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Einzelhandel und Dienstleistungen

24.07.2021

Einzelhandel neu 2:1
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Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe müssen strengen Hygienerichtlinien befolgen, um Kund:innen zu empfangen und bedienen zu können.

Test- und Maskenpflicht für Kund:innen und Besucher:innen

In Innenräumen von Geschäften und Dienstleistungsbetrieben müssen Kund:innen grundsätzlich eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Wer körpernahe Dienstleistungen in Anspruch nimmt, muss eine FFP2-Maske ohne Ventil aufsetzen-. Für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr gilt keine Maskenpflicht. Während der Inanspruchnahme von gesichtsnahen Dienstleistungen, kann die Maske – sofern notwendig – abgelegt werden.

Sofern sie während der Behandlung nicht durchgängig Maske tragen können, müssen Besucher:innen einen negativen Test vorweisen. Dies ist auf folgenden Wegen möglich:

  • Sie lassen vor Ort einen (PoC)-Antigen-Schnelltest durchführen.
  • Sie führen vor Ort und unter Aufsicht einen (PoC)-Antigen-Selbsttest durch.
  • Sie legen einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen PoC-Test vor, der nicht älter als 24 Stunden ist. Hierbei kann es sich um eine Bescheinigung von einer der Berliner Bürgertestzentren, einer kostenpflichtigen Corona-Teststelle oder eines Dienstleistungsbetriebes oder Einzelhandelsgeschäfts handeln, welches zuvor bereits besucht wurde.
  • Sie legen einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen PCR-Test vor, welcher nicht älter als 24 Stunden ist.

Sofern ein PoC-Test vor Ort durchgeführt wird, haben Kund:innen und Besucher:innen einen Anspruch auf einen Nachweis des negativen Ergebnisses. Ein entsprechendes Muster ist unter Downloads veröffentlicht. Dieser Nachweis kann zum Besuch weiterer testpflichtiger Angebote innerhalb von 24 Stunden genutzt werden.

Für Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder nach einer Covid-19-Erkrankung als genesen gelten, entfällt die Testpflicht bei Vorlage entsprechender Nachweise

Hygieneanforderungen für Betriebe: Kontaktnachverfolgung, Testpflicht und Hygienekonzept

Körpernahe Dienstleistungen

Das Anbieten und die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen – etwa in Friseursalons, Solarien, Kosmetiksalons und ähnlichen Einrichtungen – ist gestattet. Kund:innen sind dazu verpflichtet eine FFP2-Maske zu tragen. Bei gesichtsnahen Behandlungen, bei welchen keine Maske getragen werden kann, müssen Kund:innen ein negatives Corona-Testergebnis, einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder einen Genesenennachweis vorlegen.

Bei körpernahen Dienstleistungen, die aus medizinischen, therapeutischen oder seelsorgerischen Gesichtspunkten notwendig sind, entfällt die Testpflicht für Patient:innen.

Testpflicht für Mitarbeiter:innen und Selbstständige

Alle Mitarbeiter:innen mit körperlichem Kontakt zu Kund:innen oder Dritten sind dazu verpflichtet, sich zweimal pro Woche einem PoC-Test zu unterziehen. Die Verantwortlichen für Betriebe und Geschäfte müssen allen Mitarbeiter:innen ein entsprechendes kostenloses Testangebot unterbreiten. Für Selbstständige mit körperlichem Kontakt zu Kund:innen besteht die Testpflicht ebenfalls zweimal pro Woche. In diesem Fall können die kostenlosen Testzentren der Stadt genutzt werden. Ausnahmen von der Testpflicht gelten für vollständig geimpfte und genesene Personen.

Anwesenheitsdokumentation

Für Dienstleistungsgewerbe im Bereich der körpernahen Dienstleistungen gilt die Verpflichtung, eine Anwesenheitsdokumentation der Kund:innen zu erstellen. Die Dokumentation kann mithilfe digitaler Anwendungen erstellt werden und muss die vollständigen Namen, Telefonnummern sowie Adressen, E-Mail-Adressen und den Bezirk oder die Gemeinde des Wohnortes aller Teilnehmenden festhalten. Sofern eine Testpflicht gilt, müssen die entsprechenden Nachweise ebenfalls dokumentiert werden. Sofern digitale Anwendungen genutzt werden, müssen Betriebe ebenfalls eine analoge Alternative zur Verfügung stehen. Die Daten müssen zwei Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. Erhobene Daten bezüglich einer negativen Testung oder eines Impf- bzw. Genesenennachweises müssen lediglich für 48 Stunden aufbewahrt werden, wenn sie durch eine digitale Anwendung aufgenommen wurde. Besucher:innen sind dazu verpflichtet, bei der Anwesenheitsdokumentation vollständig wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Bei Verstößen droht ein Bußgeld.

Pflicht zur Erstellung eines Hygienekonzepts

Um sicherzustellen, dass die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, sind die Verantwortlichen für Betriebe und Einrichtungen dazu verpflichtet, ein auf die individuellen Gegebenheiten abgestimmtes Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen. Auf Verlangen ist dieses Konzept den zuständigen Behörden auszuhändigen. Verstöße können ein Bußgeld nach sich ziehen.

Insbesondere folgende Punkte sind in den Hygienekonzepten zu berücksichtigen:

  • Mindestabstand: Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kund:innen und Besucher:innen. Dieses Gebot ist durchzusetzen. Sofern ein Hygienerahmenkonzept der zuständigen Senatsverwaltung ausnahmsweise die Unterschreitung des Mindestabstandes zulässt und zudem weitere Maßnahmen zur Infektionsvermeidung getroffen werden, kann der Mindestabstand in nicht vermeidbaren Fällen unterschritten werden.
  • Begrenzung der Personenanzahl: Die Personenanzahl ist derart zu begrenzen, dass die Besucher:innen von Verkaufsstellen den Mindestabstand zueinander einhalten können. Die erlaubte Fläche pro Kund:in beträgt 5 Quadratmeter.
  • Vermeidung von Warteschlangen und Ansammlungen: Hierfür ist ein entsprechendes Konzept zu erstellen und umzusetzen.
  • Belüftung: Innenräume müssen eine ausreichende Belüftung vorweisen.
  • Aushänge: Die getroffenen Hygienemaßnahmen und die geltenden Vorschriften sind über Aushänge gut sichtbar für die Kund:innen und Besucher:innen anzubringen.

Darüberhinausgehende Vorgaben und Präzisierungen können von den zuständigen Senatsverwaltungen in Absprache mit der Senatsverwaltung für Gesundheit in bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzepten bestimmt werden.

Sexuelle Dienstleistungen

Prostitutionsgewerbe dürfen unter Einhaltung strenger Vorgaben öffnen. Sexuelle Dienstleistungen dürfen angeboten und in Anspruch genommen werden. Kund:innen sind dazu verpflichtet, vorab einen Termin zu vereinbaren und einen negativen Corona-Test, einen vollständigen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorzulegen. Darüber hinaus dürfen sexuelle Dienstleistungen nur an einzelne Kund:innen angeboten werden. Für Kund:innen und Dienstleister:innen gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Der Betrieb von Prosititutionsfahrzeugen sowie die Ausrichtung von Prostitutionsveranstaltungen sind nicht gestattet.

Diese Regelungen gehen auf die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zurück.

Orientierungshilfe für Gewerbe

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Anwendungsempfehlungen und Auflagen für den Einzelhandel, Dienstleistungserbringer, besondere Gewerbe- und Kulturbetriebe sowie Gaststätten und Hotels Weitere Informationen

Fragen und Antworten zur Testpflicht für Kund:innen

Häufig gestellte Fragen zur Test(angebots-)pflicht in Unternehmen

Weitere Maßnahmen

Abstands- und Hygieneregeln

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24.07.2021
Während der Corona-Pandemie gelten für Bürger:innen und Unternehmen grundsätzliche Pflichten zur Verringerung der Infektionsrate durch das Coronavirus. Weitere Informationen

Arbeit: Homeoffice, Testangebot und Infektionsschutz am Arbeitsplatz

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10.07.2021
Die Kontaktminimierung ist der stärkste Hebel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Im Arbeitsalltag lassen sich jedoch viele Kontakte nicht vermeiden. Aus diesem Grund sind bestimmte Richtlinien am Arbeitsplatz einzuhalten. Weitere Informationen

Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

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Einreisen: Häusliche Quarantäne, Melde- und Testpflichten

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31.05.2021
Für Einreisende, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor ihrer Einreise in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, gelten Quarantäne-, Test- und Meldepflichten. Weitere Informationen

Gastronomie: Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen

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10.07.2021
Gaststätten dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben für den Publikumsverkehr öffnen. Weitere Informationen

Hotels und touristische Angebote

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24.07.2021
Hotels dürfen öffnen. Ausflugsfahrten, Stadtführungen und ähnliche touristische Angebote dürfen unter Einhaltung umfangreicher Hygienerichtlinien stattfinden. Weitere Informationen

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

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17.07.2021
Kranke und ältere Menschen unterliegen einem besonderen Risiko, bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus eine schweren Krankheitsverlauf zu erleiden. Die Besuchsrechte in Kliniken und Krankenhäusern sind daher deutlich eingeschränkt. Weitere Informationen

Quarantäne-Regelungen der Bezirke

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Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, Kontakt zu nachweislich Infizierten hatten oder typische Covid-19-Symptome zeigen, müssen sich in Selbstisolation bzw. Quarantäne begeben. Weitere Informationen

Schulen und Kitas

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03.07.2021
Nach den Sommerferien kehren die Berliner Schulen vorbehaltlich des Infektionsgeschehens in den Präsenzbetrieb mit Präsenzpflicht zurück. Die Berliner Kitas befinden sich im Regelbetrieb. Weitere Informationen

Sport und Freizeit: Schwimmbäder, Sportanlagen, Fitness-Studios und Zoos

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10.07.2021
Der Sportbetrieb ist eingeschränkt möglich. Zur Kontaktnachverfolgung und Eindämmung des Infektionsgeschehens gelten je nach Anlass Test- und Terminpflichten sowie Personenobergrenzen. Weitere Informationen

Veranstaltungen, Versammlungen und Kulturleben

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10.07.2021
In Menschenansammlungen ist das Risiko einer Ansteckung hoch. Daher gelten für öffentliche und private Veranstaltungen sowie für Versammlungen derzeit besondere Regelungen zum Infektionsschutz. Weitere Informationen