Bundeswehrsoldat soll Polizist beleidigt haben

Bundeswehrsoldat soll Polizist beleidigt haben

Mitten im Berliner Straßenverkehr sind ein Polizist und ein Soldat im Streit aneinandergeraten. Die beiden seien am Donnerstagmorgen mit ihren jeweiligen Privatautos aus Kreuzberg kommend in Richtung Tempelhof unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit.

Polizei Berlin

© dpa

Das Wappen der Berliner Polizei.

An einem enger werdenden Straßenstück habe sich der 23 Jahre alte Polizist nach dem Reißverschlussprinzip einordnen wollen, woran ihn der 49 Jahre alte Bundeswehrsoldat jedoch gehindert habe. Noch während der Fahrt sei dann am heruntergelassenen Fenster ein Streit zwischen beiden ausgebrochen, in dessen Verlauf der Soldat den Polizisten mehrfach fremdenfeindlich beleidigt haben soll. Der 23-Jährige habe daraufhin seinen Dienstausweis gezückt und den 49-Jährigen auf Höhe des Attilaplatzes zum Anhalten aufgefordert. Dort räumte der Soldat hinzugerufenen Beamten gegenüber den Streit ein, bestritt jedoch, gegenüber dem Polizisten fremdenfeindlich geworden zu sein. Zum genauen Ablauf des Streits wird noch ermittelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. April 2021 20:44 Uhr

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