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Berliner Mauerweg

Der „Berliner Mauerweg“ wurde in den Jahren 2002 bis 2006 realisiert. Die Koordination für das Projekt Berliner Mauerweg liegt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung I und VII. Mit der Projektdurchführung wurde die landeseigene Grün Berlin GmbH beauftragt, die unter info@gruen-berlin.de für Fragen zur Verfügung steht. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgte zu 90% durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und zu 10% aus Eigenmitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. mehr...
Der Berliner Mauerweg kennzeichnet den Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen zu West-Berlin. Er führt über rund 160 Kilometer um die einstige Halbstadt herum. In den meisten Abschnitten verläuft die Rad- und Wanderroute auf dem ehemaligen Zollweg (West-Berlin) oder auf dem so genannten Kolonnenweg, den die DDR-Grenztruppen für ihre Kontrollfahrten angelegt hatten. Historisch interessante Abschnitte, in denen sich noch Mauerreste oder Mauerspuren auffinden lassen, wechseln mit landschaftlich reizvollen Strecken, die die Freude über die wiedergewonnene Einheit des Landes wachrufen.
Der Berliner Mauerweg ist ausgeschildert; in regelmäßigen Abständen helfen Übersichtspläne bei der Orientierung. Außerdem erhält man an den Stationen der Geschichtsmeile Berliner Mauer sowie den Infostelen des Berliner Mauerwegs mehrsprachige Informationen über die Teilung Deutschlands, den Bau und den Fall der Berliner Mauer. Mit Fotografien und Texten werden Ereignisse geschildert, die sich am jeweiligen Standort zugetragen haben und die politische Situation sowie den Alltag in der geteilten Stadt in Erinnerung bringen. Außerdem hilft im Innenstadtbereich ein „Orientierungssystem Berliner Mauer“ mit Karten und Hörstationen bei der Entdeckung von interessanten Mauerresten vor Ort.

An 29 Standorten entlang des Weges wird an die Toten an der Berliner Mauer erinnert. Diese Informationsstelen mit Kurzbiografien der Opfer ergänzen die auf ehemals West-Berliner Gebiet noch vorhandenen historischen Gedenksteine und -kreuze. Der zentrale Gedenkort für die Toten an der Berliner Mauer befindet sich auf dem Areal der Gedenkstätte in der Bernauer Straße. (Weitere Infos zu den Todesopfern unter www.chronik-der-mauer.de(Externer Link).)

Für die Planung von Radtour oder Spaziergang ist der Berliner Mauerweg in 14 Einzelstrecken gegliedert. Sie sind zwischen sieben und 21 Kilometer lang; Anfang- und Endpunkt aller Etappen kann man mit dem öffentlichen Nahverkehr bequem erreichen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in S-, U- und Regional-Bahnen grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie dazu aber auch die Angaben der Verkehrsbetriebe. Weitere Informationen zu Grenzübergängen, Gedenkorten, Mauer-Denkmalen, Mauer-Spuren, Dokumentationszentren und Museen finden Sie unter anderen Menüpunkten in diesem Portal.

Vom Potsdamer Platz zur Warschauer Straße

Vom Potsdamer Platz zur Warschauer Straße

Im Zentrum Berlins beginnt eine Strecke, auf der Sie einen versteckten DDR-Wachturm entdecken und auch zwei lange Abschnitte der vorderen und der hinteren Grenzmauer am Originalstandort besuchen können. Außerdem führt die Etappe an zwei ehemaligen innerstädtischen Grenzübergängen vorbei. … mehr »

Von der Warschauer Straße nach Schöneweide

Von der Warschauer Straße nach Schöneweide

Die Route ist besonders für Radler geeignet, die Interesse an den geteilten Wohnquartieren in Neukölln und Treptow mitbringen und den im gleichnamigen Film berühmt gewordenen Grenzübergang „Sonnenallee“ besuchen möchten. In diesem Streckenabschnitt kommt man auch an dem Gedenkort für Chris Gueffroy vorbei, der noch im Februar 1989 bei seinem Fluchtversuch erschossen wurde. … mehr »

Von Schöneweide nach Schönefeld

Von Schöneweide nach Schönefeld

Berlin ist als alter Industriestandort und neue Dienstleistungsmetropole durch zahlreiche Verkehrswege zu Land, zu Wasser und zu Schiene mit dem Umland verbunden. Wer die „Rückseite“ der Stadt nicht scheut, wird mit einem Besuch am Ausgangspunkt des amerikanischen Spionagetunnels aus den 1950er Jahren in Rudow belohnt. … mehr »

Von Schönefeld nach Lichtenrade

Von Schönefeld nach Lichtenrade

Vom ehemaligen Grenzübergang Waltersdorfer Chaussee führt die Strecke durch die unverbaute, nun wieder frei zugängliche Landschaft. Außerdem erfahren Radler und trainierte Spaziergänger aufschlussreiche Details über den Alltag mit der Berliner Mauer und können den Gedenkort für Horst Kullack aufsuchen. … mehr »

Von Lichtenrade nach Lichterfelde Süd

Von Lichtenrade nach Lichterfelde Süd

In diesem Streckenabschnitt erwartet Sie eine landschaftlich schöne Tour, an der allerdings nur noch wenige Reste und Spuren der ehemaligen Grenzanlagen erhalten sind. Auch wenn der abrupte Übergang zwischen Stadtkante und freiem Feld noch deutlich auf die jahrzehntelange gewaltsame Teilung hinweist. … mehr »

Von Lichterfelde Süd nach Griebnitzsee

Von Lichterfelde Süd nach Griebnitzsee

Auf dem Weg von Lichterfelde nach Griebnitzsee passieren Sie den ersten und zweiten ehemaligen Grenzübergang Dreilinden. Der Weg führt Sie nach Steinstücken, das als West-Berliner Exklave auf DDR-Gebiet lag und endet am einstigen Bahnkontrollpunkt Griebnitzsee. … mehr »

Vom Griebnitzsee zum Wannsee

Vom Griebnitzsee zum Wannsee

Klein-Glienicke war als Teil der Potsdamer Schlösserlandschaft von West-Berliner Gebiet umgeben, gehörte aber zur DDR. Heute ist das einst von Mauern umschlossene Areal ein beliebtes Ausflugsziel. Von dort fahren Sie mit Blick auf Heilandskirche und Pfaueninsel in Richtung Wannsee an der Havel entlang. … mehr »

Von Wannsee nach Staaken

Von Wannsee nach Staaken

Diese Tour beginnt mit einer Bootspartie. Am Kladower Ufer entscheiden Sie, ob Sie einen Abstecher zur Sacrower Heilandskirche machen wollen, die bis 1990 im Niemandsland vor den Grenzmauern lag. Oder ob Sie sich gleich auf den Weg nach Staaken begeben wollen, an dem sich auch heute noch Mauerreste finden lassen. … mehr »

Von Staaken nach Hennigsdorf

Von Staaken nach Hennigsdorf

Die DDR-Regierung ließ auch den Schiffsverkehr kontrollieren. Die Strecke nach Hennigsdorf führt an drei ehemaligen West-Berliner Exklaven vorbei zur Wasserkontrollstelle Hennigsdorf, für die mit versenkten Lastkähnen die freie Fahrt auf der Havel gesperrt wurde. Unterwegs kommen Sie außerdem an einem der wenigen erhaltenen Wachtürme der ehemaligen Grenzanlagen vorbei. … mehr »

Von Hennigsdorf nach Hohen Neuendorf

Von Hennigsdorf nach Hohen Neuendorf

Wenn Sie von Hennigsdorf nach Hohen Neuendorf radeln, treffen Sie bei Stolpe auf den letzten Grenzübergang, der kurz vor dem Fall der Berliner Mauer noch in Betrieb ging. Außerdem passieren Sie den Ort, an dem Marienetta Jirkowsky als eine der wenigen Frauen versuchte, aus der DDR über die Mauer nach West-Berlin zu flüchten. … mehr »

Von Hohen Neuendorf nach Hermsdorf

Von Hohen Neuendorf nach Hermsdorf

Ein weiterer Grenzwachturm, der im Norden Berlins noch erhalten ist, steht an der Utestraße und wird seit 1990 von der Deutschen Waldjugend als Zentrum für ihre Naturschutzarbeit genutzt. Von dort radeln Sie durch eine waldige Gegend nach Hermsdorf und lernen unterwegs den „Entenschnabel“ kennen. … mehr »

Von Hermsdorf zur Wollankstraße

Von Hermsdorf zur Wollankstraße

Die Etappe von Hermsdorf zur Wollankstraße wird auch Kindern gefallen. Sie durchquert den Berliner Ortsteil Lübars, der mit mehreren Reiterhöfen viele Besucher anlockt. An die Einnahme Berlins durch die Sowjetarmee am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert an diesem Streckenabschnitt das Sowjetische Ehrenmal im Volkspark Schönholzer Heide in Pankow. … mehr »

Von der Wollankstraße zum Nordbahnhof

Von der Wollankstraße zum Nordbahnhof

Vom nördlichen Rand der Innenstadt durch den Mauerpark zur Gedenkstätte Bernauer Straße mit ihrem Aussichtsturm und dem langen Originalmauerrest erstreckt sich diese Tour, die ebenfalls gut für einen Ausflug mit Kindern geeignet ist. Für Bahn-Liebhaber bietet die Strecke interessante Informationen über die Situation des Nahverkehrs in der geteilten Stadt. … mehr »

Vom Nordbahnhof zum Potsdamer Platz

Vom Nordbahnhof zum Potsdamer Platz

Diese Innenstadt-Tour führt von der Gedenkstätte Berliner Mauer durch das neue Regierungsviertel am Brandenburger Tor vorbei in das Zentrum des wiedervereinigten Berlins. Unterwegs treffen Sie auf zahlreiche Reste und Spuren der DDR-Grenzanlagen und historisch interessante Orte. … mehr »