eine Fachjury wählt die spannendsten Arbeiten aus, die ab dem 14. November 2025 in einer professionellen Ausstellung in Berlin präsentiert werden. Einsendungen sind noch bis zum 1. November möglich. Je nach Art des Kunstwerks ist eine Einsendung per Post oder eine Abgabe in der Kinderkunstgalerie in der Schönhauser Allee möglich.

Termine

7. September, ab 19.30 Uhr: Totale Mondfinsternis in Berliner Sternwarten Astronomie-Begeisterte erwartet an diesem Tag die längste totale Mondfinsternis seit 2022. In der Archenhold-Sternwarte und der Wilhelm-Förster-Sternwarte kann das Himmelsspektakel angeleitet durch Fachpersonal durch professionelle Teleskope beobachtet werden. Zahlreiche Expert/-innen berichten in kostenlosen Veranstaltungen über das Phänomen und teilen spannende Hintergrundinformationen. In beiden Sternwarten werden darüber hinaus auch kommentierte Live-Streams angeboten, die das Ereignis auch bei bewölktem Himmel verfolgen lassen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist auch für Kinder ab 10 Jahren geeignet und kostenfrei.

11. September, 10 -15 Uhr: Last Minute Börse 2025 Bei der Last Minute Börse im Kino Kosmos können Jugendliche, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz für das Jahr 2025 haben, mit über 50 Arbeitgeber/-innen und Berater/-innen ins Gespräch kommen und so wichtige Kontakte für ihre berufliche Zukunft knüpfen. Neben Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten können Besucher/-innen ihre eigenen Bewerbungsunterlagen mitbringen, um diese von erfahrenen Beratungspersonen checken lassen, und sich kostenlos Bewerbungsfotos erstellen lassen.

12. September, 16 – 18 Uhr: Beratung zu digitaler Selbstbestimmung von Familien Ihr Kind möchte digital unterwegs sein, Sie wissen aber nicht, wie Sie Smartphone und Tablet dafür “kindersicher” einrichten können? In dieser Veranstaltung von und mit den Digital-Lots/-innen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin wird die Bedeutung von Berechtigungen auf Smartphones und Tablets erläutert, um Eltern zu helfen, ein besseres Verständnis für digitale Entscheidungen zu entwickeln und sie zu befähigen diese umzusetzen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, Teilnehmende sind eingeladen, ihre eigenen digitalen Endgeräte mit zur Veranstaltung zu bringen.

14. September, 10 – 18 Uhr: Kinder-Comic-Tag 2025 Am Kinder-Comic-Tag dürfen sich kleine, aber auch große Comic-Fans auf ein buntes Mitmachprogramm freuen. Neben Lesungen erwarten Besucher/-innen spannende Workshops rund um Themen wie Portraitzeichnen oder Siebdruck sowie unterhaltsame Livemusik. Der Besuch des Kinder-Comic-Tags ist kostenfrei.

15. September, 11 – 12 Uhr: lsfb-Webtalk: Chancenpatenschaften – Auf ein Neues im Kita- und Schuljahr 2025/2026 Auch ab September 2025 werden mit den Chancenpatenschaften verschiedene Projekte und Aktivitäten an Kitas und Schulen gefördert. In diesem Webtalk informiert der Landesverband Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg (lsfb) ausführlich über das Förderprogramm, Bewerbungsmodalitäten und geeignete Projektideen. Die Veranstaltung findet über zoom statt, eine Anmeldung ist über die Website des lsfb möglich.

18. September, 16 – 18 Uhr: Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) einfach erklärt Wer eine Ausbildung plant, möchte auf eigenen Beinen stehen und das auch finanziell. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Auszubildende Unterstützung durch die Bundeagentur für Arbeit. Das Berufsinformationszentrum Nord (BiZ) berät im Rahmen dieser Informationsveranstaltung zu den allgemeinen Voraussetzungen für die Berufsausbildungsbeihilfe und beantwortet Fragen der Teilnehmenden. Eine Online-Anmeldung für die Veranstaltung ist vorab erforderlich.

Fortbildungen / Fachtage

Kinder- und Jugendmedienschutz in der digitalen Welt am 8. September
Mit dem Bedeutungsgewinn digitaler Medien, Smartphones, Tablets und Spielkonsolen auf der einen, Internet, Onlinediensten und Apps auf der anderen Seite hat sich das Heranwachsen und Erziehen von Kindern grundlegend gewandelt. Das Seminar skizziert kurz die markanten Entwicklungen und vertieft die Möglichkeiten einer angemessenen erzieherischen Begleitung des Medienumgangs junger Menschen. Der Fokus liegt auf den verschiedenen Zugängen des gesetzlichen und erzieherischen Kinder- und Jugendmedienschutzes sowie deren Anwendung und Übertragung im Alltag von Familien.

Fachkräfteschulung im Projekt Höhenrausch am 9. September
Das Projekt „Höhenrausch“ vermittelt Jugendlichen im Rahmen von interaktiven Kletterevents einen verantwortungsvollen und risikokompetenten Umgang mit riskanten Verhaltensweisen mit dem Schwerpunkt auf Cannabis. Im Sinne eines ganzheitlichen und nachhaltigen Präventionsansatzes werden sowohl die Erziehenden der Jugendlichen als auch Bezugspersonen (Fachkräfte) aus den Lebenswelten der Jugendlichen im Rahmen des Projektes einbezogen. Diese Veranstaltung dient als Multiplikator/-innen-Schulung für Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Freizeit und Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte.

Fachtag Medienkompetenz verbindet 2025 am 7. Oktober (Anmeldung bis 9. September)
Das diesjährige Motto des Fachtags bietet die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit mit aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Hass, Extremismus und Desinformation im Netz auseinanderzusetzen. In fünf Workshops und in zusätzlichen fachlichen Austauschrunden an Wertetischen werden verschiedene Aspekte des Themas beleuchtet. Erfahrene Referent/-innen geben praxisnahe Einblicke und vermitteln, wie man demokratiegefährdende digitale Inhalte erkennen und ihnen begegnen kann und die Entwicklung eines demokratischen Miteinanders auch in der Kinder- und Jugendarbeit gelingt.

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