Schmiede im Böhmischen Dorf

Schmiede am Richardplatz
Bild: Bezirksamt Neukölln von Berlin

Mitten im Böhmischen Dorf, unweit der Karl-Marx-Straße, liegt das ehemalige Wohnhaus der alten Rixdorfer Dorfschmiede, welches heute allgemein unter dem Begriff “die Schmiede” über die Grenzen Neuköllns hinaus, bekannt ist. Das denkmalgeschützte Ensemble aus Arbeitsplatz “Schmiede” und altem Wohnhaus inmitten des Herzens des Böhmischen Dorfes, welches im Jahre 1737 durch Ansiedlung böhmischer Flüchtlinge seinen Namen und seine Bedeutung erlangte, wurde erstmalig im Jahre 1694 in seiner handwerklichen Urbedeutung als Schmiede urkundlich erwähnt.

Als im Jahre 1911 aufgrund des Abrisses von Nachbargebäuden auf dem alten Dorfanger auch der Abriss der Schmiede drohte, geriet die Institution schnell in Vergessenheit und wurde erst im Jahre 1965 nach Instandsetzungsarbeiten wieder in den Blickwinkel der Öffentlichkeit gerückt. Seit dem Jahre 1985 werden die Räumlichkeiten der “alten” Schmiede für den schon fast legendären Rixdorfer Weihnachtsmarkt genutzt und nach einer abermaligen Sanierung – auch der Nebengebäude – wurden im Jahre 1990 Räume für den heutigen Frauentreffpunkt “Neuköllner Schmiede” geschaffen.

Seit der feierlichen Eröffnung im Jahre 1991 finden die regelmäßigen Bildungs- und Fortbildungsveranstaltungen, die Info-Tage sowie die Kunstgalerie und das Cafe regen Anklang. Viele weitere interessante Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen runden das vielfältige Programm der Frauenbeauftragten Neuköllns ab.

Leitung des Frauentreffpunktes “Schmiede”

Die Gleichstellungsbeauftragte – Sylvia Edler – Bezirksamt Neukölln von Berlin – Karl-Marx-Str. 83, 12043 Berlin

Informationen zu den obengenannten Veranstaltungen etc. entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder schauen Sie im Veranstaltungskalender der Gleichstellungsbeauftragten nach.

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