Inhaltsspalte

Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten

Wir informieren fortlaufend über den Umgang mit dem Coronavirus.

Stand: 9. April 2021

Kontakte, Personenobergrenzen und Freizeit

Sie dürfen sich mit anderen Menschen treffen, sind aber weiterhin angehalten, Ihre physisch sozialen Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Insbesondere gilt das für Personen, die Symptome haben, die für eine Coronavirus-Infektion sprechen, wie zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen oder bei Verlust des Geruchs- und bzw. oder Geschmackssinns. Bitte verlassen Sie Ihr zu Hause nur aus triftigen Gründen und vergewissen Sie sich vor Treffen mit haushaltsfremden Personen mit einem Schnelltest, dass keine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Hierzu bieten mehrere Testzentren in ganz Berlin kostenlose Tests an. Auch Selbsttests können verwendet werden.

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens gilt eine verschärfte Kontaktbeschränkung:

  • Im öffentlichen Raum draußen sind tagsüber Treffen von zwei Haushalten mit insgesamt maximal fünf Personen weiterhin erlaubt. Zwischen 21 und 5 Uhr dürfen Sie sich nur allein oder zu zweit draußen aufhalten. Eigene Kinder unter 14 Jahren werden in beiden Fällen nicht mitgezählt.
  • Zu Hause dürfen Sie derzeit nur noch eine weitere haushaltsfremde Person zu Besuch haben, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Zwischen 21 und 5 Uhr sind private Besuche zu Hause verboten. Von der Regel ausgenommen sind Ehe- oder Lebenspartner:innen oder Menschen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, sowie Schwerstkranke und Sterbende.

Im öffentlichen Raum müssen Sie grundsätzlich den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten. Sie sind angehalten, den Mindestabstand auch bei Treffen im privaten Bereich zu beachten. Dort wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist jede Person angehalten eine Maske zu tragen. Im Kontakt mit denjenigen, mit denen Sie gemeinsam in einem Haushalt leben, oder in einer Partnerschaft oder für die Sie ein Sorge- und Umgangsrecht haben, wenn jemand im Sterben liegt oder schwerkrank ist, müssen Sie keinen Mindestabstand einhalten.

Ausnahmen für Kontaktbeschränkungen finden Sie in der Verordnung unter § 2 Absatz 2.

zuklappen

Nein, in Berlin gibt es keine vollständige Ausgangssperre – auch nicht über Nacht. Jedoch gelten weitgehende Aufenthalts- und Kontaktbeschränkungen. Demnach dürfen Sie sich zwischen 21 und 5 Uhr nur noch alleine oder zu zweit draußen im öffentlichen Raum aufhalten. Eigene Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Zu Hause sind private Besuche zwischen 21 und 5 Uhr verboten.

zuklappen

Für Veranstaltungen gelten Obergrenzen für die Anzahl an Personen, die zeitgleich anwesend sein dürfen:

In geschlossenen Räumen gilt:
  • Derzeit darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Eigene Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Zwischen 21 und 5 Uhr sind keine Besuche mehr erlaubt. Von der Regel ausgenommen sind Ehe- und Lebenspartner:innen, sowie Menschen für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht als auch Schwerstkranke und Sterbende.
  • Bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 20 Personen.
  • Sofern an einer Veranstaltung mehr als fünf Personen teilnehmen, müssen diese über ein aktuelles negatives Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen.
Im Freien gilt:
  • Bei privaten Treffen gilt: Es dürfen sich tagsüber zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen. Jedoch darf man sich zwischen 21 und 5 Uhr nur allein oder zu zweit draußen aufhalten. Eigene Kinder werden nicht mitgerechnet.
  • Bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 50 Personen

Die Veranstalter müssen ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten, in dem auch dargelegt ist, wie der Mindestabstand eingehalten werden kann und eine Anwesenheitsdokumentation führen, wenn geschlossene Räume bei der Veranstaltung mit genutzt werden, um schnell bei einem möglichen Infektionsfall reagieren zu können. Im privaten Rahmen muss bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 20 zeitgleich anwesenden Personen auch ein solches Konzept erstellt werden.

zuklappen

Konzerte, Theater-, Opern- und Konzerthausaufführungen sowie weitere künstlerische und musikalische Darbietungen mit Publikum vor Ort sind weiterhin verboten. Das bezieht auch Tanzveranstaltungen und Veranstaltungen mit ein, die dem Kultur-, Freizeit- oder Unterhaltungsbereich zuzuordnen sind.

Darüber hinaus sind Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen in Innenräumen und mit mehr als 50 Personen im Freien verboten. Beachten Sie, dass bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als fünf zeitlich Anwesenden nur Personen teilnehmen dürfen, die über ein aktuelles negatives Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen.

Ausnahmen finden Sie in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter § 9 Absatz 3.

zuklappen

Versammlungen, also Demonstrationen oder Kundgebungen, dürfen ohne eingeschränkte Zahl an Teilnehmenden stattfinden. Bei Versammlungen im Freien muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, in geschlossenen Räumen ist eine medizinische Gesichtsmaske verpflichtend. Teilnehmende an Autokorsos sind von der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske nur befreit, wenn sie sich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts im Fahrzeug befinden. Fahrer:innen müssen keine Maske tragen.

An Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als fünf zeitgleich Anwesenden dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein aktuelles negatives Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen.

Die jeweiligen Versammlungsleitungen tragen darüber hinaus die Verantwortung dafür, dass der Mindestabstand sichergestellt wird und die Hygieneregeln eingehalten werden und müssen dies in einem Schutz- und Hygienekonzept darlegen können. Dokumentiert werden müssen die Anwesenden auf Demonstrationen nicht.

zuklappen

Bei Bestattungen und Trauerfeiern gelten keine Personenobergrenzen, jedoch muss der Mindestabstand gewahrt werden können. Bei Feierlichkeiten anlässlich einer Beerdigung dürfen im Freien bis zu 50 Personen teilnehmen, in geschlossenen Räumen ist die Anzahl auf höchstens 20 Personen begrenzt. Sollten mehr als 20 Personen im Freien anwesend sein, muss der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept erstellen.

Um sich und andere zu schützen, sind Sie angehalten, auch im Privaten 1,5 Meter Abstand zu wahren, wenn Sie Menschen bei sich haben, mit denen Sie nicht in einem Haushalt zusammenleben oder für die Sie kein Sorge- und Umgangsrecht haben (siehe Ausnahmen nach § 2 Absatz 2). Sie sind weiter angehalten, sich vor privaten Treffen in einer der vielen Teststellen in der Stadt mittels eines Schnelltest testen zu lassen oder sich mit sogenannten Selbsttests zu untersuchen, um eine Coronavirus-Infektion auszuschließen.

zuklappen

Ja, Gottesdienste sowie weitere religiös-kultische Veranstaltungen sind erlaubt. Zum Schutz der Teilnehmenden muss ein Hygienekonzept umgesetzt werden, das dem Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur entspricht. Dementsprechend dürfen Gottesdienste nicht länger als 60 Minuten dauern. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen gewahrt und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen während des gesamten Gottesdienstes eingehalten wird. Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske ist verpflichtend.

Ist ein Gottesdienst oder eine ähnliche Veranstaltung mit mehr als 10 Teilnehmenden geplant, ohne dass die Religionsgemeinschaft ein Hygienekonzept etabliert hat, das den Vorgaben der Kulturverwaltung entspricht, muss die Veranstaltung spätestens zwei Werktage vor ihrer Durchführung dem zuständigen Ordnungsamt mitgeteilt werden.

Das Gemeindesingen ist in Innenräumen nicht erlaubt. Unter freiem Himmel ist ein 15-minütiger Gemeindegesang mit Maske möglich. Der Abstand zwischen den Teilnehmenden muss mindestens 2 Meter betragen.

Um im Infektionsfall Kontakte schnell nachverfolgen zu können, müssen Anwesenheitslisten geführt werden.

zuklappen

Der Zoologische Garten und der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde, inklusive ihrer Tierhäuser, sowie das Aquarium dürfen unter strengen Auflagen für den Publikumsverkehr öffnen. Dies gilt auch für den Botanischen Garten und seine Gewächshäuser. Gegebenenfalls entscheiden die Einrichtungen selbst anders.

In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder eines vergleichbaren Gesichtsschutzes. Im Freien müssen Besucher:innen mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

zuklappen

Ja, Museen, Gedenkstätten und ähnliche Kultur- und Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft dürfen unter strengen Auflagen und Zugangsbeschränkungen für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Besucher:innen müssen einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorlegen. Dabei kann es sich um einen PCR-Test, welcher nicht älter als 24 Stunden ist, einen tagesaktuellen Schnelltest oder einen Selbsttest handeln, welcher unter Aufsicht vor Ort durchgeführt wird. Der Einlass kann zudem nur nach vorheriger Terminbuchung erfolgen.

Bibliotheken können für den Leihbetrieb öffnen. Besucher:innen müssen eine FFP2-Maske ohne Ventil oder vergleichbare Maske tragen.

zuklappen

Der Sportbetrieb ist nur eingeschränkt möglich. Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben. Sport darf grundsätzlich nur kontaktfrei ausgeübt werden.

Die kontaktfreie Sportausübung ist nur allein, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit Angehörigen eines weiteren Haushaltes erlaubt, sofern der Mindestabstand eingehalten wird und maximal 5 Personen zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 12 Jahre dürfen in festen Gruppen im Freien trainieren. In diesem Fall darf die Gruppe bis zu 20 Teilnehmer:innen zuzüglich einer betreuenden Person zählen.

Für den Bereich des Profisports besteht eine Ausnahme von der Kontaktbegrenzung. Beim Sportbetrieb auf Sportanlagen muss eine Anwesenheitsdokumentation erstellt werden. Außerhalb der Sportausübung besteht in gedeckten Sportanlagen die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.

Es gelten weiterhin die allgemeinen Regeln der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Die Verantwortlichen müssen die Teilnehmenden vor Trainingsbeginn auf die jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepte hinweisen und auch dafür Sorge tragen, dass sie umgesetzt werden.

Der Wettkampfsport in den Bundesligen, den internationalen Ligen und vergleichbaren Wettkampfsystemen ist erlaubt, sofern er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Zuschauer sind nicht zugelassen.

zuklappen

Die Senatsgesundheitsverwaltung hat eine Pflegemaßnahmen-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Besuchszeit der betreuten Personen in den Innenräumen von Pflegeeinrichtungen wird damit auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt. Im Außenbereich entfällt die zeitliche Beschränkung der Aufenthaltszeit. Bei Besucher:innen von bis zu 12 Jahren ist eine Begleitperson zulässig. Selbiges gilt für Besuchende, die eine ständige Begleitperson benötigen. Der Besuch darf auf dem eigenen Zimmer empfangen werden. Voraussetzung ist, dass bei den Besucher:innen keine Atemwegsinfektionen vorliegen und ein negativer Corona-Test vorhanden ist, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zudem muss während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil getragen werden.

Sollte ein Corona-Fall in einem Pflegeheim auftreten, können die Besuchsrechte weiter eingeschränkt werden.

Keine Einschränkungen gibt es beispielsweise für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen.

zuklappen

Die Senatsgesundheitsverwaltung hat eine Krankenhaus-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Besuchszeit der medizinisch betreuten Personen wird damit auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt. Der Besuch darf keine Covid-19 Symptome aufweisen. Keine Einschränkungen gibt es beispielsweise für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen und für den Besuch von Kindern unter 16 Jahren. Außerdem sind Besuche im Rahmen der Seelsorge sowie durch Urkundspersonen, wie zum Beispiel Notare, immer möglich. Im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung kann die Leitung eines Krankenhauses darüber hinaus gehende Einschränkungen der Besuchsrechte beschließen. Bei Besuchen müssen Patient:in und Besucher:in eine FFP2-Maske oder einen vergleichbaren Schutz tragen.

Bei Geburten darf eine Person die Gebärende begleiten.

zuklappen

Ja. So müssen unter anderem Verantwortliche in Dienstleistungsbetrieben, Geschäften, Museen oder von Veranstaltungen die Teilnehmenden bzw. Anwesenden dokumentieren. Bei Veranstaltungen gilt dies auch unabhängig davon, ob sie im geschlossenen Raum oder im Freien stattfinden. Die Anwesenheitsdokumentation kann auch unter Nutzung digitaler Anwendungen erfolgen.

Durch die Dokumentation können im Fall einer Infektion mögliche Infektionsketten zurückverfolgt und die betroffenen Menschen schnell kontaktiert werden. Die Dokumentation muss folgende Informationen enthalten: den vollständigen Namen, Telefonnummer, Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthalts (verzichtbar bei digitalen Anwendungen), Anschrift und E-Mail-Adresse, sofern vorhanden, und die Anwesenheitszeit. Die Angaben müssen wahrheitsgemäß sein, sollte das nicht der Fall sein, kann ein Bußgeld erhoben werden. Der Person kann außerdem der Zutritt verwehrt werden.

Die Bestimmungen für die Anwesenheitsdokumentation lesen Sie unter § 5 der Verordnung.

zuklappen

Schulen, Kitas und Hochschulen

In den Berliner Schulen ist die Präsenzpflicht weiterhin ausgesetzt. Für die Jahrgangstufen 1 bis 6 sowie für die Jahrgangsstufen 10 bis 13 findet Wechselunterricht in halber Klassengröße statt. Ab 19. April gilt dies auch für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9. Der Unterricht erfolgt in festen Gruppen entweder täglich für mindestens drei Stunden oder im täglichen bzw. wöchentlichen Wechsel.

Im gesamten Schulgebäude, also auch im Unterricht, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Ab 19. April gilt für alle Schüler:innen zudem die Pflicht, sich zwei Mal wöchentlich testen zu lassen. Die Tests werden vor Ort in der Schule durchgeführt.

Die Primarstufen (Jahrgangsstufen 1 bis 6) bieten weiterhin eine Notbetreuung an. Diese Möglichkeit kann nur in Anspruch genommen werden, wenn es zwingend notwendig ist. Alleinerziehende sowie Eltern, bei denen mindestens ein Elternteil aus systemrelevanten Berufsgruppen ist, können dieses Angebot zur Betreuung ihres Kindes in Anspruch nehmen. Alle systemrelevanten Berufe werden in der KRITIS-Liste veröffentlicht.

Mehr Informationen zum Schulbetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

zuklappen

Nein, Kitas und Kindertagespflegestellen sind derzeit geschlossen, bieten aber einen Notbetrieb an. Einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben nur alleinerziehende Eltern sowie Familien, bei denen mindestens ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Dies gilt jedoch nur, wenn keine andere Möglichkeit zur Betreuung besteht. Auch für Vorschulkinder und Kinder mit besonderem pädagogischen Bedarf kann die Notbetreuung in Anspruch genommen werden.

Mehr Informationen zur Notbetreuung und zum Kitabetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

zuklappen

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld für berufstätige Eltern während der Corona-Krise wurde rückwirkend zum 5. Januar 2021 ausgeweitet. Jeder Elternteil hat nun Anspruch auf 20, Alleinerziehende auf 40 Tage pro Kind. Bei mehr als zwei Kindern besteht für Elternpaare und Alleinerziehende ein Anrecht auf maximal 90 Arbeitstage. Neu ist, dass wenn Kita oder Schule pandemiebedingt geschlossen sind, dieser Anspruch auch in Fällen besteht, in denen das Kind nicht krank ist. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten. Die Regelung gilt für Kinder unter 12 Jahre, bei Kindern mit Behinderung gilt keine Altersgrenze.

Weitere Informationen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

zuklappen

Zwei benachbarte oder familiär verbundene Haushalte dürfen sich die Beaufsichtigung der dazugehörigen Kinder unter zwölf Jahren teilen. Voraussetzung dafür ist, dass die privat organisierte Betreuung unentgeltlich, wechselseitig und in festen Gruppen erfolgt. Das bedeutet, dass die Kinder beider Haushalte wechselseitig mal von einem, mal von dem anderen Haushalt beaufsichtigt werden dürfen.

zuklappen

Die staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin haben bei ihrem Betrieb die jeweils geltenden Vorgaben der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, insbesondere zu Hygienemaßnahmen und zur Anwesenheitsdokumentation, zu beachten. Sie dürfen bis zum 24. April 2021 nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Die Durchführung des Sommersemesters 2021 beginnt damit im digitalen Modus. Bis zum 24. April 2021 bleibt der Betrieb an den Hochschulen verstärkt eingeschränkt. Präsenzveranstaltungen finden nicht statt. Ausnahmen können nur erlaubt werden für bereits geplante Präsenzprüfungen, inklusive Aufnahmeprüfungen, sowie für Praxisformate, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. Die Personenzahl ist in diesen Ausnahmefällen auf maximal 25 Personen in einem Raum zu Prüfungszwecken zu begrenzen. Für Studierende ist die Teilnahme freiwillig, bei Nichtteilnahme entstehen ihnen keine Nachteile.

Wissenschaftliche Bibliotheken dürfen bis zum 24. April 2021 nur Online-Dienste und Leihbetrieb anbieten.

Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden Sie auch auf der Sonderseite der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung.

zuklappen

Das Sommersemester startet zwischen dem 1. April an den Berliner Fachhochschulen und dem 12. April an den Universitäten und Kunsthochschulen zunächst digital. Zwingend erforderliche Praxisformate und Prüfungen, die digital nicht umsetzbar sind, können weiterhin unter Wahrung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen in Präsenz durchgeführt werden. Sollte es das Pandemiegeschehen zulassen, können im Laufe des Sommersemesters weitere Angebote für Präsenzveranstaltungen in Studium und Lehre hinzukommen. Handlungs- und Entscheidungsrahmen hierfür ist der Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen (PDF) .

zuklappen

Schnell- und Selbsttests

  • Ein PCR-Test sucht im Testmaterial (tiefer Nase-Rachen-Abstrich) nach dem Erbgut des Coronavirus. Er gilt als Goldstandard bei der Diagnose auf SARS-CoV-2. Die Analyse ist technisch und zeitlich aufwändig und kann nur in einem entsprechend dafür ausgestatteten Labor erfolgen. Der Abstrich muss durch geschultes medizinisches Personal erfolgen.
  • Ein Antigen-Schnelltest sucht im Testmaterial (tiefer Nase-Rachen-Abstrich) im Gegensatz zum PCR-Test nicht nach Viruserbgut, sondern nach Molekülen, die für das Coronavirus charakteristisch sind. Der Abstrich kann durch Personen erfolgen, die in der Abstrichentnahme geschult sind. Es muss sich hier nicht zwangsläufig um medizinisches Personal handeln. Das Testergebnis liegt in der Regel nach 15 bis 20 Minuten vor.
  • Ein Selbsttest funktioniert wie ein Antigen-Schnelltest, die Abstrichentnahme kann hier jedoch jede Person nach Herstellerangaben bei sich selbst durchführen, wobei ein tiefer Nase-Rachen-Abstrich meist nicht erforderlich ist. Das Testergebnis liegt in der Regel nach 15 bis 20 Minuten vor.
Weiterhin sind folgende Punkte zu beachten:
  • Ein positiver Schnelltest oder Selbsttest muss immer durch einen PCR-Test bestätigt oder widerlegt werden.
  • Schnelltests und Selbsttests erfassen vor allem dann Virusmaterial und zeigen ein positives Ergebnis, wenn die Viruslast im Mund- oder Nasenbereich schon ausreichend groß ist.
  • Jeder Test stellt nur eine Momentaufnahme zum Testzeitpunkt dar und kann keine Vorhersage über den Infektionsstatus in den kommenden Tagen oder Stunden treffen.
zuklappen

Schnell- und Selbsttest dienen dem persönlichen Schutz, dem der Familie und des eigenen Umfeldes.

Darüber hinaus benötigen Sie für verschiedene Anlässe ein negatives Testergebnis: beispielsweise für das Betreten bestimmter Stellen des Einzelhandels, für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen oder für den Besuch kultureller Einrichtungen wie Museen, Galerien und Gedenkstätten. Je nachdem, in welchem Bereich Sie arbeiten und wie Sie beschäftigt sind, können Sie außerdem verpflichtet sein, einen oder zwei Schnell- bzw. Selbsttests pro Woche zu machen.

An Schulen, in Kitas und in Pflegeheimen wird gesondert getestet.

zuklappen

Jede Person mit Wohnsitz oder regelmäßigem Aufenthaltsort in Deutschland hat nach der Coronavirus-Testverordnung des Bundes bei Symptomfreiheit Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche (Bürgertestung). Diesen Anspruch können Sie in den Testzentren der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung bzw. den Test-to-Go-Stellen wahrnehmen. Genauere Informationen finden sich hier.

Für jedes Testergebnis stellt das Testzentrum bzw. die Test-to-Go-Stelle ein Testat (Bescheinigung) aus. Wenn der Schnelltest positiv ausfällt, ergibt sich daraus auch ein Anspruch und eine Verpflichtung zur PCR-Nachtestung.

zuklappen

Wenn Sie keine Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen, können Sie einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen lassen (Bürgertestung). Zu diesem Zweck hat der Berliner Senat eine Reihe von Testzentren aufgebaut, an denen Sie sich kostenlos testen lassen können. Für die meisten dieser Testzentren ist eine vorherige Terminbuchung via test-to-go.berlin notwendig.

zuklappen

Apotheken haben die Möglichkeit, Schnelltests durchzuführen, eine Verpflichtung besteht jedoch nicht. Ob und wann die Ihnen bekannten Apotheken Schnelltests anbieten, können Sie nur durch die Mitarbeiter:innen der jeweiligen Apotheke selbst in Erfahrung bringen.

zuklappen

Schnelltests zur Selbstanwendung (Selbsttests) können sowohl online als auch im lokalen Handel, z.B. Drogerien, Discounter, Apotheken und anderen Anbietern, je nach Angebot erworben werden.

zuklappen

Schnelltests zur Selbstanwendung sowie solche, die durch geschultes Personal vorgenommen werden, sind sicher, soweit die Anwendung entsprechend den Herstellerangaben erfolgt. Diese Tests werden nur in Verkehr gebracht, wenn sie die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gestellten Anforderungen erfüllen und hier gelistet werden.

Selbst- und Schnelltests können ein Virus in der Phase, in der die zu testende Person besonders ansteckend ist, mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen. Jedoch schließt ein negatives Ergebnis eine Infektion nicht unbedingt aus, insbesondere dann nicht, wenn eine niedrige Viruslast vorliegt oder der notwendige Abstrich nicht korrekt durchgeführt wurde. Auch falsch-positive Ergebnisse können vorkommen.

zuklappen

Sollte der Schnell- oder Selbsttest positiv ausfallen, muss dieses Ergebnis durch einen PCR-Test überprüft werden. Ein zusätzlicher Schnelltest ist hierfür nicht geeignet. Es muss ein PCR-Test entweder durch zum Beispiel Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder durch Mitarbeitende in einer Teststelle durchgeführt werden. Zu beachten ist, dass sich jede Person selbst isolieren muss, die ein positives Testergebnis durch einen Schnell- oder Selbsttestergebnis erhält. Solange kein negatives PCR-Testergebnis vorliegt, müssen Sie sich für 14 Tage in Isolation begeben.Ist das PCR-Testergebnis negativ, darf die Isolierung aufgehoben werden.

zuklappen

Homeoffice, Arbeit und Testpflicht

Ja. Im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sind Arbeitgeber:innen dazu verpflichtet, Homeoffice oder mobiles Arbeiten zu ermöglichen, sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegensprechen. Das regelt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

Berliner Beschäftige und Unternehmen mit Fragen zur Homeoffice-Regelung können eine E-Mail an home-office-fragen@lagetsi.berlin.de senden oder sich an die Hotline des Landesamts für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit wenden: 030 902545-250 (Montag bis Freitag von 09 bis 14 Uhr).

Mehr Informationen zur Arbeitsschutzverordnung des Bundes finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums.

zuklappen

Nein, ohne Ihre Zustimmung müssen Sie das nicht. Wenn Sie nicht an Ihrem gewöhnlichen Arbeitsort arbeiten, bedarf es einer arbeitsvertraglichen Regelung zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber oder einer entsprechenden Betriebsvereinbarung. Wenn es Ihnen möglich ist, ist Ihnen dringend empfohlen im Homeoffice arbeiten. Damit schützen Sie sich und andere.
Berliner Beschäftige und Unternehmen mit Fragen zur Homeoffice-Regelung können eine E-Mail an home-office-fragen@lagetsi.berlin.de senden oder sich an die Hotline des Landesamts für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit wenden: 030 902545-250 (Montag bis Freitag von 09 bis 14 Uhr).

Mehr Informationen zum Homeoffice und Kontaktreduktion in Betrieben finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums. Dort finden Sie zudem die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

zuklappen

Öffentliche und private Arbeitgeber:innen in Berlin dürfen nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur noch höchstens die Hälfte der Arbeitsplätze in Büros gleichzeitig besetzen. Damit sind Arbeitsplätze in einer Betriebsstätte gemeint. Es wäre also beispielsweise möglich, eine Hälfte der Belegschaft im Homeoffice und die andere Hälfte in der Betriebsstätte zu beschäftigen. Eine andere Möglichkeit ist die Reduzierung der Anwesenheit im Büro mit Schichtbetrieb oder Wechseldienst. Andere Möglichkeiten sind ebenso denkbar.

Ausgenommen sind Tätigkeiten, die aus zwingenden Gründen in der Arbeitsstätte selbst aufgeführt werden müssen – etwa aufgrund des mit der Tätigkeit verbundenen nötigen Kunden- oder Patientenkontakts, der Entgegennahme von Notrufen oder Störfällen, zur Überwachung betrieblicher Anlagen, für das Funktionieren der Rechtspflege, des Justizvollzugs, der Kernaufgaben öffentlicher Verwaltung sowie für die Berufsausbildung nach § 1 BBiG.

Weitere Informationen zu den Regelungen finden Sie auf der Seite der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

zuklappen

Arbeitgeber:innen sind dazu verpflichtet, allen Mitarbeiter:innen, die vor Ort an ihrem Arbeitsplatz tätig sind, zweimal pro Woche ein kostenloses Schnelltest- oder Selbsttest-Angebot zu machen. Mitarbeiter:innen, die nur an einem Tag pro Woche am Arbeitsplatz präsent sind, muss nur für diesen Tag ein Testangebot gemacht werden. Sinn und Zweck der Regelung ist es nicht, dass Mitarbeiter:innen sich zur Wahrnehmung des Testangebots extra an den Arbeitsplatz begeben. Mitarbeiter:innen mit direktem Kontakt zu Kund:innen, zum Beispiel im Bereich der körpernahen Dienstleistungen, sind dazu verpflichtet, dieses Angebot wahrzunehmen. In diesen Fällen müssen entsprechende Nachweise und Testergebnisse vier Wochen lang aufbewahrt werden.

zuklappen

Wenn Ihnen am Arbeitsplatz keine Tests angeboten werden, stellt dies gemäß der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Ordnungswidrigkeit dar. Dies kann mit Bußgeld geahndet und bei der zuständigen Ordnungsbehörde (bezirkliches Ordnungsamt) angezeigt werden.

zuklappen

Wenn Sie direkten Kontakt zu Kund:innen oder Gästen haben, sind Sie verpflichtet, mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Schnell- oder Selbsttest zu machen. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen im Rahmen seines individuellen Schutz- und Hygienekonzeptes hierzu ein entsprechendes Testangebot unterbreiten und Ihnen auf Wunsch eine Bescheinigung über das Testergebnis ausstellen. Für Selbständige, die Kontakt zu Kund:innen oder Gästen haben, gilt die Pflicht zu einem Test pro Woche. Unabhängig von Ihrem Beschäftigungsverhältnis ist der Nachweis über eine Testung für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

zuklappen

Für Selbständige, die Kontakt zu Kund:innen oder Gästen haben, gilt die Pflicht zu einem Test pro Woche. Der Nachweis über eine Testung ist für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

zuklappen

Gewerbe: Einkaufen, Dienstleistungen und Testpflicht

Einzelhandelsgeschäfte dürfen nach dem sogenannten „Test and meet“-Prinzip öffnen. Demnach müssen Besucher:innen und Kund:innen einen Nachweis über einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen. Außerdem muss die elektronische Kontaktnachverfolgung sichergestellt sein. Weiterhin muss die Personenanzahl begrenzt werden: Es gilt die Vorgabe von einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und Getränke, Tabakläden, Schreibwarenläden, Zeitungskioske, Buchläden, Apotheken, Banken, Geschäfte für Sanitätsbedarf sowie Brillenläden und Geschäfte für Hörgeräte dürfen auch weiterhin ohne vorherige Terminbuchung und ohne Nachweis eines negatativen Corona-Testergebnisses für Kund:innen öffnen Dies gilt auch für Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, den gewerblichen Handwerkerbedarf und Fahrrad- wie Kfz-Werkstätten.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe unter welchen Voraussetzungen öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

zuklappen

Restaurants, Gaststätten und Kantinen dürfen Speisen und Getränke zur Abholung und Lieferung anbieten. In der Zeit zwischen 23 und 6 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden. Der Verkauf von Alkohol zum unmittelbaren Verzehr ist verboten.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe unter welchen Voraussetzungen öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

zuklappen

Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und weitere Betriebe im Bereich der Körperpflege dürfen unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Schutzmaßnahmen öffnen. Eine Inanspruchnahme ist nach vorheriger Terminvereinbarung oder bei Gewährleistung einer digitalen Kontaktnachverfolgung möglich. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für Kund:innen. Wartende Kundschaft darf sich nicht im Betrieb aufhalten. Kund:innen müssen einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Selbsttests sind in diesem Fall nur gültig, wenn sie vor Ort unter Aufsicht des Dienstleistenden erfolgen.

Praxen, die medizinisch notwendige Behandlungen durchführen, wie Physiotherapien und Fußpflege, dürfen öffnen. Die Kundschaft ist dazu verpflichtet, eine medizinische FFP2-Maske zu tragen und die Hygienevorgaben einzuhalten.

zuklappen

Besucher:innen und Kund:innen können eine negative Testung auf das Coronavirus auf folgenden Wegen nachweisen:

  • Sie lassen vor Ort einen Antigen-Schnelltest durchführen.
  • Sie führen vor Ort und unter Aufsicht einen Selbsttest durch.
  • Sie legen einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest vor. Hierbei kann es sich um die Bescheinigung eines Testzentrums, einer kostenpflichtigen Corona-Teststelle oder eines Dienstleistungsbetriebes oder Einzelhandelsgeschäfts handeln, welches am selben Tag bereits besucht wurde.
  • Sie legen einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen PCR-Test vor, welcher nicht älter als 24 Stunden ist.

Sofern ein Schnell- oder Selbsttest vor Ort durchgeführt wird, haben Kund:innen und Besucher:innen einen Anspruch auf einen Nachweis des Ergebnisses. Ein entsprechendes Muster kann hier abgerufen werden. Ein negativer Nachweis kann zum Besuch weiterer testpflichtiger Angebote am selben Tag genutzt werden.

zuklappen

Ja, der Schnell- bzw. Selbsttest gilt nur für den Tag, an dem er durchgeführt worden ist. Davon gibt es keine Ausnahmen, auch nicht für die frühen Morgenstunden.

zuklappen

Ja. Die Testpflicht bzw. die Nachweispflicht über einen Test gilt auch für geimpfte Personen. Hintergrund ist, dass nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) auch geimpfte Personen noch zur Übertragung des Virus beitragen könnten.

zuklappen

Nein. Wenn Sie Waren nur abholen (Click and Collect), besteht keine Testpflicht.

zuklappen

Clubs, Messen, messeähnliche Ausstellungen, Floh- und Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen dürfen weiterhin nicht öffnen. Ebenso müssen Vergnügungsstätten, wie Kinos, Theater und Konzerthäuser, Diskotheken, Shisha-Bars und Rauchergaststätten für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben.

Hotels und Betreibende von Ferienwohnungen und ähnlichen Betrieben dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten. Nichttouristische Übernachtungen – zum Beispiel im Rahmen eines Familienbesuchs oder einer Dienstreise – sind erlaubt.

Saunen, Dampfbäder, Thermen und ähnliche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben. Auch der Prostitution darf gewerblich weder innerhalb noch außerhalb der Betriebsstätten nachgegangen werden.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe nicht öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

zuklappen

Maskenpflicht

Als FFP2-Masken gelten im Sinne der Verordnung Schutzmasken ohne Ventil, welche dem FFP2-Standard oder ähnlichen Standards (KN95, N95 oder KF94) entsprechen.

Die Pflicht zum Tragen gilt für Kund:innen und Besucher:innen in Einzelhandelsgeschäften, kulturellen Einrichtungen, Bibliotheken, Arztpraxen und Dienstleistungsbetrieben sowie in der beruflichen Bildung. Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr sind ebenfalls dazu verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen. Selbiges gilt in Bahnhöfen, Fährterminals und Flughäfen. Auch in Taxen müssen Passagiere eine FFP2-Maske tragen. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sowohl für Besucher:innen als auch für Bewohner:innen und Patient:innen, die Besuch empfangen oder sich nicht in ihrem Zimmer aufhalten.

Die vollständige Auflistung aller Bereiche, für die eine Pflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzverordnung unter § 4.

zuklappen

Medizinische Gesichtsmasken im Sinne der Berliner Verordnung sind OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 ohne Ausatemventil. Im öffentlichen Personenverkehr inklusive der Bahnhöfe, den Fährterminals und Flughäfen ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske für das Personal Pflicht. Für Fahr- und Fluggäste gilt jedoch eine FFP2-Maskenpflicht.

Bei privaten Fahrten mit dem Auto gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske für Personen aus einem fremden Haushalt. Fahrer:innen müssen keine Maske tragen.

Auch Schüler:innen und Lehrer:innen sind dazu verpflichtet, im Schulgebäude eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Im Freien kann die Maske abgelegt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Das Gebot gilt ferner bei Gottesdiensten, in Gaststätten, in Büro- und Verwaltungsgebäuden, sowie für das Personal in Geschäften des Einzelhandels, in Einkaufszentren sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr.

Die vollständige Auflistung aller Bereiche, für die eine Pflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzverordnung unter § 4 und in der Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

zuklappen

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist an allen Orten im öffentlichen Raum dringend empfohlen, an denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Einkaufsstraßen und anderen belebten Plätzen.

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt für jede Person auf Demonstrationen, auf Märkten, in Warteschlangen und auf bestimmten Straßen, Orten und Plätzen in der Zeit von 6 bis 24 Uhr.

Die vollständige Auflistung aller Bereiche, für die eine Pflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzverordnung unter § 4 und in der Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

zuklappen

Ja, und zwar an Menschen mit geringem Einkommen, an Wohnungslose und an Geflüchtete.

Wenn Sie wenig Einkommen haben, können Sie sich an Ihren Bezirk wenden, um Masken zu bekommen. Einen Anspruch darauf haben Sie zum Beispiel, wenn Sie Sozialhilfe oder Hartz-IV-Leistungen beziehen oder, wenn Sie studieren und Bafög bekommen. Auch Auszubildende mit Ausbildungsbeihilfe können ihren Anspruch geltend machen. Einen Nachweis sollten Sie mitführen. Die jeweiligen Bezirksämter geben bekannt, wann und wo die Masken ausgegeben werden.

Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten übernimmt die Verteilung in Unterkünften für Geflüchtete. Wohnungslose Menschen erhalten Masken in Unterkünften der Berliner Kältehilfe.

zuklappen

Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind von der Maskenpflicht befreit.

zuklappen

Wenn Sie gegen die Maskenpflicht verstoßen, müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zu sechs Jahren, Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Maske tragen können oder gehörlose und schwerhörige Menschen und ihre Begleitung.

Die Maske muss Mund und Nase bedecken, damit eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird.

Den vollständigen Paragraphen zur Mund-Nasen-Bedeckung und medizinischen Gesichtsmaske finden Sie in der Verordnung unter § 4.

zuklappen

Jede größere Ansammlung von Menschen birgt ein erhöhtes Infektionsrisiko, insbesondere, wenn Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Zum Schutze der Bevölkerung, auch der Demonstrierenden selbst, ist die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beschlossen worden. Veranstalter sind verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept für ihre Demonstration vorzulegen. Da ein Wesen von Demonstrationen ist, dass die Teilnehmendenzahl sich im Verlaufe verändern kann, sind zusätzliche Vorkehrungen wichtig. Dazu zählt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Teilnehmende an Autokorsos sind von dieser Pflicht nur befreit, wenn sie sich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts im Fahrzeug befinden. Für alle anderen Insassen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Fahrer:innen müssen keine Maske tragen.

zuklappen

Reisen und Quarantäne nach Einreisen

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens sollten Sie auf nicht zwingend notwendige Reisen verzichten. Bleiben Sie möglichst zu Hause. Derzeit gilt in allen Bundesländern in Deutschland ein Verbot für touristische Übernachtungen. Sollten Sie doch in ein anderes Bundesland reisen, informieren Sie sich bitte vorab über die landesspezifischen Bestimmungen. Eine Liste über die Corona-Informationswebsites der anderen Bundesländer finden Sie auf der Website der Bundesregierung.

zuklappen

Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Staaten als Risikogebiete einzustufen sind. Auch Virusvarianten- und Hochinzidenz gebiete werden ausgewiesen. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht die Liste der Risiko-, Virusvariante sowie Hochinzidenzgebiete und aktualisiert sie fortlaufend. Falls Sie sich über die aktuellen Fallzahlen in Deutschland informieren möchten, zeigt das RKI in einem interaktiven Dashboard, wie sich das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Bundesländern darstellt.

Über die weltweite Verbreitung des Coronavirus informieren die WHO sowie die Johns Hopkins University, beide ebenso mit einem interaktiven Angebot.

Über die Fallzahlen in Europa informiert das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten .

zuklappen

Ja, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet, einem Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet im Ausland aufgehalten haben oder mit dem Flugzeug einreisen. Das regelt die aktuelle Einreise-Verordnung des Bundes. Der Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein und muss den Kriterien des Robert Koch-Instituts entsprechen. Sofern Sie nicht mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet einreisen, können Sie den Test auch unmittelbar nach der Einreise durchführen.

Wenn Sie aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet kommen, müssen Sie bereits vor der Einreise nachweisen, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Der Test darf ebenfalls nicht älter als 48 Stunden sein.

Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis müssen Sie für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und auf Verlangen dem Gesundheitsamt aushändigen.

Neben der Test- und Nachweispflicht gelten weiterhin alle Quarantäne- und Meldepflichten.

Mehr Informationen zu den Themen häusliche Quarantäne, Melde- und Testpflichten finden Sie im Bereich Einreisen.

zuklappen

Ja, die aktuell geltende, geänderte Corona-Einreiseverordnung des Bundes sieht vor, dass Sie, wenn Sie mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen, vor Abflug einen Corona-Test (PCR- oder Antigen-Test) machen müssen. Das gilt für das gesamte Bundesgebiet. Wenn das Testergebnis negativ ist, können Sie Ihren Flug wahrnehmen. Den Nachweis müssen Sie der Fluggesellschaft vorzeigen und auch bei der Einreise mit sich führen. Dieser sollte in deutscher, englischer und französischer Sprache vorliegen. Der Test darf bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein. Die Kosten für den Test müssen Sie selbst tragen.

zuklappen

In der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes wird unterschieden in Einreisen nach Deutschland aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten.

  • Risikogebiete: Staaten oder Regionen, in denen aktuell ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
  • Hochinzidenz-Gebiet: Gebiete, in welchen die 7-Tage-Inzidenz bei 200 oder höher liegt.
  • Virusvarianten-Gebiet: Ausländische Gebiete, in welchen bestimmte SARS-CoV-2-Mutationen verbreitet auftreten, welche nach aktuellem Forschungsstand infektiöser sind.

Wer aus einem der genannten Risikogebiete einreist, muss Melde-, Test-, Nachweis- und Quarantänepflichten nachkommen. Diese fallen je nach Art des Risikogebietes unterschiedlich streng aus.

Die aktuellen Risikogebiet-Einstufungen werden vom Robert Koch-Institut veröffentlicht.

zuklappen

Wenn Sie sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nach Berlin in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gelten für Sie Melde-, Test- und Nachweis- sowie Quarantänepflichten. Grundlage dafür sind die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes sowie die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin.

  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, müssen Sie sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung anmelden. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.
  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, sind Sie zudem dazu verpflichtet, sich vor oder unmittelbar nach der Einreise auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden. Bei der Einreise mit dem Flugzeug muss der Test zwingend vor der Einreise durchgeführt und das negative Testergebnis dem Beförderer vor dem Abflug vorgelegt werden. Sie müssen das Testergebnis für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen aushändigen.
  • Nach der Einreise müssen Sie sich unverzüglich und auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen in Quarantäne begeben. Die Quarantäne können Sie frühestens am fünften Tag nach der Einreise durch einen negativen Corona-Test verkürzen.

Für Einreisende aus Risikogebieten und Hochrisikogebieten gelten unterschiedliche Bestimmungen. Außerdem müssen Einreisende aus Virusvarianten-Gebiete das Beförderungsverbot der Coronavirus-Schutzverordnung des Bundes beachten. Eine entsprechende Liste der Gebiete wird über das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Mehr Informationen zu Ausnahmen von Quarantäne-, Test- und Meldepflicht finden Sie unter Einreisen.

zuklappen

Wenn Sie aus einem Hochinzidenz-Gebiet aus dem Ausland in Berlin ankommen, müssen Sie folgenden Pflichten nachkommen: der Meldepflicht, der Test- und Nachweispflicht sowie der Quarantänepflicht.

  • Zur Erfüllung der Meldepflicht müssen Sie die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.
  • Weiterhin müssen Sie zur Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden. Sie müssen das Testergebnis für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen aushändigen.
  • Nach Ihrer Einreise müssen Sie sich unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Die Quarantänepflicht gilt auch, wenn Sie zunächst über ein anderes Bundesland in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Während der Quarantäne ist jeder Kontakt mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, verboten. Sie haben die Möglichkeit, die Quarantäne nach frühestens fünf Tagen vorzeitig zu beenden.

Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten und nicht spezifizierten Risikogebieten gelten abweichende Regelungen. Welche Gebiete aktuell als Hochinzidenz-Gebiete gelten, veröffentlicht das Robert Koch-Institut.

Mehr Informationen zu Ausnahmen von Quarantäne-, Test- und Meldepflicht finden Sie unter Einreisen.

zuklappen

Die Coronavirus-Schutzverordnung des Bundes verbietet derzeit die Beförderung von Einreisenden aus Virusvarianten-Gebieten. Das gilt nicht, wenn die Einreisenden ihren Wohnort und ein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.

Sollte Berlin Ihr Wohnort sein oder sollten Sie ein Aufenthaltsrecht haben, dann gilt für Sie kein Beförderungsverbot. Sie müssen in diesem Fall der Melde-, der Test- und Nachweispflicht sowie der Quarantänepflicht nachkommen:
  • Vor Einreise einen Corona-Test machen, der bei Einreise jedoch nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Den Nachweis über den negativen Corona-Test bei Einreise mit sich führen und vorweisen können.
  • Die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.
  • Sich unverzüglich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Diese können Sie nicht vorzeitig beenden.

Weitere Ausnahmen vom Beförderungsverbot finden Sie entsprechend in der Coronavirus-Schutzverordnung des Bundes. Welche Gebiete aktuell als Virusvarianten-Gebiete gelten, veröffentlicht das Robert Koch-Institut.

zuklappen

Sie haben die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Hochinzidenz-Gebiet vorzeitig zu beenden, wenn Sie nach frühestens fünf Tagen einen Corona-Test machen und das Ergebnis negativ ausfällt. Sie können sich diesbezüglich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Letztere informiert auch über Testmöglichkeiten in Berliner Arztpraxen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie in Quarantäne bleiben. Bei Auftreten von Symptomen müssen Sie sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und sich wieder in Selbstquarantäne begeben.

Nach einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet können Sie die Quarantänezeit von 14 Tagen nicht verkürzen.

Alle Voraussetzungen zur Verkürzung der häuslichen Quarantäne finden Sie in der Verordnung unter § 24.

zuklappen

Ja. Die Ausnahmen von der Quarantäne sind über ein gestuftes System definiert. Die genaue Abstufung finden Sie in der Verordnung unter § 22.

Ausnahmen gibt es zum Beispiel für:

  • Familienangehörige ersten Grades, die ihre Familie in Berlin besuchen und dabei weniger als 72 Stunden bleiben oder Menschen, die vom Familienbesuch aus einem Risikogebiet nach Berlin zurückkommen und sich dort weniger als 72 Stunden aufgehalten haben (§ 23 Absatz 2 Nummer 1 a)). Familienangehörige ersten Grades sind Kinder und Eltern.
  • Personen, die nach Berlin für den Besuch von Familienangehörigen ersten und zweiten Grades einreisen und ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorweisen können, der höchstens 48 Stunden vor Einreise oder bei der Einreise in die Bundesrepublik gemacht worden ist (§ 23 Absatz 3 Nummer 2 a)). Familienangehörige ersten und zweiten Grades sind Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister.
  • Grenzpendler:innen, die sich zwingend notwendig, beispielsweise zum Zweck der Berufsausübung oder Ausbildung, in ein Risikogebiet begeben müssen und mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz in Berlin zurückkehren. Voraussetzung ist hier, dass angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden (§ 23 Absatz 2 Nummer 2 a)).

Die genannten Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten nicht, wenn Sie sich in den letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

zuklappen

Die pauschale Quarantänepflicht gilt nicht für Einreisende aus innerdeutschen Risikoregionen. Jedoch sind alle angehalten, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten. Touristische Übernachtungen sind verboten. Nichttouristische Übernachtungen in Hotels oder Beherbergungsbetrieben – zum Beispiel im Rahmen eines Familienbesuchs oder einer Dienstreise – sind erlaubt.

zuklappen

Informieren Sie sich regelmäßig bei Ihrer Botschaft. Wenn Sie mit einem Schengen-Visum oder ohne Visum eingereist sind, finden Sie auf der Website des Landesamts für Einwanderung weitere Informationen.

zuklappen

Corona-Abklärung im Verdachtsfall und Quarantäne

Da sich die Symptome von Erkältungen und Corona-Erkrankungen ähneln, melden Sie sich bitte zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Dort wird das weitere Verfahren besprochen. Sollten sich Ihre Symptome verschlimmern, können Sie sich auch beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 melden. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, dass Menschen mit jeglicher Atemwegssymptomatik, auch wenn es nur ein Schnupfen ist, mindestens 5 Tage zuhause bleiben und sich dort isolieren. Wenn vorhanden, können Sie Ihren Infektionsstatus zu Hause mit einem Antigen-Schnelltest überprüfen.

zuklappen

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt übereinstimmend mit den Testkriterien des Robert-Koch-Instituts die Abklärung durchführen zu lassen, wenn:

  • Sie schwere Covid-19-typische Symptome aufweisen
  • Sie eine akute Störung des Geschmacks- und Geruchssinns aufweisen
  • Sie Kontakt zu bestätigten Covid-19-Fällen hatten und ungeklärte Symptome haben, die für eine Erkrankung sprechen – z.B. mit Personen desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden
  • Sie akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören oder im engen Kontakt mit Risikogruppen sind
  • Sie akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und Kontakt zu vielen Menschen bestand (bspw. bei einer Veranstaltung) oder besteht (bspw. Arbeit als Lehrer:in, Trainer:in, Sexarbeiter:in)
  • Sie und Menschen in Ihrem Umfeld akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und eine erhöhte 7-Tages-Inzidenz von Covid-19 in Berlin vorliegt oder
  • sich ihr Gesundheitszustand bei einer akuten respiratorischen Symptomatik verschlechtert

Diejenigen, auf die diese Kriterien zutreffen, sollten sich vorsorglich selbst zu Hause isolieren und sich bei Ihrer Hausarztpraxis oder beim für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden, damit eine Abklärung vorgenommen wird. Gegebenenfalls entscheidet der Amtsarzt oder die Amtsärztin nach den genannten Kriterien des Robert Koch-Instituts über das weitere Vorgehen. Sollte ein Test gemacht werden und sie auf das Ergebnis warten, isolieren Sie sich bitte weiterhin zu Hause – zunächst für 14 Tage und befolgen Sie die Hygieneregeln.

Bei leichten Symptomen werden weitere Kriterien herangezogen, wie beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder der enge Kontakt zu Personen aus einer Risikogruppe. Bitte melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden. Ob ein PCR-Test durchgeführt wird, entscheidet die behandelnde Hausärztin oder der behandelnde Hausarzt. Sie können sich alternativ auch bei einer speziellen Corona-Praxis melden.

Sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt entscheiden, dass ein Test gemacht werden muss, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer ausländischen Versicherung klären.

Zur Testung in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen und medizinischen Praxen und weiteren sensiblen Einrichtungen spricht das Robert Koch-Institut gesonderte Empfehlungen aus.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat eine Hotline eingerichtet, bei der Sie sich telefonisch unter: 030/90282828 melden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 telefonisch zu melden.

zuklappen

Wenn Sie entsprechende Symptome zeigen oder vermuten, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, sollten Sie sich an der Verfahrensweise orientieren, die unter „Wer sollte sich bei Verdacht auf Corona testen lassen?“ dargestellt ist. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Hausärztin bzw. Ihr Hausarzt. Falls ein Test durchgeführt werden soll, kann es – je nach Schweregrad ihrer Atemwegserkrankung – sein, dass Sie zu einer der speziellen Corona-Untersuchungsstellen geschickt werden. Falls Sie keine Hausärztin oder keinen Hausarzt haben, können Sie sich auch an eine spezielle Covid-19-Praxis wenden.

Schon bevor Ihr Testergebnis vorliegt, sollten Sie sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen eine FFP2-Maske tragen.

Wenn Sie keine Symptome haben und kein akuter Verdacht auf eine Infektion besteht (keine Kontaktperson), haben Sie die Möglichkeit, sich in einer öffentlichen Teststelle kostenfrei schnelltesten zu lassen (Antigen-Selbsttest). Alternativ können Sie Ihren Infektionsstatus auch zu Hause mit einem Antigen-Selbsttest prüfen. Näheres finden Sie unter dem Bereich Schnell- und Selbsttests.

zuklappen

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen erlassen, um die Gesundheitsämter hinsichtlich der Anordnung einer Quarantäne zu entlasten. Die Allgemeinverfügungen legen fest, wer sich auch ohne Anordnung des Gesundheitsamtes verpflichtend in Quarantäne begeben muss. Dies betrifft in der Regel enge Kontaktpersonen,Verdachtspersonen, die typische Covid-19-Symptome zeigen und positiv getestete Personen. Eine Übersicht über die jeweiligen Allgemeinverfügungen in den zwölf Berliner Bezirken finden Sie auf unserer Webseite unter Quarantäne.

zuklappen

Grundsätzlich gilt: Reduzieren Sie Ihre Kontakte und beobachten Sie, ob Sie Symptome haben. Ob Sie in Quarantäne müssen, hängt davon ab, ob Sie in engerem Kontakt mit der positiv getesteten Person standen. Zu engeren Kontakten zählen Kontakte durch beispielsweise ein direktes Gespräch ohne Mund-Nasen-Schutz bei weniger als 1,5 Meter Abstand, das länger als 10 Minuten war. Das können zum Beispiel Personen aus demselben Haushalt sein.

Die positiv getestete Person muss die jeweiligen engeren Kontakte beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Die Allgemeinverfügungen der Bezirke weisen positiv getestete Personen an, die engeren Kontakte selbstständig zu informieren. Dann beginnt die behördliche Nachverfolgung. In der Regel werden nur die engeren Kontaktpersonen erfasst, die im Zeitraum ab zwei Tagen vor Symptombeginn stattfanden. Sollten Sie als Kontaktperson gemeldet werden, wird Sie Ihr Gesundheitsamt gegebenenfalls kontaktieren und abklären, ob Sie eine enge Kontaktperson sind. Wenn das zutrifft, wird in der Regel eine Quarantäne angeordnet und Sie werden entweder vom für Sie zuständigen Gesundheitsamt oder von der positiv getesteten Person darüber informiert. Sollten Sie schon vorzeitig von dem positiven Kontakt erfahren haben, – etwa durch einen persönlichen Anruf – rekonstruieren Sie gemeinsam, ob Sie einen engen Kontakt hatten oder diesen ausschließen können.

Falls Sie zum engeren Kontaktkreis gehören, reduzieren Sie vorsorglich Ihre eigenen Kontakte und begeben Sie sich in Selbstquarantäne. Melden Sie sich zudem bei Ihrem Gesundheitsamt. Falls Sie Symptome haben sollten, teilen Sie das dem Gesundheitsamt bitte zusätzlich mit. Wenn Sie eine enge Kontaktperson sind, schickt Sie das Gesundheitsamt in Quarantäne und testet Sie gegebenenfalls auf Corona. Eine Testung von Kontaktpersonen findet nicht mehr in allen Fällen statt, über das Vorgehen im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt. Auch wenn Sie negativ getestet wurden, bleiben Sie zunächst in Quarantäne, da das Ergebnis nur eine Momentaufnahme darstellt.

Die Quarantäne kann auf zehn Tage verkürzt werden, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, es keinen Verdacht auf eine besorgniserregende Variante des Coronavirus gibt und Sie symptomfrei sind. Dieser Test darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden. Auch hier gilt: Im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt.

Mehr zur Nachverfolgung von Kontakten in der Diagnostik finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Dort finden Sie auch Regelungen zur Verkürzung der Quarantäne. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

zuklappen

Wann eine Symptomatik auftritt, ist sehr unterschiedlich. Es gibt auch Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, die keinerlei Symptomatik aufweisen. Es kann sein, dass man auch bis zu 14 Tagen nach der Ansteckung noch Symptome entwickelt. Häufiger treten nach einer Infektion die Symptome jedoch früher auf, im Mittel zwischen 5-6 Tagen.

zuklappen

Ob ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest im Verdachtsfall durchgeführt wird, entscheidet der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin. Generell gilt, dass bei positivem Schnelltestergebnis zur Bestätigung des positiven Ergebnisses ein PCR-Bestätigungstest erforderlich ist.

Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten zur Überprüfung des eigenen Infektionsstatus:

  • Sie können zur Selbsttestung zugelassene Schnelltest im Onlinehandel oder bei Discountern erwerben.
  • Sie können sich bei öffentlich autorisierten Teststellen einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Teststellen in Berlin finden Sie hier.
  • Sie können sich bei privaten Teststellen kostenpflichtig testen lassen.
zuklappen

Das Ergebnis sagt erst einmal, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung negativ waren. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Man kann nicht ausschließen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt positiv getestet werden, weil sich im Falle einer Ansteckung die Virenlast in Ihrem Körper erhöht hat. Die Quarantäne kann, wenn keine Symptome und kein Verdacht auf eine besorgniserregende Variante vorliegen, nach frühestens 10 Tagen aufgehoben werden. Dafür muss die betreffende Person einen Negativtest vorlegen, der am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt wurde. Auch hier gilt: Im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt.

zuklappen

Bei einem positiven Testergebnis sind Sie nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, sich zu Hause zu isolieren. Meiden Sie möglichst auch dort Kontakte, sollten Sie mit anderen Menschen zusammenwohnen. Informieren Sie diejenigen, mit denen Sie zwei Tage vor Symptombeginn und danach engeren Kontakt hatten. Die engeren Kontakte müssen Sie außerdem bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. In der Regel werden nur die engeren Kontakte erfasst, die Sie zwei Tage vor Symptombeginn und danach hatten. Sie erleichtern dem Gesundheitsamt die Arbeit, wenn Sie folgende Kontaktdaten angeben: vollständiger Name, Telefonnummer, E-Mail oder Postanschrift. Empfehlenswert ist wenigstens die Postleitzahl, damit an das zuständige Gesundheitsamt verwiesen werden kann.

Aus der Quarantäne entlassen werden Sie je nach Krankheitsverlauf. Bei einem leichten Verlauf ist nach RKI-Maßgabe definiert, dass Sie frühestens nach 48 Stunden Symptomfreiheit und frühestens 10 Tage nach Symptombeginn entlassen werden können. Dabei stellen Geschmacks- und Geruchssinnverlust keine Quarantäne verlängernden Symptome dar, weil diese in der Regel länger anhalten.

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

zuklappen

Das lässt sich nicht abschließend sagen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass man innerhalb der zwei Tage vor Symptombeginn sehr ansteckend ist und bis mindestens zehn Tage nach Symptombeginn ansteckend sein kann. Wann Symptome nach einer Infektion auftreten, ist jedoch sehr unterschiedlich und kann bis zu 14 Tage dauern. Wenn Menschen einen schweren Krankheitsverlauf erleiden, können diese auch länger infektiös sein.

Bei Personen, die zwar positiv getestet wurden, aber bei denen nicht klar ist, wann sie sich angesteckt haben, wird der Tag der Testung als Referenztag genommen und die Zeitspanne von zwei Tage vor Testung bis zehn Tage danach als mögliche Infektionszeit angenommen. Bei symptomlosen Personen, die positiv getestet wurden und auch den Zeitpunkt der Ansteckung ausmachen können, wird ab dem den dritten Tag nach diesem Kontakt als Referenzpunkt für den infektiösen Zeitraum herangezogen.

zuklappen

Bei einer Corona-Erkrankung wird vom behandelnden Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt, die beim Arbeitgeber einzureichen ist. Im Fall einer positiven Testung ohne Symptome und Krankheitszeichen erfolgt die Anordnung der Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt, die Bescheinigung darüber ist ebenfalls beim Arbeitgeber einzureichen.

zuklappen

Ja, wenn Sie schon einmal mit dem Coronavirus infiziert waren, müssen Sie als enge Kontaktperson trotzdem in folgenden Situationen noch einmal in Quarantäne:

  • Ihre vormalige Infektion ist länger als drei Monate her oder
  • Es gibt Verdacht auf eine Infektion mit einer besorgniserregenden Virusvariante (außer B.1.1.7).

Wenn Sie regelmäßig engen Kontakt zu Risikopersonen haben, beispielsweise als Pfleger:in, und es tritt dieser Fall auf, sollten Sie in jedem Fall Ihren Kontakt zu den Risikopersonen für 14 Tage unterbrechen.

zuklappen

Nach der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums können bereits positiv getestete Personen keinen Anspruch auf eine zweite kostenlose Testung geltend machen. Treten nach einer Corona-Infektion jedoch wieder Symptome auf, die auf eine mögliche Corona-Reinfektion hinweisen, entscheidet der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin über die Notwendigkeit eines erneuten PCR-Tests. Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen können nach einem ersten Test eine zweite Testung machen. Unabhängig davon kann auch eine positiv getestete Person, die sich aktuell nicht in Quarantäne befindet, sich eingeninitiativ in einer geeigneten Stelle testen lassen, muss den Test aber selbst bezahlen.

zuklappen

Coronavirus und Mutationen

Das Coronavirus – auch SARS-CoV-2 genannt – löst die als Covid-19 bezeichnete Krankheit aus und kann auf Tiere wie Menschen übertragen werden. Das Virus kann Krankheitssymptome unterschiedlichen Schweregrads auslösen: von Halsschmerzen über eine leichte Erkältung bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen. Nicht jede Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, verspürt Krankheitssymptome. Über die Symptomatik ist sich die Wissenschaft nicht einig. Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) treten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion häufig auf: Husten, Fieber, Schnupfen, Störungen des Geruchs- und/ oder Geschmackssinns, sowie Atemwegsprobleme.

Die Charité Berlin hat eine browserbasierte Corona-App entwickelt, mit der Sie noch vor Anruf bei der dazugehörigen Untersuchungsstelle herausfinden können, ob Ihre Symptomatik für eine Corona-Infektion spricht oder nicht.

zuklappen

Mutationen sind Veränderungen des Genmaterials des Coronavirus. Sie sind ein ganz natürlicher und häufiger Vorgang, der ständig bei der Virus-Vermehrung auftritt. Mit der Zeit sind daher viele verschiedene Varianten des Virus entstanden. Virusmutationen können dann gefährlich werden, wenn sie folgende Auswirkungen haben:

  • schwerere Krankheitsverläufe nach einer Virus-Infektion,
  • höhere Übertragbarkeit, d.h. leichtere Verbreitung des Virus,
  • eingeschränkte Immunantwort, d.h. größere Wahrscheinlichkeit einer Neuinfektion nach bereits überstandener Infektion oder nach einer Impfung.

Weitere Informationen und Empfehlungen zu den neuen SARS-CoV-2-Virusvarianten finden Sie auf der Seite des Robert Koch-Instituts.

zuklappen

Für SARS-CoV-2 wurden vor allem zwei besorgniserregende Varianten in Berlin nachgewiesen: B.1.1.7, welche erstmalig in Großbritannien entdeckt wurde, und die ursprünglich in Südafrika gemeldete Mutation B.1.351. B.1.1.7. ist mittlerweile die dominante Variante in Berlin (sowie in Gesamtdeutschland und vielen weiteren Ländern). Bei dieser Variante wurde eine höhere Übertragbarkeit nachgewiesen und es gibt Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe. Für die Variante B.1.351 wird ebenfalls eine höhere Übertragbarkeit angenommen. Die Verbreitungsrate dieser und anderer Virus-Varianten wird auch durch die Berliner Labore beobachtet.

Weitere Informationen und Empfehlungen zu den neuen SARS-CoV-2-Virusvarianten finden Sie auf der Seite des Robert Koch-Instituts .

zuklappen

Um die Verbreitung von SARS-CoV-2-Varianten in der Bevölkerung zu erfassen, wird eine Anzahl von PCR-positiven Proben regelmäßig mit besonderen Labortests auf Veränderungen des Virus-Genmaterials untersucht. Die vollständige Genomsequenzierung ist ein sehr aufwändiges Verfahren, das neben der Identifikation bereits bekannter Virus-Varianten auch das Aufspüren neuer Mutationen ermöglicht.

Mit einer variantenspezifischen PCR-Testung können bereits bekannte Virusmutationen schneller und einfacher ermittelt werden. Die Coronavirus-Testverordnung und die Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundes geben den rechtlichen Rahmen zur Sicherstellung dieser Verfahren. Die Senatsverwaltung für Gesundheit und die Gesundheitsämter stehen in engem Austausch mit den Berliner Laboren, um das Infektionsgeschehen zu überwachen.

zuklappen

Halten Sie sich an die allgemeinen Hygienehinweise, die beispielsweise auch bei Grippeviren gelten:

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen über eine Mindestdauer von 20 Sekunden
  • nicht in die Hand niesen oder husten, sondern in die Armbeuge
  • sich so wenig wie möglich mit den Händen ins Gesicht fassen
  • Händeschütteln vermeiden
  • Abstand zu Erkrankten halten
  • häufiges Lüften der Innenräume

Versuchen Sie zudem grundsätzlich einen Mindestabstand zu anderen Personen zu halten. Da, wo Sie das nicht können, tragen Sie bitte eine Maske. Besonderen Schutz bieten bei richtiger Anwendung FFP2-Masken.

Laden Sie sich die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf Ihr Smartphone und aktivieren Sie die App. Mehr Informationen finden Sie im FAQ der Bundesregierung.

Außerdem ist zu empfehlen, ein individuelles Kontakttagebuch zu führen.

Sollten Sie wegen Corona oder als Verdachtsfall in häuslicher Quarantäne in Ihrem privaten Haushalt leben, dann beachten Sie bitte die besonderen Regeln zur sicheren Abfallentsorgung des Bundesumweltministeriums.

zuklappen

Ein individuelles Kontakttagebuch hilft Ihnen im Fall einer Coronainfektion zügig diejenigen Personen präsent zu haben, mit denen Sie in den vergangenen Tagen Kontakt hatten. Damit sorgen Sie dafür, dass bei einem positiven Testergebnis nicht zu viel Zeit bei der Rückverfolgung der Kontaktketten verloren geht oder Personen vergessen werden und entlasten die Gesundheitsämter durch Ihr aktives Zutun.

Zu raten ist dabei, dass Sie sich diejenigen Zusammenkünfte notieren, die für Sie nicht alltäglich sind, d.h. nicht das Abendessen mit Ihrer Familie, aber schon das Abendessen mit einer anderen Person, die nicht zu Ihrem Haushalt gehört. Am besten notieren Sie sich: Das Datum, den Namen der Person oder der Personen, den Ort, die ungefähre Uhrzeit und die Dauer des gemeinsamen Aufenthalts, Situation, sowie raumspezifische und schutz- und hygienespezifische Gegebenheiten wie etwa drinnen mit Maske, drinnen ohne Maske oder draußen ohne Maske. Außerdem ist es ratsam festzuhalten, ob die Raumsituation eher beengt oder viel Abstand möglich war.

Für ein Kontakttagebuch können Sie zum Beispiel die Corona-Warn-App der Bundesregierung, Ihr Smartphone oder auch einfach einen leeres Blatt Papier verwenden.

zuklappen

Weiterführende externe Informationsangebote