Wasserstoffbusse für ÖPNV in Cottbus werden gefördert

Wasserstoffbusse für ÖPNV in Cottbus werden gefördert

Im Strukturwandelprozess in der Lausitz rückt Wasserstoff als Energieträger immer mehr in den Fokus.

Wasserstoff

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Im öffentlichen Nahverkehr sollen in der zweitgrößten Stadt Brandenburgs, Cottbus, künftig wasserstoffbetriebene Busse fahren. Zudem sollen eine Wasserstofftankstelle und eine Elektrolyseanlage entstehen. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach überbrachte am Donnerstag (09. Dezember 2021) die Zuwendungsbescheide an das Energieunternehmen Leag und die Cottbusverkehr GmbH von insgesamt rund 5,62 Millionen Euro, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Auch die Buswerkstatt von Cottbusverkehr soll mit der Förderung auf Wasserstoff-Fahrzeuge umgerüstet werden.
Das Vorhaben gehört zu den Projekten in der Strukturentwicklung, dem die Interministerielle Arbeitsgruppe zugestimmt hat. Ein Netzwerk von Unternehmen wie Cottbusverkehr, Leag und der Speditionsfirma Reinert hatte das Projekt «Nachhaltige Nutzung von Wasserstoff im ÖPNV» in den Strukturwandelprozess eingebracht.
Es handelt sich den Angaben zufolge um das erste Projekt, bei dem Kommune und Privatwirtschaft kooperieren. Cottbusverkehr als kommunales Unternehmen biete klimaneutralen ÖPNV in der Stadt und im Umland an, die Leag als privatwirtschaftliches Unternehmen errichte und betreibe die erste grüne Wasserstoffproduktion der Lausitz, erläuterte Staatskanzleichefin Kathrin Schneider. «Damit kommen wir unserem Ziel der Lausitz als europäische Modellregion für Strukturentwicklung ein weiteres Stück näher.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Dezember 2021 15:39 Uhr

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