A100-Bau verteuert sich weiter - Fertigstellung Ende 2024

A100-Bau verteuert sich weiter - Fertigstellung Ende 2024

Die Kosten des geplanten Teilstücks der Autobahn 100 zwischen dem Dreieck Neukölln und der Anschlussstelle in Treptow sind noch einmal gestiegen.

Symbolbild "Baustelle"

© dpa

«Nach Kenntnisstand werden sich die Kosten für die Baumaßnahme zwischen 650 bis 700 Millionen Euro bewegen», teilte die zuständige Autobahngesellschaft des Bundes auf Anfrage mit. Zuvor hatte die «Berliner Morgenpost» berichtet. Noch im Herbst vergangenen Jahres war von Gesamtkosten von rund 613 Millionen Euro die Rede gewesen.

Verschiedene Faktoren verteuern Bauvorhaben

Als Gründe für die erneute Verteuerung führt die Gesellschaft die Vielzahl «anspruchsvoller Ingenieurbauwerke» an sowie begrenzte Parkverhältnisse, «die das Bauen in einer Metropole wie Berlin mit sich bringt». Hinzu kämen die deutlich gestiegenen Baupreise. «Der derzeitige Bauablauf sieht eine Verkehrsfreigabe Ende 2024 vor», teilte die Autobahngesellschaft mit.

A100 befindet sich seit 2013 im Bau

In Berlin wird bereits seit 2013 an dem rund drei Kilometer langen Teilstück, dem sogenannten 16. Bauabschnitt der A100, gebaut. Weil er größtenteils in einem Tunnel oder bis zu sieben Meter tief in die Erde gelegt verläuft, ist der Bau sehr teuer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 16. März 2021 14:24 Uhr

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