Senioren

Senioren im Auto
Senioren im Auto
Bild: Laurent Hamels/Fotolia.com

Mehr Lebensfreude durch Mobilität

Risikogruppe Senioren
Bild: Polizei Berlin

Mobilität ist Ausdruck von Lebensqualität. Alltägliche Aufgaben lassen sich leichter und oft schneller erledigen, wenn Sie selbst zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kraftfahrzeug oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Im Alter können Leistungs- und Reaktionsfähigkeit nachlassen und zu Risiken im Straßenverkehr führen. Wenn Sie sich möglicher Gefahren im Straßenverkehr bewusst sind, können Sie sich besser darauf einstellen.

Nachfolgende Verhaltenshinweise helfen Ihnen, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Sehen, Hören und eine körperliche Beweglichkeit sind Grundvoraussetzung für Ihre persönliche Sicherheit im Straßenverkehr! Regelmäßige Arztbesuche helfen mögliche Schwächen rechtzeitig zu erkennen!

Möglicher Einfluss von Medikamenten

Senioren Medikamente
Bild: Polizei Berlin

Die Einnahme ärztlich verordneter Medikamente kann sich sowohl positiv als auch negativ auf Ihre Teilnahme am Straßenverkehr auswirken. Beachten Sie daher die Anweisungen Ihres Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage der Medikamente!

Hinweise für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel

Senioren_ÖPNV
Bild: Polizei Berlin

Berlin besitzt eines der modernsten und sichersten Nahverkehrssysteme bundesweit. Ein flächendeckendes, kostengünstiges und komfortables öffentliches Netz aus Bus, Straßen-, S- und U-Bahn bietet oftmals Vorteile gegenüber anderen Verkehrsmitteln. An Bus- und Bahnhaltestellen gilt erhöhte und besondere Aufmerksamkeit! Halten Sie beim Warten an der Haltestelle ausreichend Abstand zur Fahrbahn ein! Achten Sie insbesondere beim Ein-und Aussteigen aus Straßenbahn und Bus auf den Fahrzeugverkehr! Suchen Sie sich einen Sitzplatz und achten Sie stets auf sicheren Halt! Scheuen Sie sich nicht, Fahrpersonal oder andere Fahrgäste um Rat oder Hilfe zu fragen!

Hinweise für Fußgänger

Senioren Fußgänger
Bild: Polizei Berlin

Übersehen zu werden oder andere nicht zu sehen, ist häufige Ursache für Verkehrsunfälle mit Fußgängern. Tragen Sie nicht nur in der dunklen Jahreszeit helle und reflektierende Bekleidung, um besser gesehen zu werden! Bedenken Sie, dass auch Inlineskater, Radfahrer und querende Kraftfahrzeuge an Grundstücksein- und Ausfahrten den Gehweg nutzen! Seien Sie stets aufmerksam in für Sie unklaren Situationen! Überqueren Sie die Fahrbahn an sicheren und dafür vorgesehenen Stellen, wie Fußgängerampeln und Zebrastreifen und halten Sie Blickkontakt zu Fahrzeugführern!
Bestehen Sie nicht auf Ihr Recht, auch ein Verzicht kann Ihr Leben retten!

Hinweise für Radfahrer

Senioren_Fahrradfahrer
Bild: Polizei Berlin

Das Fahrrad gilt als vielseitiges und kostenneutrales Fortbewegungsmittel und ist ideal für kurze Wege sowie den Transport von leichten Gegenständen. Radfahren hält fit, gesund und bietet jede Menge Freizeitspaß. Benutzen Sie stets einen geeigneten Fahrradhelm, dieser kann bei Stürzen schwere Kopfverletzungen verhindern und Ihr Leben retten! Tragen Sie beim Radfahren helle und möglichst reflektierende Kleidung! Die vom Fachhandel angebotenen seniorengerechten Fahrräder bieten durch einen tieferen Einstieg ein sicheres Auf- und Absteigen vom Rad! Benutzen Sie vorhandene beschilderte oder auf der Fahrbahn markierte Radwege! Ein rechtzeitiges Absteigen vom Rad ist in unübersichtlichen und unklaren Situationen oftmals hilfreich und sicherer!

Hinweise für Kraftfahrer

Senioren_Kraftfahrer
Bild: Polizei Berlin

Der Besitz der Fahrerlaubnis und ein eigener Pkw bieten für vielen Senioren ein hohes Maß an individueller Mobilität und Flexibilität im Alltag. Beachten Sie, dass mit zunehmendem Lebensalter körperliche Veränderungen eintreten, die eine Teilnahme am Straßenverkehr erschweren können. Ihre Leistungsfähigkeit ist Grundvoraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr! Sollten Sie sich vor Fahrtantritt unwohl fühlen, verschieben Sie die Fahrt mit dem Kraftfahrzeug, nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, Taxis oder lassen Sie sich fahren! Aufgrund zunehmend veränderter Reaktionsfähigkeit sollten Sie besonders auf den Sicherheitsabstand zum Vordermann achten, um rechtzeitig reagieren zu können! Planen Sie ausreichend Zeit und Erholungspausen ein, insbesondere bei langen Fahrten auf der Autobahn, bei Dämmerung und Dunkelheit!

Verkehrsunfallstatistik

Link zu: Verkehrsunfallstatistik
Bild: Dreaming Andy/Fotolia.com

Neben den positiven Aspekten der Mobilität, wie individuelle Bewegungsfreiheit und Gewährleistung von Wirtschaft und Dienstleistungen, hat unsere Gesellschaft leider auch negative Auswirkungen des Verkehrs festzustellen. Weitere Informationen