Tarifverhandlungen bei der BVG: Erste Runde ohne Lösung

Tarifverhandlungen bei der BVG: Erste Runde ohne Lösung

Im Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zeichnet sich keine schnelle Lösung ab.

Tarifverhandlungen bei der BVG: Erste Runde ohne Lösung

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Die Arbeitgeber bezeichneten die Forderungen der Gewerkschaften am Montag (28. Januar 2019) als so nicht erfüllbar und warnten Verdi vor «unnötigen Drohgebärden.» «Streiks würden vor allem zu Lasten der Berlinerinnen und Berliner gehen, die auf U-Bahn, Bus und Straßenbahn angewiesen sind», teilte die Verhandlungsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbands, Claudia Pfeifer, nach der ersten Runde mit.

Verdi fordert 36,5-Stunden-Woche und Weihnachtsgeld

In den Manteltarifverhandlungen für rund 14 000 Arbeitnehmer der BVG und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport verlangt Verdi für alle eine 36,5-Stunden-Woche und Weihnachtsgeld, zudem Änderungen an der Entgelttabelle und eine Einmalzahlung von 500 Euro für Gewerkschaftsmitglieder.

Verhandlungen wie erwartet schwierig

«In diesem Umfang sind die Forderungen sicher nicht zu erfüllen», sagte Pfeiffer. «Wir erwarten schwierige Verhandlungen», sagte Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt. «Der Auftakt fand jedoch in einer sachlichen Atmosphäre statt.» Drei weitere Verhandlungstermine sind vereinbart. Beide Seiten wollen sich als nächstes am 11. Februar wieder an einen Tisch setzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. Januar 2019