Die BVG kommt nicht: Warnstreik im Berliner Nahverkehr

Die BVG kommt nicht: Warnstreik im Berliner Nahverkehr

Verwaiste Wartehäuser, leere Gleise, verriegelte U-Bahnhöfe: Berliner und Pendler müssen am Montag improvisieren - ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zu Freunden oder zum Einkaufen. Sie kennen das schon.

U-Bahn

© dpa

Eine U-Bahn fährt in den U-Bahnhof Berliner Straße ein. Foto: Christoph Soeder/Archivbild

Der bislang härteste Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben in diesem Jahr trifft an diesem Montag die Fahrgäste. Es werden keine U-Bahnen und Straßenbahnen in der Hauptstadt fahren, auch die meisten Busse bleiben stehen. Gestreikt werden soll den ganzen Tag. S-Bahn und Regionalzüge werden aber wie gewohnt fahren.
Die BVG-Beschäftigten kämpfen um mehr Geld und bessere Arbeitszeiten. Die Tarifverhandlungen waren auch in der jüngsten Runde am Donnerstag ohne Ergebnis geblieben. Die BVG kritisierte, Verdi trage den Konflikt auf dem Rücken der Fahrgäste aus. Die Gewerkschaft betont jedoch, da der Ausstand schon am Donnerstag angekündigt wurde, könnten sich die Kunden vorbereiten.
Verdi und der Beamtenbund fordern für die rund 14 500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihrer Tochter Berlin Transport spürbare Verbesserungen. Jedoch stand zuletzt die ursprüngliche Kernforderung nicht mehr im Mittelpunkt, die Arbeitszeit eines Großteils der Mitarbeiter zu verkürzen. Stattdessen scheinen die Gewerkschaft voll auf eine deutlich Entgelterhöhung zu setzen.
Störung im Nahverkehr
© dpa

Störungen im Nahverkehr

Aktuelle Meldungen und Informationen zu Störungen, Baustellen und Unterbrechungen bei der Berliner U- und S-Bahn und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. März 2019