Wichtige Information zur Zahlungsbearbeitung in der Berliner Justiz - Zahlungsstopp aufgrund von Software-Umstellung

Im Zeitraum vom 9. bis 29. Juni 2026 steht das zentrale IT-Verfahren für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen aufgrund einer Softwareumstellung in der gesamten Verwaltung des Landes Berlin und damit auch in Gerichten und Behörden des Geschäftsbereichs der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz nicht zur Verfügung.

Auszahlungen können im vorgenannten Zeitraum nicht durchgeführt werden. Daher kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Zahlungsvorgängen kommen. Vorgänge, die in der Zeit der Umstellung eingehen, können erst nach Abschluss der Softwareumstellung bearbeitet werden.

Mit einer Wiederaufnahme der Zahlungsbearbeitung wird ab dem 30. Juni 2026 gerechnet.

Zur Meidung unnötiger Zahlungsverzögerungen wird darum gebeten, nach Möglichkeit Rechnungen rechtzeitig vor Buchungsschluss am 9. Juni 2026 einzureichen.

Für die unvermeidlichen Verspätungen der Bearbeitung von Rechnungen wird um Verständnis gebeten.

"Die Träume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle"

Frauen des Widerstands im Gerichtsgefängnis Kantstraße 79

Blick in die Ausstellung "Die Träume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle"

Blick in die Ausstellung

Die 2012 erstmals im Museum Charlotten­burg-Wilmers­dorf (Villa Oppen­heim) präsentierte Aus­stellung stellt über 30 Frauen in Kurz­porträts vor, die zur Zeit des National­sozialis­mus im ehe­maligen Gerichts­gefängnis des Amts­gerichts Charlotten­burg in der Kant­straße 79 inhaftiert waren. Die Frauen hatten sich haupt­sächlich im Wider­stands­kreis der „Roten Kapelle“ engagiert, darunter Libertas Schulze-Boysen, Mildred Harnack und Cato Bontjes van Beek. Nach dem Atten­tat auf Hitler am 20. Juli 1944 waren auch weib­liche Ange­hörige der daran beteiligten Wider­ständler inhaftiert (“Sippen­haft”). Zu ihnen gehörten Melitta Gräfin von Stauffen­berg, Gräfin Reinhild von Harden­berg und die Frauen der Familien von Bredow und von Hammer­stein.

Das Gerichts­gefängnis in der Kant­straße war für die meisten Frauen nur eine Zwischen­station auf dem Weg ins Zucht­haus oder zur Hin­rich­tung in Plötzen­see.

Dank der Unterstüt­zung des Bezirks­amts Charlotten­burg-Wilmers­dorf und der BIM Berliner Immo­bilien­manage­ment GmbH wird die Aus­stellung dauer­haft im Ge­bäude des Ober­ver­waltungs­gerichts Berlin-Branden­burg zu sehen sein. Sie ergänzt die vom Bundes­ministe­rium der Justiz initiierte Aus­stellung “Im Namen des Deutschen Volkes – Justiz und National­sozialis­mus”, die bereits seit Juni 2008 in den Räumen des Gerichts gezeigt wird.

Oberverwaltungs­gericht Berlin-Brandenburg