Fußgängerin von Lastwagen angefahren und gestorben

Fußgängerin von Lastwagen angefahren und gestorben

Eine Frau ist am Mittwoch in Berlin-Adlershof an ihren schweren Verletzungen gestorben, nachdem ein Lastwagen sie angefahren hat. Die 58-Jährige war am Morgen auf einer Nebenfahrbahn der Volmerstraße unterwegs, als ein 23-jähriger Lastwagenfahrer mit seinem Fahrzeug zurücksetzte und sie erfasste. Das teilte die Polizei mit. Der Mann wollte den Angaben zufolge nach einen Container aufladen. Der Unfallhergang werde noch weiter untersucht.

Rettungswagen im Einsatz

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Ein Rettungswagen der Feuerwehr mit Blaulicht fährt eine Straße entlang. Foto: Katharina Redanz/Archivbild

Immer wieder kam es in der Vergangenheit in Berlin zu schweren Unfällen mit Lastwagen. Erst vor wenigen Tagen überrollte ein Lkw beim Abbiegen eine Fußgängerin in Marienfelde, die Frau starb noch am Unfallort. In der gleichen Woche wurde zudem eine Radfahrerin von einem abbiegenden Lastwagen überfahren und schwer verletzt.
Mehr Sicherheit und Platz auf Gehwegen haben unterdessen am Mittwochnachmittag knapp 100 Menschen auf dem Alexanderplatz gefordert. «Unsere Wege werden von allen beansprucht, insbesondere schwache Verkehrsteilnehmer wie Kinder und alte Menschen werden behindert», sagte ein Sprecher des Fußgänger-Verbandes FUSS. Zweiräder, E-Tretroller und parkende Autos würden auf die Gehwege drängen und Fußgänger gefährden, hieß es weiter.
Der Verband forderte unter anderem höhere Strafen für Zweiradfahrer auf Gehwegen und die Entfernung von dort geparkten Fahrzeugen. Mit Plakataufschriften wie «E-Roller nur mit Führerschein» und «Gehen Nummer 1» zogen die Demonstrierenden um den Alexanderplatz und hielten einige andere Verkehrsteilnehmer an. Der Veranstalter hatte mit bis zu 1000 Teilnehmern gerechnet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. August 2019 18:30 Uhr

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