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Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten

Wir informieren fortlaufend über den Umgang mit dem Coronavirus.

Stand: 25. Januar 2021

Kontakte, Aufenthalt im öffentlichen Raum und Gewerbe

Sie dürfen sich noch mit anderen Menschen treffen, sind aber angehalten, Ihre physisch sozialen Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Insbesondere gilt das für Personen, die Symptome haben, die für eine Coronavirus-Infektion sprechen, wie zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen oder bei Verlust des Geruchs- und bzw. oder Geschmackssinns. Bitte verlassen Sie Ihr zu Hause nur aus triftigen Gründen. Ein triftiger Grund ist zum Beispiel, dass Sie Lebensmittel einkaufen müssen oder Bewegung im Freien.

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens gilt momentan eine verschärfte Kontaktbeschränkung. Private Zusammenkünfte sind nur noch mit einer weiteren haushaltfremden Person erlaubt. Bei Alleinerziehenden sind Kinder bis einschließlich 12 Jahren ausgenommen.

Im öffentlichen Raum müssen Sie grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten. Sie sind angehalten, den Mindestabstand auch bei Treffen im privaten Bereich zu beachten.
Dort wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist jede Person angehalten eine Maske zu tragen. Im Kontakt mit denjenigen, mit denen Sie gemeinsam in einem Haushalt leben, oder in einer Partnerschaft oder für die Sie ein Sorge- und Umgangsrecht haben, wenn jemand im Sterben liegt oder schwerkrank ist, müssen Sie keinen Mindestabstand einhalten.

Eine Übersicht der triftigen Gründe finden Sie in der Verordnung unter §2, Absatz 3.

Ausnahmen für Kontaktbeschränkungen finden Sie in der Verordnung unter §2 Absatz 2.

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Bei allen privaten Treffen dürfen nur noch Personen aus einem Haushalt und höchstens einer Person aus einem weiteren Haushalt zusammenkommen. Bei Alleinerziehende werden Kinder bis einschließlich 12 Jahren nicht mitgezählt.

Bei Bestattungen und Trauerfeiern gelten keine Personenobergrenzen, jedoch muss der Mindestabstand gewahrt werden können. Bei Feierlichkeiten anlässlich einer Beerdigung dürfen im Freien bis zu 50 Personen teilnehmen, in geschlossenen Räumen ist die Anzahl auf höchstens 20 Personen begrenzt. Sollten mehr als 20 Personen im Freien anwesend sein, muss der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept erstellen.

Um sich und andere zu schützen, sind Sie angehalten, auch im Privaten 1,5 Meter Abstand zu wahren, wenn Sie Menschen bei sich haben, mit denen Sie nicht in einem Haushalt zusammenleben oder ein Sorge- und Umgangsrecht haben (siehe Ausnahmen nach §2, Absatz 2).

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Grundsätzlich dürfen Sie aufgrund des gegenwärtigen Infektionsgeschehens Ihre Wohnung nur aus triftigen Gründen, wie etwa zum Einkaufen oder zum Sport im Freien, verlassen. Sollte die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 200 gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner:innen überschreiten, darf das Stadtgebiet nur noch innerhalb eines Radius von 15 Kilometern verlassen werden. Der aktuelle Inzidenzwert wird im täglichen Corona-Lagebericht durch die Senatsverwaltung für Gesundheit veröffentlicht.

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Sollte die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner:innen überschreiten, ist in einigen Fällen das Verlassen des Berliner Stadtgebietes auch über einen Umkreis von 15 Kilometern hinaus weiterhin zulässig. Dafür muss ein triftiger Grund vorliegen. Triftige Gründe hierfür sind unter anderem Arztbesuche, Behördentermine, die Ausübung beruflicher Tätigkeiten und die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen. Eine Übersicht aller Ausnahmen für die 15-Kilometer-Regel finden Sie in der Verordnung unter §2 Absatz 3.

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Geschäfte im Einzelhandel müssen geschlossen bleiben. Weiterhin geöffnet bleiben Geschäfte für Lebensmittel und Getränke, Tabakläden, Schreibwarenläden, Zeitungskioske, Buchläden, Apotheken, Banken, Geschäfte für Sanitätsbedarf sowie Brillenläden und Geschäfte für Hörgeräte. Auch Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, der gewerbliche Handwerkerbedarf und Fahrrad- wie Kfz-Werkstätten dürfen weiterhin ihre Waren und Dienstleistungen anbieten.

Clubs, Messen, messeähnliche Ausstellungen, Floh- und Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen dürfen nicht öffnen. Ebenso müssen Vergnügungsstätten, wie Kinos, Theater und Konzerthäuser, Diskotheken, Shisha-Bars und Rauchergaststätten für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben und auch Fahrschulen und ähnliche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben.

Hotels und Betreibende von Ferienwohnungen und ähnlichen Betrieben dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten. Nichttouristische Übernachtungen – zum Beispiel im Rahmen eines Familienbesuchs oder einer Dienstreise – sind erlaubt.

Kosmetikstudios, Sonnenstudios und weitere Betriebe im Bereich der Körperpflege, wie Massagepraxen, Tattoo-Studios und Friseursalons dürfen nicht öffnen. Saunen, Dampfbäder, Thermen und ähnliche Einrichtungen müssen ebenso geschlossen bleiben. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sind erlaubt. Auch der Prostitution darf gewerblich weder innerhalb noch außerhalb der Betriebsstätten nachgegangen werden.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe nicht öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

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Offen bleiben Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und Getränke, Tabakläden, Schreibwarenläden, Zeitungskioske, Buchläden, Apotheken, Banken, Geschäfte für Sanitätsbedarf sowie Brillenläden und Geschäfte für Hörgeräte. Offen bleiben auch Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, der gewerbliche Handwerkerbedarf und Fahrrad- wie Kfz-Werkstätten.

Praxen, die medizinisch notwendige Behandlungen durchführen, wie Physiotherapien und Fußpflege, dürfen weiterhin öffnen. Die Kundschaft sowie körpernahes Personal sind dazu verpflichtet einen Mundschutz zu tragen und die Hygienevorgaben einzuhalten.

Restaurants, Gaststätten und Kantinen dürfen Speisen und Getränke zur Abholung und Lieferung anbieten. In der Zeit zwischen 23 und 6 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden.

Mehr Informationen dazu, welche Gewerbe öffnen dürfen, finden Sie in der Auslegungshilfe.

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Geschäfte müssen bis vorerst zum 14. Februar 2021 geschlossen bleiben. Offen bleiben Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und Getränke, Tabakläden, Schreibwarenläden, Zeitungskioske, Buchläden, Apotheken, Geschäfte für Sanitätsbedarf sowie Brillenläden und Geschäfte für Hörgeräte. Offen bleiben auch Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, der gewerbliche Handwerkerbedarf und Fahrrad- wie Kfz-Werkstätten.

Die Geschäfte müssen aber den Einlass regulieren. Der Richtwert für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 800m² lautet: Nur eine Person je 10m² Gesamtverkaufsfläche. Sollte die Fläche größer sein als 800m² gilt für die restliche, darüberhinausgehende Fläche: nur eine Person je 20m². Die zulässige Personenobergrenze für Geschäfte mit Verkaufsflächen, die größer als 800m² sind, ergibt sich damit aus der Summe beider Einheiten.

Bei Geschäften, die kleiner als 20m² sind, gilt entsprechend, dass nur eine Person das Geschäft zum Einkaufen betreten darf.

Wenn Sie einkaufen gehen, müssen Sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Der Ausschank, die Abgabe und der Verkauf von alkoholischen Getränken sind in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages verboten. Der Verkauf von Alkohol zum unmittelbaren Verzehr ist verboten.

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Schulen, Kitas und Hochschulen

Es findet derzeit kein Regelbetrieb in den Berliner Schulen statt, die Präsenzpflicht ist weiterhin ausgesetzt.

Statt Präsenzunterricht findet ein schulisch angeleitetes Lernen zu Hause statt. Für Abschlussklassen gelten besondere Regelungen. Die Primarstufen bieten weiterhin eine Notbetreuung an. Diese Möglichkeit kann nur in Anspruch genommen werden, wenn es zwingend notwendig ist. Alleinerziehende sowie Eltern, bei denen mindestens ein Elternteil aus systemrelevanten Berufsgruppen ist, können dieses Angebot zur Betreuung ihres Kindes in Anspruch nehmen. Alle systemrelevanten Berufe werden in der KRITIS-Liste veröffentlicht.

Mehr Informationen zum Schulbetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Alle Eltern sind angehalten ihre Kinder zu Hause zu betreuen und die Notversorgung nur zu beantragen, wenn der Betreuungsbedarf außerordentlich dringend und die Betreuung nicht anders möglich ist. Um die Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können, muss zusätzlich eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:

  • Mindestens ein Elternteil muss in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeiten. Alle Berufe, die zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur der Stadt als unverzichtbar gelten, werden in der KRITIS-Liste veröffentlicht.
  • Ein Elternteil ist alleinerziehend.

Mehr Informationen zum Kitabetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Während der Winterferien (1. bis 6. Februar 2021) können bestimmte Schüler:innen in kleinen, festen Gruppen Unterrichtsstoff nachholen. Das Angebot richtet sich an Grundschüler:innen der Klasse 2 sowie an Schüler:innen der Klassenstufen 9 und 10, die bereits an der Sommerschule II teilgenommen haben und aufgrund der Corona-Pandemie im gesonderten Maße beim Lernen benachteiligt sind. Je nach Kapazitäten wird das Angebot auch auf Schüler:innen der Klassen 1, 7 und 8 ausgeweitet. Weitere Informationen zur Winterschule 2021 finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Ja. Kitas und Kindertagespflegestellen sind geschlossen und haben auf Notbetrieb umgestellt.

Mehr Informationen zur Notbetreuung und zum Kitabetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Alle Eltern sind angehalten ihre Kinder zu Hause zu betreuen und die Notversorgung nur zu beantragen, wenn der Betreuungsbedarf außerordentlich dringend und die Betreuung nicht anders möglich ist. Um die Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können, muss zusätzlich eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:

  • Mindestens ein Elternteil muss in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeiten. Alle Berufe, die zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur der Stadt als unverzichtbar gelten, werden in der KRITIS-Liste veröffentlicht.
  • Ein Elternteil ist alleinerziehend.
  • Die Familie befindet sich in einer sozial schwierigen Situation. Hier findet eine Einzelfallprüfung statt.

Mehr Informationen zum Kitabetrieb finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Der Anspruch auf Kinderkrankengeld für berufstätige Eltern während der Corona-Krise wurde rückwirkend zum 5. Januar 2021 ausgeweitet. Jedes Elternteil hat nun Anspruch auf 20, Alleinerziehende auf 40 Tage pro Kind. Bei mehr als zwei Kindern besteht für Elternpaare und Alleinerziehende ein Anrecht auf maximal 90 Arbeitstage. Neu ist, dass wenn Kita oder Schule pandemiebedingt geschlossen sind, dieser Anspruch auch in Fällen besteht, in denen das Kind nicht krank ist. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten. Die Regelung gilt für Kinder unter 12 Jahre, bei Kindern mit Behinderung gilt keine Altersgrenze.

Weitere Informationen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Zwei benachbarte oder familiär verbundene Haushalte dürfen sich die Beaufsichtigung der dazugehörigen Kinder unter zwölf Jahren teilen. Voraussetzung dafür ist, dass die privat organisierte Betreuung unentgeltlich, wechselseitig und in festen Gruppen erfolgt. Das bedeutet, dass die Kinder beider Haushalte wechselseitig mal von einem, mal von dem anderen Haushalt beaufsichtigt werden dürfen.

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Die staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin haben bei ihrem Betrieb die jeweils geltenden Vorgaben der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung, insbesondere deren Vorgaben zu Hygienemaßnahmen und zur Anwesenheitsdokumentation zu beachten. Sie dürfen bis zum 31. März 2021 nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Der Lehrbetrieb im Wintersemester 2020/2021 wird grundsätzlich mit Online-Formaten und nicht im Präsenzlehrbetrieb durchgeführt. Bis zum 15. Februar 2021 bleibt der Betrieb an den Hochschulen verstärkt eingeschränkt. Präsenzveranstaltungen finden nicht statt. Ausnahmen können nur erlaubt werden für bereits geplante Präsenzprüfungen, inklusive Aufnahmeprüfungen, sowie für Praxisformate, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. Die Anzahl an Teilnehmenden ist dabei auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. Für Studierende ist die Teilnahme freiwillig, bei Nichtteilnahme entstehen ihnen keine Nachteile.

Wissenschaftliche Bibliotheken dürfen bis zum 15. Februar 2021 nur Online-Dienste und Leihbetrieb anbieten.

Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden Sie auch auf der Sonderseite der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung.

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Maskenpflicht, Personenobergrenzen und Freizeit

Eine medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung ist wichtig in Situationen, in denen Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht immer einhalten können – und damit das Infektionsrisiko steigt.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2-, KN95- oder OP-Maske) besteht für Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr, an Bahnhöfen, an Haltestellen, am Flughafen, auf Fähren und in Fährterminals. Zudem muss auch in Geschäften, beim Aufsuchen von ärztlichen Praxen, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen oder bei Gottesdiensten eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden.

Die Maskenpflicht mit Mund-Nasen-Bedeckung gilt in Büro- und Verwaltungsgebäuden und in Aufzügen. Wenn Sie sich an Ihrem festen Arbeitsplatz befinden und der Mindestabstand eingehalten wird, können Sie die Maske ablegen.

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt zudem für jede Person auf Demonstrationen, auf Märkten, in Warteschlangen, auf Parkplätzen und auf bestimmten Straßen, Orten und Plätzen. Auch in unmittelbarer Nähe von Geschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben muss eine Maske getragen werden.

Die vollständige Auflistung aller Bereiche, für die eine Pflicht besteht, finden Sie in der Infektionsschutzverordnung unter §4.

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Medizinische Gesichtsmasken sind sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Im öffentlichen Personenverkehr inklusive der Bahnhöfe, den Fährterminals und dem Flughafen ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske Pflicht. Dieses Gebot gilt auch bei Gottesdiensten, in Arztpraxen, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in Geschäften des Einzelhandels, in Einkaufszentren sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr.

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Ja, und zwar an Menschen mit geringem Einkommen, an Wohnungslose und an Geflüchtete. Dafür steht zunächst ein Kontingent von 3,5 Millionen Masken zur Verfügung.

Wenn Sie wenig Einkommen haben, können Sie sich an Ihren Bezirk wenden, um Masken zu bekommen. Einen Anspruch darauf haben Sie zum Beispiel, wenn Sie Sozialhilfe oder Hartz-IV-Leistungen beziehen oder, wenn Sie studieren und Bafög bekommen. Auch Auszubildende mit Ausbildungsbeihilfe können ihren Anspruch geltend machen. Einen Nachweis sollten Sie mitführen. Die jeweiligen Bezirksämter geben bekannt, wann und wo die Masken ausgegeben werden.

Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten übernimmt die Verteilung in Unterkünften für Geflüchtete. Wohnungslose Menschen erhalten Masken in Unterkünften der Berliner Kältehilfe.

Für jede Person stehen zunächst kostenlos fünf Masken zur Verfügung.

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Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind von der Maskenpflicht befreit.

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Wenn Sie gegen die Maskenpflicht verstoßen, müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zu sechs Jahren, Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Bedeckung tragen können oder gehörlose und schwerhörige Menschen und ihre Begleitung.

Die Mund-Nasen-Bedeckung muss Mund und Nase bedecken, damit eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird.

Den vollständigen Paragraphen zur Mund-Nasen-Bedeckung finden Sie in der Verordnung unter §4.

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Jede größere Ansammlung von Menschen birgt ein erhöhtes Infektionsrisiko, insbesondere, wenn Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Zum Schutze der Bevölkerung, auch der Demonstrierenden selbst, ist die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beschlossen worden. Veranstalter sind verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept für ihre Demonstration vorzulegen. Da ein Wesen von Demonstrationen ist, dass die Teilnehmendenzahl sich im Verlaufe verändern kann, sind zusätzliche Vorkehrungen wichtig. Dazu zählt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

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Ja, Gottesdienste sowie weitere religiös-kultische Veranstaltungen sind weiterhin erlaubt. Zum Schutz der Teilnehmenden muss ein Hygienekonzept umgesetzt werden, das dem Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur entspricht. Dementsprechend dürfen Gottesdienste nicht länger als 60 Minuten dauern. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen gewahrt und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen während des gesamten Gottesdienstes eingehalten wird. Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske ist verpflichtend.

Ist ein Gottesdienst oder eine ähnliche Veranstaltung mit mehr als 10 Teilnehmenden geplant, ohne dass die Religionsgemeinschaft ein Hygienekonzept etabliert hat, dass den Vorgaben der Kulturverwaltung entspricht, muss die Veranstaltung spätestens zwei Werktage vor ihrer Durchführung dem zuständigen Ordnungsamt mitgeteilt werden.

Das Gemeindesingen ist in Innenräumen nicht erlaubt. Unter freiem Himmel ist ein 15-minütiger Gemeindegesang mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich. Der Abstand zwischen den Teilnehmenden muss mindestens 2 Meter betragen.

Um im Infektionsfall Kontakte schnell nachverfolgen zu können, müssen Anwesenheitslisten geführt werden.

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Konzerte, Theater-, Opern- und Konzerthausaufführungen sowie weitere künstlerische und musikalische Darbietungen mit Publikum vor Ort sind derzeit verboten. Das bezieht auch Tanzveranstaltungen und Veranstaltungen mit ein, die dem Kultur-, Freizeit- oder Unterhaltungsbereich zuzuordnen sind.

Darüber hinaus sind Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen in Innenräumen und mit mehr als 50 Personen im Freien verboten.

Die Ausnahmen finden Sie in der Infektionsschutzverordnung unter §9, Absatz 3.

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Für Veranstaltungen gibt es weiterhin Obergrenzen für die Anzahl an Personen, die zeitgleich anwesend sein dürfen:

In geschlossenen Räumen gilt:
  • bei privaten Veranstaltungen: nicht mehr als die Personen aus dem eigenen Haushalt und eine Person aus einem anderen Haushalt. Bei Alleinerziehenden werden deren Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres nicht mitgezählt.
  • bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 20 Personen
Im Freien gilt:
  • bei privaten Veranstaltungen: gelten dieselben Regeln wie in geschlossenen Räumen
  • bei allen anderen Veranstaltungen: nicht mehr als 50 Personen

Die Veranstalter müssen ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten, in dem auch dargelegt ist, wie der Mindestabstand eingehalten werden kann und eine Anwesenheitsdokumentation führen, wenn geschlossene Räume bei der Veranstaltung mit genutzt werden, um schnell bei einem möglichen Infektionsfall reagieren zu können. Im privaten Rahmen muss bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 20 zeitgleich anwesenden Personen auch ein solches Konzept erstellt werden.

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Versammlungen, also Demonstrationen oder Kundgebungen, dürfen ohne eingeschränkte Zahl an Teilnehmenden stattfinden. Unabhängig davon, ob eine Versammlung im Freien oder in geschlossenen Räumen durchgeführt wird, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Teilnehmende an Autokorsos sind von dieser Pflicht befreit. Die jeweiligen Versammlungsleitungen tragen die Verantwortung dafür, dass der Mindestabstand sichergestellt wird und die Hygieneregeln eingehalten werden und müssen das auch in einem Schutz- und Hygienekonzept darlegen können. Dokumentiert werden müssen die Anwesenden auf Demonstrationen nicht.

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Der Zoologische Garten, der Botanische Garten und der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde sind für den Publikumsverkehr geöffnet, jedoch nicht die geschlossenen Bereiche, wie die Gewächshäuer, das Aquarium oder die Tierhäuser der Einrichtungen.

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Museen, Gedenkstätten und ähnliche Kultur- und Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Bibliotheken können für den Leihbetrieb öffnen. Der Verband Öffentlicher Bibliotheken Berlins hat für sich beschlossen die eigenen Angebote vorerst bis zum 14. Februar ausschließlich digital anzubieten.

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Die Senatsgesundheitsverwaltung hat eine Pflegemaßnahmen-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Besuchszeit der betreuten Personen in Pflegeeinrichtungen wird damit auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt. Der Besuch darf auf dem eigenen Zimmer empfangen werden. Voraussetzung ist, dass bei den Besucher:innen keine Atemwegsinfektionenvorliegen und ein negativer Corona-Test vorhanden ist, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zudem muss während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil besondere Form der medizinischen Gesichtsmaske getragen werden.

Sollte ein Corona-Fall in einem Pflegeheim auftreten, muss das Besuchsrecht für zunächst eine Woche durch die Leitung eingeschränkt werden.

Keine Einschränkungen gibt es beispielsweise für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen.

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Die Senatsgesundheitsverwaltung hat eine Krankenhaus-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Besuchszeit der medizinisch betreuten Personen wird damit auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt. Der Besuch darf keine Covid-19 Symptome aufweisen. Keine Einschränkungen gibt es beispielsweise für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen und für den Besuch von Kindern unter 16 Jahren. Außerdem sind Besuche im Rahmen der Seelsorge sowie durch Urkundspersonen, wie zum Beispiel Notare, immer möglich. Im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung kann die Leitung eines Krankenhauses darüber hinaus gehende Einschränkungen der Besuchsrechte beschließen. Bei Besuchen müssen Patient:in und Besucher:in eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Bei Geburten darf eine Person die Gebärende begleiten.

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Verantwortliche – etwa einer Veranstaltung – müssen die Teilnehmenden bzw. Anwesenden dokumentieren. Das gilt aktuell unabhängig davon, ob die Veranstaltung im geschlossenen Raum oder im Freien stattfindet. Durch die Dokumentation können im Fall einer Infektion mögliche Infektionsketten zurückverfolgt und die betroffenen Menschen schnell kontaktiert werden. Die Dokumentation muss folgende Informationen enthalten: den vollständigen Namen, Telefonnummer, Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthalts, Anschrift oder E-Mail-Adresse und die Anwesenheitszeit. Die Angaben müssen wahrheitsgemäß sein, sollte das nicht der Fall sein, kann ein Bußgeld erhoben werden. Der Person kann außerdem der Zutritt verwehrt werden.

Die Bestimmungen für die Anwesenheitsdokumentation lesen Sie unter §5 der Verordnung.

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Der Sportbetrieb ist nur eingeschränkt möglich. Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben. Sport darf grundsätzlich nur kontaktfrei ausgeübt werden.

Die kontaktfreie Sportausübung ist nur allein, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt erlaubt, sofern der Mindestabstand eingehalten wird. Für den Bereich Rehabilitationssport sind feste Gruppen mit maximal zehn Personen plus einer übungsleitenden Person erlaubt. Für den Bereich Profisport besteht ebenfalls eine Ausnahme von der Kontaktbegrenzung von maximal zwei Personen. Beim Sportbetrieb auf Sportanlagen muss eine Anwesenheitsdokumentation erstellt werden.

Es gelten weiterhin die allgemeinen Regeln der Infektionsschutzverordnung. Die Verantwortlichen müssen die Teilnehmenden vor Trainingsbeginn auf die jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepte hinweisen und auch dafür Sorge tragen, dass sie umgesetzt werden.

Der Wettkampfsport in den Bundesligen, den internationalen Ligen und vergleichbaren Wettkampfsystemen ist erlaubt, sofern er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Zuschauer sind nicht zugelassen.

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Reisen und Quarantäne nach Einreisen

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens sollten Sie auf nicht zwingend notwendige Reisen verzichten. Bleiben Sie möglichst zu Hause. Derzeit gilt in allen Bundesländern in Deutschland ein Verbot für touristische Übernachtungen. Sollten Sie doch in ein anderes Bundesland reisen, informieren Sie sich bitte vorab über die landesspezifischen Bestimmungen. Informationswebsites zum Thema Corona der anderen Bundesländer finden Sie unter Hinweise für Reisen innerhalb Deutschlands.

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Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Staaten als Risikogebiete einzustufen sind, also wo die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus hoch ist. Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht die Liste der Risikogebiete und aktualisiert sie fortlaufend. Falls Sie sich über die aktuellen Fallzahlen informieren möchten, zeigt das RKI in einem interaktiven Dashboard, wie sich das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Bundesländern darstellt.

Über die weltweite Verbreitung des Coronavirus informieren die WHO sowie die Johns Hopkins University, beide ebenso mit einem interaktiven Angebot.

Über die Fallzahlen in Europa informiert das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten .

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Wenn Sie sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nach Berlin in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich beim zuständigen Gesundheitsamt melden, einen Corona-Test machen und sich in die häusliche zehntägige Quarantäne begeben. Für die Meldung müssen Sie bundesweit eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Die dort hinterlegten Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen. Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, sind Sie dazu verpflichtet, sich vor oder unmittelbar nach der Einreise auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden und muss den Kriterien des Robert-Koch-Instituts entsprechen. Sie müssen das Testergebnis für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen aushändigen. Wenn Sie aus einem Hochrisikogebiet einreisen, müssen Sie schon bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen können. Hochrisikogebiete sind Gebiete mit sehr hohen Inzidenzwerten oder Gebiete, in denen Virusmutationen auftreten. Eine entsprechende Liste wird über das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Nach der Einreise müssen Sie sich unverzüglich und auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen ständig aufhalten. Dies gilt auch, wenn Sie zunächst über ein anderes Bundesland in die Bundesrepublik eingereist sind. Während der Quarantäne ist jeder Kontakt mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, verboten.

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Ja, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet oder einem Hochrisikogebiet im Ausland aufgehalten haben. Das regelt die aktuelle Einreise-Verordnung des Bundes. In diesem Fall sind Sie verpflichtet, sich vor oder unmittelbar nach der Einreise auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise gemacht werden, muss aber bis spätestens 48 Stunden nach Einreise erfolgen. Das Testergebnis oder ärztliche Zeugnis müssen Sie für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und auf Verlangen dem Gesundheitsamt aushändigen.

Wenn Sie aus einem Hochrisikogebiet kommen, müssen Sie bereits vor der Einreise nachweisen, dass Sie nicht mit Corona infiziert sind. Der Test darf ebenfalls nicht älter als 48 Stunden sein. Zu Hochrisikogebieten zählen Gebiete, in denen Virus-Mutationen aufgetreten sind oder Gebiete, in denen eine besonders hohe Inzidenz vorliegt, die mindestens 200 misst. Auch diese Gebiete werden vom Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Außerdem gelten weiterhin alle Quarantäne- und Meldepflichten.

Mehr Informationen zu den Themen häusliche Quarantäne, Melde- und Testpflichten finden Sie im Bereich Einreisen.

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Sie haben die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne nach Ihrem Aufenthalt in einem Risikogebiet vorzeitig zu beenden, wenn Sie nach frühestens fünf Tagen einen Corona-Test machen und das Ergebnis negativ ausfällt. Sie können sich diesbezüglich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Letztere informiert auch über Testmöglichkeiten in Berliner Arztpraxen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie in Quarantäne bleiben. Rückreisende mit Symptomen müssen sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und in Selbstquarantäne begeben.

Alle Voraussetzungen zur Verkürzung der häuslichen Quarantäne finden Sie in der Verordnung unter §23.

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Ja. Ausnahmen von der Quarantäne sind über ein gestuftes System definiert. Die genaue Abstufung finden Sie in der Verordnung unter §22.

Ausnahmen gibt es zum Beispiel für:

  • Familienangehörige ersten Grades, die ihre Familie in Berlin besuchen und dabei weniger als 72 Stunden bleiben oder Menschen, die vom Familienbesuch aus einem Risikogebiet nach Berlin zurückkommen und sich dort weniger als 72 Stunden aufgehalten haben (§22, Absatz 2, Nummer 1 a).). Familienangehörige ersten Grades sind Kinder und Eltern.
  • Personen, die nach Berlin für den Besuch von Familienangehörigen ersten und zweiten Grades einreisen und ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorweisen können, der höchstens 48 Stunden vor Einreise oder bei der Einreise in die Bundesrepublik gemacht worden ist (§22, Absatz 3, Nummer 2 a)). Familienangehörige ersten und zweiten Grades sind Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister.
  • Grenzpendler:innen, die sich zwingend notwendig, beispielsweise zum Zweck der Berufsausübung oder Ausbildung, in ein Risikogebiet begeben müssen und mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz in Berlin zurückkehren. Voraussetzung ist hier, dass angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden (§22, Absatz 2, Nummer 2 a).

Die genannten Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten nicht, wenn Sie sich in den letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

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Die pauschale Quarantänepflicht gilt nicht für Einreisende aus innerdeutschen Risikoregionen. Jedoch sind alle angehalten, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten. Touristische Übernachtungen sind verboten. Nichttouristische Übernachtungen in Hotels oder Beherbergungsbetrieben – zum Beispiel im Rahmen eines Familienbesuchs oder einer Dienstreise – sind erlaubt.

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Informieren Sie sich regelmäßig bei Ihrer Botschaft. Wenn Sie mit einem Schengen-Visum oder ohne Visum eingereist sind, finden Sie auf der Website des Landesamts für Einwanderung.

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Corona-Abklärung, Tests und Quarantäne

In der kälteren Jahreszeit nehmen Erkältungskrankheiten zu. Da sich die Symptome von Erkältungen und Corona-Erkrankungen ähneln, melden Sie sich bitte zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Dort wird das weitere Verfahren besprochen. Sollten sich Ihre Symptome verschlimmern, können Sie sich auch beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 melden. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt für das Winterhalbjahr, dass auch Menschen mit jeglicher Atemwegssymptomatik, auch wenn es nur ein Schnupfen ist, mindestens 5 Tage zuhause bleiben und sich dort isolieren.

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Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt empfiehlt im Abgleich mit den Testkriterien des Robert-Koch-Instituts die Abklärung durchführen zu lassen, wenn:

  • Sie schwere Covid-19-typische Symptome aufweisen
  • Sie eine akute Störung des Geschmacks- und Geruchssinns aufweisen
  • Sie Kontakt zu bestätigten Covid-19-Fällen hatten und ungeklärte Symptome haben, die für eine Erkrankung sprechen – z.B. mit Personen desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden
  • Sie akute Symptome einer Atemwegserkrankung haben und vor allem, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören oder im engen Kontakt mit Risikogruppen sind
  • Wenn sich ihr Gesundheitszustand bei einer akuten Symptomatik verschlechtert

Diejenigen, auf die diese Kriterien zutrifft, sollten sich vorsorglich selbst zu Hause isolieren und sich bei Ihrer Hausarztpraxis oder beim für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden, damit eine Abklärung vorgenommen wird. Gegebenenfalls entscheidet der Amtsarzt oder die Amtsärztin nach den genannten Kriterien des Robert Koch-Instituts über das weitere Vorgehen. Sollte ein Test gemacht werden und sie auf das Ergebnis warten, isolieren Sie sich bitte weiterhin zu Hause – zunächst für 14 Tage und befolgen Sie die Hygieneregeln.

Bei leichten Symptomen werden weitere Kriterien herangezogen, wie beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder der enge Kontakt zu Personen aus einer Risikogruppe. Bitte melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden. Ob getestet wird, entscheidet die behandelnde Hausärztin oder der behandelnde Hausarzt. Sie können sich alternativ auch bei einer speziellen Corona-Praxis melden.

Sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt entscheiden, dass ein Test gemacht werden muss, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer ausländischen Versicherung klären.

Zur Testung in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen und medizinischen Praxen und weiteren Einrichtungen spricht das Robert Koch-Institut gesonderte Empfehlungen aus.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat eine Hotline eingerichtet, bei der Sie sich telefonisch unter: 030/90282828 melden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 telefonisch zu melden.

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Wenn Sie entsprechende Symptome zeigen oder vermuten, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, sollten Sie sich an der Verfahrensweise orientieren, die unter „Wer sollte sich testen lassen?“ dargestellt ist. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Hausärztin bzw. Ihr Hausarzt. Falls ein Test durchgeführt werden soll, kann es – je nach Schweregrad ihrer Atemwegserkrankung – sein, dass Sie zu einer der speziellen Corona-Untersuchungsstellen geschickt werden. Falls Sie keine Hausärztin oder keinen Hausarzt haben, können Sie sich auch an eine spezielle Covid-19-Praxis wenden.

Schon bevor Ihr Testergebnis vorliegt, sollten Sie sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen erlassen, um die Gesundheitsämter hinsichtlich der Anordnung einer Quarantäne zu entlasten. Die Allgemeinverfügungen legen fest, wer sich auch ohne Anordnung des Gesundheitsamtes verpflichtend in Quarantäne begeben muss. Dies betrifft in der Regel Kontaktpersonen der Kategorie I,Verdachtspersonen, die typische Covid-19-Symptome zeigen und positiv getestete Personen. Eine Übersicht über die jeweiligen Allgemeinverfügungen in den zwölf Berliner Bezirken finden Sie auf unserer Webseite unter Quarantäne.

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Grundsätzlich gilt: Reduzieren Sie Ihre Kontakte und beobachten Sie, ob Sie Symptome haben. Ob Sie in Quarantäne müssen, hängt davon ab, ob Sie in engerem Kontakt mit der positiv getesteten Person standen. Zu engeren Kontakten zählen Kontakte durch beispielsweise ein direktes Gespräch ohne Mund-Nase-Bedeckung, das über mindestens 15 Minuten bei weniger als eineinhalb Abstand geführt wurde oder etwa bei Feiern mit unübersichtlicher Raumsituation (sogenannte Kontaktperson der Kategorie 1).

Die positiv getestete Person muss die jeweiligen engeren Kontakte beim eigenen Gesundheitsamt melden. Dann beginnt die behördliche Nachverfolgung. In der Regel werden nur die engeren Kontaktpersonen erfasst, die im Zeitraum von zwei Tagen vor Symptombeginn stattfanden. Sollten Sie als Kontaktperson gemeldet werden, wird Sie Ihr Gesundheitsamt gegebenenfalls kontaktieren und abklären, ob Sie eine Kontaktperson ersten Grades sind. Wenn das zutrifft, wird in der Regel eine Quarantäne angeordnet und sie entweder vom Gesundheitsamt oder von der positiv getesteten Person darüber informiert. Sollten Sie schon vorzeitig von dem positiven Kontakt erfahren haben, – etwa durch einen persönlichen Anruf – rekonstruieren Sie gemeinsam, ob Sie einen engen Kontakt hatten oder diesen ausschließen können.

Falls Sie zum engeren Kontaktkreis gehören, reduzieren Sie vorsorglich Ihre eigenen Kontakte und begeben Sie sich in Selbstquarantäne. Melden Sie sich zudem bei Ihrem Gesundheitsamt. Falls Sie Symptome haben sollten, teilen Sie das dem Gesundheitsamt bitte zusätzlich mit. Wenn Sie Kontaktperson Kategorie I sind, schickt Sie das Gesundheitsamt in Quarantäne und testet Sie gegebenenfalls auf Corona. Eine Testung von Kontaktpersonen findet nicht mehr in allen Fällen statt, über das Vorgehen im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt. Auch wenn Sie negativ getestet wurden, bleiben Sie zunächst in Quarantäne, da das Ergebnis nur eine Momentaufnahme darstellt.

Die Quarantäne kann auf zehn Tage verkürzt werden, wenn ein negativer Test vorliegt und Sie symptomfrei sind. Dieser darf frühestens zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden. Auch hier gilt: Im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt.

Mehr zur Nachverfolgung von Kontakten in der Diagnostik finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

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Der Anspruch auf einen Test besteht laut Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30. November 2020 für Personen, die als Kontaktperson von einer Ärztin oder einem Arzt oder dem öffentlichen Gesundheitsamt identifiziert wurde. Dazu gehören folgende Personengruppen:

  1. Personen, die insbesondere in Gesprächssituationen mindestens 15 Minuten ununterbrochen oder durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten.
  2. Personen, die mit einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person in demselben Haushalt leben oder gelebt haben.
  3. Personen, die durch die räumliche Nähe zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen auch bei größerem Abstand ausgesetzt waren (z. B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen).
  4. Personen, die sich mit einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person für eine Zeit von über 30 Minuten in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation aufgehalten haben (z. B Schulklasse, Gruppenveranstaltungen).
  5. Personen, die durch die „Corona-Warn-App“ des Robert Koch-Institutes eine Warnung mit der Statusanzeige
    „erhöhtes Risiko“ erhalten haben,
  6. Personen, die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten,
    a) die sie in ihrem Haushalt oder in dem Haushalt der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person behandeln, betreuen oder pflegen oder behandelt, betreut oder gepflegt haben, oder
    b) von der sie in ihrem Haushalt oder in dem Haushalt der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person
    behandelt, betreut oder gepflegt werden oder behandelt, betreut oder gepflegt wurden.
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Wann eine Symptomatik auftritt, ist sehr unterschiedlich. Es gibt auch Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, die keinerlei Symptomatik aufweisen. Es kann sein, dass man auch bis zu 14 Tagen nach der Ansteckung noch Symptome entwickelt. Häufiger treten nach einer Infektion die Symptome jedoch früher auf, im Mittel zwischen 5-6 Tagen.

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Ob ein PCR Test oder ein Antigen-Schnelltest durchgeführt wird, entscheidet der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin. Generell gilt, dass bei positivem Schnelltest zur Bestätigung des positiven Ergebnisses ein PCR-Bestätigungstest erforderlich ist. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, einen Test eigeninitiativ bei einer privaten Corona-Teststelle durchführen zu lassen. Die Kosten hierfür müssen Sie selber tragen.

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Das Ergebnis sagt erst einmal, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung negativ waren. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Man kann nicht ausschließen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt positiv getestet werden, weil, falls Sie sich angesteckt haben, sich die Virenlast in Ihrem Körper erhöht hat. Falls Sie in Quarantäne sind, kann diese mit einem negativen Test bei Symptomfreiheit auf zehn Tage verkürzt werden. Dieser darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden. Auch hier gilt: Im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt.

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Bei einem positiven Testergebnis sind Sie nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, sich zu Hause zu isolieren. Meiden Sie möglichst auch dort Kontakte, sollten Sie mit anderen Menschen zusammenwohnen. Wenn es Ihnen möglich ist, informieren Sie diejenigen, mit denen Sie zwei Tage vor Symptombeginn engeren Kontakt hatten. Die engeren Kontakte müssen Sie außerdem bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. In der Regel werden nur die engeren Kontakte erfasst, die Sie zwei Tage vor Symptombeginn hatten. Sie erleichtern dem Gesundheitsamt die Arbeit, wenn Sie folgende Kontaktdaten angeben: vollständiger Name, Telefonnummer, E-Mail oder Postanschrift. Empfehlenswert ist wenigstens die Postleitzahl, damit an das zuständige Gesundheitsamt verwiesen werden kann.

Aus der Quarantäne entlassen werden Sie je nach Krankheitsverlauf. Bei einem leichten Verlauf ist nach RKI-Maßgabe definiert, dass Sie frühestens nach 48 Stunden Symptomfreiheit und frühestens 10 Tage nach Symptombeginn entlassen werden können.

Die Berliner Bezirke haben Allgemeinverfügungen zur Quarantäne erlassen. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen der Bezirke.

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Das lässt sich nicht abschließend sagen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass man innerhalb der zwei Tage vor Symptombeginn sehr ansteckend ist und bis mindestens zehn Tage nach Symptombeginn ansteckend sein kann. Wann Symptome nach einer Infektion auftreten, ist jedoch sehr unterschiedlich und kann bis zu 14 Tage dauern. Wenn Menschen einen schweren Krankheitsverlauf erleiden, kann dieser Mensch auch länger infektiös sein.

Bei Personen, die zwar positiv getestet wurden, aber bei denen nicht klar ist, wann sie sich angesteckt haben, wird der Tag der Testung als Referenztag genommen und die Zeitspanne von zwei Tage vor Testung bis zehn Tage danach als mögliche Infektionszeit angenommen. Bei symptomlosen Personen, die positiv getestet wurden und auch den Zeitpunkt der Ansteckung ausmachen können, wird ab dem den dritten Tag nach diesem Kontakt als Referenzpunkt für den infektiösen Zeitraum herangezogen.

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Bei einer Corona-Erkrankung wird vom behandelnden Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt, die beim Arbeitgeber einzureichen ist. Im Fall einer positiven Testung ohne Symptome und Krankheitszeichen erfolgt die Anordnung der Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt, die Bescheinigung darüber ist ebenfalls beim Arbeitgeber einzureichen.

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Wenn Sie schon einmal mit dem Coronavirus infiziert waren, müssen Sie als Kontaktperson im Regelfall nicht noch einmal in Quarantäne. Die Entscheidung darüber trifft die zuständige Amtsärztin oder der zuständige Amtsarzt. Sollte jedoch der seltene Fall auftreten, dass Sie erneut symptomatisch werden, begeben Sie sich in Selbstisolation und melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Gegebenenfalls werden Sie dann erneut auf Corona getestet.

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Nach der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30. November 2020 können bereits positiv getestete Personen keinen Anspruch auf eine zweite Testung geltend machen. Treten nach einer Corona-Infektion jedoch wieder Symptome auf, die auf eine mögliche Corona-Reinfektion hinweisen, entscheidet der behandelnde Arzt über die Notwendigkeit eines erneuten PCR-Tests. Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen können nach einem ersten Test eine zweite Testung machen. Unabhängig davon kann auch eine positiv getestete Person sich in einer geeigneten Stelle testen lassen, muss den Test aber selbst bezahlen.

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Eigenverantwortung, Schutz und Hygiene

Halten Sie sich an die allgemeinen Hygienehinweise, die beispielsweise auch bei Grippeviren gelten:

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen über eine Mindestdauer von 20 Sekunden
  • nicht in die Hand niesen, sondern in die Armbeuge
  • sich so wenig wie möglich mit den Händen ins Gesicht fassen
  • Händeschütteln vermeiden
  • Abstand zu Erkrankten halten
  • häufiges Lüften der Innenräume

Versuchen Sie zudem grundsätzlich einen Mindestabstand zu anderen Personen zu halten. Da, wo Sie das nicht können, tragen Sie bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung. Im ÖNVP, beim Einkaufen und vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ist eine Mund-Nasen-Bedeckung in Berlin verpflichtend.

Laden Sie sich die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf Ihr Smartphone und aktivieren Sie die App. Mehr Informationen finden Sie im FAQ der Bundesregierung.

Außerdem ist zu empfehlen, ein individuelles Kontakttagebuch zu führen.

Sollten Sie wegen Corona oder als Verdachtsfall in häuslicher Quarantäne in Ihrem privaten Haushalt leben, dann beachten Sie bitte die besonderen Regeln zur sicheren Abfallentsorgung des Bundesumweltministeriums.

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Ein individuelles Kontakttagebuch hilft Ihnen im Fall einer Coronainfektion zügig diejenigen Personen präsent zu haben, mit denen Sie in den vergangenen Tagen Kontakt hatten. Damit sorgen Sie dafür, dass bei einem positiven Testergebnis nicht zu viel Zeit bei der Rückverfolgung der Kontaktketten verloren geht oder Personen vergessen werden und entlasten die Gesundheitsämter durch Ihr aktives Zutun.

Zu raten ist dabei, dass Sie sich diejenigen Zusammenkünfte notieren, die für Sie nicht alltäglich sind, d.h. nicht das Abendessen mit Ihrer Familie, aber schon das Abendessen mit einer anderen Person, die nicht zu Ihrem Haushalt gehört. Am besten notieren Sie sich: Das Datum, den Namen der Person oder der Personen, den Ort, die ungefähre Uhrzeit und die Dauer des gemeinsamen Aufenthalts, Situation, sowie raumspezifische und schutz- und hygienespezifische Gegebenheiten wie etwa drinnen mit Maske, drinnen ohne Maske oder draußen ohne Maske. Außerdem ist es ratsam festzuhalten, ob die Raumsituation eher beengt oder viel Abstand möglich war.

Für ein Kontakttagebuch können Sie zum Beispiel die Corona-Warn-App der Bundesregierung, Ihr Smartphone oder auch einfach einen leeres Blatt Papier verwenden.

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Das Coronavirus – auch SARS-CoV-2 genannt – löst die als Covid-19 bezeichnete Krankheit aus und kann auf Tiere wie Menschen übertragen werden. Das Virus kann Krankheitssymptome unterschiedlichen Schweregrads auslösen: von Halsschmerzen über einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen. Nicht jede Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, verspürt Krankheitssymptome. Über die Symptomatik ist sich die Wissenschaft nicht einig. Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) treten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion häufig auf: Fieber, Husten, Schnupfen, Atemwegsprobleme, sowie Störungen des Geruchs- und bzw. oder Geschmackssinns.

Die Charité Berlin hat eine browserbasierte Corona-App entwickelt, mit der Sie noch vor Anruf bei der dazugehörigen Untersuchungsstelle herausfinden können, ob Ihre Symptomatik für eine Corona-Infektion spricht oder nicht.

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Weiterführende externe Informationsangebote