Zentrale Entsorgungsstelle für Schrotträder gefordert

Zentrale Entsorgungsstelle für Schrotträder gefordert

Zum Frühlingsbeginn wünschen sich Politiker und Fahrradexperten in Berlin eine zentrale Stelle zur Beseitigung von Fahrradleichen.

Schrott-Fahrrad

© dpa

Ein Fahrrad mit einem verbogenen Vorderrad ist an einen Laternenpfahl angeschlossen.

Die «Fahrradleichen» gehörten «nicht zum schönen Stadtbild», sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Friederici. Es gebe in Berlin zu wenige sichere Abstellanlagen für die Fahrräder, sagte Lara Eckstein vom Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Auch Stefan Taschner, Radverkehrsexperte der Grünen-Fraktion, appellierte, das Thema ernster zu nehmen.

Bezirksämter sind für Fahrradleichen zuständig

In Berlin sind die Bezirksämter für die Beseitigung der Schrottfahrräder zuständig. Christian Berg, Pressesprecher des Bezirksamtes Neukölln, erklärte: «Die Beseitigung von «Fahrradleichen» hat in Neukölln eine hohe Priorität.» Der Streifendienst des Ordnungsamts prüfe stets auch Schrotträder. Ebenso würden die vielen Meldungen der Bürger innerhalb von drei Tagen bearbeitet.

Ämter sammeln tausende Schrotträder ein

2018 haben die Ämter eigenen Angaben zufolge mehrere Tausend Räder eingesammelt. In Neukölln wurden fast 500 Schrotträder entsorgt. Mehr als 500 Räder waren es in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Friedrichshain-Kreuzberg mehr als 900.
Radfahren in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. März 2019 09:03 Uhr

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