Bild: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Bild: Bezirksamt Neukölln / Tanja Peuker
Dieser wichtige Platz an der Karl-Marx-Straße wird gerade erneuert. Er soll schöner werden. Alle sollen ihn gut nutzen können. Der Markt wird weiter stattfinden.
Die Arbeiten finden in 2 Schritten statt. Im ersten Schritt wurde die Straße erneuert.
Autos dürfen jetzt auf einer Seite nicht mehr parken. So entstand eine Fahrradspur.
Die alten Kopfsteinpflaster-Steine bleiben als Erinnerung erhalten. Damit man mit dem Fahrrad besser fahren kann, wurden die Steine aber glattgeschliffen.
Im zweiten Schritt folgt die Platzfläche. Der Boden wird mit besondere Klimasteinen neu gemacht. Diese speichern Regenwasser und kühlen an heißen Tagen.
Es wird neue Bänke und Spielgeräte geben. Der Platz soll für alle gut nutzbar sein.
Der Kioske und die Kunstfiguren bleiben, werden aber saubergemacht.
Der Platz wird leicht schief gebaut, damit das Regenwasser gut abfließen. So bekommen die Pflanzen am unteren Ende des Platzes mehr Wasser.
Im Mai 2026 soll alles fertig sein.
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Das Quartiers-Management ist eine Verwaltung, die sich um die Probleme in Stadtteilen kümmert. Zum Beispiel im Rollbergviertel, wo es viele Menschen gibt, die wenig Geld haben. Dieses Management bekommt Geld von der Europäischen Union und vom Land Berlin, um den Menschen zu helfen, damit sie gerne im Viertel leben.
Ein Beispiel ist die Freizeiteinrichtung Lessinghöhe, deren großer Außenbereich gerade für über 3 Millionen Euro neu gebaut wird. Der Außenbereich sind Flächen zum Spielen und Erholen. Der Umbau macht das Gelände moderner und barrierefrei, sodass alle Menschen es nutzen können; dabei wurden auch die Wünsche der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt. Ein Teil mit neuen Sportplätzen ist schon fertig. Die gesamten Bauarbeiten sollen noch bis 2026 dauern.
Mehr Infos vom QM Rollbergsiedlung
Im Zusammenhang mit den benachbarten Schulen, der Regenbogen-Grundschule und der Zuckmayer-Gesamtschule, wird geprüft, ob man zusätzliche Räume für Unterricht, Hort und Essen auf den Schulgeländen bauen kann.
Ein weiterer Plan sieht vor, auf einem Grundstück an der Roland-Krüger-Straße eine neue Sporthalle, Büros für das Bezirksamt und einen Betriebshof für das Grünflächenamt zu errichten. Das wäre eine Mehrfachnutzung auf einem Grundstück, die machbar ist. Das Problem ist aber, dass es dafür im Moment kein Geld gibt.
Früher war hier die Einfahrt zum Lager der Kindl-Brauerei. Das nannte man Vollgut, weil hier die vollen Flaschen lagerten. Die Brauerei schloss im Jahr 2006. Seitdem wird auf dem Gelände viel gebaut. Jetzt ist es ein Ort, wo viele verschiedene Menschen arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Das hohe Gebäude aus rotem Backstein ist besonders geschützt (Denkmalschutz) und darf nicht einfach verändert werden. In diesem Gebäude gibt es heute ein Museum, ein Café und eine kleine Brauerei. In den Nachbargebäuden sind viele Gruppen, die sich als “Global Village Berlin” für mehr Gerechtigkeit auf der Welt einsetzen. Neu gebaut wurden auch ein Ärztehaus (medizinisches Versorgungszentrum) und ein Wohnhaus. Ein Haus namens “Alltag” bietet unter anderem Menschen, die etwas Schlimmes erlebt haben, einen Unterschlupf. Ein anderes Gebäude wurde höher gebaut (aufgestockt). Die Stadtplanung achtet darauf, dass das Gebäude nicht zu groß wirkt und gut zu den anderen passt.
Dort gibt es heute Büros, Werkstätten und Wohnungen.
Auch die 4 Untergeschosse sollen wieder genutzt werden. Dafür sucht die Vollgut eG gerade neue Mieter*innen.
Mehr Infos von der Vollgut eG und der Stiftung Edith Maryon.
Früher stand hier eine große Mauer der alten Kindl-Brauerei, die abgerissen wurde, um die Menschen aus den benachbarten Vierteln besser zu verbinden. An ihrer Stelle wurden 2016 eine Treppe und ein Aufzug gebaut, wobei Schüler die Treppe freundlich und bunt gestalteten. Der Aufzug ist sehr wichtig, weil er Menschen den Zugang zu einem Ärztehaus, einem Supermarkt und einem Nachbarschafts-Café ermöglicht. Leider ist der Fahrstuhl aber seit Jahren kaputt. Das ist ein Problem für Anwohnende, die die Treppe nicht nutzen können. Es gibt aber die gute Nachricht: Der Aufzug soll 2026 repariert werden.
Mehr Info vom QM Flughafenstraße und von der (Kindl-Treppe von Aktion!KMS).
In der Lücke in der Rollbergstraße 26 wird ein neues Bürogebäude für den BUND (eine große Umweltorganisation) gebaut. Das Gebäude wird sehr umweltfreundlich (nachhaltig) sein, weil die äußere Verkleidung aus Holz ist und Baumaterial sparsam genutzt wird. In den fünf Stockwerken werden 180 Menschen arbeiten können. Es gibt auch Räume für Treffen und Schulungen. Das Stadtentwicklungsamt hat den BUND lange beraten, damit er die Baugenehmigung (die Erlaubnis zum Bauen) bekommt. Der Bau hat im Oktober 2023 begonnen. Das Gebäude soll Mitte 2026 fertig sein.
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Der Treffpunkt Blueberry (auf Deutsch Blaubeere) im Quartier Flughafenstraße ist sehr wichtig. In diesem Stadtteil leben viele Familien eng zusammenleben. Viele haben wenig Geld und leben oft in kleinen Wohnungen. Weil der alte Spielplatz und das Jugendhaus zu klein waren, brauchte man einen neuen, größeren Ort mit mehr Angeboten.
Mit Geld von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Berlin wurde das neue Gebäude von 2020 bis 2024 gebaut.
Kinder und Jugendliche durften vorher mitbestimmen, was entstehen soll.
Heute gibt es hier ein neues Haus für Kinder. Ein eigenes Haus für Jugendliche. Sportplätze sowie viele kostenlose Angebote wie Lernhilfe und Deutschkurse für Erwachsene. Das Blueberry ist ein wichtiger Ort für alle Generationen zum Spielen, Lernen und Austauschen.
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Startpunkt war das Gewerbedreieck. Das „alte“ Gewerbegebiet so zu sagen.
Das „Gewerbedreieck Sonnenallee“ ist ein kleineres, aber wichtiges Gewerbegebiet in Berlin-Neukölln, das sich zwischen der Sonnenallee, dem Neuköllner Schifffahrtskanal und dem S-Bahn-Ring befindet.
Das Ziel: Das Gebiet wurde in den 1990er Jahren mit EU-Mitteln entwickelt, um auf einem ehemaligen Schrottplatz ein stabiles Gewerbegebiet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu schaffen.
Heute sind hier Betriebe wie: Brauco (Rohr- und Kanalreinigung, alles rund um Entwässerungsanlagen), Kleinschmidt Gewerbekühlung und Weidling (industrielle Kennzeichnung) sind dort beheimatet
Die zweite Station war der Estrel Tower. Herr Planck von der Estrel Hotel-Betriebs-GmbH informierte über die Baugeschichte und den aktuellen Stand:
An der Sonnenallee in Berlin-Neukölln entsteht der Estrel Tower. Er soll mit 176 Metern das höchste nicht-technische Gebäude der Stadt werden.
Das Ziel: Der Turm erweitert das bestehende Estrel Hotel und soll ein neues Wahrzeichen Berlins und ein “Tor zur Stadt” werden.
Die dritte Station war das DOXS NKLN. Frau Sellwig von der Trockland Management GmbH berichtete:
Auf dem ehemaligen Schrottplatz am Schiffbauerdamm Neukölln entsteht ein etwa 30.000 Quadratmeter großes, neues Projekt namens “DOXS NKLN”.
Das Ziel: Unter dem Motto „Hafen der Kulturen“ sollen hier Menschen, Kulturen und Generationen zusammenkommen.
Der Kiez-Spaziergang schloss mit einem Besuch am SHED.
Auf dem ehemaligen Gelände einer Nudelfabrik an der Sonnenallee 221 in Berlin-Neukölln ist ein großer Gewerbe- und Hochschulcampus entstanden.
Das Ziel: Das „SHED“ ist als moderner „New Work Campus“ konzipiert, der Büros, Bildung, Produktion und Forschung an einem Standort mit Wasserlage vereint.
Das englische Wort “shed” bedeutet Schuppen oder Verschlag und wird im Deutschen vor allem als Teil des Begriffs Sheddach (oder Sägedach) verwendet. Die Herkunft des Begriffs für die Dachform stammt aus der Zeit der Industrialisierung, in der Industriehallen zur besseren Belichtung mit hintereinander gereihten, asymmetrischen Dachflächen mit einer steileren, verglasten Seite und einer flacheren, geschlossenen Seite gebaut wurden.
Das Gewerbegebiet Neuköllner Schifffahrtskanal/Sonnenallee/Ziegrastraße verändert kontinuierlich das Erscheinungsbild und befindet sich in einem Transformationsprozess; auf 27 ha (inklusive Wasserfläche) liegt eine heterogene gewerbliche Nutzungsstruktur vor
Mehr Informationen finden Sie, wenn Sie das Standortprofil aufrufen.
PDF-Dokument (1.7 MB) - Stand: 17. Juli 2025
PDF-Dokument (2.5 MB) - Stand: 21. Juli 2025
Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Peuker.