FAQ zur Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung, Ergänzung zur LV 52

Diese Sammlung von FAQs entstand in den letzten Jahren bei der Überwachung und Beratung von Betrieben durch die Aufsichtsbeamtinnen und -beamten der Arbeitsschutzbehörden der Länder. Die Fragen ergaben sich in den meisten Fällen dann,
wenn Betriebe im Einzelfall um Unterstützung bei der Erstellung ihrer Gefährdungsbeurteilung baten, insbesondere im Zusammenhang mit der Berücksichtigung der psychischen Belastungsfaktoren.

Die Strukturierung der Antworten und der inhaltliche Bezugsrahmen dieser FAQs stehen in einem engen Zusammenhang mit der LV 52 „Psychische Belastung bei der Arbeit: Erläuterung und Hinweise für die Überwachung und Beratung.
Eingeflossen sind aber ebenfalls die Erfahrungen aus dem GDA-Programm „Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen“ (PSYCHE). Teilweise wurden die Antworten bereits publiziert, teils in Vorträgen und Präsentationen, teils sind sie online verfügbar; etwa im KomNet.

Die zusätzliche Publikation der Antworten in Form dieser online verfügbaren Inhalte sowie der Broschüre in PDF-Format (siehe Seitenende unter Punkt 11 Anhang) dienen einer systematischen Zusammenstellung der Fragen und strukturiert die Antworten anhand der Prozessschritte,
die bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung durchlaufen werden. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass es sich um Fragen betrieblicher Akteure handelt; die Antworten richten sich also nicht – wie sonst im LASI-Kontext meist üblich – in erster Linie an Aufsichtsbeamtinnen und -beamten, sondern an diejenigen, die die Gefährdungsbeurteilung unter der Berücksichtigung psychischer Faktoren im Betrieb durchführen.

Die Absicht dieser systematischen Zusammenfassung der Antworten ist es, den Unsicherheiten, die nach wie vor bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und insbesondere bei der Ermittlung und Bewertung psychischer Belastungen bestehen, entgegenzuwirken und eine gleiche Informationsbasis für die Akteure im betrieblichen Arbeitsschutz zur Verfügung zu stellen.
Selbstverständlich handelt es sich bei den Antworten und Einschätzungen letztlich um Momentaufnahmen, denn gerade in diesem Themenfeld entwickeln sich wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen rasant weiter.

Gewerbeärztlicher Dienst / Arbeitspsychologie

Referat II C

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