Abstands- und Hygieneregeln

3G S-Bahn 2:1

Abstandsregeln

Bürger:innen müssen sich an einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, halten. Dies gilt verstärkt für Personen, die typische Covid-19-Symptome aufweisen. Ausnahmen gelten für Ehe- und Lebenspartner:innen sowie für Kinder, für welche eine Sorge- oder Umgangsrecht besteht. Auch bei der Erbringung erlaubter körpernaher Dienstleistungen und in der Kindertagesförderung kann der Mindestabstand – sofern notwendig – unterschritten werden. Selbiges gilt im öffentlichen Nahverkehr und bei Veranstaltungen und Angeboten, die unter 2G-Bedingungen stattfinden.

Alle Bürger:innen sind weiterhin dazu angehalten, physische soziale Kontakte zu reduzieren, Gruppenbildungen zu vermeiden und auf Reisen zu verzichten.

Medizinische Masken und FFP2-Masken

Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ventil (oder vergleichbare Maske) ist verpflichtend:

  • In Arztpraxen für Besucher:innen und Patient:innen
  • In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für Besucher:innen und Patient:innen, die sich nicht auf ihrem Zimmer aufhalten oder Besuch empfangen
  • Bei der Inanspruchnahme medizinisch notwendiger körpernaher Dienstleistungen
  • Bei der Erbringung und Inanspruchnahme erlaubter sexueller Dienstleistungen, sofern nicht das Alternativ-Modell mit zusätzlicher Testpflicht gewählt wurde.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren müssen in diesen Fällen einen medizinischen Gesichtsschutz tragen.

Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske ohne Ventil) ist verpflichtend:

  • In Supermärkten und Geschäften
  • In Bus, U-Bahn, S-Bahn, Tram und auf Fähren
  • In Fernbussen, Fern- und Regionalverkehrszügen
  • Auf Bahnhöfen, Flughäfen und Fährterminals
  • In Taxen, (Charter-)Bussen und sonstigen Fahrzeugen
  • In Gewerbebetrieben
  • In Gaststätten inklusive der Außenbereiche
  • Bei kulturellen Veranstaltungen und Dienstleistungen n für Teilnehmer:innen, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Im 2G-Modell können Alternativen zur Maskenpflicht greifen – etwa eine zusätzliche Testpflicht oder ein Abstandsgebot.
  • Bei der Erbringung und Inanspruchnahme nicht-medizinischer köpernaher Dienstleistungen, sofern nicht das Alternativ-Modell mit zusätzlicher Testpflicht gewählt wurde.
  • In der beruflichen Bildung und allgemeinen Erwachsenenbildung in geschlossenen Räumen
  • In Büro- und Verwaltungsgebäuden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (nicht am festen Arbeitsplatz)
  • In Arztpraxen für das Personal
  • In Pflegeeinrichtungen für Bewohner:innen, die sich nicht in ihrem Zimmer oder bei Mahlzeiten an ihrem festen Sitzplatz aufhalten.
  • In Schulgebäuden. Auf dem Schulgelände darf die Maske im Freien abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  • Bei privaten Fahrten für Personen aus einem fremden Haushalt (ausgenommen die Fahrer:innen selbst)
  • Auf Märkten, Volksfesten, Weihnachtsmärkten und in Warteschlangen
  • Bei Demonstrationen

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist an allen Orten im öffentlichen Raum dringend empfohlen, an welchen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen können greifen, sofern diese in dem Hygienerahmenkonzept der jeweils zuständigen Senatsverwaltung vorgesehen sind.

Die Masken müssen so getragen werden, dass Mund und Nase vollständig bedeckt sind und der Ausstoß von Aerosolen und Tröpfchen verhindert wird.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr, für Personen, die aufgrund einer ärztlich bescheinigten gesundheitlichen Einschränkung keinen entsprechenden Schutz tragen können, für gehörlose und schwerhörige Menschen sowie für Personen, die durch eine anderweitige Vorrichtung den Ausstoß von Tröpfchenpartikeln und Aerosolen verhindern.

3G- und 2G: Regelungen für Betriebe, Veranstaltungen und Bereiche des öffentlichen Lebens

Um das Infektionsgeschehen einzudämmen kann der Zugang zu bestimmten Betrieben, Dienstleistungen und Veranstaltungen auf bestimmte Personenkreise begrenzt werden – etwa vollständig geimpfte oder genesene Personen. Derzeit wird zwischen zwei verschiedenen Öffnungsmodellen unterschieden: 3G und 2G. Je nach Bereich kann eine Verpflichtung zu einem bestimmten Modell bestehen.

Stellen der Grundversorgung – etwa Supermärkte – sind von den “G-Regelungen” ausgenommen.

Zur Übersicht über die verschiedenen Öffnungsmodelle

3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr

Seit 24. November 2021 gilt deutschlandweit im öffentlichen Nah- und Fernverkehr eine Verpflichtung zum 3G-Modell. Alle Fahrgäste müssen auf Verlangen nachweisen, dass sie vollständig geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Die Tests müssen aktuell sein: Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests sind 48 Stunden lang gültig. Bei Schüler:innen genügt die Vorlage ihres Schülerausweises. Kinder unter sechs Jahren müssen keine Nachweise erbringen.

Testangebot, Test- und Quarantänepflichten

Testangebote

Jede generell asymptomatische Person hat die Möglichkeit, mindestens einmal pro Woche eine kostenlose Testung mittels PoC-Antigen-Test (sogenannte Schnelltests) in den landeseigenen und gewerblichen Testzentren in Anspruch zu nehmen.

Bürger*innen können sich sowohl in den 12 senatseigenen Teststellen als auch in den gewerblichen Teststellen testen lassen. Anspruch auf eine kostenlose PCR-Nachtestung besteht grundsätzlich nur in den senatseigenen Testzentren. Die gewerblichen Teststellen führen in der Regel keine PCR-Nachtestung durch. Einzige Ausnahme: In einer gewerblichen Teststelle wurde eine Person positiv durch einen Schnelltest getestet und erhält nun direkt vor Ort den kostenlosen PCR-Test.

Ausschließlich über die senatseigenen Testzentren haben folgende Personengruppen weiterhin Anspruch auf einen kostenlosen PCR Test:

  • Bedürftige, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und an einer 2G-Veranstaltung teilnehmen möchten,
  • Personen, deren zuvor außerhalb einer Teststelle durchgeführte Schnelltest in Eigenanwendung positiv ist,
  • Personen, deren Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt,
  • Personen, die vom Gesundheitsamt oder von den behandelnden Ärzt*innen offiziell als Kontaktpersonen festgestellt wurden.

Testpflichten für Arbeitnehmer:innen und Selbstständige

Arbeitnehmer:innen und Selbstständige mit körperlichem Kontakt zu Kund:innen sind dazu verpflichtet, sich zweimal pro Woche einem Point-of-Care (PoC) Antigen-Test zu unterziehen (Schnelltest oder Selbsttest). Angestellte erhalten ein entsprechendes kostenloses Testangebot von ihren Arbeitgeber:innen. Auch Mitarbeiter:innen ohne körperlichen Kund:innenkontakt müssen ein entsprechendes Angebot von ihrem Unternehmen erhalten. Selbstständige mit körperlichem Kund:innenkontakt sind ebenfalls dazu verpflichtet, zweimal wöchentlich einen PoC-Test zu machen.

Die Testpflicht gilt nicht für Arbeitnehmer:innen und Selbstständige mit körperlichem Kontakt zu Kund:innen, wenn sie vollständig geimpft sind oder als genesen gelten. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Betrieben gelten verschärfte Testpflichten: Patientennahe Mitarbeiter:innen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen sich täglichen Tests unterziehen. Für geimpfte und genesene Arbeitnehmer:innen in genannten Einrichtungen besteht die Testpflicht zweimal pro Woche.

Quarantänepflicht nach positivem Testergebnis

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss je nach Art der Testung Quarantäne- und weitergehenden Testpflichten nachkommen:
  • Bei einem positiven PoC-Schnelltest oder Selbsttest, welcher unter Aufsicht durchgeführt wurde (etwa des Arbeitgebers oder im Rahmen einer erweiterten Einlasskontrolle), müssen sich Betroffene unverzüglich einem PCR-Test unterziehen. Bis zur Vorlage des Testergebnisses gilt die Pflicht zur häuslichen Quarantäne.
  • Bei einem positiven PoC-Selbsttest, welcher nicht unter Aufsicht durchgeführt wurde, gilt zunächst nur die Pflicht, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Auch wenn in diesem Fall keine Quarantänepflicht gilt, sollten sich Betroffene vorsorglich in häusliche Isolation begeben.
  • Bei einem positiven PCR-Test muss die häusliche Quarantäne für mindestens 14 Tage in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt eingehalten werden. Ein negativer Corona-Test ist für die Beendigung der Quarantäne erforderlich.

Währen der Quarantäne sind sämtliche Kontakte mit haushaltsfremden Personen verboten.

Wer die Quarantänepflichten nicht einhält oder nach einem positiven PoC-Test keinen PCR-Test vornehmen lässt, riskiert ein Bußgeld von mindestens 1000 Euro.

Diese Bestimmungen gehen auf die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, das Infektionsschutzgesetz, die “Coronavirus-Testverordnung des Bundes“https://www.gesetze-im-internet.de/coronatestv_2021-10/BJNR626400021.html und die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zurück.

Weitere Maßnahmen

Kontakterfassung

Quarantäne-Regelungen der Bezirke

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, Kontakt zu nachweislich Infizierten hatten oder typische Covid-19-Symptome zeigen, müssen sich in Selbstisolation bzw. Quarantäne begeben. Quarantäne-Regelungen der Bezirke

Bude auf dem Weihnachtsmarkt mit Abstand-halten-Schild

Weihnachtsmärkte

27.11.2021
Weihnachtsmärkte dürfen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben stattfinden. Eine Öffnung im 2G-Modell ist möglich. Weihnachtsmärkte

Tourismus

Hotels und touristische Angebote

27.11.2021
Hotels dürfen öffnen. Ausflugsfahrten, Stadtführungen und ähnliche touristische Angebote dürfen unter Einhaltung umfangreicher Hygienerichtlinien stattfinden. Hotels und touristische Angebote

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Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

24.11.2021
Kranke und ältere Menschen unterliegen einem besonderen Risiko, bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus eine schweren Krankheitsverlauf zu erleiden. Die Besuchsrechte in Kliniken und Krankenhäusern sind daher deutlich eingeschränkt. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

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Einreisen: Häusliche Quarantäne, Melde- und Testpflichten

09.11.2021
Für Einreisende, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor ihrer Einreise in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, gelten Quarantäne-, Test- und Meldepflichten. Es gilt die Testpflicht für alle Einreisenden, egal aus welchem Land bzw. Risikogebiet. Einreisen: Häusliche Quarantäne, Melde- und Testpflichten