Radfahrerin bei Unfall verletzt: Mahnwache für Getötete

Radfahrerin bei Unfall verletzt: Mahnwache für Getötete

Bei der Kollision mit einem Auto in Berlin-Moabit ist eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Am Freitag ist am Unfallort am U-Bahnhof Samariterstraße eine Mahnwache geplant.

Radfahrerin von Beton-Mischer überrollt

© dpa

Ein zerstörtes Fahrrad liegt auf der Straße an der Kreuzung Greifswalder Straße/ Prenzlauer Berg.

Die 31-Jährige kam am Donnerstagabend (28. Mai 2021) in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Frau sei mit dem Kopf gegen die Frontscheibe eines Autos geprallt. Sie trug einen Helm. Laut Polizei gab der 26-jährige Autofahrer an, er sei an einer Ampel bei Grün gefahren, die Radfahrerin habe den Wagen von rechts gekreuzt. Gegen den Fahrer wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Fahrer hatte Alkohol im Blut

Der 26-Jährige blieb laut Polizei unverletzt. Eine Atemalkoholmessung am Unfallort ergab demnach 0,6 Promille. Der Mann kam in Polizeigewahrsam, aus dem er nach der Blutentnahme wieder entlassen wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Berliner Wasserbetriebe (1)
© Berliner Wasserbetriebe

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Tödlicher Radunfall auf Frankfurter Allee

Ebenfalls am Donnerstag wurde eine Radfahrerin bei einem Unfall auf der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain tödlich verletzt. Die 37-Jährige wurde laut Polizei von einem Sattelzug überrollt, als sie einem auf dem Radweg parkenden Geldtransporter auswich.

Mahnwache am Unfallort

Am Freitag (17.30) war am Unfallort am U-Bahnhof Samariterstraße eine Mahnwache geplant. Dazu aufgerufen hat der Verein Changing Cities. Der Fahrradclub wollte dort ein sogenanntes Geisterrad zum Gedenken aufstellen. Auf Berlins Straßen starben laut Polizei in diesem Jahr bereits drei Radler.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 28. Mai 2021 14:48 Uhr

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