PaRis – Pflege als Risiko

Pflegebedürftige sind unterschiedlichen Formen von Gewalt oft hilflos ausgesetzt. Sie benötigen den Schutz der Polizei und anderer Akteur:innen aus Gesellschaft und Politik deshalb im besonderen Maße. Um dieser Verantwortung besser gerecht werden zu können, wird das Forschungsprojekt „PaRis – Pflege als Risiko“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und interdisziplinär umgesetzt.

Logo PaRis - Pflege als Risiko

1. Was ist PaRis?

Um wirksame Strategien entwickeln und pflegebedürftige Menschen besser vor Gewalt schützen zu können, arbeiten das Landeskriminalamt Berlin und die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster mit relevanten Akteur:innen aus dem Handlungsfeld Gesundheit und Pflege im Verbundprojekt „PaRis“ zusammen. 1. Was ist PaRis?

Finanzanalyse auf Papier

2. Analyse: Ausgewählte Ergebnisse der empirischen Studien

Das Forschungsteam führte im ersten Teil des Projektes eine umfangreiche Aktenanalyse und eine multiprofessionelle Interviewstudie durch, um Erkenntnisse zu „Gewalt in der Pflege“ zu gewinnen. Hier finden Sie eine Auswahl an ersten Ergebnissen. 2. Analyse: Ausgewählte Ergebnisse der empirischen Studien

Übereinander gelegte Hände it darüber gelegten Kugel mit Schnittpunkten

3. Umsetzung I: Netzwerkstrukturen zum Schutz pflegebedürftiger Menschen

Eine Vielzahl von Expert:innen arbeitete im Rahmen von mehreren interdisziplinären Workshops an Lösungsansätzen für einen nachhaltigen Schutz pflegebedürftiger Menschen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach einer wirkungsvollen Vernetzung dieser und anderer Akteure des Handlungsfeldes. 3. Umsetzung I: Netzwerkstrukturen zum Schutz pflegebedürftiger Menschen

Polizist hilft einer Rentnerin mit Rollator

4. Umsetzung II: Optimierungsansätze zur polizeilichen Bearbeitung des Phänomenfeldes

Für das LKA Berlin hat der Schutz vulnerabler Gruppen eine besondere Priorität. Im Rahmen von polizeiinternen Workshops wurden basierend auf den Ergebnissen der beiden Studien Lösungsansätze entwickelt, um die polizeiliche Bearbeitung des Phänomenbereichs „Gewalt in der Pflege“ zu optimieren. 4. Umsetzung II: Optimierungsansätze zur polizeilichen Bearbeitung des Phänomenfeldes

im Kreis bunt ausgemalte Strichmännchen

5. Netzwerk Gewaltfreie Pflege

Aus dem Projekt PaRis ist das „Netzwerk Gewaltfreie Pflege“ entstanden – ein berlinweiter Zusammenschluss aus Akteur:innen des Handlungsfeldes, die sich gemeinsam für verbesserte Strukturen zum Schutz pflegebedürftiger Menschen einsetzen. 5. Netzwerk Gewaltfreie Pflege

Tafel mit der Aufschrift "Aktuelles"

6. Aktuelles

Wir starten in die Schlussphase von „PaRis“. Die letzten Monate der Projektlaufzeit haben begonnen und es ist noch viel zu tun. Hier gibt es einen Ausblick auf die kommenden Schritte und Programmhighlights. 6. Aktuelles

Rundes Bücherregal in öffentlicher Bibliothek

7. Literatur und Links

Alle Interessierten, die sich gerne näher mit dem Thema „Gewalt gegen Pflegebedürftige“ befassen wollen, finden unter dieser Rubrik weiterführende Informationen sowie Verlinkungen zu wichtigen Akteur:innen aus dem Handlungsfeld Gesundheit und Pflege. 7. Literatur und Links

8. Team & Kontakt

Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstigen Gesprächsbedarf zu dem Projekt PaRis?
Nehmen Sie gern Kontakt mit unserem Projektteam auf. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!

Projektleitungen

  • Matthias Prange, Verbundkoordinator
    LKA Berlin, Kriminaldirektor
    Tel: 030 – 4664 909010
    E-Mail
  • Prof. Dr. Thomas Görgen, Teamleitung
    DHPol, Professur für Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention
    Tel: 02501 – 806842
    E-Mail
Johanna Erlbeck

Projektteam LKA Berlin

 
Johanna Erlbeck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
LKA Berlin, Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin M.Sc.
Tel: 030 – 4664 909017
E-Mail

Clara Ackermann

Clara Ackermann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
LKA Berlin, Kriminologin M.A.
Tel: 030 – 4664 909016
E-Mail

Chantal Höhn

Projektteam DHPol Münster

 
Chantal Höhn
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
DHPol, Kriminologin M.A.
Tel: 02501 – 806842
E-Mail

Carina Schiller

 
 
Carina Schiller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
DHPol, Erziehungswissenschaftlerin M.A.
E-Mail

Lara vom Feld

Lara vom Feld
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
DHPol, Soziologin M.A.
E-Mail

Natalie Köpsel

Natalie Köpsel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
DHPol, Psychologin M.Sc.
E-Mail

Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung