Pressemitteilungen 2026

Beratertätigkeit eines ehemaligen Ministers für eine Wirtschaftskanzlei bleibt untersagt - 17/26

17.04.2026
Die Tätigkeit als Berater für eine Wirtschaftskanzlei bleibt dem ehemaligen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg während der bis Dezember 2026 reichenden Karenzzeit untersagt. Das folgt aus dem heutigen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg. Beratertätigkeit eines ehemaligen Ministers für eine Wirtschaftskanzlei bleibt untersagt - 17/26

Zweifel an Verfassungstreue - Entlassung von Polizeikommissaranwärtern bestätigt - 16/26

26.03.2026
Die Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg hat zwei Polizeikommissaranwärter aufgrund von Zweifeln an ihrer Verfassungstreue zu Recht entlassen. Dies ergibt sich aus zwei Beschlüssen des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg. Die brandenburgische Polizei hatte aufgrund einer Reihe von Aussagen von Lehrkräften bzw. Anwärterkollegen die Verfassungstreue der beiden Beamten bezweifelt und sie daraufhin entlassen. Zweifel an Verfassungstreue - Entlassung von Polizeikommissaranwärtern bestätigt - 16/26

Jahrespressegespräch 2026 - Lebhaftes Geschäftsjahr des Oberverwaltungsgerichts - 15/26

04.03.2026
Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg Joachim Buchheister hatte für den heutigen Tag zum Jahrespressegespräch 2026 eingeladen. Gegenstand des Pressegesprächs war die Geschäftsentwicklung beim Oberverwaltungsgericht und bei den Verwaltungsgerichten Berlin, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Jahrespressegespräch 2026 - Lebhaftes Geschäftsjahr des Oberverwaltungsgerichts - 15/26

OVG bestätigt: CASTOR-Transporte dürfen stattfinden - 14/26

02.03.2026
Die Beschwerde des BUND für Umwelt- und Naturschutz e.V. gegen die ablehnende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin zu einem Eilantrag gegen den Transport von CASTOR-Behältern von Jülich nach Ahaus hat keinen Erfolg. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am heutigen Tag entschieden. Der Antragsteller macht im Wesentlichen geltend, dass ein Schutz der CASTOR-Behälter gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter, insbesondere durch Drohnen, nicht gewährleistet sei. OVG bestätigt: CASTOR-Transporte dürfen stattfinden - 14/26

Schweinezuchtanlage Blumberg: Bebauungsplan zur Betriebserweiterung unwirksam - 13/26

26.02.2026
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan der Gemeinde Casekow zur Erweiterung der Schweinezuchtanlage Blumberg ist unwirksam. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom heutigen Tage entschieden. Im Jahr 2020 beschloss die Gemeinde Casekow einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, mit dem der bauplanungsrechtliche Rahmen für eine geplante Änderung der in Blumberg vorhandenen Schweinezuchtanlage geschaffen werden sollte. Die beabsichtigte Änderung der Anlage beinhaltete u.a. Schweinezuchtanlage Blumberg: Bebauungsplan zur Betriebserweiterung unwirksam - 13/26

Normenkontrollanträge gegen die Festsetzung des städtebaulichen Ent-wicklungsbereichs ehemaliger Güterbahnhof Köpenick erfolglos - 12/26

26.02.2026
Mit heute verkündeten Urteilen wies das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die gegen die „Verordnung über die förmliche Festlegung des städtebaulichen Entwicklungsbereichs ehemaliger Güterbahnhof Köpenick“ vom 12. Mai 2020 gerichteten Normenkontrollanträge im Wesentlichen zurück. Normenkontrollanträge gegen die Festsetzung des städtebaulichen Ent-wicklungsbereichs ehemaliger Güterbahnhof Köpenick erfolglos - 12/26

Getränkedosen-Fabrik: Bebauungsplan vorläufig suspendiert - 11/26

19.02.2026
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat mit Beschluss vom heutigen Tage einen Bebauungsplan der Stadt Baruth/Mark zur Erweiterung eines Industrieareals zur Getränkeproduktion einstweilen für nicht vollziehbar erklärt. Ein in der Getränkebranche tätiges Unternehmen beabsichtigt in Baruth den Ausbau seiner Getränkeproduktion durch Vergrößerung des Standorts. Hierfür ist geplant, ein neben bestehenden Produktionsstätten gelegenes, rund 17 ha großes Waldgebiet zu roden und zu bebauen. Getränkedosen-Fabrik: Bebauungsplan vorläufig suspendiert - 11/26

Kein Anspruch auf Ausstellung eines personalisierten Bundestagsausweises für Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten - 10/26

13.02.2026
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin bestätigt, wonach die Bundestagsverwaltung die Ausstellung eines personalisierten Bundestagsausweises für den bei einem Bundestagsabgeordneten beschäftigten Mitarbeiter wegen begründeter Zweifel an dessen Zuverlässigkeit verweigern durfte (vgl. Pressemitteilung Nr. 46/25 des VG Berlin). Kein Anspruch auf Ausstellung eines personalisierten Bundestagsausweises für Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten - 10/26

Uckermark: Bebauungsplan für großflächigen Solarpark ungültig - 9/26

12.02.2026
Der Bebauungsplan der Gemeinde Boitzenburger Land für eine großflächige Photovoltaik-Anlage ist unwirksam. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom heutigen Tage entschieden. Im Jahr 2021 setzte die Gemeindevertretung der Antragsgegnerin einen Bebauungsplan fest, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb einer großflächigen Photovoltaik-Anlage auf der bisherigen ca. 128 ha großen Ackerfläche zu schaffen. Uckermark: Bebauungsplan für großflächigen Solarpark ungültig - 9/26

Humboldthafen: Land Berlin muss über Anlegestelle für Elektro-Boote entscheiden - 8/26

29.01.2026
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt muss über den Antrag auf Errichtung eines Fahrgastanlegers für Boote mit Elektroantrieb am Berliner Humboldthafen entscheiden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 26. Januar 2026 entschieden. Der Kläger, ein Anbieter touristischer Spreefahrten, beantragte bei der Senatsverwaltung eine wasserrechtliche Genehmigung für eine solche Anlegestelle. Humboldthafen: Land Berlin muss über Anlegestelle für Elektro-Boote entscheiden - 8/26

Teltow-Fläming: Satzung über Rettungsdienstgebühren unwirksam - 7/26

28.01.2026
Die Satzung des Landkreises Teltow-Fläming über die Erhebung von Gebühren für die Inanspruchnahme von Rettungsdienstleistungen ist unwirksam. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom heutigen Tage entschieden. Die Antragstellerinnen, insgesamt elf Kranken- bzw. Ersatzkassen, wenden sich mit ihren Normenkontrollanträgen gegen die zum Januar 2020 in Kraft getretene Rettungsdienstgebührensatzung des Landkreises Teltow-Fläming. Teltow-Fläming: Satzung über Rettungsdienstgebühren unwirksam - 7/26

Keine „nextbike“-Mieträder auf öffentlichem Straßenland - 6/26

21.01.2026
Mietfahrräder des Verleihunternehmens „nextbike“ dürfen nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vorerst nicht mehr auf öffentlichem Straßenland des Landes Berlin zur Vermietung angeboten werden. Die Antragstellerin betreibt in Berlin ein öffentliches Fahrradverleihsystem u.a. im stationsungebundenen sog. Free-Floating-Modell. Keine „nextbike“-Mieträder auf öffentlichem Straßenland - 6/26

Gemeinsame Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz und des Ministeriums der Justiz und für Digitalisierung - Präsident des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg a.D. Jürgen Kipp verstorben - 5/26

20.01.2026
Am 17. Januar 2026 verstarb plötzlich und unerwartet der vormalige und erste Präsident des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, Jürgen Kipp. Jürgen Kipp wurde 1946 in Walsrode/Niedersachsen geboren und begann 1976 seinen Berufsweg im richterlichen Dienst des Landes Berlin. Er wurde 1979 zum Richter am Verwaltungsgericht Berlin ernannt und gehörte seit 1985 dem Oberverwaltungsgericht Berlin an. 1990 wechselte er als Vorsitzender Richter an das Verwaltungsgericht Berlin. Gemeinsame Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz und des Ministeriums der Justiz und für Digitalisierung - Präsident des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg a.D. Jürgen Kipp verstorben - 5/26

Kein Schülerbetriebspraktikum bei einem Mitglied des Landesvorstandes der AfD Brandenburg - 4/26

16.01.2026
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) bestätigt und die Beschwerde einer Schülerin zurückgewiesen, die ihr Schülerbetriebspraktikum bei einem Bundestagsabgeordneten der AfD absolvieren möchte. Der Abgeordnete gehört zugleich dem Landesvorstand der AfD Brandenburg an. Kein Schülerbetriebspraktikum bei einem Mitglied des Landesvorstandes der AfD Brandenburg - 4/26

Erfolglose Klage einer Gemeinde gegen Vorbescheid für Windenergieanlagen: Keine Berücksichtigung späterer Rechtsänderungen - 3/26

14.01.2026
Die Klage einer Gemeinde gegen einen kurz vor Inkrafttreten des Sachlichen Teilregionalplans Windenergienutzung 2027 Havelland-Fläming erteilten Vorbescheid für zwei Windenergieanlagen hat keinen Erfolg. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom heutigen Tag entschieden. Der zum Rechtsstreit beigeladene Vorhabenträger beantragte im Januar 2024 einen Vorbescheid nach § 9 Abs. 1 BImSchG zu einzelnen bauplanungsrechtlichen Aspekten seines Vorhabens. Erfolglose Klage einer Gemeinde gegen Vorbescheid für Windenergieanlagen: Keine Berücksichtigung späterer Rechtsänderungen - 3/26

„Klimakleber“: Urteil zur Rechtmäßigkeit eines polizeilichen Schmerzgriffes ist rechtskräftig - 2/26

12.01.2026
Das gerichtliche Verfahren zur polizeilichen Anwendung von Nervendrucktechniken und sog. Schmerzgriffen gegenüber Teilnehmern einer rechtmäßig aufgelösten Versammlung ist durch einen aktuellen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg abgeschlossen. Das Verwaltungsgericht hatte die Anwendung dieser Zwangsmittel zwar für grundsätzlich zulässig, im konkreten Einzelfall des Klägers aber für unverhältnismäßig gehalten. „Klimakleber“: Urteil zur Rechtmäßigkeit eines polizeilichen Schmerzgriffes ist rechtskräftig - 2/26

Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung einer Hochschulkanzlerin erfolglos - 1/26

08.01.2026
Die gegenwärtige Kanzlerin einer staatlichen Universität des Landes Berlin kann die Neubesetzung des auf Zeit vergebenen Amtes nicht im Wege des von ihr geführten Eilrechtsschutzverfahrens verhindern. Das folgt aus dem heutigen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg. Der Akademische Senat der Universität plant im Februar 2026 einen Kanzler oder eine Kanzlerin zu wählen. Nach dem Berliner Hochschulrecht sind Kanzler der Universitäten Beamte auf Zeit. Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung einer Hochschulkanzlerin erfolglos - 1/26

Oberverwaltungs­gericht Berlin-Brandenburg