Sperrung wegen Bauarbeiten auf Rudolf-Wissell-Brücke

Sperrung wegen Bauarbeiten auf Rudolf-Wissell-Brücke

Im Zuge der Bauarbeiten auf der Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg müssen Autofahrer vorübergehend mit zusätzlichen Einschränkungen rechnen.

Sperrung der Rudolf-Wissell-Brücke

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Blick auf die Unterseite der Rudolf-Wissell-Brücke.

Von Sonntagabend (20 Uhr) bis Montagfrüh (5 Uhr) ist die Fahrbahn von der A111 kommend ab der Anschlussstelle Heckerdamm gesperrt, kündigte die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) an. Die nächste Möglichkeit, um in Richtung Süden auf den Stadtring zu gelangen, sei die Auffahrt Spandauer Damm.

Sanierung der Südstrecke folgt im nächsten Schritt

Die Sperrung dient laut Angaben den Vorbereitungen für die Sanierung des zweiten Teilstücks der Südstrecke. Die Baustellenabgrenzung etwa muss verschoben werden, der Verkehr werde umgeschwenkt. Von Montag (30. Juli 2018) an soll dann Fahrbahnbelag abgetragen und erneuert werden. Die erste Hälfte sollte bereits zum Wochenende fertig werden.

Bauarbeiten werden wohl frühzeitig abgeschlossen

Die Arbeiten an der Brücke laufen nach Deges-Angaben voraussichtlich noch bis zum Ferienende am 17. August und wären damit eine Woche früher fertig als zunächst geplant. Schon 2017 waren die Arbeiten auf der Nordstrecke schneller abgeschlossen als erwartet.

Rudolf-Wissell-Brücke ist die längste Brücke der Hauptstadt

Die Rudolf-Wissell-Brücke zwischen dem Dreieck Charlottenburg und Spandauer Damm war von 1958 bis 1961 als Teil der A100 gebaut worden. Mit 930 Metern ist sie die längste Brücke der Hauptstadt und gilt als der am drittstärksten befahrene Autobahnabschnitt Deutschlands. Die Sanierung ist nur eine vorübergehende Lösung. Die Brücke soll neu gebaut werden - jedoch nicht vor 2022.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. Juli 2018