Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2: Voraussetzungen und Impfangebote

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Aktuelles

In den Corona-Impfzentren und Impfstellen werden die Impfungen mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna durchgeführt. Das gilt auch für bereits gebuchte Termine für eine Impfung mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer. Alle Personen unter 30 Jahren und Schwangere können sich entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer impfen lassen. Ebenfalls mit Comirnaty werden bisher Zweitimpfungen durchgeführt, wenn die Erstimpfung mit Comirnaty erfolgt ist.

Schutzimpfungen sind die beste Möglichkeit, sich und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Sie leisten zudem einen erheblichen Beitrag zur Eindämmung von Pandemien. Seit Dezember 2020 können sich Berliner:innen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen. Die Schutzimpfungen sind für die Bürger:innen unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Es besteht keine Impfpflicht – die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Mit der Entwicklung und Zulassung verschiedener Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wurden zahlreiche irreführende und falsche Behauptungen zur Schutzimpfung in Umlauf gebracht. Der Faktencheck der Bundesregierung informiert und klärt auf

Anspruch und erforderliche Unterlagen

Jede Person, die in Deutschland in einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert ist, ist impfberechtigt. Selbiges gilt für Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben oder in der Bundesrepublik beschäftigt sind.

Folgende Dokumente müssen zur Impfung mitgebracht werden:

  • Identitätsnachweis
    • Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel
    • Bei Impfung Minderjähriger ohne eigenen Personalausweis bringen Sie bitte ein amtliches Dokument mit, das die Identifizierung des Kindes ermöglicht (z.B. Geburtsurkunde, Meldebescheinigung oder Kinderausweis).
    • Die Impfzentren bieten auch denjenigen Personen Impfungen an, die bspw. keine Krankenversicherung oder keinen gültigen Aufenthaltstitel haben. Ein amtliches Ausweisdokument ist für eine Impfung nicht erforderlich, jedoch zwingende Voraussetzung für die Erstellung eines digitalen Impfnachweises.
  • Unterschriebenes Aufklärungsmerkblatt (auch vor Ort erhältlich)
  • Ausgefüllter Anamnesebogen (auch vor Ort erhältlich)
  • Unterschriebene Einverständniserklärung (auch vor Ort erhältlich)
  • Impfausweis (falls vorhanden)
  • Impfung Minderjähriger: Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter. Kinder unter 16 Jahren müssen zudem von einem gesetzlichen Vertreter begleitet werden.

Weitere Informationen zu den Unterlagen werden auf dem Service-Portal Berlin zur Verfügung gestellt.

Impfungen mit und ohne Termin

Bei allen Impfangeboten werden Erst-, Zweit- oder auch eine Auffrischungsimpfung durchgeführt.

Impfungen in Impfzentren

In den Berliner Impfzentren Messe und Tegel werden an allen Tagen Spontanimpfungen in der Zeit von 9 bis 17 Uhr angeboten. Impfwillige können auch weiterhin online oder über die Hotline unter 030/9028-2200 einen Termin in einem der Berliner Impfzentren vereinbaren.

Impfungen in Arztpraxen und bei Betriebsärzt:innen

Impfwillige, die sich lieber bei Haus- oder Fachärzt:innen bzw. über ihre Betiebsärzt:innen impfen lassen möchten, sprechen diese direkt an. Gegebenenfalls informieren die Ärzt:innen ihre Patient:innen auch proaktiv.

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat eine Liste von Praxen veröffentlicht, die Impfungen an Nicht-Bestandspatient:innen anbieten.

Impfstellen

  • Einkaufszentrum ALEXA
    • Grunerstraße 20, 10179 Berlin
    • 1. Obergeschoss
    • Montag bis Freitag, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    • am 24.12. und 31.12. geschlossen
  • Ringcenter I
    • Frankfurter Allee 111, 10247 Berlin
    • Montag bis Samstag, 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr, sowie an den verkaufsoffenen Sonntagen, 5. Dezember und 19. Dezember 2021, von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • LINDEN-Center
    • Prerower Platz 1, 13051 Berlin
    • Erdgeschoss, gegenüber der Apotheke
    • 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr
  • Schönhauser Allee Arcaden
    • Schönhauser Allee 80, 10439 Berlin
    • 1. Obergeschoss
    • Montag bis Samstag, 11:30 Uhr bis 18:45 Uhr
  • Rathaus-Center Pankow
    • Breite Straße 20, 13187 Berlin
    • 1. Obergeschoss
    • Montag bis Samstag, 11:30 Uhr bis 18:30 Uhr
  • Freizeitforum Marzahn (ab 29.11.2021)
    • Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin
    • Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr und Samstag 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Trabrennbahn Karlshorst (ab 3.12.2021)
    • Treskowallee 159, 10318 Berlin
    • Montag bis Sonntag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Impfbusse der Berliner Hilfsorganisationen

Berliner:innen können sich in einem Impfbus der Berliner Hilfsorganisationen (im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit) impfen lassen. Eine Übersicht über die Standorte und Termine der Impfbusse finden Sie unter wirhelfenberlin.de oder in der Karte bzw. in der Liste darunter.

Karte Impfangebote

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Orte in dieser Karte

Auffrischungsimpfungen

Grundsätzlich können alle Personen, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate her ist, eine kostenfreie Auffrischungsimpfung bei niedergelassenen Ärzt:innen und Betriebsärzt:innen erhalten. In den landeseigenen Impfzentren und Impfstellen ist diese mindestens fünf Monate nach der vollständigen Impfung möglich. Mobile Impfteams bieten darüber hinaus den vulnerablen Gruppen in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Pflege-Wohngemeinschaften, Seniorenwohnanlagen und Tagespflegen Auffrischungsimpfungen an.

Nach der Impfung: Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Die allgemein geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelten bis zur vollständigen Immunisierung auch für geimpfte Personen. Sämtliche Verhaltensregeln – etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – und Beschränkungen – etwa die Quarantänepflicht nach der Einreise – sind zunächst weiterhin gültig. Ab dem 15. Tag nach der finalen Impfung gelten Betroffene als vollständig geimpft. Ab diesem Zeitpunkt entfallen einige Pflichten bzw. Einschränkungen

Leistungen nach Impfschäden

Wer durch eine nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) empfohlene, vorgeschriebene oder angeordnete Maßnahme der spezifischen Prophylaxe eine gesundheitliche Schädigung (Impfschaden) erleidet, kann einen Antrag auf Leistungen nach dem IfSG stellen. Leistungen nach Impfschäden