Mitte: Zahreiche Verstöße von E-Tretroller-Fahrern

Mitte: Zahreiche Verstöße von E-Tretroller-Fahrern

Nutzer der neuen E-Tretroller begehen in Mitte nach Angaben des Bezirksbürgermeisters zahlreiche Verstöße.

Stephan von Dassel

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Stephan von Dassel (Grüne), Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte.

«Bei den letzten Kontrollen musste alle vier Minuten ein Bußgeldverfahren gegen Roller-Fahrende eingeleitet werden», sagte Stephan von Dassel in einem Video, das das Bezirksamt am 16. Juli 2019 auf Twitter verbreitete. Der Grünen-Politiker mahnte darin die Einhaltung der Regeln an. Nutzer gefährdeten nicht nur viele Fußgänger, sondern auch sich selbst: durch Mitfahrer oder zu schnelles Fahren. Kritik an den Rollern hatte von Dassel zuvor auch in mehreren Zeitungen geäußert.

Laut Dassel gibt es mehr als 2200 E-Tretroller allein in Mitte

Teile des Bezirks würden «buchstäblich überrollt» vom neuen Angebot. Die Ballung treffe vor allem die «touristischen Brennpunkte». Generell würden Leihfahrzeuge, darunter auch Tausende Fahrräder, in Mitte «immer mehr zur Plage», zum Beispiel weil sie Gehwege verstellten. Von Dassel bekräftigte seine Forderung, die Anbieter mehr in die Pflicht zu nehmen: «Meine Meinung ist: Wer den öffentlichen Raum wirtschaftlich nutzt, braucht eine Genehmigung und muss eine Gebühr bezahlen - oder sich verpflichten, auch nicht so gut angebundene Wohn- und Arbeitsorte mit Leihfahrzeugen auszustatten.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 16. Juli 2019 14:53 Uhr

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