Fahrradaktivist: Zeitplan für neue Radwege in Berlin fehlt

Fahrradaktivist: Zeitplan für neue Radwege in Berlin fehlt

Fahrradaktivist Heinrich Strößenreuther sieht Probleme bei der Umsetzung des Berliner Mobilitätsgesetzes. Es fehle zum Beispiel ein Masterplan, der einen zeitlichen Ablauf für die geplante Verkehrswende vorgibt. «Berlin hätte jetzt auch schon längst ein Vorbild für zig Städte in Deutschland sein können», sagte der Initiator des Volksentscheids Fahrrad der Deutschen Presse-Agentur.

Heinrich Strößenreuther

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Heinrich Strößenreuther. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Mit dem im vergangenen Sommer beschlossenen Mobilitätsgesetz soll Fahrrädern und dem Öffentlichen Nahverkehr in der Verkehrsplanung der Hauptstadt Vorrang vor Autos eingeräumt werden. Ein Ziel ist etwa, bis zum Jahr 2030 mindestens 100 Kilometer Radschnellwege zu bauen.
Laut Strößenreuther ist durch einen fehlenden Masterplan für die Bürger nicht klar, wann welche Vorhaben umgesetzt werden. Mit einem klaren zeitlichen Ablauf hätte der Senat schnell umzusetzende Vorhaben zuerst angehen und sich so die Unterstützung der Bürger sichern können. Am Mittwoch wollte Strößenreuther in Berlin ein Buch zum Thema Radverkehrspolitik vorstellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. März 2019