Beratung und Förderung

Übereinander liegende Ein-Euro-Münzen. Im Hintergrund sieht man die Europaflagge.

Europa biete vielfältige Programme und Austauschprojekte für junge Menschen. Auszubildende oder auch Lehrkräfte. Um richtig los zu starten, braucht man jedoch eine gute Beratung und Informationen über Förderungsmöglichkeiten.

Beratung zu den Programmen Erasmus+ und eTwinning

Schulischer Bereich

Interessierten Schulen und Lehrkräften, die in die europäische Projektarbeit rund um das Erasmus+-Programm einschließlich eTwinning einsteigen oder diese weiterentwickeln möchten, stehen folgende Beratungsangebote und Ansprechpartner zur Verfügung:

Ansprechpartner/-innen

  • Sonja Brunner
  • Beauftragte der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für die EU-Programme im Schulbereich (ERASMUS+)
  • sonja.brunner@senbjf.berlin.de

Bereich der Beruflichen Bildung

Arbeitsbereich „Internationale Netzwerke in der Berufsbildung“: Personen des Berufsbildungspersonals (BP) können Aufenthalte zum Lehren und Ausbilden im Ausland absolvieren. Sie haben die Möglichkeit selbständig Ihren Aufenthalt individuell zu planen und zu gestalten oder nehmen an einer Fortbildung des Landes Berlin teil. Personen in der Berufsausbildung (IVT) aus Berlin und von 25 europäischen Netzwerkpartnern (XarxaFP) werden in ein ISO-zertifiziertes Europa-Praktikum während und/oder nach Abschluss der Ausbildung vermittelt.

Arbeitsbereich „GoEurope“: „Ausbildungsabschnitte im europäischen Ausland für Auszubildende“ Auszubildende können mit GoEurope zwischen Betriebspraktikum, Projektarbeit, Sprachkurs und Unterricht in Europa wählen. Die Dauer der Auslandsaufenthalte wird mit den Teilnehmern, den Berufsschulen und den Ausbildungsbetrieben individuell vereinbart und beträgt zwischen zwei und 52 Wochen.

Beratung durch die Nationale Agentur Erasmus+ beim Bundesinstitut für Berufliche Bildung

  • eTwinning - Leitfaden für Schulen/ Schulleitungen

    Alles, was Sie für einen Erasmus+-Antrag wissen müssen

    PDF-Dokument (399.4 kB)

EU-Förderung im Schulbereich

4 Kinder stehen vor einem Gebäude

Seit dem 1. Januar 2014 gibt es das EU-Bildungs- und Jugendprogramm Erasmus+. Für allgemeinbildende Schulen, die an einer europäischen Partnerschaft, Lernerfahrung oder Mobilität interessiert sind, sind zwei sogenannte Leitaktionen relevant:

Leitaktion 1: Mobilitätsprojekte für Schulpersonal – Europäische Fortbildungen

Hierzu zählen die Fortbildung von Lehrkräften, Schulleitungen sowie pädagogischem Fachpersonal an Schulen und vorschulischen Einrichtungen.

Leitaktion 2: Erasmus+ Schulpartnerschaften

Bis 2013 waren multilaterale Projekte sowie strategische und regio-Partnerschaften unter COMENIUS bekannt. Diese Möglichkeiten werden nun als Leitaktion 2 im Schulbereich unter den Strategischen Partnerschaften zusammengefasst.

Leitaktion 2: Konsortialpartnerschaften

In Konsortialpartnerschaften (Strategische Partnerschaften im Konsortialprinzip) können sich Bildungseinrichtungen wie z. B. Schulen, Hochschulen, Kindergärten oder Schulbehörden stärker vernetzen und bewährte Verfahren und Methoden austauschen. Auch die Entwicklung von innovativen, hochwertigen Produkten, wie z. B. einer Lern-App o. ä., ist möglich.

  • Erasmus+ Schule in Europa gestalten

    In der Informationsbroschüre “Erasmus+ Schule in Europa gestalten” finden Sie alle Fördermöglichkeiten und Hinweise zur Antragstellung für Erasmus+ im schulischen Bereich.

    Die Antragsstellung erfolgt unter Erasmus+ nur noch elektronisch. Berliner Lehrkräfte und pädagogisches Personal an Schulen beachten bitte, dass eine Kopie des Antrags in elektronischer Form an die zuständige Landesstelle, die Beauftragte für EU-Programme im Schulbereich (Sonja Brunner) zu richten ist.

    PDF-Dokument (3.0 MB)

EU-Förderung im Jugendbereich

Drei lachende Jugendliche unterschiedlicher Ethnien

Junge Menschen interessieren sich immer mehr auch für europäische Aktivitäten außerhalb von Schule, Ausbildung oder Studium. Dafür können sie auch EU-Förderprogramme nutzen, die sich an junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren richten. Sowohl Erasmus+-Jugend als auch der Europäische Solidaritätskorps unterstützten die Umsetzung der EU-Jugendstrategie.

Ziele sind die Stärkung von Bürgersinn, Solidarität und Toleranz sowie größere Chancen für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Die Jugendlichen und jungen Menschen sollen im Bereich des nonformalen und informellen Lernens wichtige Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erwerben.

Zahlreiche Projekte und Maßnahmen (Jugendbegegnungen mit Programmländern, Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Jugendpartizipationsprojekte, Discover EU-Inklusion, Kooperationspartnerschaften, Small-scale-Partnerships, Freiwilligendienste, Freiwilligenteams, Solidaritätsprojekte) werden in Erasmus+ und im Europäischen Solidaritätskorps (ESK) gefördert. Einige Projekte können auch direkt vor Ort umgesetzt werden. Ein besonderes Format ist der EU-Jugenddialog, der die aktive Beteiligung junger Menschen fördert.

Die Nationale Agentur Jugend für Europa ist mit der Durchführung der Programme in Deutschland beauftragt.

Beratung und Förderung durch Institutionen und Stiftungen

Bürgerbetreuung für Europäisches Parlament und Europäische Kommission

Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa: Der Stiftungszweck ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens, der gesamteuropäischen Völkerverständigung und der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. Die überparteiliche Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa wurde 1971 von Pauline Schwarzkopf in Hamburg gegründet.

Junge Europäische Bewegung: Mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Projekten in Berlin und Brandenburg setzt sich die Junge Europäische Bewegung ehrenamtlich für ein geeintes, demokratisches, bürgernahes, friedliches und solidarisches Europa ein. Der Schwerpunkt liegt in europapolitischer Bildungsarbeit mit Seminaren, Workshops, Planspielen, Podiumsdiskussionen, Kundgebungen und Reisen.

Junge Europäische Föderalisten: Die Jungen Europäischen Föderalisten verstehen sich als Anwalt der europäischen Idee und fördern die Verbreitung des europäischen Bewusstseins in der Gesellschaft und insbesondere unter Jugendlichen.

Europa Union Berlin: Als Berliner Landesverband der Europa-Union Deutschland (EUD) ist die Europa Union Berlin ein Teil der größten Bewegung für Europa in Deutschland und in der Hauptstadt für “Europa aktiv”.

EuroPeers – Jugendliche informieren über Europa: EuroPeers sind junge Menschen, die mit dem EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION aktiv waren und ihre Erfahrungen an andere Jugendliche weitergeben möchten. Sie gehen in Schulen, Jugendclubs oder Fußgängerzonen, um Jugendlichen von ihren Erfahrungen mit Europa zu erzählen.