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Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2: Voraussetzungen, Termine und Ablauf

Impfzentrum Arena Treptow
Impfzentrum in der Arena Treptow
Bild: dpa

Impfzentrum Tempelhof schließt – Spontanimpfen ohne Termin in den Impfzentren Tegel, Messe und Erika-Heß-Eisstadion

Das Impfzentrum Flughafen Tempelhof wird ab 21.07.2021 geschlossen.
Darüberhinaus gebuchte Termine werden auf andere Impfzentren umgebucht. Die betroffenen Personen werden individuell informiert.

Berlinerinnen und Berlinern wird das spontane Impfen in den Impfzentren Tegel, Messe und Erika-Heß-Eisstadion ermöglicht. Ab Freitag, 23. Juli 2021, ist zwischen 14 und 17 Uhr das Impfen ohne Termin an allen sieben Wochentagen möglich. Es wird der Impfstoff Moderna verimpft. Das Angebot zum Spontanimpfen besteht zunächst für die nächsten vier Wochen.

Zur Pressemitteilung

Schutzimpfungen sind die beste Möglichkeit, sich und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Sie leisten zudem einen erheblichen Beitrag zur Eindämmung von Pandemien. Seit Dezember 2020 können sich Berliner:innen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen. Die Schutzimpfungen sind für die Bürger:innen unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Es besteht keine Impfpflicht – die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Mit der Entwicklung und Zulassung verschiedener Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wurden zahlreiche irreführende und falsche Behauptungen zur Schutzimpfung in Umlauf gebracht. Der Faktencheck der Bundesregierung informiert und klärt auf

Vor der Impfung: Anspruch, Terminbuchung, Unterlagen

Um das Pandemiegeschehen gezielt einzudämmen und Personen mit einem besonders hohen Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs zu schützen, wurde zunächst eine Priorisierung der Personen mit Anspruch auf eine Schutzimpfung eingeführt. Die Impf-Priorisierung wurde mit der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes am 07. Juni 2021 aufgehoben. Dementsprechend ist jeder, der in Deutschland in einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert ist, impfberechtigt. Selbiges gilt für Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben oder in der Bundesrepublik beschäftigt sind.

In den Berliner Impfzentren werden derzeit die Impfstoffe der Firmen BionTech und Moderna verimpft. Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden von Hausarztpraxen durchgeführt.

Terminbuchung

Impfwillige können online oder über die Hotline unter 030 – 90 28 22 00 einen Termin in einem der Berliner Impfzentren vereinbaren. Eine persönliche Einladung mit Impfcode ist nicht mehr notwendig.

Alternativ können sich impfberechtigte Personen an ihre Hausärzt:innen wenden. Dieser Weg wird Impfberechtigten empfohlen, bei welchen ein hohes oder sehr hohes Risiko eines schweren oder tödlichen Krankheitsverlaufes besteht.

Weitere Informationen und Dienstleistungen zum Thema Impfung gegen Corona (SARS-CoV-2) werden auf dem Serviceportal Berlin zur Verfügung gestellt.

Erforderliche Unterlagen zur Impfung

Folgende Dokumente müssen zur Impfung mitgebracht werden:

  • Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel
  • Bei Impfung Minderjähriger ohne eigenen Personalausweis bringen Sie bitte ein amtliches Dokument mit, das die Identifizierung des Kindes ermöglicht (z.B. Geburtsurkunde, Meldebescheinigung oder Kinderausweis).
  • Unterschriebenes Aufklärungsmerkblatt
  • Ausgefüllter Anamnesebogen
  • Unterschriebene Einverständniserklärung
  • Impfausweis (falls vorhanden)
  • Bei Impfung Minderjähriger ab 16. Lebensjahr Einverständniserklärung der Eltern

Weitere Informationen zu den Unterlagen werden auf dem Service-Portal Berlin zur Verfügung gestellt.

Ablauf der Schutzimpfung in den Impfzentren

Am Impfzentrum wird kein Schnelltest auf das Coronavirus durchgeführt. Ggf. wird jedoch die Körpertemperatur gemessen. Personen mit erhöhter Temperatur dürfen das Impfzentrum nicht betreten und müssen einen neuen Termin vereinbaren. Begleitpersonen müssen grundsätzlich vor dem Gebäude warten.

Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 sieht je nach verwendeten Impfstoff eine oder zwei Impfungen vor. Die zweite Impfung erfolgt nach sechs bis zwölf Wochen. Bei der Terminvergabe werden bereits beide Termine festgelegt. Ein Impftermin dauert in der Regel bis zu einer Stunde.

Vor der eigentlichen Impfung haben Impflinge die Gelegenheit, Nachfragen zu stellen. Anschließend wird der Impfstoff intramuskulär verabreicht – in der Regel mittels Spritze in den Oberarm.

Geimpfte sollten eine 15-minütige Nachbeobachtungszeit vor Ort einhalten. Hierfür steht ein separater Raum mit Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

Ablauf der Schutzimpfung in den Arztpraxen

Impfwillige, die sich lieber bei Hausärzt:innen oder Fachärzt:innen impfen lassen möchten, sprechen diese direkt an. Gegebenenfalls informieren die Ärzt:innen ihre Patient:innen auch proaktiv. Aufgrund der hohen Nachfrage bitten die Berliner Arztpraxen, von telefonischen Impf-Anfragen abzusehen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat eine Liste von Praxen (PDF) veröffentlicht, die Impfungen mit AstraZeneca anbieten.

Nach der Impfung: Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Die allgemein geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelten bis zur vollständigen Immunisierung auch für geimpfte Personen. Sämtliche Verhaltensregeln – etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – und Beschränkungen – etwa die Quarantänepflicht nach der Einreise – sind zunächst weiterhin gültig. Ab dem 15. Tag nach der finalen Impfung gelten Betroffene als vollständig geimpft. Ab diesem Zeitpunkt entfallen einige Pflichten bzw. Einschränkungen

Berliner Impfzentren

Link zu: Berliner Impfzentren
Bild: dpa

Über Standorte und Öffnungszeiten der Berliner Impfzentren informiert das Serviceportal Berlin. Weitere Informationen

Digitaler Impfnachweis

Link zu: Digitaler Impfnachweis
Bild: dpa

Der digitale Impfnachweis bietet eine zusätzliche Möglichkeit, den Impfstatus auf einem Smartphone nachzuweisen und wird als "COVID-Zertifikat" innerhalb der EU und des EWR anerkannt. Weitere Informationen

FAQ Schutzimpfung

Link zu: FAQ Schutzimpfung
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Fragen und Antworten zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus. Weitere Informationen

Leistungen nach Impfschäden

Wer durch eine nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) empfohlene, vorgeschriebene oder angeordnete Maßnahme der spezifischen Prophylaxe eine gesundheitliche Schädigung (Impfschaden) erleidet, kann einen Antrag auf Leistungen nach dem IfSG stellen. Weitere Informationen