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Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten

Wir informieren fortlaufend über den Umgang mit dem Coronavirus.

Stand: 24. Juli 2021

Kontakte, Personenobergrenzen und Freizeit

Nach derzeitigem Erkenntnisstand können vollständig Geimpfte und Genesene zu einem sehr hohen Maße sich weder mit dem Coronavirus anstecken noch das Virus weiterübertragen. Daher erhalten diese Personen im gebotenen Umfang Grundrechte, die derzeit aufgrund der Pandemie eingeschränkt sind, zurück. Außerdem werden sie mit Getesteten gleichgestellt, wenn es um Zugang zu Einrichtungen oder Angeboten geht.

Das betrifft drei Bereiche:
  • Kontakte und Aufenthalte
  • Gleichstellung mit Getesteten
  • Quarantänepflicht in bestimmten Fällen

Genesene und Geimpfte werden mit getesteten Personen dort gleichgestellt, wo ein negatives Testergebnis Voraussetzung für den Zugang für ein Angebot ist. Für sie gelten Erleichterungen und Ausnahmen, wo Kontakte bei Zusammenkünften oder Aufenthalte im Freien beschränkt sind und werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Quarantäne befreit.

Die Erleichterungen und Ausnahmen gelten nicht, wenn eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt oder Symptome vorhanden sind, die für eine Infektion sprechen. Sämtliche weiteren Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie – etwa Maskenpflicht und Abstandsgebot – müssen weiterhin eingehalten werden.

Mehr zum Thema Impfen finden Sie auf unserer Themenseite.

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Grundsätzlich sind hier nur die vollständig Geimpften gemeint. Alle zur Immunisierung notwendigen Impfungen müssen durchgeführt worden und mit einem Nachweis belegbar sein. Nach der letzten Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.

Als genesen gilt, wer eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden hat, die Infektion aber mehr als 28 Tage und nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Es wird nach derzeitigem Erkenntnisstand davon ausgegangen, dass der Immunschutz nach der überstandenen Infektion mindestens sechs Monate anhält.

Wer bereits mit dem Coronavirus infiziert war, diese Infektion aber länger als sechs Monate zurückliegt, benötigt lediglich eine einzelne Impfdosis, um den Immunschutz wieder zu erhöhen. Sind seit Impfung 14 Tage vergangen, gelten für diese Personen ebenso Erleichterungen und Ausnahmen von einzelnen Corona-Maßnahmen.

Es gilt hier eine Nachweispflicht. Das bedeutet, dass man auf Nachfrage vorweisen können muss, dass man genesen oder vollständig geimpft ist.

Die Erleichterungen und Ausnahmen gelten nicht, wenn eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt oder Symptome vorhanden sind, die für eine Infektion sprechen.

Mehr zum Thema Impfen finden Sie auf unserer Themenseite.

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Als Nachweis für Geimpfte dient der Impfausweis, ein digitaler Impfnachweis oder eine durch das Impfzentrum oder die Impfärztin bzw. den Impfarzt ausgestellte Ersatzbescheinigung, jeweils in Verbindung mit dem Personalausweis.

Als Nachweis für Genesene dient der positive PCR-Test, der mindestens 28 Tage, aber nicht älter als sechs Monate ist. Die Bescheinigung vom Gesundheitsamt ist hier der Standard. Bei einem digitalen Nachweis muss das Datum, die Uhrzeit, der Name des Getesteten und die durchführende Teststelle erkennbar sein. Wenn der PCR-Test älter als sechs Monate ist, dann gelten die Erleichterungen und Ausnahmen nur, wenn zusätzlich eine Impfung mit einem oder mehreren durch das Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichen Impfstoffen nachgewiesen werden kann.

Die Erleichterungen und Ausnahmen gelten nicht, wenn eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt oder Symptome vorhanden sind, die für eine Infektion sprechen.

Mehr zum Thema Impfen finden Sie auf unserer Themenseite.

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Der europaweit gültige Impfnachweis kann in Deutschland über zwei verschiedene Apps eingelesen werden: die Corona-Warn-App sowie die speziell als Corona-Impfpass entwickelte CovPass-App.

Zur Erstellung Ihres digitalen Impfnachweises benötigen Sie einen QR-Code, welcher von ihrer gewählten App einmalig eingelesen wird. Sie erhalten den Code auf folgenden Wegen:

  • Wenn Sie in einem Berliner Impfzentrum Ihre vollständige Impfung schon vor Einführung des digitalen Impfnachweises erhalten und den Termin über Doctolib gebucht haben, wird Ihnen der europäische digitale Impfnachweis automatisch über Ihr Doctolib-Patientenkonto zugestellt. Sie erhalten eine entsprechende E-Mail, dass Sie das Dokument downloaden können.
  • Wenn Sie Ihren Termin über Doctolib gebucht haben und erst einmal geimpft sind, erhalten Sie ihr Impfzertifikat nach ihrem Zweittermin als Ausdruck in ihrem Impfzentrum.
  • Wenn Sie Ihren Impftermin über ihr Doctolib-Konto gebucht und noch gar keinen Impftermin wahrgenommen haben, erhalten Sie nach der zweiten Impfung das Zertifikat als Ausdruck in ihrem Impfzentrum und zusätzlich wird es in ihr Doctolib-Konto eingespielt.
  • Wenn Sie in den Berliner Impfzentren oder von einem mobilen Impfteam geimpft wurden, können Sie über die Impfhotline unter der Nummer 030 90282200 oder online über https://service.berlin.de/ einen Termin zur nachträglichen Ausstellung des digitalen Impfnachweises buchen.
  • Sie können sich auch an die Arztpraxis wenden, in der Sie geimpft wurden. Zudem können Sie in zahlreichen Berliner Apotheken einen digitalen Impfnachweis bekommen, wenn Sie ihre analogen Unterlagen vorlegen (gelber Impfpass oder seperate Impfbescheinigung) und sich zudem ausweisen können. Auch genesene Geimpfte können sich in den Apotheken ein digitales Zertifikat ausstellen lassen. Die Ausstellung ist kostenlos.
    Die Website www.mein-apothekenmanager.de listet die Apotheken in Berlin auf, die digitale Impfnachweise generieren.
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Die Beschränkungen für private Kontakte in geschlossenen Räumen sind aufgehoben. Im Freien dürfen sich bis zu 100 Personen treffen. Vergewissern Sie sich vor Treffen mit haushaltsfremden Personen mit einem Schnelltest, dass keine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Hierzu bieten “mehrere Testzentren(Testzentren Berlin)”: https://www.berlin.de/corona/testzentren/#schnelltests in ganz Berlin kostenlose Tests an. Auch Selbsttests können verwendet werden.

Bei Feiern aus wichtigen privaten Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder Taufen dürfen drinnen bis zu 50 Personen und im Freien bis zu 100 Personen zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt. Für Bestattungen und Trauerfeiern auf Friedhöfen gilt keine Personenbeschränkung. Sofern mehr als 20 Personen teilnehmen, müssen jedoch zusätzliche Richtlinien eingehalten werden:

  • Sofern nicht alle Teilnehmer:innen geimpft, genesen oder negativ getestet sind, muss jedem ein fester Sitzplatz zugewiesen werden.
  • Veranstalter:innen müssen ein Hygienekonzept erstellen und eine Anwesenheitsdokumentation führen.
  • Teilnehmer:innen müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Die Maske kann am Sitzplatz abgenommen werden.

Wird die private Feier gewerblich organisiert, zum Beispiel durch eine Eventagentur, gelten die allgemeinen Regelungen für Veranstaltungen.

Ausnahmen für Kontaktbeschränkungen finden Sie in der Berliner Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter § 9 Absatz 3.

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Für Veranstaltungen gelten Obergrenzen für die Anzahl an Personen, die zeitgleich anwesend sein dürfen:

Drinnen gilt:

  • Bei privaten Zusammenkünften: Die Personenobergrenze und maximale Haushaltsanzahl wurden aufgehoben. Sie dürfen sich wieder ohne diese Einschränkungen mit anderen Personen treffen.
  • Bei privaten Veranstaltungen im Rahmen von besonderen Feierlichkeiten dürfen bis zu 50 Personen zusammenkommen. Dazu zählen beispielsweise Hochzeits- und Geburtstagsfeiern. Es besteht eine Maskenpflicht mit medizinischer Gesichtsmaske für alle Anwesenden, die sich nicht an einem festen Sitzplatz aufhalten.
  • Bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 1000 Personen. Wenn mehr als 50 Personen teilnehmen, besteht eine Testpflicht mit Ausnahme für vollständig Geimpfte und Genesene.

Draußen gilt:

  • Bei privaten Zusammenkünften gilt: Treffen von bis zu 100 Personen sind erlaubt. Kinder unter 14 Jahren sowie vollständig geimpfte oder genesene Personen werden nicht mitgerechnet.
  • Bei wichtigen privaten Veranstaltungen – etwa Geburtstagsfeiern, Taufen und Geburtstagen – sind ebenfalls bis zu 100 Personen erlaubt.
  • Bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 2000 Personen. Ab 750 Personen gilt generell eine Testpflicht.
  • Wenn sich die Anwesenden bei einer Veranstaltung nicht an ihrem Platz aufhalten, muss eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen müssen die Veranstalter:innen ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten. Private Zusammenkünfte brauchen kein Schutz- und Hygienekonzept.

Grundsätzlich muss bei Veranstaltungen die Anwesenheit der Teilnehmenden dokumentiert werden. Bei privaten Veranstaltungen gilt dies ab einer Anzahl von mehr als 20 Personen.

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Kulturelle Veranstaltungen und Events im Freizeitbereich dürfen unter Auflagen wieder stattfinden. So gilt bei Open-Air-Veranstaltungen eine Personenobergrenze von 2000 gleichzeitig Anwesenden bei fester Sitzplatzzuteilung. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen mit bis zu 1000 Personen stattfinden, wenn eine maschinelle Lüftungsanlage vorhanden ist, können auch bis zu 2000 Personen an einer solchen Veranstaltung teilnehmen.
Besondere private Veranstaltungen, wie Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten, können mit bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und maximal 100 Personen im Freien durchgeführt werden.

Sofern alle Teilnehmer:innen negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sind, ist bei Veranstaltungen keine feste Sitzplatzzuweisung erforderlich.

Bei Veranstaltungen im Freien besteht darüber hinaus eine grundsätzliche Testpflicht ab mehr als 750 Personen, in geschlossenen Räumen ab mehr als 50 Personen. Vollständig geimpfte sowie genesene Personen sind von der Testpflicht befreit.

Veranstaltungen die größer sind und die zulässige Personenobergrenze überschreiten, können im Einzelfall genehmigt werden. Dafür gelten besondere Voraussetzungen und Regelungen (§38 der Verordnung).

Weitere Informationen dazu finden Sie im Themenbereich Veranstaltungen und Kultur .

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Ja, unter Einhaltung strenger Vorgaben. Es gilt eine Personenobergrenze von 1000 Personen. Teilnehmen dürfen Sie nur, wenn Sie negativ getestet, vollständig geimpft oder nach einer Corona-Erkrankung genesen sind. Weiterhin müssen Sie zu jeder Zeit eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Im Gegenzug können Sie den allgemein geltenden Mindestabstand von 1,5 Metern beim Tanzen unterschreiten. Veranstalter:innen sind dazu verpflichtet, ein Hygienekonzept zu erstellen und eine Anwesenheitsdokumentation zu führen.

In geschlossenen Räumen dürfen weiterhin keine Tanzveranstaltungen stattfinden.

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Versammlungen, also Demonstrationen oder Kundgebungen, dürfen ohne eingeschränkte Zahl an Teilnehmenden stattfinden. Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen wie im Freien ist eine medizinische Gesichtsmaske verpflichtend. Teilnehmende an Autokorsos sind von der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske nur befreit, wenn sie sich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts im Fahrzeug befinden. Fahrer:innen müssen keine Maske tragen.

An Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis oder einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung oder Genesung verfügen.

Die jeweiligen Versammlungsleitungen tragen darüber hinaus die Verantwortung dafür, dass der Mindestabstand sichergestellt wird und die Hygieneregeln eingehalten werden und müssen dies in einem Schutz- und Hygienekonzept darlegen können. Dokumentiert werden müssen die Anwesenden auf Demonstrationen nicht.

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Ja, Gottesdienste sowie weitere religiös-kultische Veranstaltungen sind erlaubt. Zum Schutz der Teilnehmenden muss ein Hygienekonzept umgesetzt werden, das dem Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur entspricht. Dementsprechend sollen Gottesdienste nicht länger als 60 Minuten dauern. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen gewahrt und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen während des gesamten Gottesdienstes eingehalten wird. Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Gotteshaus ist verpflichtend, solange Sie sich nicht auf ihrem Sitzplatz aufhalten.

Das Gemeindesingen ist in Innenräumen erlaubt, wenn der Gottesdienst nicht länger als 60 Minuten dauert und der gemeinsame Gesang nicht länger als 15 Minuten andauert. In diesem Fall muss in alle Richtungen ein Abstand von 3 Metern eingehalten werden.

Um im Infektionsfall Kontakte schnell nachverfolgen zu können, müssen Anwesenheitslisten geführt werden. Bei Zusammenkünften, bei denen viel Andrang erwartet wird, ist eine Anmeldung erforderlich.

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Der Zoologische Garten und der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde sowie das Aquarium dürfen unter Auflagen für den Publikumsverkehr öffnen. Gleiches gilt für den Botanischen Garten.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch, welche Bereiche der jeweiligen Einrichtung geöffnet sind und unter welchen Auflagen diese betreten werden dürfen. In geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Im Freien müssen Besucher:innen die Maske dort tragen, wo der Mindestabstand nicht jederzeit sicher eingehalten werden kann.

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Ja. Museen, Gedenkstätten und ähnliche Kultur- und Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft sowie Bibliotheken dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Allerdings müssen Sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen, wenn Sie sich nicht an einem festen Platz aufhalten.

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Für Sport unter freiem Himmel gilt: Gemeinsamer Sport im Freien ist gestattet. Die Einhaltung des Mindestabstandes ist hier nicht erforderlich. Es besteht weder eine Testpflicht noch muss eine Anwesenheitsdokumentation erstellt werden.

Für Sport in geschlossenen Räumen oder gedeckten Sportanlagen gilt: Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungendürfen nach Terminbuchung und bei Vorlage eines negativen Testergebnisses wieder besucht werden. Es gilt eine Maskenpflicht mit medizinischer Gesichtsmaske, außer während der Sportausübung. Kinder bis 14 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, wenn sie in festen Gruppen mit höchstens 20 Personen trainieren. Die Befreiung von der Testpflicht gilt jedoch nicht für die betreuende Person.

Die Veranstalter müssen dafür Sorge tragen, dass die von den Senatsverwaltungen für Sport und für Wirtschaft festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden. Zudem müssen sie beim Indoor-Sport eine Anwesenheitsdokumentation erstellen.

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Frei- und Sommerbäder dürfen unter Auflagen öffnen. Voraussetzung ist ein für jedes Bad spezifisches Hygiene- und Nutzungskonzept und eine Freigabe durch die Gesundheitsämter. Besucher:innen benötigen kein negatives Corona-Testergebnis, jedoch müssen Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster vorab online erworben werden. Weitere Informationen, welche Bäder geöffnet sind und welche Regeln gelten, finden Sie auf der Seite der Berliner Bäderbetriebe.

Auch die Hallenbäder dürfen wieder öffnen. Besucher:innen müssen jedoch negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein. Auch hier gilt: Informieren Sie sich vorab, welche Schwimmbäder wieder Besucher:innen empfangen. Einige Betriebe öffnen zunächst nur für das Schul- und Vereinsschwimmen.

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Saunen und Thermen dürfen wieder öffnen. Als Besucher:in müssen Sie negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein. Aufgüsse bleiben verboten und auch Dampfbäder müssen noch geschlossen bleiben.

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Die Krankenhaus-Covid-19-Verordnung sieht vor, dass die Besuchszeit der medizinisch betreuten Personen auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt wird. Neugeborene und ihre Mütter dürfen von bis zu drei Personen am Tag für jeweils zwei Stunden besucht werden. Geschwister des Babys dürfen die besuchenden Personen begleiten.

Der Besuch darf keine Covid-19 Symptome aufweisen. Keine Einschränkungen gibt es beispielsweise für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen und für den Besuch von Kindern unter 16 Jahren. Außerdem sind Besuche im Rahmen der Seelsorge sowie durch Urkundspersonen, wie zum Beispiel Notare, immer möglich. Im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung kann die Leitung eines Krankenhauses darüber hinaus gehende Einschränkungen der Besuchsrechte beschließen. Bei Besuchen müssen Patient:in und Besucher:in eine FFP2-Maske oder einen vergleichbaren Schutz tragen.

Bei Geburten darf eine Person die Gebärende begleiten.

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Bewohner:innen von Pflegeinrichtungen dürfen ohne Einschränkung der Personenanzahl besucht werden. Der Besuch darf auf dem eigenen Zimmer empfangen werden. Voraussetzung ist, dass bei den Besucher:innen keine Atemwegsinfektionen vorliegen und ein negativer Corona-Test vorhanden ist, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zudem müssen Besucher:innen während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil gtragen.

Voraussetzung ist, dass Besucher:innen während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen. Weiterhin ist der Besuch nur Personen gestattet, die einen negativen POC-Antigen-Corona-Schnelltest oder einen negativen PCR-Test auf das Coronavirus vorweisen können. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Für vollständig geimpfte Personen sowie Menschen, die nach einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, entfällt die Testpflicht bei der Vorlage entsprechender Nachweise.

Sollte ein Corona-Fall in einem Pflegeheim auftreten, können die Besuchsrechte weiter eingeschränkt werden. Keine Einschränkungen gibt es beispielsweise für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen.

Weitere Informationen zu den Besuchsregelungen finden Sie in der Pflegemaßnahmen-Covid-19-Verordnung.

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Ja. So müssen unter anderem Verantwortliche in Dienstleistungsbetrieben oder von Veranstaltungen die Anwesenheit der Kund:innen bzw. Teilnehmenden dokumentieren. Bei privaten Veranstaltungen muss ab einer Personenanzahl von mehr als 20 die Anwesenheit der Teilnehmenden dokumentiert werden. Geschäfte müssen keine Anwesenheitsdokumentation mehr durchführen.

Die Anwesenheitsdokumentation kann unter Nutzung digitaler Anwendungen wie der Corona-Warn-App oder der Luca-App erfolgen, sofern Besucher:innen und Kund:innen auch weiterhin eine analoge Alternative geboten wird.

Durch die Dokumentation können im Fall einer Infektion mögliche Infektionsketten zurückverfolgt und die betroffenen Menschen schnell kontaktiert werden. Die Dokumentation muss folgende Informationen enthalten: den vollständigen Namen, Telefonnummer, Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthalts (verzichtbar bei digitalen Anwendungen), Anschrift und E-Mail-Adresse, sofern vorhanden, und die Anwesenheitszeit. Die Angaben müssen wahrheitsgemäß sein, sollte das nicht der Fall sein, kann ein Bußgeld erhoben werden. Der Person kann außerdem der Zutritt verwehrt werden. Die Anwesenheitsdokumentation muss zwei Wochen aufbewahrt werden, wenn dafür keine digitale Anwendung wie die Corona-Warn-App oder die Luca-App genutzt wird.

Die Bestimmungen für die Anwesenheitsdokumentation lesen Sie unter §4 der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

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Schulen, Kitas und Hochschulen

Vorbehaltlich des Infektionsgeschehens starten die Berliner Schulen nach den Sommerferien das neue Schuljahr im vollständigen Präsenzbetrieb mit Präsenzpflicht. Während der Ferien finden ergänzende und fördernde Angebote statt.

Während der Sommerferien gilt an den Schulen keine grundsätzliche Maskenpflicht. Allerdings müssen Schüler:innen und Betreuer:innen in bestimmten Situationen in Innenräumen weiterhin eine medizinische Gesichtsmaske tragen – etwa beim gemeinsamen Musizieren. Für alle Schüler:innen, die an der Sommerschulen, an Exkursionen oder sonstigen Angeboten während der unterrichtsfreien Zeit teilnehmen, gilt die Pflicht, sich zwei Mal wöchentlich testen zu lassen. Die Tests werden vor Ort in der Schule durchgeführt und von der Schule gestellt. Die Testpflicht gilt nicht für vollständig geimpfte oder genesene Personen.

Die reguläre Ferienbetreuung wird angeboten.

Mehr Informationen zum Schulbetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Ja, die Kitas befindet sich wieder im Regelbetrieb. Alle Kinder erhalten somit ein Betreuungsangebot gemäß individuellem Gutschein. Kinder mit Erkältungssymptomen werden nur betreut, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Genesenennachweis vorlegen können.

Für alle Beschäftigten mit Kontakt zu Kindern besteht die Pflicht, sich zweimal pro Woche auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Testpflicht gilt nicht für vollständig geimpfte oder genesene Personen.

Mehr Informationen zum Kitabetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Universitäten und Hochschulen dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Der Lehrbetrieb im Sommersemester 2021 findet grundsätzlich im digitalen Modus statt.

Unter Einsatz von Hygienekonzepten und Teststrategien wird aber wieder mehr Präsenz auf dem Campus ermöglicht. Hochschulbibliotheken können für Präsenzleihe öffnen und auch PC-Pools, Arbeitsplätze und Labore können wieder genutzt werden. Praxisformate dürfen unter Beachtung der grundsätzlichen Pflichten, der Schutz- und Hygieneregeln sowie der an jeweils an der Universität oder Hochschule geltenden Bestimmungen durchgeführt werden.

Die Personenobergrenzen werden von den Hygienekonzepten der Hochschulen festgelegt. Studierende, die mehrmals pro Woche an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, müssen sich mindestens zweimal pro Woche einem Corona-Test unterziehen und die entsprechenden Nachweise erbringen. Besuchen sie nur eine Präsenzveranstaltung pro Woche, reicht ein wöchentlicher Test aus.

Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden Sie auch auf der Sonderseite der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung.

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Schnell- und Selbsttests

  • Ein PCR-Test sucht im Testmaterial (tiefer Nase-Rachen-Abstrich) nach dem Erbgut des Coronavirus. Er gilt als Goldstandard bei der Diagnose auf SARS-CoV-2. Die Analyse ist technisch und zeitlich aufwändig und kann nur in einem entsprechend dafür ausgestatteten Labor erfolgen. Der Abstrich muss durch geschultes medizinisches Personal erfolgen.
  • Ein Antigen-Schnelltest sucht im Testmaterial (tiefer Nase-Rachen-Abstrich) im Gegensatz zum PCR-Test nicht nach Viruserbgut, sondern nach Molekülen, die für das Coronavirus charakteristisch sind. Der Abstrich kann durch Personen erfolgen, die in der Abstrichentnahme geschult sind. Es muss sich hier nicht zwangsläufig um medizinisches Personal handeln. Das Testergebnis liegt in der Regel nach 15 bis 20 Minuten vor.
  • Ein Selbsttest funktioniert wie ein Antigen-Schnelltest, die Abstrichentnahme kann hier jedoch jede Person nach Herstellerangaben bei sich selbst durchführen, wobei ein tiefer Nase-Rachen-Abstrich meist nicht erforderlich ist. Das Testergebnis liegt in der Regel nach 15 bis 20 Minuten vor.
Weiterhin sind folgende Punkte zu beachten:
  • Ein positiver Schnelltest oder Selbsttest muss immer durch einen PCR-Test bestätigt oder widerlegt werden.
  • Schnelltests und Selbsttests erfassen vor allem dann Virusmaterial und zeigen ein positives Ergebnis, wenn die Viruslast im Mund- oder Nasenbereich schon ausreichend groß ist.
  • Jeder Test stellt nur eine Momentaufnahme zum Testzeitpunkt dar und kann keine Vorhersage über den Infektionsstatus in den kommenden Tagen oder Stunden treffen.
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Schnell- und Selbsttest dienen dem persönlichen Schutz, dem der Familie und des eigenen Umfeldes.

Darüber hinaus benötigen Sie für verschiedene Anlässe ein negatives Testergebnis, beispielsweise für die Teilnahme an Tanzveranstaltungen, die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, für welche Sie die Maske abnehmen müssen oder die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen in Innenräumen mit über 50 Anwesenden. Sollten Sie im Rahmen Ihrer Arbeitstätigkeit regelmäßig körperlichen Kontakt zu Kund:innen oder sonstigen Personen haben, sind Sie verpflichtet, zwei Schnell- bzw. Selbsttests pro Woche zu machen.

An Schulen, in Kitas und in Pflegeheimen wird gesondert getestet.

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Nach der Coronavirus-Testverordnung des Bundes hat jede Person bei Symptomfreiheit Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (Bürgertestung). Diesen Anspruch können Sie in den Testzentren der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung bzw. den Test-to-Go-Stellen wahrnehmen. Genauere Informationen befinden sich auf der Website (Test-to-go).

Für jedes Testergebnis stellt das Testzentrum bzw. die Test-to-Go-Stelle ein Testat (Bescheinigung) aus. Wenn der Schnelltest positiv ausfällt, ergibt sich daraus auch ein Anspruch und eine Verpflichtung zur PCR-Nachtestung.

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Wenn Sie keine Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen, können Sie einen kostenlosen Schnelltest durchführen lassen (Bürgertestung). Zu diesem Zweck hat der Berliner Senat eine Reihe von Testzentren aufgebaut, an denen Sie sich kostenlos testen lassen können. Für die meisten dieser Testzentren ist eine vorherige Terminbuchung via test-to-go.berlin notwendig.

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Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat eine Beschwerde-E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Sie sich wenden können, wenn Sie Kritik an einer der Berliner Teststellen äußern möchten. Hinweise zu Hygienemängeln, unsachgerecht durchgeführten Testungen oder falsche Angaben bei Telefonnummern und Öffnungszeiten können Sie an testtogo-beschwerde@sengpg.berlin.de senden.

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Apotheken haben die Möglichkeit, Schnelltests durchzuführen, eine Verpflichtung besteht jedoch nicht. Ob und wann die Ihnen bekannten Apotheken Schnelltests anbieten, können Sie nur durch die Mitarbeiter:innen der jeweiligen Apotheke selbst in Erfahrung bringen.

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Schnelltests zur Selbstanwendung (Selbsttests) können sowohl online als auch im lokalen Handel, z.B. in Drogerien, Discountern, Apotheken und bei anderen Anbietern, erworben werden.

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Schnelltests zur Selbstanwendung sowie solche, die durch geschultes Personal vorgenommen werden, sind sicher, soweit die Anwendung entsprechend den Herstellerangaben erfolgt. Diese Tests werden nur in Verkehr gebracht, wenn sie die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gestellten Anforderungen erfüllen und hier gelistet werden.

Selbst- und Schnelltests können ein Virus in der Phase, in der die zu testende Person besonders ansteckend ist, mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen. Jedoch schließt ein negatives Ergebnis eine Infektion nicht unbedingt aus, insbesondere dann nicht, wenn eine niedrige Viruslast vorliegt oder der notwendige Abstrich nicht korrekt durchgeführt wurde. Auch falsch-positive Ergebnisse können vorkommen.

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Sollte der Schnell- oder Selbsttest positiv ausfallen, muss dieses Ergebnis durch einen PCR-Test überprüft werden. Ein zusätzlicher Schnelltest ist hierfür nicht geeignet. Es muss ein PCR-Test entweder durch zum Beispiel Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder durch medizinisch qualifizierte Mitarbeitende in einer Teststelle durchgeführt werden. Zu beachten ist, dass sich jede Person für 14 Tage selbst isolieren muss, die ein positives Testergebnis durch einen Schnell- oder Selbsttestergebnis erhält.

Bei einem positiven Selbsttest, welcher nicht unter Aufsicht durchgeführt wurde, gilt ebenfalls die Pflicht, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Je nach Allgemeinverfügung des jeweiligen Bezirkes gilt bei positiven Selbsttests entweder eine Pflicht oder eine dringende Empfehlung, sich in häusliche Isolation zu begeben. Die Isolierung kann aufgehoben werden, sobald ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt.

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Homeoffice, Arbeit und Testpflicht

Nein. Arbeitgeber:innen sind seit 1. Juli nicht mehr verpflichtet, ihren Mitarbeitern im Falle von Büroarbeit und ähnlichen Tätigkeiten Homeoffice oder mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Im Zuge der Pandemiebekämpfung bleibt das Arbeiten von Zuhause sinnvoll.

Weitere Informationen zum Arbeitsschutz finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums.

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Nein, ohne Ihre Zustimmung müssen Sie das nicht. Wenn Sie nicht an Ihrem gewöhnlichen Arbeitsort arbeiten, bedarf es einer arbeitsvertraglichen Regelung zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber oder einer entsprechenden Betriebsvereinbarung.

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Arbeitgeber:innen sind dazu verpflichtet, allen Mitarbeiter:innen, die mindestens zum Teil vor Ort an ihrem Arbeitsplatz tätig sind, zweimal pro Woche ein kostenloses Schnelltest- oder Selbsttest-Angebot zu machen. Mitarbeiter:innen, die nur an einem Tag pro Woche am Arbeitsplatz präsent sind, muss nur für diesen Tag ein Testangebot gemacht werden. Mitarbeiter:innen mit direktem Kontakt zu Kund:innen, zum Beispiel im Bereich der körpernahen Dienstleistungen, sind dazu verpflichtet, dieses Angebot wahrzunehmen. In diesen Fällen müssen entsprechende Nachweise und Testergebnisse vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Damit die Ausnahme von der Testpflicht greift, gelten folgende Vorgaben:

  • Vollständig Geimpfte: Die letzte erforderliche Impfung liegt mindestens 14 Tage zurück.
  • Kürzlich Genesene: Die Infektion mit dem Coronavirus wurde mittels PCR-Test vor mindestens 28 Tagen und höchstens sechs Monaten nachgewiesen.
  • Weitere Genesene: Die Infektion mit dem Coronavirus liegt mehr als sechs Monate zurück und die betreffende Person kann mindestens eine Impfung nachweisen, die vor mindestens 14 Tagen erfolgte.
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Wenn Sie körperlichen Kontakt zu Kund:innen oder sonstigen Personen im Rahmen Ihrer Tätigkeit haben, sind Sie verpflichtet, mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Schnell- oder Selbsttest zu machen. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen im Rahmen seines individuellen Schutz- und Hygienekonzeptes hierzu ein entsprechendes Testangebot unterbreiten und Ihnen auf Wunsch eine Bescheinigung über das Testergebnis ausstellen. Für Selbständige, die körperlichen Kontakt zu Kund:innen oder sonstigen Personen haben, gilt diese Pflicht gleichermaßen. Unabhängig von Ihrem Beschäftigungsverhältnis ist der Nachweis über eine Testung für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren. Sonstige Beschäftigte sind nicht verpflichtet, das Testangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen.

Sollte eine Testpflicht bestehen, entfällt diese für folgende Arbeitnehmer:innen:
  • Vollständig geimpfte Mitarbeiter:innen ab dem 15. Tag nach der letzten erforderlichen Impfung
  • Arbeitnehmer:innen, die nach einer kürzlichen Infektion mit dem Coronavirus wieder genesen sind. Kürzlich bedeutet in diesem Fall, dass die Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt
  • Mitarbeiter:innen, die nach einer länger zurückliegenden Corona-Infektion genesen sind und mindestens eine Impfung erhalten haben

Mehr Informationen dazu, welche Rechte und Pflichten Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen in Bezug auf einen Test haben, finden Sie im gesonderten FAQ zur Testpflicht für Mitarbeiter:innen.

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Gewerbe: Einkaufen, Dienstleistungen und Testpflicht

Einzelhandelsgeschäfte dürfen grundsätzlich öffnen. Besucher:innen müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Es besteht keine Testpflicht im gesamten Einzelhandel, die Personenanzahl der Kundschaft muss jedoch begrenzt werden.

Auch Trödel- und Flohmärkte dürfen wieder stattfinden. Auch hier müssen Besucher:innen eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe unter welchen Voraussetzungen öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe .

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Restaurants, Cafésund andere Gaststätten dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben öffnen. Speisen und Getränke dürfen nur am Tisch verzehrt werden. Der Besuch der Außenbereiche von Restaurants, Cafés und Bars sowie die Benutzung derer sanitären Anlagen ist ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses erlaubt.

Für die Öffnung von Innenräumen für den Publikumsverkehr gelten strengere Vorgaben: Die Gäste müssen einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Nachweis über vollständigen Impfschutz bzw. einer Genesung vorweisen.

Die Wirte sind dazu verpflichtet, Ihre Anwesenheit zu dokumentieren, wenn Sie die Speisen und Getränke vor Ort zu sich nehmen. Das kann über eine digitale Anwendung wie die Corona-Warn-App oder die Luca-App oder auch analog erfolgen. Zudem müssen Sie als Gast eine medizinische Gesichtsmaske tragen, wenn Sie nicht am Tisch sitzen.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe unter welchen Voraussetzungen öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

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Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und weitere Betriebe im Bereich der Körperpflege dürfen unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Schutzmaßnahmen öffnen. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für Kund:innen. Wartende Kundschaft darf sich nicht im Betrieb aufhalten.

Kund:innen müssen nur noch in bestimmten Situationen ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Die Testpflicht gilt nur bei Dienstleistungen, für welche die Maske abgenommen werden muss – etwa für eine Bartrasur. Alternativ sind Nachweise über eine vollständige Impfung oder eine mindestens 28 Tage, aber maximal sechs Monate zurückliegende Covid-19-Erkrankung vorzulegen. Selbsttests sind nur gültig, wenn sie vor Ort unter Aufsicht des Dienstleistenden erfolgen.

Praxen, die medizinisch notwendige Behandlungen durchführen, wie Physiotherapien und Fußpflege, dürfen öffnen. Die Kundschaft ist dazu verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen und die Hygienevorgaben einzuhalten. Für die Patient:innen entfällt in diesen Fällen die Testpflicht.

Sexuelle Dienstleistungen dürfen wieder angeboten werden. Kund:innen müssen negativ auf das Coronavirus getestet sein, vorab einen Termin vereinbaren und zu jeder Zeit eine FFP2-Maske tragen.

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Besucher:innen und Kund:innen können eine negative Testung auf das Coronavirus auf folgenden Wegen nachweisen:

  • Sie lassen vor Ort einen Antigen-Schnelltest durchführen.
  • Sie führen vor Ort und unter Aufsicht einen Selbsttest durch. Informieren Sie sich vorab, ob der besuchte Betrieb diese Option anbietet.
  • Sie legen einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen Schnell- oder Selbsttest vor, welcher nicht älter als 24 Stunden ist. Hierbei kann es sich um die Bescheinigung eines Testzentrums, einer kostenpflichtigen Corona-Teststelle oder eines Dienstleistungsbetriebes oder Einzelhandelsgeschäfts handeln, welches innerhalb der vergangenen 24 Stunden bereits besucht wurde.
  • Sie legen einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen PCR-Test vor, welcher nicht älter als 24 Stunden ist.

Sofern ein Schnell- oder Selbsttest vor Ort durchgeführt wird, haben Kund:innen und Besucher:innen einen Anspruch auf einen Nachweis des Ergebnisses. Ein entsprechendes Muster kann hier abgerufen werden. Ein negativer Nachweis kann zum Besuch weiterer testpflichtiger Angebote am selben Tag genutzt werden.

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Nein, das negative Testergebnis darf jedoch nicht älter als 24 Stunden sein.

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Sofern Sie schon geimpft sind, können Sie ab dem 15. Tag nach Erhalt der letzten erforderlichen Impfung alle Angebote nutzen, die bislang nur mit einem negativem Testergebnis zugänglich waren. Anstelle eines negativen Testergebnisses legen Sie in diesem Fall einen Nachweis über die vollständige Impfung vor.

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Wer nach einer Infektion mit dem Coronavirus genesen ist, muss ebenfalls keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen. Folgende alternative Nachweise sind gestattet:
  • ein positiver Corona-PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist oder
  • ein positiver Corona-PCR-Test, der älter als sechs Monate ist und zusätzlich ein Nachweis über mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus, die vor mindestens 14 Tagen erfolgte
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Ja, Floh- und Antikmärkte dürfen wieder öffnen. Ein negatives Corona-Testergebnis muss beim Besuch nicht vorgelegt werden, Besucher:innen müssen jedoch während des Aufenthaltes eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

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Mehr Informationen dazu, welche Rechte und Pflichten Sie und Ihre Kund:innen in Bezug auf einen Test haben, finden Sie im gesonderten FAQ zur Testpflicht für Kund:innen.

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Clubs dürfen ihre Innenräume weiterhin nicht öffnen. Auch Dampfbäder müssen noch geschlossen bleiben.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe nicht öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

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Maskenpflicht

Als FFP2-Masken gelten im Sinne der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Schutzmasken ohne Ventil, welche dem FFP2-Standard oder ähnlichen Standards (KN95, N95 oder KF94) entsprechen.

Die Pflicht zum Tragen gilt für Kund:innen und Besucher:innen in Arztpraxen und Dienstleistungsbetrieben, die körpernahe Dienstleistungen anbieten. Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr sind ebenfalls dazu verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen. Selbiges gilt in Bahnhöfen, Fährterminals und Flughäfen. Auch in Taxen müssen Passagiere eine FFP2-Maske tragen. In Krankenhäusern gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sowohl für Besucher:innen als auch Patient:innen, die Besuch empfangen oder sich nicht in ihrem Zimmer aufhalten. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt für Besucher:innen von Pflegeeinrichtungen.

Für Kinder bis 14 Jahre entfällt die FFP2-Maskenpflicht. Für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren besteht jedoch an den genannten Orten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Die Auflistung der Bereiche, für die eine Pflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter § 4.

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Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske ist an allen Orten im öffentlichen und privaten Raum empfohlen, an denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Medizinische Gesichtsmasken im Sinne der Berliner Verordnung sind OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 ohne Ausatemventil.

Bei privaten Fahrten mit dem Auto gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske für Personen aus einem fremden Haushalt. Fahrer:innen müssen keine Maske tragen.

Die Maskenpflicht gilt ebenfalls in Gaststätten für das Personal und Gäste, die sich nicht an einem festen Sitzplatz aufhalten, in Büro- und Verwaltungsgebäuden sowie in Geschäften des Einzelhandels, in Einkaufszentren sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr. Besucher:innen von kulturellen Veranstaltungen müssen ebenfalls eine medizinische Gesichtsmaske tragen, wenn sie sich nicht an ihrem Platz aufhalten.

Auch Schüler:innen und Lehrer:innen sind zum Schulstart im August zunächst dazu verpflichtet, im Schulgebäude eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Im Freien kann die Maske abgelegt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Die Maskenpflicht an Schulen ist während der Sommerferien ausgesetzt. Darüber hinaus ist in der beruflichen Bildung und der allgemeinen Erwachsenenbildung ist das Tragen einer medizinischen Maske notwendig.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt für jede Person auf Demonstrationen, auf Märkten und in Warteschlangen.

Die Auflistung der Bereiche, für die eine Maskenpflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und in der Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

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Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind von der Maskenpflicht befreit. Für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren besteht an Orten mit FFP2-Maskenpflicht lediglich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

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Wenn Sie gegen die Maskenpflicht verstoßen, müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zu sechs Jahren, Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Maske tragen können und hierzu eine ärztliche Bescheinigung besitzen oder gehörlose und schwerhörige Menschen und ihre Begleitung.

Die Maske muss Mund und Nase bedecken, damit eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird.

Den grundsätzlichen Paragraphen zur Mund-Nasen-Bedeckung und medizinischen Gesichtsmaske finden Sie in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter § 2.

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Jede größere Ansammlung von Menschen birgt ein erhöhtes Infektionsrisiko, insbesondere, wenn Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Zum Schutze der Bevölkerung, auch der Demonstrierenden selbst, ist die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beschlossen worden. Veranstalter sind verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept für ihre Demonstration vorzulegen. Da ein Wesen von Demonstrationen ist, dass die Teilnehmendenzahl sich im Verlaufe verändern kann, sind zusätzliche Vorkehrungen wichtig. Dazu zählt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2-Maske oder vergleichbare Maske).

Teilnehmende an Autokorsos sind von dieser Pflicht nur befreit, wenn sie sich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts im Fahrzeug befinden. Für alle anderen Insassen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Fahrer:innen müssen keine Maske tragen.

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Reisen und Quarantäne nach Einreisen

Sollten Sie in ein anderes Bundesland oder ins Ausland reisen, informieren Sie sich bitte vorab über die landesspezifischen Bestimmungen. Eine Liste über die Corona-Informationswebsites der anderen Bundesländer finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Informationen zu den Einreisebestimmungen in ausländischen Reisezielen finden Sie beim Auswärtigen Amt oder den jeweiligen Informationswebsites des Urlaubslandes.

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Ja. Touristische Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen sind wieder möglich. Sie müssen beim Aufenthalt außerhalb des gebuchten Zimmers oder festen Platzes eine medizinische Maske tragen. Bei Corona-typischen Symptomen dürfen Sie nicht im Hotel übernachten.

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Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Staaten als Risikogebiete einzustufen sind. Auch Virusvarianten- und Hochinzidenz gebiete werden ausgewiesen. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht die Liste der Risiko-, Virusvariante sowie Hochinzidenzgebiete und aktualisiert sie fortlaufend. Falls Sie sich über die aktuellen Fallzahlen in Deutschland informieren möchten, zeigt das RKI in einem interaktiven Dashboard, wie sich das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Bundesländern darstellt.

Über die weltweite Verbreitung des Coronavirus informieren die WHO sowie die Johns Hopkins University, beide ebenso mit einem interaktiven Angebot.

Über die Fallzahlen in Europa informiert das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten .

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Ja, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet, einem Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet im Ausland aufgehalten haben oder mit dem Flugzeug einreisen. Das regelt die Einreise-Verordnung des Bundes. Vollständig geimpfte und genesene Personen können alternativ entsprechende Nachweise vorlegen. Der Test muss den Kriterien des Robert Koch-Instituts entsprechen und aktuell sein. Schnelltests dürfen nicht älter als 48 Stunden (bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten: 24 Stunden) sein, bei PCR-Tests darf die Testung maximal 72 Stunden zurückliegen. Sofern Sie nicht mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet einreisen, können Sie den Test auch unmittelbar nach der Einreise durchführen.

Wenn Sie aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet kommen, müssen Sie bereits vor der Einreise nachweisen, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.

Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis müssen Sie für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und auf Verlangen dem Gesundheitsamt aushändigen.

Mehr Informationen zu den Themen häusliche Quarantäne, Melde- und Testpflichten finden Sie im Bereich Einreisen.

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Ja, die Corona-Einreiseverordnung des Bundes sieht vor, dass Sie, wenn Sie mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen, vor Abflug einen Corona-Test (PCR- oder Antigen-Test) machen müssen. Das gilt für das gesamte Bundesgebiet. Wenn das Testergebnis negativ ist, können Sie Ihren Flug wahrnehmen. Den Nachweis müssen Sie der Fluggesellschaft vorzeigen und auch bei der Einreise mit sich führen. Dieser sollte in deutscher, englischer und französischer Sprache vorliegen. Der Test darf bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden (Schnelltest) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) sein. Die Kosten für den Test müssen Sie selbst tragen. Vollständig geimpfte und Genesene Personen können alternativ einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

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In der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes wird unterschieden in Einreisen nach Deutschland aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten.

  • Risikogebiet: Staaten oder Regionen, in denen die 7-Tage-Inzidenz bei über 50 Infektionen je 100.000 Einwohner:innen liegt und aktuell ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
  • Hochinzidenz-Gebiet: Gebiete, in welchen die 7-Tage-Inzidenz bei über 200 Infektionen je 100.000 Einwohner:innen und ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
  • Virusvarianten-Gebiet: Ausländische Gebiete, in welchen bestimmte SARS-CoV-2-Mutationen verbreitet auftreten, welche noch nicht im Inland verbreitet vorkommen und nach aktuellem Forschungsstand ein erhöhtes Risiko ausgeht.

Wer aus einem der genannten Risikogebiete einreist, muss Melde-, Test-, Nachweis- und Quarantänepflichten nachkommen. Diese fallen je nach Art des Risikogebietes unterschiedlich streng aus.

Die aktuellen Risikogebiet-Einstufungen werden vom Robert Koch-Institut veröffentlicht.

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Wenn Sie sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nach Berlin in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gelten für Sie Melde-, Test- und Nachweis- sowie Quarantänepflichten. Grundlage dafür ist die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, müssen Sie sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung anmelden. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.
  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, sind Sie zudem dazu verpflichtet, sich vor oder unmittelbar nach der Einreise auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Ein Antigen-Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden, bei einem PCR-Test sind bis zu 72 Stunden zulässig. Bei der Einreise mit dem Flugzeug muss der Test zwingend vor der Einreise durchgeführt und das negative Testergebnis dem Beförderer vor dem Abflug vorgelegt werden. Für vollständig geimpfte und genesene Personen entfällt die Testpflicht bei Vorlage entsprechender Nachweise. Sie sind dazu verpflichtet, den Testnachweis oder die alternativen Nachweise über das Einreiseportal an die zuständigen Behörden zu übermitteln.
  • Sofern Sie der Testpflicht erst nach der Einreise nachkommen, müssen Sie sich nach der Einreise unverzüglich und auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort selbst isolieren. Die Quarantänepflicht gilt, bis Sie das negative Testergebnis über das Einreiseportal an die zuständigen Behörden übermittelt haben.

Für Einreisende aus Risikogebieten und Hochrisikogebieten gelten unterschiedliche Bestimmungen. Außerdem müssen Einreisende aus Virusvarianten-Gebiete das Beförderungsverbot der Coronavirus-Einreiseveordnung des Bundes beachten. Eine entsprechende Liste der Gebiete wird über das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Mehr Informationen zu Ausnahmen von Quarantäne-, Test- und Meldepflicht finden Sie unter Einreisen.

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Wenn Sie aus einem Hochinzidenz-Gebiet aus dem Ausland in Berlin ankommen, müssen Sie folgenden Pflichten nachkommen: der Meldepflicht, der Test- und Nachweispflicht sowie der Quarantänepflicht.

  • Zur Erfüllung der Meldepflicht müssen Sie die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.
  • Weiterhin müssen Sie zur Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest ist nur zulässig, wenn er 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde. Bei PCR-Tests darf die Testung bis zu 72 Stunden zurückliegen. Sie müssen das Testergebnis für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen aushändigen. Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder nach einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, können dies alternativ nachweisen.
  • Nach Ihrer Einreise müssen Sie sich unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Die Quarantänepflicht gilt auch, wenn Sie zunächst über ein anderes Bundesland in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Während der Quarantäne ist jeder Kontakt mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, verboten. Sie haben die Möglichkeit, die Quarantäne nach frühestens fünf Tagen vorzeitig zu beenden. Die Pflicht zur Selbstisolation gilt nicht für Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind.

Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten und nicht spezifizierten Risikogebieten gelten abweichende Regelungen. Welche Gebiete aktuell als Hochinzidenz-Gebiete gelten, veröffentlicht das Robert Koch-Institut.

Mehr Informationen zu Ausnahmen von Quarantäne-, Test- und Meldepflicht finden Sie unter Einreisen.

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Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes verbietet derzeit die Beförderung von Einreisenden aus Virusvarianten-Gebieten. Das gilt nicht, wenn die Einreisenden ihren Wohnort und ein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.

Sollte Berlin Ihr Wohnort sein oder sollten Sie ein Aufenthaltsrecht haben, dann gilt für Sie kein Beförderungsverbot. Sie müssen in diesem Fall der Melde-, der Test- und Nachweispflicht sowie der Quarantänepflicht nachkommen:
  • Vor Einreise einen Corona-Test machen. Handelt es sich dabei um einen Schnelltest, darf dieser nicht älter als 24 Stunden sein. Alternativ zulässig sind PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sind.
  • Den Nachweis über den negativen Corona-Test bei Einreise mit sich führen und vorweisen können.
  • Die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.
  • Sich unverzüglich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Diese können Sie nicht vorzeitig beenden.

Weitere Ausnahmen vom Beförderungsverbot finden Sie entsprechend in der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes. Welche Gebiete aktuell als Virusvarianten-Gebiete gelten, veröffentlicht das Robert Koch-Institut.

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Sie haben die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Hochinzidenz-Gebiet vorzeitig zu beenden. Reisen Sie aus einem Risikogebiet ein, endet die Pflicht zur Selbstisolation mit der Übersendung eines negativen Testergebnisses über das Einreiseportal. Hierzu können Sie den Test nutzen, den Sie zur Einreise haben durchführen lassen. Nach einer Einreise aus einem Hochinzidenz-Gebiet können Sie die Quarantäne beenden, wenn Sie nach frühestens fünf Tagen einen Corona-Test machen und das Ergebnis negativ ausfällt. Sie können diesbezüglich, wenn Sie ohne Symptome sind, eine der Bürgerteststellen des Landes Berlin aufsuchen, sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Letztere informiert auch über Testmöglichkeiten in Berliner Arztpraxen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie in Quarantäne bleiben. Bei Auftreten von Symptomen müssen Sie sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und sich wieder in Selbstquarantäne begeben.

Nach einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet können Sie die Quarantänezeit von 14 Tagen nicht verkürzen.

Alle Voraussetzungen zur Verkürzung der häuslichen Quarantäne finden Sie in der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes unter § 4 .

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Ja. Sofern sie nicht aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen, sind Geimpfte und Genesene komplett von der Quarantänepflicht befreit. Weitere Ausnahmen von der Quarantäne sind über ein gestuftes System definiert. Die genaue Abstufung finden Sie in der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes unter § 6.

Ausnahmen gibt es zum Beispiel für:

  • Familienangehörige ersten Grades, die ihre Familie in Berlin besuchen und dabei weniger als 72 Stunden bleiben oder Menschen, die vom Familienbesuch aus einem Risikogebiet nach Berlin zurückkommen und sich dort weniger als 72 Stunden aufgehalten haben (§ 6 Absatz 1 Nummer 11). Familienangehörige ersten Grades sind Kinder und Eltern.
  • Personen, die nach Berlin für den Besuch von Familienangehörigen ersten und zweiten Grades einreisen und ein aktuelles negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorweisen können (§ 6 Absatz 2 Nummer 1 b). Familienangehörige ersten und zweiten Grades sind Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister.
  • Grenzpendler:innen, die sich zwingend notwendig, beispielsweise zum Zweck der Berufsausübung oder Ausbildung, in ein Risikogebiet begeben müssen und mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz in Berlin zurückkehren. Voraussetzung ist hier, dass angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden (§ 6 Absatz 1 Nummer 7).

Auch diese genannten Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten nicht, wenn Sie sich in den letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

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Informieren Sie sich regelmäßig bei Ihrer Botschaft. Wenn Sie mit einem Schengen-Visum oder ohne Visum eingereist sind, finden Sie auf der Website des Landesamts für Einwanderung weitere Informationen.

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Corona-Abklärung im Verdachtsfall und Quarantäne

Symptomatische Personen sollten immer einen Arzt aufsuchen und dort eine PCR-Testung durchführen lassen.

Da sich die Symptome von Erkältungen und Corona-Erkrankungen ähneln, melden Sie sich bitte zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Dort wird das weitere Verfahren besprochen. Sollten sich Ihre Symptome verschlimmern, können Sie sich auch beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 melden. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, dass Menschen mit jeglicher Atemwegssymptomatik, auch wenn es nur ein Schnupfen ist, mindestens 5 Tage zuhause bleiben und sich dort isolieren.

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Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt übereinstimmend mit den Testkriterien des Robert-Koch-Instituts die Abklärung durchführen zu lassen, wenn:

  • Sie schwere Covid-19-typische Symptome aufweisen
  • Sie eine akute Störung des Geschmacks- und Geruchssinns aufweisen
  • Sie Kontakt zu bestätigten Covid-19-Fällen hatten und ungeklärte Symptome haben, die für eine Erkrankung sprechen – z.B. mit Personen desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden
  • Sie akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören oder im engen Kontakt mit Risikogruppen sind
  • Sie akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und Kontakt zu vielen Menschen bestand (bspw. bei einer Veranstaltung) oder besteht (bspw. Arbeit als Lehrer:in, Trainer:in, Sexarbeiter:in)
  • Sie und Menschen in Ihrem Umfeld akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und eine erhöhte 7-Tages-Inzidenz von Covid-19 in Berlin vorliegt oder
  • sich ihr Gesundheitszustand bei einer akuten respiratorischen Symptomatik verschlechtert

Diejenigen, auf die diese Kriterien zutreffen, sollten sich vorsorglich selbst zu Hause isolieren und sich bei Ihrer Hausarztpraxis oder beim für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden, damit eine Abklärung vorgenommen wird. Gegebenenfalls entscheidet der Amtsarzt oder die Amtsärztin nach den genannten Kriterien des Robert Koch-Instituts über das weitere Vorgehen. Sollte ein Test gemacht werden und sie auf das Ergebnis warten, isolieren Sie sich bitte weiterhin zu Hause – zunächst für 14 Tage und befolgen Sie die Hygieneregeln.

Bei leichten Symptomen werden weitere Kriterien herangezogen, wie beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder der enge Kontakt zu Personen aus einer Risikogruppe. Bitte melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden. Ob ein PCR-Test durchgeführt wird, entscheidet die behandelnde Hausärztin oder der behandelnde Hausarzt. Sie können sich alternativ auch bei einer speziellen Corona-Praxis melden.

Sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt entscheiden, dass ein Test gemacht werden muss, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer ausländischen Versicherung klären.

Zur Testung in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen und medizinischen Praxen und weiteren sensiblen Einrichtungen spricht das Robert Koch-Institut gesonderte Empfehlungen aus.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat eine Hotline eingerichtet, bei der Sie sich telefonisch unter: 030/90282828 melden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 telefonisch zu melden.

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Wenn Sie entsprechende Symptome zeigen oder vermuten, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, sollten Sie sich an der Verfahrensweise orientieren, die unter „Wer sollte sich bei Verdacht auf Corona testen lassen?“ dargestellt ist. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Hausärztin bzw. Ihr Hausarzt. Falls ein Test durchgeführt werden soll, kann es – je nach Schweregrad ihrer Atemwegserkrankung – sein, dass Sie zu einer der speziellen Corona-Untersuchungsstellen geschickt werden. Falls Sie keine Hausärztin oder keinen Hausarzt haben, können Sie sich auch an eine spezielle Covid-19-Praxis wenden.

Schon bevor Ihr Testergebnis vorliegt, sollten Sie sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen eine FFP2-Maske tragen.

Wenn Sie keine Symptome haben und kein akuter Verdacht auf eine Infektion besteht (keine Kontaktperson), haben Sie die Möglichkeit, sich in einer öffentlichen Teststelle kostenfrei schnelltesten zu lassen (Antigen-Selbsttest). Alternativ können Sie Ihren Infektionsstatus auch zu Hause mit einem Antigen-Selbsttest prüfen. Näheres finden Sie unter dem Bereich Schnell- und Selbsttests.

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Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen erlassen, um die Gesundheitsämter hinsichtlich der Anordnung einer Quarantäne zu entlasten. Die Allgemeinverfügungen legen fest, wer sich auch ohne Anordnung des Gesundheitsamtes verpflichtend in Quarantäne begeben muss. Dies betrifft in der Regel enge Kontaktpersonen,Verdachtspersonen, die typische Covid-19-Symptome zeigen und positiv getestete Personen. Eine Übersicht über die jeweiligen Allgemeinverfügungen in den zwölf Berliner Bezirken finden Sie auf unserer Webseite unter Quarantäne.

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Grundsätzlich gilt: Reduzieren Sie Ihre Kontakte und beobachten Sie, ob Sie Symptome haben. Ob Sie in Quarantäne müssen, hängt davon ab, ob Sie in engerem Kontakt mit der positiv getesteten Person standen und ob Sie bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder als genesen gelten. Zu engeren Kontakten zählen Kontakte durch beispielsweise ein direktes Gespräch ohne Mund-Nasen-Schutz bei weniger als 1,5 Meter Abstand, das länger als 10 Minuten war. Das können zum Beispiel Personen aus demselben Haushalt sein.

Die positiv getestete Person muss die jeweiligen engeren Kontakte beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Die Allgemeinverfügungen der Bezirke weisen positiv getestete Personen an, die engeren Kontakte selbstständig zu informieren. Dann beginnt die behördliche Nachverfolgung. In der Regel werden nur die engeren Kontaktpersonen erfasst, die im Zeitraum ab zwei Tagen vor Symptombeginn stattfanden. Sollten Sie als Kontaktperson gemeldet werden, wird Sie Ihr Gesundheitsamt gegebenenfalls kontaktieren und abklären, ob Sie eine enge Kontaktperson sind. Wenn das zutrifft, wird in der Regel eine Quarantäne angeordnet und Sie werden entweder vom für Sie zuständigen Gesundheitsamt oder von der positiv getesteten Person darüber informiert. Sollten Sie schon vorzeitig von dem positiven Kontakt erfahren haben, – etwa durch einen persönlichen Anruf – rekonstruieren Sie gemeinsam, ob Sie einen engen Kontakt hatten oder diesen ausschließen können.

Falls Sie zum engeren Kontaktkreis gehören, reduzieren Sie vorsorglich Ihre eigenen Kontakte und begeben Sie sich in Selbstquarantäne. Melden Sie sich zudem bei Ihrem Gesundheitsamt. Falls Sie Symptome haben sollten, teilen Sie das dem Gesundheitsamt bitte zusätzlich mit. Wenn Sie eine enge Kontaktperson sind, schickt Sie das Gesundheitsamt in Quarantäne und testet Sie gegebenenfalls auf Corona. Die Absonderungspflicht gilt nicht für Genesene für einen Zeitraum von sechs Monaten und vollständig Geimpfte, es sei denn die positiv getestete Person hat sich mit einer der besorgniserregenden Virusvarianten (außer Alpha/B.1.1.7 und Delta/B.1.617.2) infiziert oder es treten Corona-typische Symptome auf. Eine Testung von Kontaktpersonen findet nicht mehr in allen Fällen statt, über das Vorgehen im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt. Auch wenn Sie negativ getestet wurden, bleiben Sie zunächst in Quarantäne, da das Ergebnis nur eine Momentaufnahme darstellt.

Mehr zur Nachverfolgung von Kontakten in der Diagnostik finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Dort finden Sie auch die aktuellen Regelungen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

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Wann eine Symptomatik auftritt, ist sehr unterschiedlich. Es gibt auch Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, die keinerlei Symptomatik aufweisen. Es kann sein, dass man auch bis zu 14 Tagen nach der Ansteckung noch Symptome entwickelt. Häufiger treten nach einer Infektion die Symptome jedoch früher auf, im Mittel zwischen 5-6 Tagen.

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Ob ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest im Verdachtsfall durchgeführt wird, entscheidet der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin. Generell gilt, dass bei positivem Schnelltestergebnis zur Bestätigung des positiven Ergebnisses ein PCR-Bestätigungstest erforderlich ist.

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Das Ergebnis sagt erst einmal, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung negativ waren. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Man kann nicht ausschließen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt positiv getestet werden, weil sich im Falle einer Ansteckung die Virenlast in Ihrem Körper erhöht hat.

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Wurden Sie positiv auf das Coronavirus getestet, ergeben sich für Sie je nach Art der Testung weitere Pflichten:

  • Sie haben im privaten Rahmen einen Antigen-Selbsttest mit positivem Ergebnis durchgeführt: Sie sind in dieser Situation dazu verpflichtet, das Testergebnis unverzüglich mittels PCR-Test verifizieren zu lassen. Darüber hinaus sollten Sie sämtliche Kontakte bis zum Ergebnis des Testes vorsorglich vermeiden.
  • Sie haben nach einem Schnelltest oder Selbsttest, der unter Aufsicht durchgeführt wurde, ein positives Ergebnis erhalten: Für Sie gelten nun sowohl eine Pflicht zur Selbstisolierung als auch die Verpflichtung, einen PCR-Test zur Bestätigung durchführen zu lassen. Sie dürfen die Selbstisolation nur verlassen, um den PCR-Test vorzunehmen. Fällt dieser negativ aus, müssen Sie sich nicht mehr isolieren.
  • Sie wurden mittels PCR-Test positiv getestet: In diesem Fall müssen Sie sich unverzüglich in die häusliche Isolierung begeben.

Die Pflicht zur häuslichen Isolation gilt in jedem Fall für vierzehn Tage, sofern das zuständige Gesundheitsamt nicht anders entscheidet. Bei positivem PCR-Testergebnis dürfen Sie die Isolierung erst dann verlassen, wenn ein weiterer Test nach frühestens 14 Tagen ein negatives Ergebnis anzeigt.

Meiden Sie während der Selbstisolation auch zu Hause Kontakte, sollten Sie mit anderen Menschen zusammenwohnen. Informieren Sie diejenigen, mit denen Sie zwei Tage vor Symptombeginn und danach engeren Kontakt hatten. Die engeren Kontakte müssen Sie außerdem bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. In der Regel werden nur die engeren Kontakte erfasst, die Sie zwei Tage vor Symptombeginn und danach hatten. Sie erleichtern dem Gesundheitsamt die Arbeit, wenn Sie folgende Kontaktdaten angeben: vollständiger Name, Telefonnummer, E-Mail oder Postanschrift. Empfehlenswert ist wenigstens die Postleitzahl, damit an das zuständige Gesundheitsamt verwiesen werden kann.

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

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Das lässt sich nicht abschließend sagen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass man innerhalb der zwei Tage vor Symptombeginn sehr ansteckend ist und bis mindestens zehn Tage nach Symptombeginn ansteckend sein kann. Wann Symptome nach einer Infektion auftreten, ist jedoch sehr unterschiedlich und kann bis zu 14 Tage dauern. Wenn Menschen einen schweren Krankheitsverlauf erleiden, können diese auch länger infektiös sein.

Bei Personen, die zwar positiv getestet wurden, aber bei denen nicht klar ist, wann sie sich angesteckt haben, wird der Tag der Testung als Referenztag genommen und die Zeitspanne von zwei Tage vor Testung bis zehn Tage danach als mögliche Infektionszeit angenommen. Bei symptomlosen Personen, die positiv getestet wurden und auch den Zeitpunkt der Ansteckung ausmachen können, wird ab dem den dritten Tag nach diesem Kontakt als Referenzpunkt für den infektiösen Zeitraum herangezogen.

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Bei einer Corona-Erkrankung wird vom behandelnden Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt, die beim Arbeitgeber einzureichen ist. Im Fall einer positiven Testung ohne Symptome und Krankheitszeichen erfolgt die Anordnung der Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt, die Bescheinigung darüber ist ebenfalls beim Arbeitgeber einzureichen.

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Coronavirus und Mutationen

Das Coronavirus – auch SARS-CoV-2 genannt – löst die als Covid-19 bezeichnete Krankheit aus und kann auf Tiere wie Menschen übertragen werden. Das Virus kann Krankheitssymptome unterschiedlichen Schweregrads auslösen: von Halsschmerzen über eine leichte Erkältung bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen. Nicht jede Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, verspürt Krankheitssymptome. Über die Symptomatik ist sich die Wissenschaft nicht einig. Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) treten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion häufig auf: Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Störungen des Geruchs- und/ oder Geschmackssinns.

Die Charité Berlin hat eine browserbasierte Corona-App entwickelt, mit der Sie noch vor Anruf bei der dazugehörigen Untersuchungsstelle herausfinden können, ob Ihre Symptomatik für eine Corona-Infektion spricht oder nicht.

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Mutationen sind Veränderungen des Genmaterials des Coronavirus. Sie sind ein ganz natürlicher und häufiger Vorgang, der ständig bei der Virus-Vermehrung auftritt. Mit der Zeit sind daher viele verschiedene Varianten des Virus entstanden. Virusmutationen können dann gefährlich werden, wenn sie folgende Auswirkungen haben:

  • schwerere Krankheitsverläufe nach einer Virus-Infektion,
  • höhere Übertragbarkeit, d.h. leichtere Verbreitung des Virus,
  • eingeschränkte Immunantwort, d.h. größere Wahrscheinlichkeit einer Neuinfektion nach bereits überstandener Infektion oder nach einer Impfung.

Weitere Informationen und Empfehlungen zu den neuen SARS-CoV-2-Virusvarianten finden Sie auf der Seite des Robert Koch-Instituts.

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Für SARS-CoV-2 wurden aktuell vier besorgniserregende Varianten in Berlin nachgewiesen: Alpha (B.1.1.7), welche erstmalig in Großbritannien entdeckt wurde, Beta (B.1.315), die ursprünglich zuerst in Südafrika gemeldete Mutation, Variante Gamma (P.1), die erstmals in Brasilien gemeldet wurde und die Virusvariante Delta (B.1.617.2), die erstmals in Indien registriert wurde.

Delta ist mittlerweile die dominante Variante in Berlin (sowie in Gesamtdeutschland). Diese Virusvariante wird international intensiv beobachtet und untersucht. Bei Delta wird eine wesentlich höhere Übertragbarkeit angenommen.
Für Alpha wurde eine höhere Übertragbarkeit nachgewiesen und es gibt Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe. Für die Variante Beta wird ebenfalls eine höhere Übertragbarkeit angenommen. Die Verbreitung von Beta und Gamma ist in Berlin äußerst gering. Die Verbreitungsrate dieser und anderer Virus-Varianten wird auch durch die Berliner Labore beobachtet.

Weitere Informationen und Empfehlungen zu den neuen SARS-CoV-2-Virusvarianten finden Sie auf der Seite des Robert Koch-Instituts .

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Um die Verbreitung von SARS-CoV-2-Varianten in der Bevölkerung zu erfassen, wird eine Anzahl von PCR-positiven Proben regelmäßig mit besonderen Labortests auf Veränderungen des Virus-Genmaterials untersucht. Die vollständige Genomsequenzierung ist ein sehr aufwändiges Verfahren, das neben der Identifikation bereits bekannter Virus-Varianten auch das Aufspüren neuer Mutationen ermöglicht.

Mit einer variantenspezifischen PCR-Testung können bereits bekannte Virusmutationen schneller und einfacher ermittelt werden. Die Coronavirus-Testverordnung und die Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundes geben den rechtlichen Rahmen zur Sicherstellung dieser Verfahren. Die Senatsverwaltung für Gesundheit und die Gesundheitsämter stehen in engem Austausch mit den Berliner Laboren, um das Infektionsgeschehen zu überwachen.

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Halten Sie sich an die allgemeinen Hygienehinweise, die beispielsweise auch bei Grippeviren gelten:

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen über eine Mindestdauer von 20 Sekunden
  • nicht in die Hand niesen oder husten, sondern in die Armbeuge
  • sich so wenig wie möglich mit den Händen ins Gesicht fassen
  • Händeschütteln vermeiden
  • Abstand zu Erkrankten halten
  • häufiges Lüften der Innenräume

Versuchen Sie zudem grundsätzlich einen Mindestabstand zu anderen Personen zu halten. Da, wo Sie das nicht können, tragen Sie bitte eine Maske. Besonderen Schutz bieten bei richtiger Anwendung FFP2-Masken.

Laden Sie sich die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf Ihr Smartphone und aktivieren Sie die App. Mehr Informationen finden Sie im FAQ der Bundesregierung.

Außerdem ist zu empfehlen, ein individuelles Kontakttagebuch zu führen.

Sollten Sie wegen Corona oder als Verdachtsfall in häuslicher Quarantäne in Ihrem privaten Haushalt leben, dann beachten Sie bitte die besonderen Regeln zur sicheren Abfallentsorgung des Bundesumweltministeriums.

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Ein individuelles Kontakttagebuch hilft Ihnen im Fall einer Coronainfektion zügig diejenigen Personen präsent zu haben, mit denen Sie in den vergangenen Tagen Kontakt hatten. Damit sorgen Sie dafür, dass bei einem positiven Testergebnis nicht zu viel Zeit bei der Rückverfolgung der Kontaktketten verloren geht oder Personen vergessen werden und entlasten die Gesundheitsämter durch Ihr aktives Zutun.

Zu raten ist dabei, dass Sie sich diejenigen Zusammenkünfte notieren, die für Sie nicht alltäglich sind, d.h. nicht das Abendessen mit Ihrer Familie, aber schon das Abendessen mit einer anderen Person, die nicht zu Ihrem Haushalt gehört. Am besten notieren Sie sich: Das Datum, den Namen der Person oder der Personen, den Ort, die ungefähre Uhrzeit und die Dauer des gemeinsamen Aufenthalts, Situation, sowie raumspezifische und schutz- und hygienespezifische Gegebenheiten wie etwa drinnen mit Maske, drinnen ohne Maske oder draußen ohne Maske. Außerdem ist es ratsam festzuhalten, ob die Raumsituation eher beengt oder viel Abstand möglich war.

Für ein Kontakttagebuch können Sie zum Beispiel die Corona-Warn-App der Bundesregierung, Ihr Smartphone oder auch einfach einen leeres Blatt Papier verwenden. Mit der Luca-App können Sie private Treffen dokumentieren.

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Weiterführende externe Informationsangebote