Wasserstraße: Verbindung Berlin-Stettin unterbrochen

Wasserstraße: Verbindung Berlin-Stettin unterbrochen

Wegen des möglichen Funds einer Weltkriegsbombe in Oranienburg (Oberhavel) wird die Oder-Havel-Wasserstraße für Wochen gesperrt.

Oder-Havel-Kanal

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Der Oder-Havel-Kanal bei Hennigsdorf.

Die Sperrung zwischen Kilometer 25,1 und 25,3 beginne am Freitag (05. April 2019) um 12 Uhr, sagte der Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamts Eberswalde, Sebastian Dosch, am Freitag. Damit sei die wichtige Verbindung der Berufsschifffahrt zwischen Berlin und Stettin bis mindestens Ende Mai 2019 unterbrochen. Eine weiträumige Umleitung sei nur über Berlin, den Oder-Spree-Kanal und die Oder möglich. Von der Sperrung sind auch Tausende Freizeitskipper betroffen, die in der Wassersportsaison dort fahren.

Vermutete Weltkriegsbombe Grund für Sperrung

Grund für die Sperrung ist die Ortung eines metallischen Objekts, das bei einer systematischen Suche nach Kampfmitteln in sieben Metern Tiefe in einer Oranienburger Kleingartenanlage entdeckt wurde. Nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes handelt es sich wahrscheinlich um eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe. Bevor das Gebiet freigelegt werden kann, muss ein sieben Meter hoher Spundwandkasten gesetzt werden. Dies werde voraussichtlich bis Ende Mai dauern.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. April 2019