Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten

Wir informieren fortlaufend über den Umgang mit dem Coronavirus.

Stand: 24.10.2020

Grundsätzlich gilt verstärkt der Appell, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering zu halten. Dies gilt insbesondere für Personen, die Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts wie zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchsverlust aufweisen.

Im privaten Rahmen dürfen sich nur noch zwei Haushalte oder ein Haushalt mit bis zu fünf weiteren Personen in geschlossenen Räumen treffen oder bis zu 25 Personen draußen. Von 23 bis 6 Uhr gilt: Im Freien dürfen sich nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte zeitgleich gemeinsam aufhalten.
Zudem muss grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen eingehalten werden. Das gilt auch für Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten Bereich. Dort wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, ist jede Person angehalten eine Maske zu tragen.

In einigen Bereichen, wie in der Pflege, können Sie den Mindestabstand nicht einhalten, dort gilt er beispielsweise nicht. Im Kontakt mit denjenigen, mit denen Sie gemeinsam in einem Haushalt leben, oder in einer Partnerschaft oder für die Sie ein Sorge- und Umgangsrecht haben, wenn jemand im Sterben liegt oder schwerkrank ist, müssen Sie keinen Mindestabstand einhalten. Für Veranstaltungen gelten weiter Personenobergrenzen und auch im Einzelhandel und bei Sport- wie Freizeitangeboten muss weiter die Anzahl der Kunden und Teilnehmerinnen reguliert werden

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Ab 23 Uhr bis um 6 Uhr früh müssen in Berlin alle Restaurants, Bars, Cafés und Verkaufsstellen schließen. Mit dem Herunterfahren der Öffnungszeiten soll eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

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Eine Mund-Nase-Bedeckung ist wichtig in Situationen, in denen Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen schwer einhalten können – und damit das Infektionsrisiko steigt.

Eine Maskenpflicht gilt zudem für jede Person auf Märkten, in Warteschlangen und in den zehn Einkaufsstraßen: Tauentzienstraße, Wilmersdorfer Straße, Kurfürstendamm, Altstadt Spandau, Bergmannstraße, Schloßstraße (Steglitz), Friedrichstraße, Karl-Marx-Straße, Bölschestraße und Alte Schönhauser Straße.

Die Maskenpflicht gilt in Büro- und Verwaltungsgebäuden und in Aufzügen. Wenn Sie sich an Ihrem festen Arbeitsplatz befinden und der Mindestabstand eingehalten wird, können Sie die Maske ablegen.

Auch für Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr, an Bahnhöfen, in Haltestellenbereichen, an Flughäfen und auf Fähren und Fährterminals, sowie beim Besuch von Einzelhandelsgeschäften besteht die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Darüber hinaus muss in Gaststätten, beim Frisörbesuch oder auch beim Aufsuchen von ärztlichen Praxen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Auf Demonstrationen mit über 100 Teilnehmenden ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend. Auch bei geringerer Anzahl an Teilnehmenden muss eine Maske getragen werden, sollte es zum Beispiel Sprechchöre auf der Demonstration geben. Die Maskenpflicht gilt auch bei Versammlungen, die im Innenraum stattfinden.

Die vollständige Auflistung aller Bereiche, für die eine Pflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzverordnung unter §4.

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Da, wo Sie dazu verpflichtet sind, eine Maske zu tragen, wie zum Beispiel in Bus und Bahn oder auf bestimmten Einkaufsstraßen, müssen Sie dieser Pflicht auch nachkommen. Wenn Sie dagegen verstoßen, müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zu sechs Jahren, Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Bedeckung tragen können oder gehörlose und schwerhörige Menschen und ihre Begleitung.

Die Mund-Nase-Bedeckung muss Mund und Nase bedecken, damit eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird.

Den vollständigen Paragraphen zur Mund-Nase-Bedeckung finden Sie in der Verordnung unter §4.

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Jede größere Ansammlung von Menschen birgt ein Infektionsrisiko, insbesondere, wenn Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Zum Schutze der Bevölkerung, auch der Demonstrierenden selber, ist die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beschlossen worden. Veranstalter sind verpflichtet, ein Hygienekonzept für ihre Demonstration vorzulegen. Da ein Wesen von Demonstrationen ist, dass die Teilnehmendenzahl sich im Verlaufe verändern kann, sind zusätzliche Vorkehrungen wichtig. Dazu zählt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

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Für Veranstaltungen gibt es weiterhin Obergrenzen für die Anzahl an Personen, die zeitgleich anwesend sein dürfen:

In geschlossenen Räumen gilt:
  • bei privaten Veranstaltungen: nicht mehr als die Personen zweier Haushalte oder eines Haushalts plus fünf weitere Personen
  • bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 1.000 Personen
Im Freien gilt:
  • bei privaten Veranstaltungen: nicht mehr als 25 Personen
  • bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 5.000 Personen

Die Veranstalter müssen ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten, in dem auch dargelegt ist, wie der Mindestabstand eingehalten werden kann und eine Anwesenheitsdokumentation führen, wenn geschlossene Räume bei der Veranstaltung mit genutzt werden, um schnell bei einem möglichen Infektionsfall reagieren zu können. Im Bereich Sport gilt abweichend von den Personenobergrenzen für öffentliche Veranstaltungen vorrangig die geregelte Zuschauerhöchstgrenze vom Sportfachverband. Im privaten Rahmen muss bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 20 zeitgleich anwesenden Personen auch ein solches Konzept erstellt werden.

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Versammlungen, also Demonstrationen oder Kundgebungen, dürfen ohne eingeschränkte Zahl an Teilnehmenden stattfinden. Ab einer Größe von mehr als 100 Personen muss auf Demonstrationen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden, sollten Sprechchöre vorkommen, gilt die Pflicht auch schon für eine kleinere Demonstration. Sie gilt auch bei Versammlungen, die im Innenraum stattfinden. Die jeweiligen Versammlungsleitungen tragen die Verantwortung dafür, dass der Mindestabstand sichergestellt wird und die Hygieneregeln eingehalten werden und müssen das auch in einem Schutz- und Hygienekonzept darlegen können. Dokumentiert werden müssen die Anwesenden auf Demonstrationen nicht.

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Bei privaten Veranstaltungen und Zusammenkünften in geschlossenen Räumen dürfen nur noch zwei Haushalte oder ein Haushalt plus fünf weitere Personenzeitgleich anwesend sein, im Freien 25. Ab 10 Personen im Freien müssen Sie eine Anwesenheitsdokumentation führen, damit im Fall einer Infektion rückwirkend die Kontaktpersonen ausfindig gemacht und informiert werden können. Sollten mehr als 20 Personen anwesend sein, müssen Sie zudem ein Schutz- und Hygienekonzept erstellen. Um sich und andere zu schützen, sind Sie angehalten, auch im Privaten 1,5 Meter Abstand zu wahren, wenn Sie Menschen bei sich haben, mit denen Sie zum Beispiel nicht sowieso zusammenleben.

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Die Senatsgesundheitsverwaltung hat eine Krankenhaus-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Besuchszeit der medizinisch betreuten Personen wird damit auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt. Der Besuch darf keine Covid-19 Symptome aufweisen. Keine Einschränkungen gibt es für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen und für Kinder unter 16 Jahren.

Bei Geburten darf eine Person eigener Wahl die Gebärende begleiten.

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Verantwortliche – etwa einer Veranstaltung – müssen die Teilnehmenden bzw. Anwesenden dokumentieren. Das gilt aktuell unabhängig davon, ob die Veranstaltung im geschlossenen Raum oder im Freien stattfindet. Durch die Dokumentation können im Fall einer Infektion, mögliche Infektionsketten zurückverfolgt werden und die betroffenen Menschen schnell kontaktiert werden. Die Informationen müssen enthalten: den vollständigen Namen, Telefonnummer, Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthalts, Anschrift oder E-Mail-Adresse, die Anwesenheitszeit, gegebenenfalls Platz- oder Tischnummer (in einem Restaurant zum Beispiel).

Die Angaben müssen wahrheitsgemäß sein, sollte das nicht der Fall sein, kann ein Bußgeld erhoben werden. Der Person kann außerdem der Zutritt verwehrt werden.

Die Bestimmungen für die Anwesenheitsdokumentation lesen Sie unter §3 der Verordnung.

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Jeder Verein und jedes Fitnessstudio muss ein Schutz- und Hygienekonzept vorlegen können, in dem auch die pro Person erforderliche Mindestfläche pro Quadratmetern festgehalten ist.

Im Bereich Indoor-Sport muss grundsätzlich eine Anwesenheitsliste geführt werden für den Fall, dass es eine Infektion gibt. Wenn Sie sich im Sportstudio aufhalten, müssen Sie zudem eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, nur bei der Sportausübung selbst müssen Sie das nicht. Bei Kontaktsportarten müssen Sie immer eine Anwesenheitsdokumentation erstellen, – auch auf Sportanlagen im Freien. Es gelten weiterhin die allgemeinen Regeln der Infektionsschutzverordnung. Die Verantwortlichen müssen die Teilnehmenden vor Trainingsbeginn auf die jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepte hinweisen und auch dafür Sorge tragen, dass sie umgesetzt werden.

Im Bereich Mannschafts- und Gruppensport können feste Trainingsgruppen von bis zu 30 Personen einschließlich der Trainingsleitung zusammen trainieren.

Im Bereich Kampfsport kann in festen Trainingsgruppen von bis zu vier Personen zuzüglich der Trainingsleitung trainiert werden. Hier richtet sich die Zahl der insgesamt zulässigen Trainingsgruppen auf der Sportanlage nach der Größe der genutzten Sportanlage.

Auch feste Tanzpaare und andere Sportpaare können zusammen trainieren.

Zudem darf im Bereich Kanusport, Segelbootfahren und Rudern das Training stattfinden. Drachenboote sind davon ausgenommen.

Zur Unterstützung gemeinnütziger Sportvereine in Berlin wird ein Rettungsschirm Sport aufgespannt, der organisatorisch über den Landessportbund Berlin umgesetzt wird. Anträge finden Sie online beim Landessportbund. Dieses Angebot gilt bis zum 28.02.2021. Finanziell unterstützt werden nur Sportvereine, deren Schaden nachweislich durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Der Senat stellt dafür 8 Millionen Euro bereit.

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Grundsätzlich können Sie das. Bei Sportveranstaltungen gelten sowohl die festgeschriebenen Personenobergrenzen, wie für andere Veranstaltungen auch. Vorranging gilt aber die geregelte Zuschauerhöchstgrenze vom Sportfachverband. Die Veranstalter müssen ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten und der zuständigen Senatsverwaltung vorlegen können. Außerdem muss, wie bei anderen Veranstaltungen, die Anwesenheit dokumentiert werden.

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Tanzveranstaltungen im Sinne von Tanzlustbarkeiten und ähnliche Unternehmungen in geschlossenen Räumen – auch mit festen Tanzpaaren – sind im Land Berlin nach Maßgabe des § 7 Absatz 1 SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung verboten und dürfen daher nicht stattfinden. Nicht von dem Verbot erfasst ist das Tanzen als „Sport“ im Sinne der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung. Hierzu zählen etwa Kurse in Tanzschulen o. ä., die für feste Tanz- und Sportpaare zulässig sind. Das Tanzen als „(Freizeit-)Sport“ weist, anders als Tanzen bei Tanzveranstaltungen im Sinne von Tanzlustbarkeiten und ähnlichen Unternehmungen – etwa in geschlossenen Räumlichkeiten in Bars oder Clubs –, ein geringeres Infektionsrisiko auf. Diese sind regelmäßig zeitlich sowie personell begrenzt und gewährleisten die Einhaltung und Kontrolle der Schutz- und Hygieneregeln.

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Nach den Herbstferien gilt an den Berliner Schulen ein Stufenplan , der sich an der Berliner Corona-Ampel orientiert. Der Stufenplan zeigt auf, welche Maßnahmen bei einer Veränderung des Infektionsgeschehens vorgesehen sind.

Seit dem laufenden Schuljahr 2020/21 bieten die Berliner Schulen bislang einen geregelten, durchgehenden Unterricht an. Der Regelbetrieb umfasst den regulären Unterricht, Förder- und Teilungsunterricht sowie weitere verbindliche schulische Angebote und Veranstaltungen. Für das Verhalten an Schulen gilt für die Zeit der Corona-Pandemie ein Musterhygieneplan.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert umfassend zum Thema Regelbetrieb in Schulen und Kitas

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Die staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin haben bei ihrem Betrieb die jeweils geltenden Vorgaben der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung, insbesondere deren Vorgaben zu Hygienemaßnahmen und zur Anwesenheitsdokumentation zu beachten.

Für das Wintersemester ist eine Mischung aus digitalem Lehr- und Präsenzlehrbetrieb vorgesehen, soweit es die Infektionslage zulässt. Um auf die dynamische Infektionslage mit entsprechenden Maßnahmen im Hochschulbetrieb reagieren zu können, gibt es für dieses Semester einen bereichsspezifischen Stufenplan. Die Vorlesungszeit hat im Wintersemester für höhere Semester an Fachhochschulen am 1. Oktober 2020 begonnen. Erstsemester an Fachhochschulen beginnen am 2. November 2020. An den Universitäten beginnt die Vorlesungszeit ebenfalls am 2. November 2020.

Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden Sie auch auf der Sonderseite der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung.

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Grundsätzlich dürfen Sie das, da momentan weder eine Quarantäneanordnung noch ein Beherbergungsverbot für Reisende aus anderen deutschen Bundesländern besteht. Sie sollten sich jedoch überlegen, ob ein Besuch zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie die Kontakteinschränkungen für private Zusammenkünfte beachten. Außerdem sollten Sie sich über die Quarantäneregelungen nach der Rückreise in Ihr Bundesland informieren.

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Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens sollten Sie auf nicht notwendige Reisen verzichten. Ob Sie grundsätzlich innerhalb von Deutschland von Berlin aus in ein anderes Bundesland einreisen können, hängt außerdem von der Infektionslage ab. Sie sollten sich daher vorab über die Infektionszahlen und darüber hinaus über die Coronamaßnahmen informieren, die in ihrer Zielregion gelten. Für Deutschland hat die Bundesregierung eine Informationsseite zu den aktuell geltenden coronaspezifischen Verordnungen, bzw. Allgemeinverfügungen eingerichtet.

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Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Staaten als Risikogebiete einzustufen sind, also wo die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus hoch ist. Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht die Liste der Risikogebiete und aktualisiert sie fortlaufend. Sollten Sie aus einem Risikogebiet direkt oder über ein Nicht-Risikogebiet oder ein anderes Bundesland in Deutschland nach Berlin einreisen, müssen Sie mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen. Falls Sie sich über die aktuellen Fallzahlen informieren möchten, zeigt das RKI in einem interaktiven Dashboard, wie sich das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Bundesländern darstellt.

Sollten Sie aus einem Risikogebiet direkt oder über ein Nicht-Risikogebiet oder ein anderes Bundesland in Deutschland nach Berlin einreisen, müssen Sie mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen. Das gilt auch für Risikogebiete in Deutschland. Falls Sie sich über die aktuellen Fallzahlen informieren möchten, zeigt das RKI in einem interaktiven Dashboard, wie sich das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Bundesländern darstellt.

Über die weltweite Verbreitung des Coronavirus informiert die WHO sowie die Johns Hopkins University, beide ebenso mit einem interaktiven Angebot.

Über die Fallzahlen in Europa informiert das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten mit einer Liste.

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Wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen vor Einreise nach Berlin in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und sich in die häusliche 14-tägige Quarantäne begeben. Für die Meldung beim Gesundheitsamt können Sie auch die Aussteigerkarte nutzen. Auf Verlangen des zuständigen Gesundheitsamts sind Sie dazu verpflichtet, einen Test zu machen.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen und keine Symptome haben, haben Sie die Möglichkeit, sich direkt an der Teststelle Flughafen Schönefeld, am Hauptbahnhof oder am Zentralen Omnibusbahnhof testen zu lassen. Testmöglichkeiten bieten auch ausgewählte Arztpraxen – aber nur nach Terminvereinbarung. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie sich in Quarantäne begeben. Ein Test ist kostenlos, wenn er in einem Zeitraum bis zu 72 Stunden nach Einreise erfolgt. Rückreisende mit Symptomen müssen sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und in Selbstquarantäne begeben.

Wer aus einem Risikogebiet kommt und bereits ein ärztliches Zeugnis mit einem negativen Testergebnis in deutscher oder englischer Sprache vorweisen kann, das nicht älter als 48 Stunden ist, muss derzeit nicht in Quarantäne. Das ärztliche Zeugnis muss unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt nach dessen Aufforderung und spätestens bis 72 Stunden nach Einreise vorgelegt werden.

Mit Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb von Deutschland gemeint, für den oder für die zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Risiko für eine Corona-Infektion besteht. Die Einstufung erfolgt durch die Bundesregierung, namentlich durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt sowie das Bundesinnenministerium, und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Durchreisende müssen nicht in Quarantäne, wenn sie Berlin unverzüglich und auf direktem Wege wieder verlassen.

Die genauen Ausnahmeregelungen lesen Sie in der Verordnung im Teil 3 (Quarantänemaßnahmen) unter §9.

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Die Teststelle am Flughafen Schönefeld bleibt vorerst bestehen. Informationen für Rückreisende finden Sie im Merkblatt für Rückreisende. Eine Testung in Tegel ist nicht mehr möglich. Reiserückkehrende, die in Tegel landen, werden von hier aus an den Zentralen Omnibusbahnhof oder an den Hauptbahnhof verwiesen.

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Die Quarantänemaßnahmen gelten in Berlin nicht für Einreisende aus innerdeutschen Risikoregionen. Jedoch sind die Regelungen in den Bundesländern unterschiedlich. Bitte informieren Sie sich vorab über die genauen Regelungen in den Bundesländern.

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Informieren Sie sich regelmäßig bei Ihrer Botschaft. Wenn Sie mit einem Schengen-Visum oder ohne Visum eingereist sind, finden Sie auf der Website des Landesamts für Einwanderung.

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Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt die Abklärung durchführen zu lassen, wenn:

  • Sie Covid-19-typische Symptome oder jegliche Symptome von akuten Atemwegserkrankungen aufweisen.
  • Sie Kontakt zu bestätigten Covid-19-Fällen hatten – z.B. Personen desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontraktpersonen identifiziert wurden.
  • Sie etwa in einem Krankenhaus, Rehabilitationseinrichtung oder Pflegeeinrichtung arbeiten und Covid-19-Patientinnen und -Patienten betreuen.
  • Sie in einer Gemeinschaftseinrichtung oder -unterkunft arbeiten, wohnen oder diese regelmäßig besuchen, in der es einen Covid-19-Ausbruch gibt.

Diejenigen, auf die diese Kriterien zutrifft, sollten sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden, damit eine Abklärung vorgenommen wird. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den genannten Kriterien des Robert-Koch-Instituts und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen und darüber, ob man zu Hause in Isolation bleibt oder stationär behandelt werden muss. Sollte ein Test gemacht werden und sie auf das Ergebnis warten, isolieren Sie sich bitte zu Hause selbst – zunächst für 14 Tage und befolgen Sie die Hygieneregeln.
https://tools.rki.de/PLZTool/

Bei denjenigen, die akute Symptome haben und/oder bei denen klinische Hinweise auf eine virologische Atemwegserkrankung vorliegen, die aber selbst keinen Kontakt zu einen bestätigten Corona-Fall hatten, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der Arzt das weitere Verfahren. Sie können sich alternativ auch bei einer speziellen Corona-Praxis melden. Sollte die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt entscheiden, dass ein Test gemacht werden muss, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer ausländischen Versicherung klären.

Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat eine Hotline eingerichtet, bei der Sie sich telefonisch unter: 030/90282828 melden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 telefonisch zu melden.

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Wenn Sie Symptome zeigen oder vermuten, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, sollten Sie sich an der Verfahrensweise orientieren, die unter „Wer sollte sich testen lassen?“ dargestellt ist. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt. Falls ein Test durchgeführt werden soll, kann es – je nach Schweregrad ihrer Atemwegserkrankung – sein, dass Sie zu einer der speziellen Corona-Untersuchungsstellen geschickt werden.

Schon bevor Ihr Testergebnis vorliegt, sollten Sie sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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Grundsätzlich gilt: Reduzieren Sie Ihre Kontakte und beobachten Sie, ob Sie Symptome haben. Ob Sie in Quarantäne müssen, hängt davon ab, ob Sie in engerem Kontakt mit der positiv getesteten Person standen. Zu engeren Kontakten zählen Kontakte durch beispielsweise ein direktes Gespräch, das über einen längeren Zeitraum als 15 Minuten bei nur weniger als eineinhalb bis zwei Meter Abstand geführt wurde oder etwa bei Feiern mit unübersichtlicher Raumsituation.

Die positiv getestete Person muss die eigenen engeren Kontakte beim eigenen Gesundheitsamt melden. Dann beginnt die behördliche Nachverfolgung. In der Regel werden nur die engeren Kontakte erfasst, die im Zeitraum von zwei Tagen vor Symptombeginn stattfanden. Sollten Sie zu als diesem Personenkreis gemeldet werden, wird Sie Ihr Gesundheitsamt kontaktieren und abklären, ob Sie eine Kontaktperson ersten Grades sind. Wenn das zutrifft, wird in der Regel eine Quarantäne verhängt. Es kann auch sein, dass provisorische eine Quarantäne verhängt wird, wenn Sie nicht direkt zur Person engeren Kontakt hatten, aber mit ihr über längere Zeit in einem Raum waren zum Beispiel beim Sport.

Sollten Sie schon vorzeitig von dem positiven Kontakt erfahren haben, – etwa durch einen persönlichen Anruf – rekonstruieren Sie gemeinsam, ob Sie einen engen Kontakt hatten oder diesen ausschließen können. Falls Sie zum engeren Kontaktkreis gehören, reduzieren Sie vorsorglich Ihre eigenen Kontakte und melden Sie sich bei Ihrem Gesundheitsamt. Falls Sie Symptome haben sollten, teilen Sie das dem Gesundheitsamt bitte zusätzlich mit. Wenn Sie zum engeren Kontakten, also Kontaktperson ersten Grades sind, schickt Sie das Gesundheitsamt in der Regel in Quarantäne und testet Sie in der Regel auf Corona.

Es kann sein, dass Sie in Quarantäne bleiben, auch wenn Sie negativ getestet wurden, da das Ergebnis nur eine Momentaufnahme darstellt.
Mehr zur Nachverfolgung von Kontakten in der Diagnostik finden Sie beim RKI.

Einige Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

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Der Anspruch auf einen Test besteht laut Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 14. Oktober 2020 für Personen, die als Kontaktperson vom einer Ärztin oder einem Arzt oder dem öffentlichen Gesundheitsamt identifiziert wurde. Dazu zählen in der Regel aber engere Kontakte oder diejenigen, bei denen es wahrscheinlich ist, dass Sie sich infiziert haben könnten. Dazu zählen zum Beispiel Schulklassen.

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Wann eine Symptomatik auftritt, ist sehr unterschiedlich. Es gibt auch Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, die keinerlei Symptomatik aufweisen. Es kann sein, dass man auch bis zu 14 Tagen nach der Ansteckung noch Symptome entwickelt. Häufiger treten nach einer Infektion die Symptome jedoch früher auf, im Mittel zwischen 5-6 Tagen.

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Ob ein PCR Test oder ein Antigen-Schnelltest durchgeführt wird, entscheidet der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin. Generell gilt, dass bei positivem Schnelltest zur Bestätigung des positiven Ergebnisses ein PCR-Bestätigungstest erforderlich ist.

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Das Ergebnis sagt erst einmal, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung negativ waren. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Man kann nicht ausschließen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt positiv getestet werden, weil, falls Sie sich gesteckt haben, sich die Virenlast in Ihrem Körper erhöht hat.

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Bei einem positiven Testergebnis sind Sie nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, sich zu Hause zu isolieren. Meiden Sie möglichst auch dort Kontakte, sollten Sie mit anderen Menschen zusammenwohnen. Wenn es Ihnen möglich ist, informieren Sie diejenigen, mit denen Sie zwei Tage vor Symptombeginn engeren Kontakt hatten. Die engeren Kontakte müsse Sie außerdem beim Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. In der Regel werden nur die engeren Kontakte erfasst, die Sie zwei Tage vor Symptombeginn hatten. Sie erleichtern dem Gesundheitsamt die Arbeit, wenn Sie folgende Kontaktdaten angeben: vollständiger Name, E-Mail oder Postanschrift, empfehlenswert ist wenigstens die Postleitzahl, damit an das zuständige Gesundheitsamt verwiesen werden kann, und die Telefonnummer.

Aus der Isolation entlassen werden Sie je nach Krankheitsverlauf. Bei einem leichten Verlauf ist nach RKI-Maßgabe definiert, dass Sie frühestens nach 48 Stunden Symptomfreiheit und frühestens 10 Tage nach Symptombeginn entlassen werden können.

Einige Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

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Derzeit wird davon ausgegangen, dass man 48 Stunden vor Symptombeginn sehr ansteckend ist und mindestens zehn Tage nach Symptombeginn. Wann Symptome nach einer Infektion auftreten, ist jedoch sehr unterschiedlich und kann bis zu 14 Tage dauern. Wenn Menschen einen schweren Krankheitsverlauf erleiden, kann dieser Mensch auch länger infektiös sein.

Bei Personen, die zwar positiv getestet wurde, aber bei denen nicht klar ist, wann sie sich angesteckt haben, wird der Tag der Testung als Referenztag genommen und die Zeitspanne von zwei Tage vor Testung bis zehn Tage danach als mögliche Infektionszeit angenommen.

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Bei einer Corona-Erkrankung wird vom behandelnden Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt, die beim Arbeitgeber einzureichen ist. Im Fall einer positiven Testung ohne Symptome und Krankheitszeichen erfolgt die Anordnung der Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt, die Bescheinigung darüber ist ebenfalls beim Arbeitgeber einzureichen.

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Ja, bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Eine zweite Infektion mit dem Corona-Virus ist nicht auszuschließen, auch der Nachweis von Corona-Antikörpern ist nicht ausreichend um eine Quarantäne abzuwenden, es gilt allein der negative PCR-Test.

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Nach der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums können bereits positiv getestete Personen keinen Anspruch auf eine zweite Testung geltend machen. Aber Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen können nach einem ersten Test eine zweite Testung machen. Unabhängig davon kann auch eine positiv getestete Person sich in einer geeigneten Stelle testen lassen, muss den Test aber selbst bezahlen.

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Um die Lage der Pandemie für Berlin genau zu beurteilen und etwaigen Handlungsbedarf abzuleiten, hat der Senat ein Ampelsystem entwickelt. Um die Auswirkungen der beschlossenen Lockerungen beurteilen zu können, wurden Indikatoren vereinbart, die einerseits die Übertragungsdynamik und andererseits die Belastung des Gesundheitssystems im Blick haben. Dafür wird sowohl die Reproduktionszahl, die Zahl der Neuinfektionen sowie die Auslastung der Intensivstationsbetten betrachtet. Zusammen geben die drei Indikatoren ein aussagekräftiges Bild über die epidemiologische Lage.

Der Senat wird in einem schrittweisen Verfahren in mehreren Phasen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wieder lockern, soweit das Infektionsgeschehen und Auslastung der Krankenhäuser dies zulassen.

  • Indikator Reproduktionszahl:
    Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Ein Wert über 1 führt zu einer Infektionsdynamik. Liegt der Wert mindestens an drei Tagen in Folge über 1,1, springt die Ampel auf Gelb. Liegt die Reproduktionszahl mindestens an drei Tagen in Folge bei mindestens 1,2, ist die Stufe Rot erreicht.
  • Indikator Zahl der Neuinfektionen pro Woche:
    Die Zahl von Neuinfektionen hat der Senat wie folgt eingestuft: Die Stufe Rot ist erreicht, wenn sich 30 Personen je 100.000 Einwohner*innen pro Woche neu infiziert haben. Die gelbe Stufe ist erreicht, wenn sich 20 Personen je 100.000 Einwohner*innen pro Woche neu infiziert haben. Die grüne Stufe liegt darunter.
  • Indikator Auslastung der Intensivstationsbetten:
    Wenn der Anteil der für COVID-19-Patient*innen benötigten Plätze auf Intensivstationen mehr als 15% beträgt, wird die Ampel auf Gelb gestellt. Bei einer Auslastung von mehr als 25% der vorhandenen Kapazitäten gilt Rot. Die grüne Stufe liegt unter 15%.
  • Bedeutung Ampelphasen „Gelb“ und „Rot“:
    Wenn zwei der drei o.g. Indikatoren gelb sind, besteht Erörterungsbedarf im Senat und die Vorbereitung möglicher Maßnahmen ist erforderlich. Sind zwei von drei der oben genannten Indikatoren rot, erfordert dies die Umsetzung von Maßnahmen bzw. die Rücknahme von Lockerungen.
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Halten Sie sich an die allgemeinen Hygienehinweise, die beispielsweise auch bei Grippeviren gelten:

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen über eine Mindestdauer von 20 Sekunden
  • nicht in die Hand niesen, sondern in die Armbeuge
  • sich so wenig wie möglich mit den Händen ins Gesicht fassen
  • Händeschütteln vermeiden
  • Abstand zu Erkrankten halten
  • häufiges Lüften der Innenräume

Versuchen Sie zudem grundsätzlich einen Mindestabstand zu anderen Personen zu halten.

Nicht nur im ÖNVP, sondern auch beim Einkaufen, beim Betreten von Gaststätten und in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ist eine Mund-Nase-Bedeckung zudem in Berlin verpflichtend.

Sollten Sie wegen Corona oder als Verdachtsfall in häuslicher Quarantäne in Ihrem privaten Haushalt leben, dann beachten Sie bitte die besonderen Regeln zur sicheren Abfallentsorgung des Bundesumweltministeriums.

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Das Coronavirus – auch SARS-CoV-2 genannt – löst die als Covid-19 bezeichnete Krankheit aus und kann auf Tiere wie Menschen übertragen werden. Das Virus kann Krankheitssymptome unterschiedlichen Schweregrads auslösen: von Halsschmerzen über einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen. Nicht jede Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, verspürt Krankheitssymptome. Über die Symptomatik ist sich die Wissenschaft nicht einig. Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) treten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion häufig auf: Fieber, Husten, Atemwegsprobleme, Geruch- und Geschmackstörungen; weniger häufig Schnupfen und noch seltener Durchfall.

Die Charité Berlin hat eine browserbasierte Corona-App entwickelt, mit der Sie noch vor Anruf bei der dazugehörigen Untersuchungsstelle herausfinden können, ob Ihre Symptomatik für eine Corona-Infizierung spricht oder nicht.

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Weiterführende externe Informationsangebote