Mein Vater, Bin Laden und Ich

Eine szenisch-konzertante Lesung mit Video nach einem Text von Rafael Ossami Saidy von und mit SPORT

Von und mit: SPORT (Simon Kluth, Rafael Ossami Saidy, Susanne Brendel), Genet Zegay

Freitag, 04.09. und Sonnabend, 05.09.2026, 20.00 Uhr

Ort: Interkukturelles Haus Pankow, Schönfließer Straße 7, 10439 Berlin

Mein Vater, Bin Laden und Ich | Eine szenisch-konzertante Lesung mit Video nach einem Text von Rafael Ossami Saidy von und mit SPORT

„Mein Vater, Bin Laden und Ich“ setzt sich, aus­gehend vom 11.September 2001, mit (post-)migranti­schen Biografien aus­einander und verschränkt dabei Zu­schreibungen, Vor­urteile und scheinbar authentische bio­grafische Elemente zu einem merk­würdigen Anti-Märchen.
Anlässlich des 25ten Jahres­tages des 11. September 2001 lädt das Ensemble SPORT zu einer szenisch-konzer­tanten Lesung des Textes: In zehn Kapiteln entsteht aus Sprache, Musik, Video und Perfor­mance eine immersive Lesung, die post­migrantische Perspektiven in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Ensemble SPORT

Die Anfänge des Ensembles SPORT führen nach Ludwigsburg: Hier lernte sich das Kollektiv kennen und arbeitete in verschiedenen Produktionen bereits im Studium an der ADK zusammen (u.a. in » iCh mÖhCte liEbEr NihCt« von Rafael Ossami Saidy nach Herman Melville in der Regie von Rafael Ossami Saidy.

SPORT sind Susanne Brendel (Alumna ABK), Rafael Ossami Saidy (Regie-Alumnus ADK) und Simon Kluth (Schauspiel-Alumnus ADK) – ein künstlerisches Dreier­gespann bestehend aus einer Bühnen-/Kostüm-/Video­künstlerin, einem Regisseur/Autor/Video­künstler und einem Schau­spieler/Musiker/Komponisten. SPORT steht seit 2019 für immersive, relevante und ein­nehmende multi­mediale Musik­theater­stücke und Performances.

Rafael Ossami Saidy ist Regisseur, Video­künstler und Autor. Er studierte Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin, Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und ist aus­gebildeter 3D-Spiele­entwickler.
Seine bisherigen Arbeiten führten ihn unter anderem ans Deutsche Theater Berlin, ans Staats­theater Cottbus und das Saarländische Staats­theater. Im März 2026 wird er in »Krieg und Frieden« (Regie: Armin Petras) am Theater Bremen das Video und die Livekamera verantworten.

Susanne Brendel (*1992) ist Bühnenbildnerin, Kostüm­bildnerin und Video­künstlerin mit besonderem Interesse an immersivem Musik­theater und dem Inszenieren vorhandener Orte, Objekte und Ressourcen. Ihr Studium absolvierte sie an der ABK Stuttgart und der VDA Vilnius.
Nach Arbeiten zuletzt u.a. am Theater Bremen, bei den Bregenzer Festspielen oder am Staatstheater Cottbus, ist sie derzeit u.a. an kommenden SPORT-Projekten und als künst­lerische Leitung im Bereich Video für das Community-Projekt 2026 der Elbphilharmonie Hamburg tätig.

Simon Kluth ist Schauspieler und Musiker. Im April 2026 gibt er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York in der Rolle des Anton in der Oper »Innocence« von Kaija Saariaho. Zudem ist Simon Kluth demnächst in der Rolle des Joseph Hadden im Kinofilm »Die Drei ??? – Toteninsel« (Filmstart 22.01.2026) zu sehen sein.
Er war Stipendiat des Deutschen Musik­wettbewerbs, der Kunst­stiftung Baden-Württemberg und der Claussen-Simon-Stiftung. Zuletzt hatte er eine Residency an der Fondation Fiminco in Paris.