Newsletter 12 / 2016

Abschlussbericht zur Pilotphase der Berliner Gemeinschaftsschulen

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Bild: SenBJW

Studie bekräftigt Erfolge der Berliner Gemeinschaftsschulen

Gemeinschaftsschulen in Berlin sind Schulen des gemeinsamen Lernens vom 1. bis 10. bzw. 13. Jahrgang. Ziele sind eine bestmögliche Lernentwicklung durch selbstständiges Lernen und die Unterstützung individueller Lernwege sowie die Überwindung der Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft.

Die Berliner Gemeinschaftsschulen werden seit Beginn des Pilotversuchs im Jahr 2008/09 wissenschaftlich begleitet. Der heute auf einer Pressekonferenz in der Senatsbildungsverwaltung vorgelegte fünfte Bericht ist gleichzeitig der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung. Er bescheinigt den untersuchten Gemeinschaftsschulen gute Erfolge.

„Die Gemeinschaftsschulen erreichen eines ihrer wesentlichen Ziele, indem sie den Lernerfolg von der sozialen Herkunft wirksam entkoppeln. Bemerkenswert sind die Lernzuwächse der Schülerinnen und Schüler, die der Abschlussbericht den Gemeinschaftsschulen bescheinigt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Angebot der Gemeinschaftsschulen in Berlin als besondere Ausprägung der Integrierten Sekundarschule dauerhaft verstetigt wird“, so Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

U18 Wahl

Am 9. September, neun Tage vor der Abgeordnetenhauswahl, können bei der Jugendwahl U18 berlinweit alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wählen. Der Wahltag stellt den Höhepunkt einer langfristigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit Politik dar. Denn in den Wochen und Monaten zuvor können Kinder und Jugendliche in vielen spannenden Projekten erfahren, wie Demokratie funktioniert und was politisches Engagement bedeutet. Ziel von U18 ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu begeistern. Die ersten 44 Wahllokale sind bereits angemeldet!

Berliner Präventionspreis

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt lobt in diesem Jahr wieder den Berliner Präventionspreis aus. Unter dem Motto „Wenn Menschen Opfer werden“ werden in Kooperation mit dem WEISSEN RING e. V. Einrichtungen, Träger und Projekte gesucht, die sich beispielsweise für die Rechte und Unterstützung von Opfern einsetzen, sie psychosozial betreuen oder umfassend beraten.

Wie auch in den letzten Jahren ist der Präventionspreis mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Außerdem wird von der Unfallkasse Berlin sowie der SECURITAS Sicherheitsdienste GmbH jeweils ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro gestiftet. Bewerbungsschluss ist der 15. April.

Deutscher Schulpreis

Insgesamt 14 Schulen aus acht Ländern des Bundes und dem Ausland bewerben sich um den Deutschen Schulpreis. Darunter sind auch die Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule (vormals Montessori Gemeinschaftsschule) und die Schule für Erwachsenenbildung aus Berlin. Der Hauptgewinner erhält 100 000 Euro, die weiteren fünf Preisträger zusammen nochmals mehr als die gleiche Summe. Verliehen wird der Preis am 8. Juni nach der Endausscheidung.

Seit dem Start des Programms haben sich über 1700 Schulen beworben. Die Jury bewertet sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

Wegweiser für Flüchtlinge

Mittlerweile gibt es zahlreiche Informationsangebote für Flüchtlinge in Deutschland. Um einen Überblick über die Vielzahl an Angeboten zu behalten, hat sich jup.berlin dazu entschlossen, eine Übersicht dieser Angebote zu erstellen. Es werden ausschließlich mehrsprachige Angebote vorgestellt, die Flüchtlingen dabei helfen können, sich in Deutschland zurechtzufinden. Die Angebote beinhalten unter anderem Infos zu: Erste Schritte in Deutschland; Hilfe beim Übersetzen und Deutschlernen; Gesundheitsversorgung; Wohnraumvermittlung; Medienangebote für Flüchtlinge; mobile Apps; Suche nach Familienmitgliedern.

Medienbildung für sozialpädagogische Fachkräfte

Seit Anfang Januar fördert das Land Berlin über Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) das Qualifizierungsprogramm „Berufliche Weiterbildung für sozialpädagogische Fachkräfte“. Das Qualifizierungsprogramm beinhaltet umfasst von medienpädagogische Grundqualifizierungen bis hin zu Angeboten, die den aktuellen Entwicklungen digitaler Medienwelt Rechnung tragen. Das Programm wird durch WeTeK Berlin gGmbH und den Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e. V. umgesetzt.

Building Bridges

Der Jugendaustausch der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. geht in die nächste Runde. In diesem Jahr ist der Austausch ein Kooperationsprojekt der DKG, der Deutschen Taekwondojugend und der Brandenburgischen Sportjugend. Im Herbst 2016 erhalten wieder zehn deutsche Jugendliche die Chance, Korea zu bereisen und so das Land der Morgenstille kennen und lieben zu lernen. Über Ostern 2017 zeigen sie dann ihren neuen koreanischen Freundinnen und Freunden Deutschland. Bewerbungen bis zum 15. Mai bitte hier .

Neue Medien

Zum 18. Mal sind junge Medienmacherinnen und Medienmacher dazu eingeladen, sich am Deutschen Multimediapreis mb21 zu beteiligen. Ab sofort können Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten bis 25 Jahre wieder ihre Projekte einreichen und Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen. Egal, ob App, Website, Video-Channel, Game, Installation oder Performance – alle Projekte, die verschiedene Medienformate miteinander verbinden, sind erlaubt! Mitmachen können alle, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Einsendeschluss ist der 7. August.

Erzieherinnen und Erzieher

Sie interessieren sich für den Beruf Erzieherin oder Erzieher? Im Pestalozzi-Fröbel-Haus gibt es Informationen über mögliche Ausbildungswege am Tag der offenen Tür, Donnerstag, 14. April, von 15 Uhr bis 19:30 Uhr.

Haus der kleinen Forscher

Kitas, Horte und Grundschulen, die nach dem pädagogischen Ansatz der Stiftung regelmäßig mit Kindern auf Entdeckungsreisen gehen, können sich um die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ bewerben. Wie das geht, beschreibt die Stiftung in einem Kurzfilm.

Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt zu einem Tag der offenen Tür und stellt das Konzept des Masterstudiengangs Health Professions Education sowie den Bachelor Gesundheitswissenschaften vor. Studieninteressierte haben die Chance, Informationen über Zugangsvoraussetzungen und Studieninhalte zu erhalten. Zahlreiche Gäste geben Einblicke in gesundheitswissenschaftlich ausgerichtete Projekte und in die praktischen Studienphasen des Masterstudiengangs. Bachelorabsolventen und Studierende beider Studiengänge stehen für Gespräche zur Verfügung.

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 15. April, von 10 Uhr bis 16 Uhr im Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft in der Oudenarder Straße 16, Aufgang A, Haus 10 in 13347 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

Neues aus den Schulen

Erstmals in seiner mehr als 40jährigen Geschichte begab sich das Jugendsinfonieorchester am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium vom 28. März bis 7. April auf eine Konzerttournee nach Brasilien. Dort traf das 85köpfige Orchester, das Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 14 und 19 Jahren vereint, in einem eigens für diese Reise entwickelten Projekt der interkulturellen Begegnung mit dem Universitätschor Mackenzie (São Paulo) zusammen, um gemeinsam zu proben und zu konzertieren. Im Anschluss an die Konzerte in São Paulo fanden Konzerte in Rio de Janeiro statt. Zu dieser interkulturellen Begegnung von jungen Musikerinnen und Musikern aus Deutschland und jungen Sängerinnen und Sängern aus Brasilien gehört auch der Gegenbesuch des brasilianischen Chores in Berlin Mitte April mit Konzerten in der Zwinglikirche (Friedrichshain-Kreuzberg) am 21. April, 19 Uhr, sowie in der Lindenkirche (Wilmersdorf) am 23. April um 19:30 Uhr. Der Eintritt zu beiden Konzerten in Berlin ist frei.

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