Weniger Verkehrsunfälle in Berlin und Brandenburg

Weniger Verkehrsunfälle in Berlin und Brandenburg

In den ersten acht Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin und Brandenburg gesunken.

Ein Leuchtschild der Polizei weist auf einen Unfall hin

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Von Januar bis August 2020 erfasste die Polizei in der Hauptstadt 81 259 und in Brandenburg 46 830 Unfälle, wie das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Freitag (23. Oktober 2020) mitteilte. Das waren demnach jeweils gut 15 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Diesem Trend folgend gab es auch weniger Verletzte (Berlin: 10 146, Brandenburg: 6783).

Mehr Verkehrstote in Berlin

Gleich geblieben beziehungsweise gestiegen ist hingegen die Zahl derjenigen, die bei einem Unfall getötet wurden. In Berlin starben den Angaben nach von Januar bis August 40 Menschen bei einem Verkehrsunfall - 18 mehr als im Vorjahreszeitraum. In Brandenburg blieb die Zahl der Getöteten mit 97 Menschen gleich.

Weniger Verkehr durch Corona-Krise

Ein Sprecher der Brandenburger Polizei führte die Entwicklung auf die Corona-Krise zurück. Durch den Lockdown im Frühjahr seien viele Menschen nicht zur Arbeit gefahren, sagte er. Es habe weniger Verkehr und damit weniger Unfälle gegeben. Das habe jedoch nicht bedeutet, dass die Schwere der Unfälle abgenommen habe, wie man an der Zahl der Getöteten sehen könne.
Ein Warndreieck mit Schriftzug "Unfall"
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 23. Oktober 2020 14:30 Uhr

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