Ruhiger Reiseverkehr in der Hauptstadt

Ruhiger Reiseverkehr in der Hauptstadt

Autofahrer sind am Wochenende entspannt durch Berlin gekommen - abgesehen von einigen Straßensperrungen wegen des Christopher Street Days. Dafür ging es auf den Autobahnen rund um Berlin nur schleppend vorwärts.

Ampel

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Eine Verkehrsampel. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Eine Woche vor dem Ende der Sommerferien in Berlin ist der Verkehr auf den Straßen der Hauptstadt ruhig geblieben. «Uns liegen keine besonderen Vorfälle oder Behinderungen vor», sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Wegen des Christopher Street Days wurden jedoch die Straßen entlang der Paraderoute vom Kurfürstendamm über Nollendorfplatz, Siegessäule bis zum Brandenburger Tor gesperrt. Am Sonntag blieb es auf den Berliner Straßen entspannt.
Mehrere Staus bildeten sich auf dem Berliner Ring in Brandenburg. Das Dreieck Barnim zur Autobahn A11 in Richtung Stettin sei «vollkommen überstaut», sagte ein Sprecher des Lagezentrums am Samstag. Der ADAC meldete am Nachmittag stockenden Verkehr auf bis zu neun Kilometern Länge zwischen dem Dreieck Potsdam und dem Dreieck Spreeau. Auch am Sonntag kam es dort immer wieder zu kleineren Staus, die sich ständig änderten.
Bahnfahrgäste hatten am Wochenende in und um Berlin freie Fahrt. «Es sind zwar viele Reisende unterwegs, aber es läuft alles stabil», sagte eine Sprecherin am Sonntag. Auch die Klimaanlagen sollen funktionieren. Bereits in der Nacht zum Samstag wurde «mit Hochdruck an den Wartungen gearbeitet». Da die sehr heißen Temperaturen vom vergangenen Donnerstag am Wochenende nicht mehr erreicht worden sind, gebe es in den Zügen kaum Hitzeprobleme.
An den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld verlief nach Angaben der Flughafengesellschaft FBB fast alles planmäßig - trotz des Ferienbeginns in Bayern und Baden-Württemberg. «Es ist voll, aber wir haben kein Chaos», sagte Flughafensprecher Daniel Tolksdorf am Sonntag. Drei Maschinen wären aus unbekannten Gründen «nicht reingekommen» - möglicherweise wegen Wetterproblemen auf ihrer Route über Westdeutschland. Es sei sonst alles reibungslos verlaufen, auch Personalprobleme gebe es derzeit nicht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 28. Juli 2019 16:40 Uhr

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