Senat segnet milliardenschweren Verkehrsvertrag mit BVG ab

Senat segnet milliardenschweren Verkehrsvertrag mit BVG ab

Mit einem milliardenschweren Programm will der Berliner Senat die U-Bahn- und Busflotte der Verkehrsbetriebe (BVG) modernisieren und das Angebot ausbauen. Neue Fahrzeuge, mehr E-Busse, mehr Strecken, dichtere Takte und mehr Verlässlichkeit sollen den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver machen und mehr Menschen überzeugen, ihr Auto stehen zu lassen. Am Dienstag stimmte der Senat einigen Nachträgen zu dem neuen Verkehrsvertrag für die Jahre 2020 bis 2035 mit der BVG zu, wie Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) mitteilte. Der Mantelvertrag dazu war bereits im Juli beschlossen worden und ist seit September in Kraft.

BVG

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Eine U-Bahn fährt unter einem Schild mit der Aufschrift «BVG» vorbei.

In dem Vertrag ist festgelegt, welche Leistungen die BVG bis 2035 erbringen soll. Das Gesamtvolumen der geplanten Ausgaben beträgt nach früheren Angaben Günthers rund 19 Milliarden Euro. Für den rot-rot-grünen Senat ist der BVG-Vertrag ein Kernprojekt der propagierten ökologischen Verkehrswende.
«Neu und bundesweit einmalig ist die mit den Verkehrsbetrieben vereinbarte Mobilitätsgarantie», erklärte die Verkehrsverwaltung zu den nun beschlossenen Nachträgen. Fahrgäste mit Handicaps oder sonst eingeschränkter Mobilität sollen demnach auch beim Ausfall von Fahrstühlen oder anderen Hindernissen garantiert und ohne zusätzliche Kosten an ihr Ziel kommen können. Ein Umsetzungskonzept werde erarbeitet und voraussichtlich Ende 2021 in eine einjährige Pilotphase münden, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 15. Dezember 2020 15:23 Uhr

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