Polizisten stoppen Raser: Führerschein und Auto beschlagnahmt

Polizisten stoppen Raser: Führerschein und Auto beschlagnahmt

Die Polizei hat in Gesundbrunnen einen 22 Jahre alten Raser aus dem Verkehr gezogen.

Ein Polizist hält eine Kelle in der Hand

© dpa

Der Mann war den Beamten am Montagabend (07. September 2020) in der Hussiten-/Ecke Feldstraße mit überhöhter Geschwindigkeit, durchdrehenden Reifen und starkem Motorgeheul aufgefallen, wie die Polizei am 08. September 2020 mitteilte.
Demnach stoppten ihn die Polizisten kurze Zeit später, nachdem er weiter mit sehr hohem Tempo fuhr. Sie beschlagnahmten den Führerschein und stellten das Auto sicher. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den Mann. Seit 2017 gilt in Deutschland der sogenannte Raser-Paragraf 315d. Demnach können Autofahrer nicht nur bestraft werden, wenn sie sich an einem illegalen Autorennen beteiligen. Verurteilt werden können auch einzelne Raser, wenn sie das Leben anderer Mensch in «Alleinrennen» aufs Spiel setzen.
Erst am Wochenende stoppte die Polizei mehrere Raser und mindestens ein illegales Rennen. Verletzt wurde niemand. Am Samstag beschlagnahmten die Beamten in der Nähe des Flughafens Tegel Motorräder und Führerscheine von fünf Männern und einer Frau, die sich zuvor mutmaßlich ein Rennen unter anderem auf der Autobahn 111 geliefert hatten.
Bei einem Unfall während eines weiteren mutmaßlichen illegalen Rennens in der vergangenen Woche waren eine 45-Jährige und ihre 17 Jahre alte Tochter auf dem Kurfürstendamm schwer verletzt worden. Der Fahrer eines BMW, der den Kleinwagen der Frauen mit seinem Fahrzeug gerammt haben soll, war auch am Dienstag weiter flüchtig. Er soll sich mit mindestens einem weiteren Auto das Rennen geliefert haben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. September 2020 16:28 Uhr

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