Wichtige Information

Im Rahmen der Corona-Prävention arbeitet das LAF derzeit mit reduziertem Personal in den Dienstgebäuden.
Asylbegehren im Ankunftszentrum werden weiterhin entgegengenommen. Auch die Auszahlung der Leistungen ist weiterhin sichergestellt.
Bitte kommen Sie nur zu Ihrem Termin ins LAF Leistungszentrum Darwinstraße.
Kundinnen und Kunden ohne Termin können derzeit nur in akuten Notfällen vorsprechen.
Wichtige Informationen zur Corona-Lage in Berlin finden Sie unter berlin.de/corona
Informationen zu Corona in leichter Sprache finden Sie unter
corona-leichte-sprache.de

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Anwohnerinformation zum Standort Falkenberger Straße

Am Standort Falkenberger Straße 151-154 in Pankow ist eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete entstanden. Es handelt sich um einen Neubau in modularer Bauweise (MUF).

Die beiden Gebäude an der Falkenberger Str. 154 A/B bieten Platz für bis zu maximal 194 Personen. Die Wohnungen sind unterschiedlich groß und aufgeteilt, von der 1-Raum-Wohnung bis zur 4-Raum-Wohnung für größere Familien mit Kindern. In der Regel werden die Räume von 2 Personen belegt. Zwischen den beiden Gebäuden befinden sich eine Sandspielfläche, eine Tischtennisplatte sowie Bänke.
Bauherr ist die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gesobau.

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Die Belegung der Unterkunft wird in in KW 4/2021 starten.
Die Bewohnerschaft der landeseigenen Unterkünfte setzt sich in der Regel zu etwa zwei Dritteln aus Familien und einem Drittel alleinstehenden Menschen zusammen. Kinder und Jugendliche machen stets etwa ein Drittel der Bewohnerschaft aus. Die meisten Kinder sind im Kita- und Grundschulalter.
Die meisten der neuen Nachbarinnen und Nachbarn wohnten schon bislang im Bezirk Pankow, die Kinder haben daher bereits Schulplätze.

Die Herkunftsländer der Bewohner*innen bilden das gesamt Spektrum der Nationalitäten ab, die bei uns Schutz suchen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Syrien, Iran, Irak und Afghanistan, aber auch die Türkei, afrikanische Staaten (Eritrea, Guinea) sowie osteuropäische Länder (Georgien, Moldau, Armenien) sind darunter. Aktuelle Informationen zu Herkunftsländern und Zugangszahlen von Flüchtlingen in Berlin finden Sie hier

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Da viele Geflüchtete, vor allem Familien, auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt nur schwer eine Wohnung finden, dienen Gemeinschaftsunterkünfte wie die Falkenberger Straße bis dahin als Wohnungsersatz.

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Die Unterkunft wird vom Landesbetrieb LfG-B verwaltet, außerdem gibt es eine Sozialbetreuung vor Ort. Ein Sicherheitsdienstleister ist rund um die Uhr und auch an den Wochenenden vor Ort tätig.

Kontakt zum Betreiber falkenberger-strasse@lfg-b.de

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Die leben lernen gGmbH am EDKE betreibt in den MUF Falkenberger Str. eine BFB-Begegnungsstätte für geflüchtete Menschen. Im Rahmen von Inklusion gestalten und organisieren hier sechs Menschen mit Beeinträchtigung, unterstützt von ihren Assistent*innen, Begegnungsmöglichkeiten für Bewohner*innen der MUF und interessierte Nachbarn. Das sogenannte „Haushelden-Team“ des Beschäftigungs- und Förderbereichs (BFB) versteht sich als „Dienstleister“ für die Bewohner*innen der MUF. Die geflüchteten Menschen können in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss der MUF unterschiedliche Angebote wahrnehmen und mitgestalten – vom „Nähstübchen“ über das „offene Nachbarschaftscafé“ bis hin zu Kunst- und Musikangeboten. Die Idee dahinter ist, dass die Angebote zur Begegnung und zum Austausch der geflüchteten Menschen untereinander sowie dieser mit Menschen aus dem Sozialraum, zum Beispiel Anwohnern, einladen. Das menschliche Miteinander zählt, ob Menschen mit oder ohne Fluchterfahrung, ob mit oder ohne Beeinträchtigung spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Die BFB-Begegnungsstätte ist als soziale Nutzung in der MUF Falkenberger Str. neu. Mit ihr erhält die MUF erstmals einen eigenen Raum der Begegnung, der auch als Brücke zwischen den Menschen dienen kann, die in den MUF wohnen und denjenigen Menschen, die schon länger im Kiez/im Bezirk leben. Das Model der BFB-Begegnungsstätte in den MUF soll Schule machen. Auch für die MUF in der Kirchstr., die sich noch im Bau befindet, ist eine solche soziale Nutzung geplant.

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Die leben lernen gGmbH am Evangelischen Diakoniewerk Königin Elisabeth betreibt als gemeinnütziger Träger seit 1996 unterschiedliche Wohn- und Arbeitsangebote für Menschen mit Beeinträchtigung, die einen hohen Unterstützungsbedarf haben. Aufgabe ist es, ihnen Chancen für eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einzuräumen. Insgesamt 116 Bewohner*innen nehmen unterschiedliche Wohnangebote, die sich in den Berliner Bezirken Lichtenberg, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg befinden, wahr. Darüber hinaus bietet leben lernen, verteilt auf mehrere Standorte in Lichtenberg, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg, 154 Plätze im Beschäftigungs- und Förderbereich (BFB) an. Hierbei handelt es sich um ein Arbeits- und Beschäftigungsangebot für Menschen mit Beeinträchtigung, die anderweitig keinen Arbeitsplatz erhalten.
Aktuell sind 276 Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Professionen bei leben lernen beschäftigt. leben lernen ist Mitglied im Spitzenverband Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. (DWBO) und des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e. V. (BeB).

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