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Asylbegehren im Ankunftszentrum werden weiterhin entgegengenommen. Auch die Auszahlung der Leistungen ist weiterhin sichergestellt.
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Anwohnerinformation zur Aufnahmeeinrichtung Eschenallee

09.03.2021

Eschenallee_Außenansicht
Bild: LAF

Die Aufnahmeeinrichtung befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Klinik im Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Gebäude diente bis Ende 2014 als Tagesklinik des Psychiatrischen Krankenhauses der Charité. Von 2015 bis 2018 wurde es bereits als Unterkunft für geflüchtete Menschen genutzt. Die umfassende Sanierung des Gebäudes begann im Frühjahr 2018 und wurde Ende 2020 abgeschlossen, im März 2021 geht die Unterkunft mit 87 Plätzen wieder in Betrieb.

Virtueller Rundgang

Quelle: Lokaler Server
Formate: video/mp4

Es handelt sich um eine im Vergleich relativ kleine Unterkunft mit Platz für bis zu 87 geflüchtete Menschen. Auf den vier Geschossen befinden sich jeweils unterschiedlich große Bewohnerzimmer für 1-4 Personen, gemeinschaftlich genutzte Sanitäranlagen und Gemeinschaftsräume für Freizeitgestaltung, Hausaufgaben und Kinderbetreuung sowie ein Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschinen und Trocknern für die Bewohnerschaft. Das Gebäude vefügt über einen Aufzug, im Erdgeschoss gibt es barrierefreie Zimmer für Rollstuhlfahrer. Außerdem verfügt die Unterkunft über einen Speisesaal mit Aufwärmküche, wo die Bewohnenden ihre Mahlzeiten einnehmen. Die Unterkunft wurde durch das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) mit einer Grundausstattung an Mobiliar versehen.

Der Zugang zum Gebäude erfolgt über eine rund um die Uhr besetzte Pförtnerloge. Die Außenanlagen in Form von Grünflächen und einem Spielplatz komplettieren die Erstaufnahmeeinrichtung.

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Die ersten Bewohner ziehen im März nach und nach ein. Da es sich um eine Aufnahmeeinrichtung handelt, besteht die Bewohnerschaft aus Menschen, die erst seit kurzem in Berlin sind und ihr Asylverfahren gerade aufgenommen haben. Die Unterbringung in einer betreuten Aufnahmeeinrichtung mit Vollverpflegung ist für Geflüchtete für die erste Zeit nach Ankunft Pflicht. Nach Abschluss des Asylverfahrens, längstens nach 6 Monaten (bei Familien) bzw. 18 Monaten (Alleinreisende) dürfen sie sich eine eigene Wohnung suchen bzw. ziehen ersatzweise in eine Gemeinschaftsunterkunft um, wo sie sich selbst versorgen können.

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Die Bewohnerschaft der Unterkunft Eschenallee bildet das gesamte Spektrum der Nationalitäten ab, die in Berlin Schutz suchen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Syrien, Afghanistan und Vietnam, aber auch die Türkei sowie osteuropäische Länder (Georgien, Moldau, Armenien) gehören dazu.

Aktuelle Informationen zu Herkunftsländern und Zugangszahlen von Geflüchteten in Berlin und Deutschland insgesamt finden Sie unter www.berlin.de/laf/ankommen

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Die Zeit in der Aufnahmeeinrichtung dient den neuen Asylantragstellern dazu, zur Ruhe zu kommen und sich erst einmal in der neuen Umgebung zu orientieren. Dabei werden die Geflüchteten von den Mitarbeitenden der Unterkunft unterstützt, die ihnen bei allen Fragen und Problemen zur Seite stehen. Sozialarbeitende beraten die Bewohnenden und helfen bei Behördengängen, es gibt psychologische Unterstützung und auch eine stundenweise Kinderbetreuung.

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Die Unterkunft in der Eschenallee werden Menschen bewohnen, die neu in Berlin aufgenommen werden. Eine Aufnahmeeinrichtung ist nur für die erste Zeit vorgesehen. Somit dauert der Aufenthalt der zukünftigen Bewohner meist nur wenige Monate. Danach werden sie aus der Wohnverpflichtung entlassen, das heißt, sie haben die Möglichkeit, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Da der Berliner Wohnungsmarkt bekanntlich sehr angespannt ist, bekommen sie ersatzweise einen Platz in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete angeboten.

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