Senatorin Günther: «Suboptimaler Zustand» bei S-Bahn nicht zumutbar

Senatorin Günther: «Suboptimaler Zustand» bei S-Bahn nicht zumutbar

Angesichts immer neuer Ausfälle und Störungen bei der Berliner S-Bahn sieht Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos/für die Grünen) dringenden Handlungsbedarf.

Regine Günther

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Regine Günther, Senatorin für Verkehr und Klimaschutz.

«Uns allen ist klar, und meines Erachtens auch der S-Bahn, dass es so nicht weitergehen kann», sagte Günther am 26. April im Abgeordnetenhaus. Der «suboptimale Zustand» sei den Kunden nicht mehr zuzumuten und müsse schnellstmöglich behoben werden.

Mehr Investitionen und Personal notwendig

Der Senat sei mit der S-Bahn GmbH und der DB Netz AG im Gespräch, um ein Maßnahmepaket zu schnüren. Dabei gehe es um ein Investitionsprogramm, aber auch um mehr Personal. «Wir werden Mitte/Ende Mai ein Gesamtpaket vorstellen mit der S-Bahn zusammen, um hier auf einen besseren Weg zu kommen», kündigte Günther an.

Der S-Bahn drohen Vertragsstrafen

Wenn die S-Bahn Leistungen nicht erbringe, würden Vertragsstrafen in Millionenhöhe fällig, ergänzte sie. Ihr wäre aber lieber, wenn die Leistungen vertragsgemäß im Sinne der Kunden erbracht würden, so Günther.

Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität bereits in Arbeit

«Die S-Bahn Berlin, DB Netz und weitere DB-Partner arbeiten schon seit Jahresbeginn mit einem Team von 50 Leuten intensiv an Maßnahmen, damit die S-Bahn pünktlicher und zuverlässiger fährt», teilte eine Bahnsprecherin mit. Bereits am vergangenen Sonntag hatte das Unternehmen angekündigt, die Qualität verbessern zu wollen - auch durch zusätzliche Investitionen.
Störung im Nahverkehr
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Störungen im Nahverkehr

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. April 2018