26/2025 | Risiko für den Berufsweg? Befragung von jungen Menschen zu Ausbildungsperspektiven

Jugendgruppe

25. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser

anhand einer aktuellen Publikation der Bertelsmann Stiftung geben wir Einblicke in die Haltung junger Menschen zu Ausbildung und Studium und ihren Bedürfnissen in der Beruflichen Orientierung.

Außerdem werfen wir einen Blick auf den Doppeljahresbericht der Beratungs- und Informationsstelle SektenInfo und berichten über Entwicklungen bei weltanschaulich begründeten Konfliktlagen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und anschließend erholsame Sommerferien. Wir sind ab dem 22. August wieder für Sie da.

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Risiko für den Berufsweg? Befragung von jungen Menschen zu Ausbildungsperspektiven

Die Publikation „Ausbildungsperspektiven 2025“ der Bertelsmann Stiftung gibt Aufschluss zur Haltung junger Menschen zu einer Ausbildung. Die Ergebnisse: Die duale Berufsausbildung ist bei jungen Menschen weiterhin der beliebteste Bildungsweg nach dem Schulabschluss. Doch insbesondere Schüler/-innen mit niedrigem Bildungsniveau tendieren dazu, nach dem Verlassen der Schule zunächst auf eine Ausbildung zu verzichten und ohne formale Qualifikation arbeiten zu wollen.

Jede/-r fünfte deutsche Schüler/-in gab in der repräsentativen Umfrage an, nach der Schule erst einmal arbeiten zu wollen, anstatt eine formale Berufsausbildung aufzunehmen. Besonders häufig trifft diese Aussage bei Schüler/-innen mit niedrigem Schulbildungsniveau zu. Diese Tendenz kann ein Risiko für den Arbeitsmarkt darstellen, denn sie birgt die Gefahr, dass junge Menschen auch später keine Ausbildung aufnehmen und langfristig ungelernt bleiben. Dabei ist der Handlungsbedarf, deutlich mehr junge Menschen in eine Ausbildung zu bringen, hoch: Laut Berufsbildungsbericht besaßen 2023 rund 19% der 20- bis 34-Jährigen keinen Berufsabschluss, das entsprach 2,86 Millionen Menschen. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlten im Vorjahr bundesweit mehr als 570.000 qualifizierte Arbeitskräfte – mit erheblichen negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Dabei können sich neun von zehn Befragten mit niedriger Schulbildung grundsätzlich eine Ausbildung vorstellen, wie aus der Umfrage hervorgeht. Gleichzeitig schätzt mehr als ein Drittel von ihnen (35%) ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, als schlecht ein. Clemens Wieland, Experte für berufliche Bildung bei der Bertelsmann Stiftung, sieht hierin einen möglichen Grund, für den Wunsch, nach der Schule lieber direkt arbeiten zu gehen: „Ausgerechnet diejenigen jungen Menschen, für die eine Ausbildung die naheliegendste Wahl nach der Schule ist, zweifeln am häufigsten an ihren Chancen. Das kann einer der Gründe dafür sein, warum viele von ihnen zunächst lieber in Aushilfsjobs arbeiten möchten. Deshalb ist es wichtig, gerade junge Menschen mit niedriger Schulbildung am Übergang von der Schule in den Beruf bedarfsgerecht zu unterstützen und ihnen konkrete Ausbildungsperspektiven aufzuzeigen.“

Die Befragungsergebnisse geben konkrete Rückschlüsse darauf, welche Ansätze hier erfolgsführend sein könnten. Befragte mit niedriger Schulbildung nannten vor allem Probleme beim Schreiben von Bewerbungen sowie das Fehlen der geforderten Qualifikationen als Hauptprobleme bei ihrer Ausbildungsplatzsuche. Eine passgenaue Unterstützung, ob aus dem Schulsystem heraus oder durch externe Partner/-innen wie Berater/-innen der Arbeitsagenturen, scheint hier entscheidend zu sein, um junge Menschen besser bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. All dies ändert aber nichts daran, dass eine Ausbildung insgesamt ein gutes Ansehen unter jungen Menschen genießt: 86% der Befragten sehen in ihr eine gute Basis für eine berufliche Karriere, 69% glauben, sich mit einer Berufsausbildung später ein gutes Leben leisten zu können.

Für Befragte mit höherer Schulbildung sind die Probleme andersgelagert: Vielen von ihnen fällt es schwer, sich in der Fülle an Informationen zur Berufswahl zurechtzufinden. Begünstigt wird dies durch den Umstand, dass viele Schüler/-innen mit höherem Bildungsniveau ein Studium in Erwägung ziehen, dessen Angebot von mittlerweile mehr als 10.000 Bachelor-Studiengängen an deutschen Hochschulenmehr als umfangreich ist. Sie wünschen sich deshalb mehr Angebote zur Berufsorientierung, vor allem in Form persönlicher Beratung.

Als wichtigste Informationsquelle für die Berufliche Orientierung gaben die befragten Schüler/-innen generell zu 70% Praktika (von einer Woche oder länger) an. Auch die persönliche Beratung durch Lehrkräfte, Ausbildende oder Berufsberater/-innen schaffte es mit 51% in die TOP 3, gefolgt von Betriebsbesichtigungen mit 49%. Ausbildungs- und Karrieremessen (33%), Informationen zum Selbstlesen wie Karrierewebsites oder Flyer (31%) sowie Besuche von Azubis oder Unternehmensvertreter/-innen im Unterricht (30%) lagen mit einigem Abstand dahinter.

Auch Schulen sind entscheidende Orte für die Berufliche Orientierung. Zufrieden mit dem schulischen Informationsangebot zur Ausbildung sind 42% der jungen Menschen, ein weiteres Drittel ist zumindest teilweise zufrieden. Unterschiede zeigen sich auch hier im formalen Bildungsniveau: Während Schüler/-innen mit niedriger Schulbildung sich zu 54% gut informiert fühlen, sind es bei denen mit höherem Bildungsniveau nur noch 36%. Dieses Verhältnis kehrt sich im Falle von Informationen zu Studienoptionen um (gut informiert bei niedrigem Bildungsniveau: 27%; bei höherem Bildungsniveau: 35%), insgesamt bewerten Schüler/-innen die Informationsangebote in diesem Zusammenhang aber schlechter im Vergleich zu denen im Ausbildungskontext.

Ganz konkret wünscht sich fast die Hälfte der Befragten mehr Berufsorientierung innerhalb der Schule (49%) oder durch eine/-n externen Ansprechpartner/-in (45%). 23% gaben an, die Unterstützung als ausreichend empfunden zu haben.

Insgesamt kommt die Bertelsmann Stiftung zu dem Schluss, dass die Ausbildung ein gutes Image unter Schüler/-innen genießt, der Übergang in eine Ausbildung aber zu vielen jungen Menschen nicht gelingt. Wichtig ist aus ihrer Sicht, junge Menschen frühzeitig auf die Risiken hinzuweisen, die entstehen, wenn sie langfristig keine berufliche Qualifikation erwerben. Darüber hinaus brauche es mehr passgenaue, individuelle Unterstützungsangebote, die sich an den differenzierten Bedarfen junger Menschen orientieren.

Lebenshilfe oder Manipulation? SektenInfo berichtet von mehr Betroffenen im Kindesalter

Die Berliner Beratungs- und Informationsstelle SektenInfo hat ihren Doppeljahresbericht für 2023/24 vorgestellt. Besonders auffällig sind der Anstieg an Anfragen zu christlichem Fundamentalismus sowie eine höhere Anzahl an Betroffenen im Kindesalter.

Die SektenInfo Berlin ist eine seit 2008 bestehende staatliche Beratungs- und Informationsstelle zu sogenannten Sekten und konflikthaften Angeboten in Berlin. Sie bietet Information, Beratung und Einschätzung im Kontext konflikthaltiger religiöser und weltanschaulicher Gruppierungen für Einzelpersonen und Institutionen.

Mit Blick auf die Gesamtzahl der Anfragen zeigt sich ein konstant hohes Niveau. So verzeichnete die SektenInfo 645 Anfragen für das Jahr 2023 und 628 für das Jahr 2024. Die Werte bewegen sich damit auf dem Niveau der Vorjahre. Dass der im Kontext der Corona-Pandemie 2021/22 gestiegene Beratungsbedarf nicht merklich gesunken ist, kann laut SektenInfo mit einer gesamtgesellschaftlichen Unsicherheit und Orientierungslosigkeit angesichts politischer Polarisierung und wirtschaftlicher Probleme zusammenhängen.

Mit Blick auf die Petent/-innen, also derjenigen Stellen, die die Anfragen stellen, lässt sich festhalten, dass der Großteil der Anfragen in beiden Jahren von Privatpersonen stammten (2023: 463; 2024: 458). Anfragen durch Behörden, Bildungseinrichtungen und Träger der Jugendhilfe bewegen sich im zweistelligen Bereich, wobei zwischen 2023 und 2024 Verschiebungen erkennbar sind. Die Anfragen aus Behörden stiegen von 24 auf 37, während die Anfragen aus dem Bildungsbereich von 52 auf 44 zurückgingen. Dies kann auf eine zunehmende Bedeutung administrativer Stellen bei der Einbindung der SektenInfo Berlin hinweisen, während Bildungseinrichtungen und Schulen im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger häufig Kontakt aufnahmen. In den Jahresberichten 2019 bis 2021 wurde bereits der zunehmende Informationsbedarf von Fachkräften in Bildungs- und Verwaltungsstrukturen beschrieben. Die Daten aus 2023 und 2024 bestätigen diese Entwicklung.

Eine erste Auffälligkeit in den erhobenen Daten zeigt sich jedoch in der Altersstruktur der Betroffenen. Während in beiden Jahren Menschen jeden Alters in den Statistiken auftauchen, zeigt sich ein signifikanter Anstieg in der Altersgruppe der 0- bis 9-Jährigen (2023: 33 ; 2024: 60) sowie der 10- bis 14-Jährigen (2023: 15 ; 2024: 36). Diese Zahlen verweisen auf eine Zunahme an familiären Anfragen, bei denen Kinder durch Elternteile oder Erziehungsberechtigte mit problematischen Gruppenstrukturen in Kontakt kommen.

Bezogen auf das Geschlecht der Betroffenen zeigt sich in beiden Jahren ein merklich höherer Anteil weiblicher Personen (2023: 184 männlich, 299 weiblich ; 2024: 183 männlich, 323 weiblich). Der Anteil diverser Personen blieb auf einem niedrigen Niveau (2023: 1 ; 2024: 5), der Anteil unbekannter Geschlechtszugehörigkeit stieg von 73 im Jahr 2023 auf 118 im Folgejahr an.

Bezogen auf die angefragten Themenbereiche wird deutlich, dass vor allem Evangelikale, Pfingstler und christlicher Fundamentalismus Schwerpunkte darstellen. Ausgehend vom bereits hohen Niveau der Anfragen mit 107 im Jahr 2023 ist dieser Wert 2024 noch einmal auf 156 gestiegen. Anfragen hinsichtlich Lebenshilfe und Psychomarkt bilden wei in den Vorjahren einen Schwerpunkt (2023: 79; 2024: 68), während Anfragen bezüglich Verschwörungstheorien weiterhin rückläufig sind. Mit 28 Anfragen 2023 und nur noch 15 im Jahr 2024 scheint das Phänomen, das 2021 mit über 80 Anfragen einen Höhepunkt erreicht hatte, seit Beendigung der Corona-Maßnahmen weniger prävalent zu sein. Auch für die dauerhaft beobachtete Scientology-Organisation wurden weniger Anfragen registriert. Waren es 2018 noch fast 60 sank der Wert im Jahr 2024 auf nur noch 10. Es ist zu vermuten, dass eine geringere Sichtbarkeit im Stadtbild sowie eine öffentliche Aufklärung zu Rekrutierungsstrategien zu diesem Rückgang geführt haben.

Vor dem Hintergrund der weiterhin komplexen Lage setzt die SektenInfo darauf, durch gezielte Vernetzung mit Fachstellen und Institutionen komplexe Problemlagen frühzeitig erkennen zu können, Beratungsverläufe zu professionalisieren und Angebote fachlich fundiert überprüfen, multiprofessionell entwickeln und schließlich umsetzen zu können. Ein Schwerpunkt für die kommenden Jahre soll dabei ein Ausbau bestehender Präventions- und Informationsangebote sein.

Kurznachrichten

14.300 Schüler/-innen freuen sich über bestandenes Abitur
14.373 von 15.211 Berliner Prüflingen haben das Abitur bestanden. Die Quote von 94,5% liegt damit etwas über der des Vorjahres (93,8%). Die beste Abiturientin Berlins kam an einem beruflichen Gymnasium, der Jane-Addams-Schule, auf 899 von 900 möglichen Gesamtpunkten. Der beste männliche Abiturient mit 891 Punkten stammt vom Canisius-Kolleg. Die mit 14 Jahren jüngste Abiturientin Berlins legte am Hans-Carossa-Gymnasium ihre Prüfungen mit 1,1 ab. Insgesamt haben Berliner Abiturient/-innen eine Durchschnittsnote von 2,3 erreicht und damit denselben Wert wie in den beiden Jahren zuvor.

Leibniz-Gymnasium Berlin feiert 175 Jahre
Das Leibniz-Gymnasium gehört zu den traditionsreichsten Schulen Berlins. Seit 1850 begleitet es Generationen junger Menschen auf ihrem Bildungsweg mitten im Bergmannkiez. In diesem Jahr feiert die Schule ihr 175-jähriges Bestehen. Auf der Jubiläumsfeier blickte Bildungsstaatssekretärin Christina Henke gemeinsam mit Schülerschaft und Lehrkräften auf eine bewegte Schulgeschichte zurück.

50 Jahre gelebte Inklusion an der Fläming-Grundschule
Seit 50 Jahren steht die Fläming-Grundschule in Friedenau für gelebte Vielfalt und gemeinsames Lernen. 1975 richtete sie als erste Grundschule Deutschlands eine integrative Klasse ein. Das war seinerzeit ein mutiger Schritt, der mit einer kleinen Gruppe engagierter Eltern und Lehrkräften begann. Die Fläming-Grundschule zeigt heute, dass Vielfalt eine Bereicherung ist, wenn Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen nicht getrennt, sondern miteinander aufwachsen. Diese Woche feierte die Schule ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Festakt, bei dem auch Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch dabei war.

Publikation zu Bedarfen von Kindern und Jugendlichen für ein gelingendes Aufwachsen
Die von der Bertelsmann Stiftung herausgegebene Studie untersucht die monetären sowie bildungs- und gesundheitsbezogenen Bedarfe junger Menschen und liefert Erkenntnisse zu den Voraussetzungen eines positiven Aufwachsens aus Sicht von Kindern und Jugendlichen selbst. Die Daten basieren auf einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von 1.037 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren sowie einer ergänzenden Elternbefragung. Die Konzeption und Auswertung der Fragebögen erfolgten durch das Institut für soziale Arbeit (ISA) e. V. Münster. Im Rahmen eines partizipativen Forschungsansatzes wurden junge Menschen im Rahmen der Studie nicht nur als Befragte, sondern auch als Co-Forschende eingebunden.

Neues Projekt der FH Potsdam stärkt Digitalkompetenz durch App-Prototyping
Das neue Forschungsprojekt „App-Prototyping als inklusives Lehr-Lernarrangement zur integrativen Entwicklung von Digitalkompetenzen in der Sekundarstufe II“, das an der Fachhochschule Potsdam entwickelt wird, zeigt innovative, praxisnahe Wege zur Vermittlung digitaler Kompetenzen auf. Im Zentrum des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts steht ein partizipativer Ansatz, bei dem Schüler/-innen eigene digitale Services wie App-Prototypen gestalten, um Themen wie Datenschutz, Künstliche Intelligenz oder Desinformation nicht nur theoretisch, sondern durch kreatives Tun besser zu verstehen.

Verleihung von Europass-Zertifikaten auf GEB-Jahrestagung
Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Europabildung e.V. (GEB) kamen vergangene Woche Fachschulen, Träger und Partner aus 18 europäischen Ländern zusammen. Gemeinsam blickten sie zurück auf abgeschlossene Projekte und planten neue Initiativen ab 2026, um die europäische Bildungszusammenarbeit weiter voranzutreiben. Ein Highlight der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Europass-Zertifikate, die Auslandsaufenthalte und erworbene Kompetenzen im Rahmen von Erasmus+-Projekten würdigen. Auch die Ernst Litfaß-Schule aus Reinickendorf wurde für ihr internationales Praktikumsprogramm in Italien und den Niederlanden ausgezeichnet.

Buddies for Peace – Preis für friedensfähige Bildung
Schulen sowie Vereine und Organisationen können sich noch bis 31. Oktober für den Buddies for Peace Preis bewerben, der laufende schulische und außerschulische Berliner Projekte würdigt, die sich mit der konfliktträchtigen Lebenswelt und kreativen Lösungsmöglichkeiten in diesem Zusammenhang auseinandersetzen. Die besten drei Projekte teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro und erhalten jeweils einen Buddy Bear, der gemeinsam mit der eigenen Community sowie einem/-r Künstler/-in gestalten werden kann. Alle Bewerber/-innen werden zudem zu einer feierlichen Preisverleihung im Roten Rathaus eingeladen.

Sommer. Ferien. Berlin
Zum Start in die Sommerferien gibt es auf der Website des Sommerferienkalenders über 200 Angebote für Berliner Kinder und Jugendliche zu entdecken. Ob Comics zeichnen, eine Woche auf dem Kinderbauernhof, alte Klamotten upcyclen, ein Kanu-Camp im Spreewald, Theater spielen, bouldern – oder einfach PlayStation mit anderen zocken: Jeden Tag in den Sommerferien gibt es etwas Neues zu entdecken. Die Angebote sind von fünf Berliner Organisationen der Jugendarbeit in ihren Netzwerken gesammelt und bereitgestellt worden.

Termine

27. Juli, 13 – 18 Uhr: Girls Hub Festival Der Safe-Hub Berlin wird erneut zum Begegnungsort für Mädchen, junge Frauen und die gesamte Nachbarschaft. Beim Girls Hub Festival geht es um Chancengleichheit, Empowerment und Gemeinschaft – auf und neben dem Sportplatz. Die Besucher/-innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Sport, Kreativität und inspirierenden Begegnungen. Das Festival richtet sich in erster Linie an Mädchen und junge Frauen, ist aber offen für alle, die Vielfalt feiern und Teil einer solidarischen Community sein möchten.

28. Juli bis 18. August, 16 – 18 Uhr: Rollerkidz – Rollschuhdisco für Kinder Ab dem 28. Juli können Kinder jeden Montag zu cooler Musik durch das SO36 skaten, rollen oder tanzen. Rollschuhe sind ebenso erlaubt wie Inlineskater, eine begrenzte Anzahl kann auch vor Ort ausgehliehen werden. In Begleitung einer erziehungsbeauftragten Person können Kinder und Jugendliche auch noch bis zur anschließenden Rollerdisko bleiben und weiter feiern.

31. Juli, 14 – 16 Uhr: Kinderworkshop „Der Wald protestiert“ Überall auf der Welt bedrohen die industrielle Forstwirtschaft und der Klimawandel Wälder als wichtiges Ökosystem. Der Workshop im Humboldt Forum erklärt dies am Beispiel des kanadischen Küstenregenwaldes und zeigt Parallelen zur Flora und Fauna in Deutschland auf. Wofür brauchen Menschen den Wald? Wie kann eine nachhaltige Waldnutzung aussehen? Und wer profitiert im Wald von wem? Die Kinder geben den nicht (immer) sichtbaren Bewohner/-innen der Wälder eine Gestalt und eine Stimme. Mit dem Super-Ferienpass ist die Teilnahme am Workshop kostenfrei.

1. – 3. August: Brettspiel Con 2025 Beim großen Brettspiel-Sommerfestival für Gamer, Geeks und die ganze Familie gibt es neben Turnieren und Gesprächsstunden auch einen großen Spiele-Flohmarkt, bei dem alte und neue Spiele die Besitzer/-innen wechseln. Auf über 9.000 Quadratmetern kann das Publikum der Berlin Brettspiel Con 2025 in analoge Spielewelten eintauchen. Besucher/-innen können sich außerdem auch auf bisher unbekannte Spiele freuen, denn auf dieser Messe werden auch neue Brettspiele exklusiv vorgestellt und veröffentlicht.

8. August, ab 11 Uhr: Kindersalon „Impressiowas?“ Der Kindersalon “Impressiowas?” in der Liebermann-Villa am Wannsee beschäftigt sich mit dem Impressionismus, dem Kunststil, der auch Max Liebermanns Kunstwerke geprägt hat. Was bedeutet das Wort eigentlich? Wann ist etwas eine Impression und wann nicht mehr? Um dies besser zu verstehen, erstellen die teilnehmenden Kinder ihr eigenen impressionistischen Kunstwerke in Pastell. Der Drop-in Workshop ist für Kinder im Grundschulalter geeignet.

Fortbildungen / Fachtage

TUKI – Theater und Kita ab Oktober 2025 (Anmeldung bis zum 23. September)
An drei kreativen Workshoptagen zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 vermittelt TUKI in Kooperation mit dem SFBB Methoden der forschenden Theaterarbeit und berät in der Zwischenzeit die kleinen Theaterprojekte, die von den pädagogischen Fachkräften eigenständig in den Kitas durchgeführt werden. Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte mit und ohne Vorerfahrung. TUKI – Theater & Kita ist ein Berliner Kooperationsprogramm der frühkindlichen Kulturellen Bildung des JugendKulturService und bildet Partnerschaften zwischen Kitas und Theatern.

Jobs, Jobs, Jobs

Impressum

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

Newsletterredaktion
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