I:RAN

von Salome Dastmalchi

Spiel / Mitarbeit Text: Patrick Khatami
Text und Regie: Salome Dastmalchi
Bühne: Shila Khatami
Sound: Eliah Dastmalchi & Linus Bahr

Premiere: Sonnabend, 24.10.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25.10. und 26.10.2026, 20.00 Uhr

I:RAN von Salome Dastmalchi

“Mit rund 90 Millionen ver­zweifelten Ein­wohner*innen und einer ver­zweifel­ten Fläche von etwa 1,65 Millionen ver­zweifel­ten Quadrat­kilometern zählt IfuckyoufuckyouRan zu den 20 be­völke­rungs­reich­sten und größten Staaten der Erde, seine ver­zweifelte Haupt­stadt ist Teheran mit 8,7 Millionen ver­zweifelten Ein­wohner*innen, 30.000 ver­zweifelten Straßen­hunden, 100.000 ver­zweifelten Straßen­katzen und un­zähligen ver­zweifelten Limonen mit Heul­krampf, die auf ihren Flug nach Deutschland warten. – Nein, Herr Khatami, Sie können leider kein Auslands­semester in Teheran machen, das tut mir leid. Ja, genau, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.”
(aus »I:RAN« von Salome Dastmalchi)

Patrick Khatami ist ein sogenannter „Deutsch-Iraner“, Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter, in Deutsch­land geboren und noch nie im Iran gewesen. Ganz im Sinne einer modernen und diversen Gesell­schaft em­pfindet er sich tat­säch­lich auch als beides: deutsch und iranisch. Jedoch ist dieses Gefühl durch­drungen von einer ständigen Ambi­valenz, welche sich als kräfte­zehrend heraus­stellt, gleich­zeitig ent­stehen dadurch Resonanz­räume, die nur auf­grund einer Interkul­turalität möglich sind. Eine in die Realität umsetz­bare Ver­bindung zum Iran selbst und das Kennen­lernen der Heimat seines Vaters erscheint durch die Brutalität des Islamischen Regimes als un­erreichbar, eine Reise dorthin wäre zu riskanter, und so existiert der Iran nur als eine ferne Imagination. Dies gilt auch für die Generation von Khatami’s Vater, deren Er­fahrungen hinsichtlich institutioneller Gewalt und Repression derer gleichen, die jüngst im Iran protestiert haben und dabei gnaden­los und blutig nieder­ge­schlagen wurden.
In diesem Stück geht es um das Dazwischen-Sein, die Frage nach der Herkunft und Zu­gehörig­keit und die tragende Rolle Patrick Khatami’s iranischen Vaters hierbei. Es geht um die ewige Sehn­sucht nach einem Land, das nicht befreit und vermut­lich niemals besucht werden kann.

“Dieses charmante Hotel liegt im Herzen von Teheran im belebten Bezirk Monirije und be­eindruckt mit seinem ganz ur­sprüng­lichen Charme und seiner erlesenen persischen Küche. Die weit­läufige, grüne Hotel­anlage mit prächtigen Gärten und einer edlen Sonnen­terrasse lädt ihre Gäste zur Erholung und Ent­spannung ein, so diese mit ihren Granat­apfel­bäumen, Palmen und bequemen Liegen einer kleinen Oase gleicht. Wer Entspannung, Stil, herzliche Gast­freund­schaft und erlesenes Essen sucht, wird in diesem Juwel sein persön­liches Paradies finden. – Buchen Sie uns jederzeit auf www.holidaycheck.de!”
(aus »I:RAN« von Salome Dastmalchi)

Theater unterm Dach

Ansprechpartner:
Thorsten Schlenger

Wegen Sanierungsarbeiten ist das Theater unterm Dach am Standort Danziger Straße 101 geschlossen.

Seit April 2026 finden Sie uns an der neuen Spielstätte: Interkulturelles Haus, Schönfließer Straße 7.

Zugang nicht rollstuhlgeeignet Die Interimsspielstätte ist nicht barrierefrei. Sie befindet sich im 3. Stock eines denkmalgeschützten Schulgebäudes, das keinen Aufzug besitzt.

Verkehrsanbindungen

Tickets

Eintrittspreise
Normalpreis: 15,- €
Ermäßigt: 10,- €
Studenten, Azubis, Arbeitslose
Sonderpreis: 5,- €
Schüler­sonder­ticket mit Schüler­ausweis I und berlinpass-Inhaber

Kinderveranstaltungen:
Kinder: 5,- €
Erwachsene: 8,- €

Bei Gastspielen und Sonder­ver­an­stal­tun­gen können die Preise abweichen.

Online-Reservierung
oder per E-Mail

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vor­stellungs­beginn. Es ist aktuell nur Barzahlung möglich.

Kartentelefon: (030) 90295-3820

Vorbestellte Karten bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn abholen.

Newsletter des Amtes für Weiter­bildung und Kultur Pankow