Mutmaßlich verwirrter Autofahrer fährt Rollerfahrer um

Mutmaßlich verwirrter Autofahrer fährt Rollerfahrer um

Ein möglicherweise psychisch kranker Autofahrer hat bei einer Fahrt durch Berlin-Tempelhof einen Schwerverletzten, verstörte Menschen und eine ganze Reihe von Schäden hinterlassen.

Polizei Blaulicht

© dpa

Der 43-jährige Mann konnte am Sonntagabend (17. Mai 2020) von der Polizei erst in Brandenburg gestoppt werden, wie am Montag mitgeteilt wurde. Ein Arzt ordnete anschließend die Unterbringung in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses an. Gegen 21.45 Uhr soll der Mann in der Borussiastraße Nachbarn durch die Tür hindurch mit einem Messer in der Hand bedroht haben. Kurz darauf soll er mitten auf der Straße auf das Auto einer Frau zugefahren sein. Die Frau konnte gerade noch nach rechts ausweichen. Mit einer Machete soll er dann auf die Frau, die mit ihrem Wagen flüchtete, zugestürmt sein.

Rollerfahrer überlebt mit mehreren Knochenbrüchen

Wenig später fuhr der Mann an der Großbeerenstraße, Ecke Daimlerstraße einen Rollerfahrer, der an einer roten Ampel wartete, von hinten um. Der Rollerfahrer erlitt mehrere Knochenbrüche. Nach einem Bericht der «B.Z.» blieb der Roller durch den Unfall im vorderen Bereich des Autos stecken. Der 43-Jährige fuhr trotzdem weiter Richtung Brandenburg, wo er schließlich nahe Berlin gefasst wurde. Später stellte die Polizei fest, dass in der Nähe der Wohnung des Mannes Scheiben zahlreicher Autos eingeschlagen waren. Ein Zusammenhang wird geprüft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. Mai 2020 13:58 Uhr

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