Weitere wichtige Orte

Frühling am Brandenburger Tor

Nicht nur an den ehemaligen Grenzübergängen und den Gedenkorten hat die Teilung Berlins bis heute sichtbare Spuren hinterlassen: Reste der Berliner Mauer sind auf dem Gelände der Stiftung Topographie des Terrors erhalten. Die nach dem Mauerfall von Künstlern bemalte „Hinterlandmauer“ an der Mühlenstraße ist als East-Side-Gallery weltweit bekannt.

An anderen Orten, wie dem Brandenburger Tor oder dem Potsdamer Platz sind weniger Spuren aus der Zeit der Teilung zu finden, als mancher erwartet. Hier hat der Wunsch gesiegt, die getrennten Hälften Berlins auch stadträumlich wieder zusammenzufügen – durch die Rekonstruktion des Pariser Platzes oder die Neuanlage eines modernen Geschäfts- und Einkaufsviertels am Potsdamer Platz.

Erhaltene Hinterlandsicherungsmauer im Mauerpark

Mauerpark

Von der Behmstraße bis zur Bernauer Straße ist der ehemalige Grenzstreifen als Parkanlage gestaltet. Mauerpark

Topographie des Terrors

Topographie des Terrors

Auf dem Gelände des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ befanden sich zwischen 1933 und 1945 die Dienstzentrale der Geheimen Staatspolizei, das Gestapo-„Hausgefängnis“ und seit 1939 das Reichssicherheitshauptamt, außerdem der Sitz der Reichsführung-SS und des Sicherheitsdienstes der Reichsführung-SS. Topographie des Terrors

East Side Gallery

East Side Gallery

Als „East Side Gallery“ präsentiert sich ein Stück „Hinterlandmauer“ an der Mühlenstraße in Friedrichshain. 118 Künstler und Künstlerinnen aus 21 Ländern haben hier 1990 die Mauer bemalt. East Side Gallery

Wachturm

Vor dem Schlesischen Tor

Vor dem Schlesischen Busch verliefen die Sperranlagen der DDR parallel zum Flutgraben. Grenzmauern, Licht-Trasse und Kolonnenweg sind demontiert und überbaut. Ein Wachturm blieb erhalten und erinnert an die Teilung der Stadt. Vor dem Schlesischen Tor