Wichtige Information

Im Rahmen der Corona-Prävention arbeitet das LAF derzeit mit reduziertem Personal in den Dienstgebäuden.
Asylbegehren im Ankunftszentrum werden weiterhin entgegengenommen. Auch die Auszahlung der Leistungen ist weiterhin sichergestellt.
Bitte kommen Sie nur zu Ihrem Termin ins LAF Leistungszentrum Darwinstraße.
Kundinnen und Kunden ohne Termin können derzeit nur in akuten Notfällen vorsprechen.
Wichtige Informationen zur Corona-Lage in Berlin finden Sie unter berlin.de/corona
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Anwohnerinformation zur Gemeinschaftsunterkunft Rennbahnstraße in Pankow

12.02.2021

Der Neubau wurde in modularer Bauweise von der Senatsverwaltung für Wohnen und Stadtentwicklung errichtet und geht Ende Februar 2021 in Betrieb. Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete hat eine Apartmentstruktur, das heißt, die Menschen sind hier in Wohnungen untergebracht. Die Belegung und Verwaltung der Einrichtung erfolgt durch das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Betreiber ist der Landeseigene Betrieb LfG-B.

In den beiden dreigeschossigen Gebäuden gibt es insgesamt 34 unterschiedlich große Wohnungen, von 1-5 Zimmern. Insgesamt können hier bis zu 132 Menschen wohnen. Die Doppelzimmer haben eine Größe von 14 m 2, Einzelzimmer sind kleiner. Durch die Apartmentstruktur ist die Unterkunft besonders gut geeignet für Familien mit Kindern. Die Zimmer, Küchen und Bäder wurden mit einer Grundausstattung an Möbeln bzw. Einbauküchen versehen.

Beide Gebäude haben im Eingangsbereich einen Pförtnerraum. Es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Terrasse. Im Außenbereich befinden sich zwei Spielplätze, genügend Fahrradabstellmöglichkeiten sowie ein zentral gelegener Platz mit Sitzgelegenheiten.

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Die Bewohner*innen bilden das gesamte Spektrum der Nationalitäten ab, die bei uns Schutz suchen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Syrien, Iran, Irak und Afghanistan, aber auch die Türkei sowie osteuropäische Länder (Georgien, Moldau, Armenien) sind darunter.

Aktuelle Informationen zu Herkunftsländern und Zugangszahlen von Geflüchteten in Berlin und Deutschland insgesamt finden Sie unter www.berlin.de/laf/ankomen/aktuelle-ankunftszahlen

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Das hat unterschiedliche Gründe. In der Regel haben die neuen Bewohner*innen bereits längere Zeit in anderen Wohnheimen mit Gemeinschaftsküchen und –bädern gelebt, wo es wenig Privatsphäre gab. Denn vor allem für geflüchtete Familien mit mehreren Kindern ist es schwer, in Berlin eine Wohnung zu finden. Der Einzug in die neue Unterkunft ist für sie dann fast wie der Einzug in eine eigene Wohnung. Der Unterschied besteht darin, dass es für sie bei Bedarf eine soziale Betreuung durch den Betreiber gibt.

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Dies variiert bei jedem Bewohner. Die Verweildauer in einer Gemeinschaftsunterkunft ist unterschiedlich. Da viele Geflüchtete in Berlin lange nach einer Wohnung suchen müssen, dienen Gemeinschaftsunterkünfte wie diese bis zum Auszug als Ersatz für privaten Wohnraum.

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Ein Teil der Familien, die hier einziehen werden, leben bereits im Bezirk und die Kinder gehen dort auch schon zur Schule. Falls sich durch den Umzug der Schulweg der Kinder zu sehr verlängert, können die Eltern sich für eine Umschulung ihrer Kinder entscheiden. Was die soziale Betreuung der Bewohnerschaft angeht, stehen den Menschen bei Fragen oder Problemen die Mitarbeitenden des Betreibers zur Verfügung. Außerdem gibt es eine umfangreiche soziale Beratungslandschaft in Pankow, die den geflüchteten Menschen ebenso offensteht.

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Wenn Sie Kontakt zur Unterkunft aufnehmen möchten, kontaktieren Sie den Betreiber LfG-B. Auch wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren wollen, ist er ihr Ansprechpartner.

Sie erreichen den Betreiber unter rennbahnstrasse.74@lfg-b.de

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