Veranstaltungen, Versammlungen und Kulturleben

10.10.2021

Kultur neu 2:1

In Menschenansammlungen ist das Risiko einer Ansteckung hoch. Daher gelten für öffentliche und private Veranstaltungen sowie für Versammlungen derzeit besondere Regelungen zum Infektionsschutz. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen für Besucher:innen und Teilnehmer:innen. Kulturschaffende und Veranstalter:innen finden alle Bestimmungen im aktuellen Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur

Öffentliche Veranstaltungen und Kulturleben: Konzerte, Theater, Kinos und Museen

Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen besucht werden. Besucher:innen müssen zu jeder Zeit in Innenräumen eine medizinische Gesichtsmaske tragen. In Außenbereichen kann die Maske abgelegt werden, wenn die Einhaltung des Mindestabstandes gesichert ist. Bei Veranstaltungen in genannten Einrichtungen gelten gesonderte Vorgaben. Öffnen die Häuser unter 2G-Bedingungen, so kann auf das Tragen einer Maske sowie die Einhaltung des Mindestabstandes verzichtet werden.

Auch Kinos, Theater, Konzerthäuser, Clubs und kulturelle Veranstaltungsstätten dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Es gelten für den Besuch der genannten Kulturstätten sowie für die Teilnahme an Veranstaltungen folgende Vorgaben:

  • Im Freien dürfen nicht mehr als 2.000 Besucher:innen zugleich zugelassen werden. Alle Besucher:innen müssen bei Veranstaltungen mit mindestens 100 Teilnehmenden negativ getestet, geimpft oder genesen sein (3G-Modell). Selbiges gilt für Veranstaltungen, bei welchen der Mindestabstand nicht sichergestellt werden kann und keine anderweitigen Vorkehrungen zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen und Aerosolen getroffen werden. Sofern Besucher:innen ihren Platz verlassen, müssen sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Findet eine Veranstaltung unter 2G-Bedingungen statt, so entfallen unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Maske und das Gebot des Mindestabstands.
  • In geschlossenen Räumen sind bis zu 1.000 Personen zulässig. Besucher:innen müssen negativ getestet, geimpft oder genesen sein und sind verpflichtet, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Sofern eine maschinelle Belüftung genutzt wird, können Besucher:innen die Maske abnehmen, wenn sie sich an ihrem zugewiesenen Platz befinden. Die Veranstalter:innen informieren über die Maskenpflicht am Sitzplatz. In Innenräumen, die maschinell belüftet werden, dürfen sich bis zu 2.000 Personen zeitgleich aufhalten. Findet eine Veranstaltung unter 2G-Bedingungen statt, so entfällt unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Maske.
  • Wenn der Mindestabstand bei einer Veranstaltung nicht eingehalten werden kann und nicht alle Teilnehmer:innen negativ getestet sind, dann gilt die Plicht zum Tragen einer Maske auch am fest zugewiesenen Platz.
  • Tanzveranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur unter 2G-Bedingungen erlaubt.
  • Im Freien sind Tanzveranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen möglich, welche jedoch alle entweder negativ getestet oder immunisiert sein müssen. Teilnehmer:innen dürfen den Mindestabstand zueinander unterschreiten, müssen aber zu jeder Zeit eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Kommt das 2G-Modell zum Einsatz, gilt keine Maskenpflicht.
  • Großveranstaltungen mit mehr als 2.000 und bis zu 25.000 Personen sind nur nach Zulassung durch die zuständige Senatsverwaltung erlaubt. Großveranstaltungen können im 2G-Modell ohne Personenobergrenze mit einer Auslastung von 100% durchgeführt werden. Die Zulassung durch die Senatsverwaltung bleibt jedoch erforderlich. Es sind gesonderte Schutzmaßnahmen einzuhalten.
  • Jahrmärkte und Volksfeste dürfen stattfinden.

Voraussetzung für die Erlaubnis aller genannten Veranstaltungen und Öffnungen bleibt, dass die Veranstalter:innen die Vorgaben des Hygienerahmenkonzeptes des Senatsverwaltung für Kultur befolgen und insbesondere die Einhaltung der geltenden Abstands-, Masken- und Hygienevorschriften gewährleisten. Für Veranstaltungen mit mehr als 20 Teilnehmenden ist die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes verpflichtend.

Private Veranstaltungen und Zusammenkünfte: Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Beerdigungen

Private Zusammenkünfte, also Treffen ohne besonderen Anlass, unterliegen in geschlossenen Räumen keiner Personenobergrenze mehr. Im Freien sind Zusammenkünfte mit bis zu 100 Personen erlaubt.

Im Rahmen von besonderen Feierlichkeiten – etwa anlässlich einer Hochzeit oder eines Geburtstages – beträgt die zulässige Personenanzahl 50 Personen in Innenräumen und 100 Personen im Freien. Sofern die Veranstaltung gewerblich organisiert wird und sämtliche Vorgaben eingehalten werden, können bis zu 2000 Personen teilnehmen. Geimpfte und genesene Menschen sowie eigene Kinder bis 14 Jahren werden bei der Bestimmung der anwesenden Personenzahl bei privaten Zusammenkünften und Veranstaltungen nicht mitgezählt. Bestattungen und Trauerfeiern auf Friedhöfen oder bei Bestattungsunternehmen unterliegen nicht den Personenobergrenzen.

Bei privaten Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind folgende Vorgaben einzuhalten:
  • Veranstalter:innen erstellen ein Schutz- und Hygienekonzept, welches insbesondere die Einhaltung des Mindestabstandes, die Dokumentation aller Anwesenden zur Kontaktnachverfolgung und eine ausreichende Belüftung festhält.
  • Alle Teilnehmer:innen müssen bei Veranstaltungen in Innenräumen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.
  • Alle Teilnehmer:innen tragen eine medizinische Gesichtsmaske. Wer sich am festen Sitzplatz aufhält, darf die Maske abnehmen.
  • Allen Besucher:innen wird ein fester Sitzplatz zugewiesen. Sofern alle Teilnehmer:innen negativ getestet, geimpft oder genesen sind, entfällt diese Vorgabe. Die Abstandsregeln gelten weiterhin.

Gottesdienste und religiöse Versammlungen

Religiös-kultische Veranstaltungen sind sowohl im Freien als auch in Innenräumen mit unbegrenzter Personenanzahl erlaubt. Hierzu ist – analog zu Versammlungen und Veranstaltungen – die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten. . An religiös-kultischen Veranstaltungen dürfen auch Personen teilnehmen, die nicht negativ getestet wurden. Alle Teilnehmer:innen sind dazu verpflichtet, medizinische Gesichtsmaske zu tragen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Sitzplatz befinden.

Versammlungsfreiheit: Politische Kundgebungen, Demonstrationen und Aufzüge

Öffentliche Versammlungen sind sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl erlaubt.
Die Erlaubnis für die genannten Versammlungen gilt nur, wenn die Einhaltung der Hygienerichtlinien gewährleistet ist. Teilnehmer:innen müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zu haushaltsfremden Personen einhalten und eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Bei Versammlungen in Innenräumen sowie bei Aufzügen, die als Aufzug unter ausschließlicher Nutzung von Kraftfahrzeugen durchgeführt werden, müssen alle Teilnehmer:innen eine medizinische Gesichtsmaske tragen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Sitzplatz aufhalten. Ausgenommen hiervon sind die Fahrzeugführer:innen. Die zulässige Teilnehmendenzahl je nach nutzbarer Fläche des Versammlungsortes ist von der Versammlungsleitung sicherzustellen. Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen müssen alle Teilnehmenden einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorweisen, bei welcher die finale Impfung mindestens 14 Tage zurück liegt. Die versammlungsrechtlichen Vorschriften gelten weiterhin.

Diese Regelungen gehen auf die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zurück.

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Kontakterfassung

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