Die Nachrichten sind gefüllt mit Krieg, Krisen, Konflikten und Katastrophen. Über Menschen, die in eben diesen Konfliktregionen einen Beitrag zum Frieden leisten, wird dagegen wenig berichtet. Deshalb begaben sich renommierte Journalist*innen nach ihnen auf die Suche.
Von dem jugendlichen Rapper Mateo in Kolumbien über Victoria, die mit Südafrikas Gefängnisinsassen arbeitet bis zu den ehemaligen Soldaten, die nun, jeder auf seine Weise, für Frieden in Nord-Irland, Israel oder dem Libanon kämpfen: Die Ausstellung Peace Counts stellt die Arbeit erfolgreicher Friedensmacher*innen in aller Welt in den Mittelpunkt.
In Texten und über Fotos lernen Besucher*innen inspirierende Menschen und Projekte kennen, die Ansätze für konstruktive Friedens- und Menschenrechtsbearbeitung präsentieren und zu eigenem Engagement ermutigen.
Die Reportagen der Ausstellung greifen zentrale Themen der Menschenrechte auf, wie die Presse- und Redefreiheit, die Stärkung von Frauen- und Kinderrechten, das Recht auf Bildung sowie die Stärkung von zivilgesellschaftlichen Akteuren an politischer Teilhabe. Einige Reportagen berichten über gewaltfreie Widerstände und berühren damit ganz aktuelle Themen in Krisenregionen aber auch in Deutschland.